Was versteht man unter Eigenschutzzeit? Die Eigenschutzzeit gibt an, wie lange Sie sich ohne Schutz in der Sonne aufhalten können, ohne dass Ihre Haut durch die UV-Strahlung Schaden nimmt.
Täglich oder nur im Sommer? Wie Umfragen zeigen, tragen die meisten Menschen Sonnenschutzmittel nur unregelmäßig und viel zu dünn auf. Eine echte Schutzwirkung ist damit allerdings nicht gewährleistet. Verwenden Sie immer eine ausreichende Menge Ihrer Gesichts-Sonnencreme (ca. einen Esslöffel voll) und tragen Sie sie möglichst dick auf. Nur auf diese Weise lässt sich der angegebene Lichtschutzfaktor auch wirklich erreichen.
Wie oft Sie nachcremen müssen, hängt – wie bei anderen Sonnencremes auch – vom Lichtschutzfaktor (LSF) und dem Typ Ihrer Haut ab. Die meisten Gesichts-Sonnencremes und Sonnenschutzsfluide haben einen Lichtschutzfaktor von 30, 50 oder 50 plus. Für Menschen, die einer besonders hohen und intensiven Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, gibt es die Produkte aber auch bis zu LSF 100.

Durch die dünne Tubenform kann die Sonnencreme in einer Handtasche verstaut werden. Somit ist es möglich, sie zwischendurch noch mal aufzutragen.
Dieser Wert wird mit der Eigenschutzzeit multipliziert, die sich nach Ihrer Hautfarbe richtet:
| Hautfarbe | Eigenschutzzeit |
| Sehr helle Haut | 5 bis 10 Minuten |
| Helle Haut | 10 bis 20 Minuten |
| Mittelbraune Haut | 15 bis 25 Minuten |
| Dunkle Haut | 20 bis 30 Minuten |
Die maximale Eigenschutzzeit bei Kindern beträgt 10 Minuten.
Wenn Sie mittelbraune Haut haben und eine Gesichts-Sonnencreme mit LSF 50 benutzen, dürfen Sie Ihr Gesicht 750 Minuten (15 x 50) lang in die Sonne halten. Vergessen Sie aber trotzdem nicht, die Schutzwirkung durch regelmäßiges Nachcremen aufrechtzuerhalten.