Damit das Geschirr in der Spülmaschine richtig sauber wird, brauchen Sie vor allem eins: den richtigen Reiniger. Reinigungsgels sind hier weitgehend abgeschlagen, was sowohl am Preis als auch an der Handhabung liegt. Doch bei der Frage, ob Tabs nun besser sind als Spülmaschinenpulver, gehen die Meinungen weit auseinander. Wir sind der Frage auf den Grund gegangen und stellen die wichtigsten Merkmale der beiden Reiniger in der folgenden WELT.de-Tabelle für Sie zusammen:
| Spülmaschinenpulver | Tabs |
| lässt sich laut Spülmaschinenpulver-Tests passgenau dosieren löst sich auch in kurzen Spülgängen problemlos auf kostengünstig und ergiebig Klarspüler und Spülmaschinensalz müssen dazu gegeben werden luftdichte Aufbewahrung von Spülmaschinenpulver in Behälter erforderlich | sind einzeln verpackt Dosierung ist kinderleicht ein Tab pro Spülmaschinengang viele Tabs enthalten auch Salz und Klarspüler keine individuelle Dosierung möglich bei kurzen Spülgängen lösen sich Tabs oft nicht richtig auf |

Spülmaschinenpulver ist nicht nur im Geschirrspüler eine große Hilfe, sondern auch beim Reinigen angebrannter Töpfe.
1.1. So können Sie Spülmaschinenpulver selber machen
Spülmaschinenpulver direkt in die Maschine geben:
Bei der Anwendung in Spülmaschinen wird Pulver eigentlich in das Fach gegeben, das für die Tabs vorgesehen ist. Generell sollten Sie das Spülmaschinenpulver nicht direkt in die Maschine geben, da es sonst mit dem Vorspülgang herausgespült wird. Damit kann es seine Reinigungswirkung nicht entfalten.
Spülmaschinenpulver gibt es in riesiger Auswahl im Handel. Doch gerade das konventionelle Spülmaschinenpulver ist nicht umweltfreundlich.
Vielleicht möchten Sie auch schlichtweg auf Nummer sicher gehen und wollen genau wissen, was in dem Pulver steckt. In beiden Fällen können Sie Spülmaschinenpulver selber machen. Sie brauchen:
- je 250 Gramm Zitronensäure und Natron
- 100 g Spülmaschinensalz (Greifen Sie hier am besten auf ein herkömmliches Produkt aus dem Supermarkt zurück)
- 250 g Soda
So stellen Sie das Spülmaschinenpulver her:
- Vermischen Sie die vier Komponenten in den genannten Mengen miteinander.
- Achten Sie darauf, dass alle Inhaltsstoffe trocken sind und auch das fertige Spülmaschinenpulver nicht mit Feuchtigkeit in Kontakt kommt.
- Füllen Sie das fertige Mittel in ein Einmachglas oder einen speziellen Behälter für Spülmaschinenpulver.
Tipp: Möchten Sie den Geruch variieren, können Sie dem DIY-Spülmaschinenpulver ein wenig ätherisches Öl zugeben. Gerade Zitronenöl sorgt hier für einen angenehm frischen Geruch.
1.2. Vorteile von selbstgemachtem Spülpulver
Aus Sicht von Nachhaltigkeit und Kosten lohnt sich die Herstellung von eigenem Spülmaschinenpulver in jedem Fall. Darüber hinaus geht sie schnell und setzt kein spezielles Equipment voraus. WELT.de fasst Ihnen noch einmal die wichtigsten Punkte zusammen:
Vorteile- in jedem Fall vegan
- deutlich günstiger
- Inhaltsstoffe sind überschaubar
- Inhaltsstoffe sind alle bekannt
- lässt sich mit handelsüblichen Komponenten herstellen
- lange haltbar und leicht zu dosieren
Nachteile- Spülmaschinensalz muss separat gekauft werden

Selbst zum Reinigen Ihres Backofens können Sie Spülmaschinenpulver verwenden.