Smoker mit Räucherturm:
Wenn Sie auf Ihrem Smoker gern zahlreiche Lebensmittel zubereiten möchten, entscheiden Sie sich am besten für ein Modell mit Räucherturm. Diesen können Sie zielgerichtet zum Räuchern, aber auch zum Fertiggaren verwenden. Erst garen Sie zu 80 Prozent das Fleisch auf dem Smoker, dann legen Sie es in den Räucherturm. Hier gart es fertig und bleibt schön saftig.
Wie genau ein Smoker verwendet wird, hängt vor allem davon ab, für welche Variante Sie sich entscheiden. Bedenken Sie, dass Sie vor dem ersten Betrieb meistens einen Smoker einbrennen müssen. Das ist wichtig, damit das verwendete Grundmaterial eine Schutzschicht erhält. So hält Ihr Smoker länger. Jeder Hersteller gibt übrigens Tipps dafür, wie das Einbrennen genau funktioniert. In der Regel finden Sie im Handbuch auch eine genaue Anleitung.
Die Verwendung von einem BBQ-Smoker ist recht simpel. Folgende WELT.de-Anleitung bezieht sich auf Modelle, die mit Holz oder Holzkohle arbeiten:
- Entscheiden Sie sich für Holzkohle, verwenden Sie zum Anfeuern am besten einen Anzündkamin. Dadurch kann die Holzkohle gleichmäßig durchglühen. Das dauert etwa 15 Minuten. Dann kann der Anzündkamin entfernt und die Kohle verteilt werden.
- Nun müssen Sie warten, bis der Smoker eine konstante Temperatur zwischen 110 und 130 Grad Celsius erreicht hat. Vermeiden Sie es unbedingt, permanent den Deckel zu öffnen.
- Legen Sie das Grillgut auf den vorhandenen Rost und schließen Sie den Smoker. Wie ein Räucherofen gart er die ausgesuchten Lebensmittel.
Tipp: Damit Sie beim Smoken das typisch geräucherte Aroma erzielen, brauchen Sie keineswegs spezielle Holzkohle, sondern nur ein paar Holzspäne. Diese geben Sie zur Grillkohle in den Smoker.

Möchten Sie viel Räuchergut zubereiten, sollte die Grillfläche Ihres Smokers entsprechend groß sein.
1.1. Der Unterschied zwischen Smoker und Grill
Bei einem Grill erreichen Sie in der Regel höhere Temperaturen als bei einem Smoker. Der Grill dient allerdings eher für die Zubereitung von Kurzgebratenem. Steak, Frikadellen und Co sollten also möglichst dünn sein. Ein Smoker erfüllt einen ganz anderen Einsatz. Hier wird mit weniger Temperatur über ein größeres Zeitfenster hinweg gearbeitet. Dadurch wird er für die saftige Zubereitung von großen Fleischstücken genutzt.
| Smoker | Grill |
- sorgt für rauchiges Aroma
- arbeitet mit geringeren Temperaturen
- Grillgut bleibt saftig
- gut für größere Fleischstücke
| - eher für Kurzgebratenes
- hohe Temperaturen für schnelle Zubereitung
|
1.2. Sicherheitsvorkehrungen: So verwenden Sie Ihren Smoker richtig
Auch wenn bei einem Smoker nicht so hohe Temperaturen herrschen wie beim Grillen, reichen sie aus, um sich zu verbrennen. Fassen Sie den Smoker während des Betriebs also immer an den Griffen an.
Regulieren Sie die Zugluft über die Regulierungsklappen, die sich meistens an der Seite befinden. Öffnen Sie nicht permanent den Deckel, denn dadurch schwankt die Temperatur im Inneren. Das Ergebnis wird beeinträchtigt. Vor der ersten Benutzung müssen Sie Ihren Smoker einbrennen.
1.3. Vor- und Nachteile im Überblick: Das spricht für einen Smoker
Ein Smoker-Test arbeitet in der Regel die Besonderheiten eines einzelnen Modells heraus. Unabhängig davon, gibt es generelle Vor- und Nachteile:
Vorteile- Lebensmittel werden schonender zubereitet
- Grillgut entwickelt ein besseres Aroma
- ideal für große Fleischstücke
- kein direkter Kontakt mit dem Feuer
- Fleisch bleibt saftig und wird nicht trocken
- sorgt für rauchige Note
Nachteile- dauert deutlich länger
Hinweis: Um das Aroma zu verstärken, ist es immer sinnvoll, Holz beim Smoken zu nutzen. Dieses können Sie entweder so in den Smoker geben oder in einer Smoker-Box. Die Smoker-Box ist eine kleine Schachtel aus Metall, die dann in den Smoker gestellt wird.

Auch Fisch wie Makrele, Lachs oder Forelle können Sie normalerweise in einem Smoker zubereiten.