Die Bedeutung von Sonnencreme mit LSF 50 liegt auf der Hand: Sie bietet einen besonders hohen Schutz. Dazu allerdings sollten Sie einige Dinge beachten. Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass Sonnencreme zwar vor Sonnenbrand schützt – nicht aber vor dem gefährlichen schwarzen Hautkrebs.
Das liegt daran, dass alle Varianten wie etwa eine ölfreie Sonnencreme LSF 50 oder eine nicht fettende Sonnencreme LSF 50 primär gegen UVB-Strahlen schützen. Hautkrebs jedoch wird von den langwelligen UVA-Strahlen ausgelöst. Zwar haben die meisten Sonnencremes LSF 50 auch einen UVA-Schutz, aber der ist deutlich niedriger als der vor den kurzwelligen Strahlen.
Nach dem richtigen Auftragen einer Sonnencreme mit LSF 50, bei dem Sie großzügig die Creme verteilen, sollten Sie rund eine halbe Stunde warten, bevor Sie in die Sonne gehen. Erst dann nämlich ist die Wirkung des Sonnenschutzes voll gewährleistet.
Auch wenn der Lichtschutzfaktor 50 sehr hoch ist, sollten Sie nicht allzu nachlässig mit Ihrer Sonnencreme LSF 50 umgehen. Denn: Theoretisch können Sie mit einer solchen Creme zwar 50-mal so lange in der Sonne bleiben wie ohne Sonnenschutz, aber es gibt zahlreiche Faktoren, die diese Schutzwirkung abmildern. Dazu gehören Schweiß, Wasser und mechanische Reibung, etwa durch Kleidung. In Tests von Sonnencreme LSF 50 wurde auch die Antwort auf die Frage gefunden, wann man den Schutz auffrischen sollte: spätestens alle zwei Stunden.
Wenn Sie im Urlaub am Strand sind, sollten Sie sich zudem sofort nach dem Bad im Meer abtrocknen, denn die Wassertropfen wirken wie kleine Brenngläser. Danach muss die Sonnencreme LSF 50 sofort wieder neu aufgetragen werden.