Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Smoothie Maker?
  2. Was für unterschiedliche Smoothie Maker gibt es?
  3. Welche Smoothie Maker passt zu mir?
  4. Welche Smoothie Maker sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Smoothie Maker?
  6. Wie lautet das Fazit für Smoothie Maker?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich 5 Portionen Obst und Gemüse. Smoothies erleichtern als gesundes Getränk mit zahlreichen wohlschmeckenden Smoothie-Rezepten die Umsetzung. Als pure Obst- oder Gemüsemischung oder als Mix mit Buttermilch, Getreide und Joghurt sind sie ein beliebter Snackersatz. Um selbst Smoothies herzustellen, ist ein Smoothie Maker notwendig.

Ein gutes Produkt wie von WMF, Philips oder Krups zeichnet sich durch hochwertige Messer und Behälter, einen leistungsstarken Motor und leichte Bedienbarkeit aus. Eine gute Wahl können aber auch die Modelle von Kenwood, AEG oder Bosch sein. Außerdem sollte es möglichst einfach sein, das Gerät zu reinigen. Käufer haben die Auswahl aus To-Go-Mixern, Standmixern und Hochleistungsgeräten. Doch was sollten Sie wissen, bevor Sie sich näher mit diesen Produktgruppen befassen?

Getesteter Smoothie-Maker steht in Behälter und Maschine unterteilt auf einer Küchenablage vor einer Steckdose.

Im direkten Vergleich zeichnen sich Smoothie Maker wie etwa von Ideenwelt, welche ein Drehrad für unterschiedliche Stufen haben, besonders aus.

Wie erkenne ich gute Smoothie Maker?

“Smooth” sollen Smoothies sein, also geschmeidig und cremig, aber ohne Fasern und Stückchen. Wie erreichen Sie das? Laut der beliebten Rezeptseite Gruenesmoothies.de spielt die Temperatur eines laufenden Smoothie Makers eine große Rolle. Nicht nur der Motor gibt Hitze ab, sondern auch die Teile, die zerhackt und zerrieben werden.

Durch eine durchdachte Ableitung der Wärme, zum Beispiel durch entsprechende Behälter oder eine Belüftungsöffnung, kann ein Smoothie Maker mehr Leistung erbringen. Sollte ein Modell sich durch eine niedrige Leistung auszeichnen, kann es sein, dass das Gerät über keine spezielle Wärmeableitung verfügt. Das muss nicht schlecht sein, doch rundum cremige Smoothies können Sie nicht erwarten.

Gruenesmoothies.de empfiehlt zudem, lieber zu Geräten mit stumpfen und keilförmigen als zu solchen mit scharfen, flachen Messern zu greifen. Die Betreiber haben herausgefunden, dass diese auch kleine Kerne und Fasern besser zerkleinern, was durch Kollisionen beim Mixen passiert. Scharfe Messer zerschneiden Pflanzenteile zwar, das ist aber nicht ausreichend für eine hohe Cremigkeit. Ebenso wichtig ist ein Behälter, der nicht rund, sondern eckig ist. Diese Form lässt das Material besser kollidieren und zerreißen.

Was für unterschiedliche Smoothie Maker gibt es?

Smoothies zum Mitnehmen

Der To-Go-Typ mit Kunststoff- oder Glasflasche richtet sich an alle, die wenig Zeit und Platz sowie niedrige Ansprüche haben. Das Gerät bereitet eine Portion so zu, dass sie ohne Umgießen im Mixbehälter für unterwegs mitgenommen werden kann. Dieser ist als verschließbare Trinkflasche konzipiert und mit 500 bis 600 ml vergleichsweise klein. Die Geräte sind kompakt gebaut und passen gut in Küchen oder Schränke, die klein sind. To-Go-Smoothie Maker sind recht günstig. In diesen Geräten sollten Sie vorrangig weiches Obst pürieren, denn die Motoren sind nicht allzu leistungsstark.

Standmixer: Der Klassiker

Der Behälter ist nach oben offen, damit warme Luft ungehindert entweichen kann. Zudem ist er mit einem Griff ausgestattet, was das Umgießen erleichtert. Die bis zu 2 l großen Behälter sind nicht dafür geeignet, mitgenommen zu werden. Dafür sind die Motoren leistungsfähiger als beim To-Go-Typ, sodass Sie auch kompliziertere Smoothie-Rezepte, zum Beispiel mit hartem Gemüse wie Karotten, ausprobieren können. Doch die Eigenschaften unterscheiden sich von Produkt zu Produkt.

Für ausgezeichnete Ergebnisse

Die Hochleistungsgeräte sind darauf spezialisiert, sogar schwierige Pflanzenteile zu pürieren, sodass keine störenden Stückchen zurückbleiben. Es handelt sich um eine empfehlenswerte Variante, um hartes Material wie Karotten und faserreiche Blätter und Stängel zu mixen. Die Behälter nehmen bis zu 2 l auf und verfügen ebenfalls über Handgriffe und Belüftungsöffnungen, damit die beim Mixen entstehende warme Luft entweichen kann.

Welche Smoothie Maker passt zu mir?

Smoothies für unterwegs

Smoothie Maker To-Go haben diverse Vorteile. Wenn Sie immer nur 1 bis 2 Portionen benötigen, sind diese Geräte die richtige Wahl. Dank ihrer kompakten Bauweise können Sie sie platzsparend verstauen, was besonders bei kleinen Küchen hilfreich ist. Das ist vor allem für Menschen mit wenig Platz in der Küche sinnvoll. Da sie außerdem günstig sind und mit Flasche zu Ihnen kommen, eignen sie sich gut für Studenten und Schüler, die ihren eigenen Haushalt für wenig Geld einrichten möchten.

Geräte für mehrere Hundert Euro bieten unter anderem eine höhere Wattzahl, ausgefeiltere Behälter und viele Extras. Zu den Nachteilen der günstigen To-Go-Varianten zählt, dass sie nur für einfache Rezepte mit weichem Obst geeignet sind. Außerdem kann das Ergebnis nicht so cremig sein wie bei höherpreisigen Modellen.

Smoothie-Maker-Test: Detailaufnahme des Verbindungsstückes von Behälter und Maschine eines Smoothie-Makers.

Ein Augenmerk wurde auf die Leistungsstärke des Motors gelegt. Ein leistungsstarker Motor ist besonders von Vorteil, wenn Sie auch härtere Lebensmittel zerkleinert wollen.

Die günstige Variante für Familien

Standmixer für Smoothies sollten Sie nach Ihrem individuellen Smoothie-Bedarf kaufen. Wenn Sie allein Smoothies genießen möchten, greifen Sie möglichst zu einem Gerät mit kleinem Behälter unter 1 l Füllmenge. Laut turn-on.de ist es wichtig, den Behälter stets ganz zu befüllen, damit Sie die volle Leistung ausnutzen können. Sind Sie stattdessen zu viert oder möchten Teile Ihrer Smoothies als Vorrat einfrieren, ist ein großer Behälter mit bis zu 2 l empfehlenswert.

Zwar müssen Sie die Portionen nach dem Mixen umfüllen, doch steht Ihnen dafür auch eine weitaus größere Auswahl an Rezepten zur Verfügung, die Sie ausprobieren können. Die Preise für einen Smoothie Maker im Standmixerformat liegen im soliden Mittelfeld zwischen 30 und 200 €. Dabei sind Leistungen von 600 W und rund 20.000 Umdrehungen in der Minute weitverbreitet.

Komplexe Rezepte mit einem leistungsstarken Gerät umsetzen

Hochleistungsmixer sind die teuersten Geräte der Kategorie und richten sich an anspruchsvolle Käufer. Die vergleichsweise hohen Preise, die bis über 1.000 € betragen können, machen sich zum Teil bezahlt. Mit teilweise über 1.500 W und sehr hohen Drehzahlen (z. B. über 30.000 Umdrehungen) weisen sie eine erstaunliche Power auf, sodass die Messer alles zerkleinern, was ihnen in die Quere kommt. Dadurch ist die Konsistenz insgesamt feiner und cremiger.

Zusätzlich sorgen diverse Extras für Komfort. Dazu zählen zum Beispiel eine stufenlose Verstellbarkeit der Geschwindigkeit, integrierte Ice Crusher, Turbotasten und mehr. Da die Modelle jedoch relativ groß sind, können sie nicht so leicht verstaut werden. Am besten stellen Sie Ihrem Smoothie Maker aus dem Hochleistungssegment einen eigenen Platz in der Küche bereit.

Sets mit kleinem oder großem Umfang

Sets bestehen aus mehreren Teilen, die die Funktionen um das reine Mixen erweitern. Sie enthalten also nicht nur den Mixbehälter und die Maschine, sondern auch weitere nützliche Elemente wie eine verschließbare Kunststoff- oder Glasflasche, eine Mühle oder Kühlakkus für unterwegs.

Manche Sets bringen über 20 Teile mit, wobei es sich unter anderem um Wechselmesser für verschiedene Anwendungen handeln kann. Das erlaubt zahlreiche weitere Möglichkeiten, die über das Herstellen von Smoothies hinausgehen. So ist es mit manchen Modellen sehr leicht, Suppen, Saucen oder Pestos zu pürieren oder sogar Kaffeebohnen zu mahlen. Sets richten sich daher an Personen, die mit einem einzigen Kauf verschiedene Arbeiten vereinfachen möchten.

Welche Smoothie Maker sind laut Tests am besten?

Die Stiftung Warentest hat in ihrer Ausgabe Oktober 2016 diverse Standmixer unter die Lupe genommen. Darunter befanden sich neben kleinen Smoothie Mixern auch Hochleistungsmixer und Stabmixer, jeweils in der Preisspanne zwischen 20 und 900 €. Die Tester haben herausgefunden, dass es große Unterschiede in den Bereichen Füllmenge, Vielseitigkeit und Haltbarkeit gibt. Sie bemängeln, dass alle Modelle im Betrieb laut waren (zwischen 82 und 90 db) und manche den Dauertest nicht bestanden haben. Die einzelnen Noten lagen zwischen Gut und Mangelhaft.

Bei dem zu mixenden Material im Test handelte es sich jeweils um Äpfel, Ingwer, Spinat, Staudensellerie und Wasser. Um Vergleichswerte zu schaffen, gaben die Prüfer das Mixresultat stets durch ein Sieb mit Maschen von 2,5 mm Durchmesser. Sie stellten fest, dass alle bis auf ein geprüftes Gerät gute Ergebnisse – nämlich “cremige Smoothies” – lieferten.

Die Sicherheit ist ein entscheidender Aspekt bei der Auswahl eines Shake-Mixers. Ein sicherer Betrieb schützt nicht nur den Benutzer, sondern gewährleistet auch die Langlebigkeit des Smoothie-Mixers. Es gibt bei Smoothie-Makern to go verschiedene Sicherheitsmerkmale, die bei einem qualitativ hochwertigen Gerät zu finden sind.

Dabei haben wir festgestellt, dass fast alle Geräte gefährlich werden können. Wenn die Deckel der Standmixer geöffnet werden, drehen sich die Messer mit voller Geschwindigkeit weiter. Dann sollte niemand mit den Fingern hineingreifen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Flüssigkeiten herausspritzen. Das ist vor allem problematisch, wenn es sich um heiße Flüssigkeiten handelt. Nur ein Gerät im Test stellte beim Öffnen des Deckels den Motor automatisch aus.

Smoothie-Maker-Test: Einzelteile eines Smoothie-Makers sind auf einem schwarzen Untergrund verteilt.

Hier haben wir uns die verschiedenen Bestandteile genauer angeschaut. Diese können zur Reinigung einfach auseinandergebaut werden.

Was kosten Smoothie Maker?

Bis 25 €

Sehr günstige Smoothie Maker sind schon ab 10 € erhältlich. Die Leistung liegt in der Regel bei niedrigen 250 bis 400 W, was nur für einfache Anwendungen ausreicht. Dafür sind die Behälter meist spülmaschinenfest.

Es handelt sich hauptsächlich um To-Go-Mixer. Trotz der niedrigen Preise finden Sie auch unter diesen Geräten Modelle mit Turbotasten oder BPA-freien Behältern. Doch anspruchsvolle Funktionen wie ein Ice Crusher erfordern ein höheres Budget.

Es fällt auf, dass die günstigen Mixer zwar sehr kunststofflastig, aber auch sehr farbenfroh sind. Mehrere Geschwindigkeitsstufen, Glas-Behälter und leistungsstarke Motoren finden Sie vorrangig in höheren Preisklassen.

25 bis 40 €

Ein Großteil der Smoothie Maker ist in dieser Preiskategorie erhältlich. Dabei herrschen große Unterschiede zwischen den Produkten. Schlichte bis auffällige Designs, Leistungen von 300 bis 1.000 W, Kunststoff- und Glasbehälter und Geräte mit oder ohne Zubehör prägen die Gruppe.

Neben To-Go-Makern erwarten Sie hier auch diverse Standmixer und sogar wenige Hochleistungsmixer, die sich jedoch durch eine vergleichsweise niedrige Leistung auszeichnen. Darunter befinden sich beispielsweise Modelle von Bosch, AEG, Kenwood oder Krups. Mehr Leistung finden Sie in höheren Preisklassen.

40 bis 60 €

Die auffälligen Geräte in diesem Preisbereich sind 1.000 W starke To-Go-Smoothie Maker mit Behältergrößen zwischen 500 und 750 ml. Die Designs der Modelle sind hochwertig und reichen von elegant bis schlicht. Extras wie Glasbehälter, Turbotasten, zwei Leistungsstufen und Ice Crusher sind allerdings für dieses Budget schon erhältlich.

60 bis 150 €

Für diesen Preis erhalten Sie umfangreiche Sets mit viel Zubehör, die Ihnen in verschiedenen Situationen gute Dienste leisten. Die ein- bis dreistufigen oder stufenlosen Motoren arbeiten hauptsächlich mit über 600 W. Modelle ab 950 W sind gelegentlich ebenfalls erhältlich. Dabei liegen die Größen der Behälter zwischen 600 und 1.500 ml. Displays, Mühlen und Automatikprogramme zeichnen einige Produkte aus.

Ab 150 €

Wer nach sehr leistungsstarken Smoothie Makern sucht, wird hier fündig. Motoren mit über 950 W (bis zu 1.700 W) sind eher die Regel als die Ausnahme. Die Behälter der stilvollen Maschinen reichen für einen Inhalt von 2 l oder darüber. Außerdem sind die Modelle mit vielen Extras ausgestattet, dazu zählen Ice Crusher, Mühlen, Turbotasten und Mixbecher. Tipp: Achten Sie auf BPA-freie Behälter und solche, die in der Spülmaschine gereinigt werden können.

Wie lautet das Fazit für Smoothie Maker?

Smoothie Maker sind vielseitig. Sie können aus To-Go-Mixern, Standmixer-Typen und Hochleistungsgeräten wählen und vieles mehr bestimmen:

  • Die Preisspanne reicht von 10 bis weit über 1.000 €
  • Smoothie Mixer To-Go sparen Platz, sind kompakt und eignen sich vorzugsweise für Singles, die mit einfachen Smoothies zufrieden sind
  • Standmixer zeichnen sich durch mittlere Leistungsstufen und durchschnittliche Preise aus. Sie eignen sich gut für Familien, die viele Rezepte ausprobieren
  • Hochleistungsmixer bringen oft leistungsstarke Motoren mit 30.000 Umdrehungen mit, die das Zerkleinern von harten Karotten oder faserreichen Stängeln erlauben
  • Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass Smoothie Maker, deren Motoren sich beim Öffnen der Deckel nicht automatisch abschalten, gefährlich sein können
  • Je mehr Leistung, desto besser das Ergebnis. Bei sehr niedrigen Wattzahlen sollten Sie das Gerät nur für weiches Obst benutzen. 30.000 Umdrehungen kommen auch mit hartem Gemüse und starken Fasern klar

Smoothie Maker von Herstellern wie WMF, Philips oder Krups sind sehr gefragt, genau wie jene von Kenwood, AEG und Bosch. Doch auch andere Marken sind dazu fähig, für Sie leckere Smoothies zuzubereiten. Werfen Sie einen Blick in das große Sortiment.

Im Video vorgestellt: Smoothie-Maker

In diesem YouTube-Video nehmen wir das Produkt SB 2400 von AEG genauer unter die Lupe. Wir starten mit einem Unboxing des Sport Mini Mixers und zeigen euch alle enthaltenen Zubehörteile. Anschließend testen wir seine Leistungsfähigkeit und geben euch unsere ehrliche Meinung dazu.