Ratgeberübersicht
  1. Wie verwende ich einen Smoker?
  2. Welche Smoker-Arten gibt es und wie unterscheiden sie sich voneinander?
  3. Kaufberatung: Welche Kriterien sind für die Smoker-Auswahl wichtig?
  4. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Smoker-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Abhängig von der Bauart können Smoker mit Holz, Grillkohle, Strom oder Gas betrieben werden. Tatsächlich überzeugen vor allem die beiden erstgenannten Varianten durch ein besonders intensives Aroma. Strom und Gas punkten dann eher durch temperaturgenaues Garen.
  • Die Handhabung der Smoker ist erheblich von der Ausstattung abhängig. Neben dem Grillrost bieten die meisten BBQ-Smoker ein integriertes Thermometer. Die Temperaturen, die hier erreicht werden, bewegen sich zwischen 85 und 130 Grad Celsius.
  • Es gibt verschiedene Arten von Smokern. In Smoker-Tests lassen sie sich nicht nur anhand der Energiequelle, sondern auch aufgrund der Bauform unterschieden. So fallen fassförmige Barrel-Smoker ebenso auf wie Ugly-Drum-Smoker. Letztere sind die deutlich einfachere Variante.

smoker-test

Schon in der Altsteinzeit, dem sogenannten Paläolithikum, wurden Nahrungsmittel geräuchert, um sie haltbar zu machen. Vor allem in den letzten Jahrzehnten ist zumindest im Privatbereich das Räuchern ein Stück weit aus dem Fokus verschwunden. Zwar grillen die Deutschen im Sommer gern, doch wenn es ums Räuchern geht, landen meist Fertigprodukte auf dem Tisch. Tatsächlich bietet das Räuchern aber entscheidende Vorteile, die sich besonders beim Geschmack zeigen.

Das Smoken ist dem Räuchern angelehnt. Hier wird mit deutlich niedrigeren Temperaturen gearbeitet. Fleisch, Gemüse und Co werden dadurch indirekt gegrillt. Die niedrigeren Temperaturen sorgen unter anderem dafür, dass die Lebensmittel auch nach der Zubereitung noch schön saftig bleiben.

Die meisten Smoker erinnern an einen Grillwagen und sind mit vielen praktischen Details wie einem integrierten Thermometer ausgestattet. Suchen Sie ein geeignetes Modell für Ihren Garten, können Sie sich auf den Smoker-Vergleich 2025 auf WELT.de verlassen. In unserem folgenden Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie einen Smoker verwenden, was der Unterschied von Smoker und Grill ist und welche Kaufmerkmale Berücksichtigung finden müssen. So können Sie sich umfassend informieren.

Im Test: Ein Smoker mit leicht geöffneter Tür.

Der Masterbuilt-Smoker “Dual-Fuel-2305” auf diesem Bild arbeitet sowohl mit Gas als auch mit Holzkohle, wie wir erfahren.

1. Wie verwende ich einen Smoker?

Smoker mit Räucherturm:

Wenn Sie auf Ihrem Smoker gern zahlreiche Lebensmittel zubereiten möchten, entscheiden Sie sich am besten für ein Modell mit Räucherturm. Diesen können Sie zielgerichtet zum Räuchern, aber auch zum Fertiggaren verwenden. Erst garen Sie zu 80 Prozent das Fleisch auf dem Smoker, dann legen Sie es in den Räucherturm. Hier gart es fertig und bleibt schön saftig.

Wie genau ein Smoker verwendet wird, hängt vor allem davon ab, für welche Variante Sie sich entscheiden. Bedenken Sie, dass Sie vor dem ersten Betrieb meistens einen Smoker einbrennen müssen. Das ist wichtig, damit das verwendete Grundmaterial eine Schutzschicht erhält. So hält Ihr Smoker länger. Jeder Hersteller gibt übrigens Tipps dafür, wie das Einbrennen genau funktioniert. In der Regel finden Sie im Handbuch auch eine genaue Anleitung.

Die Verwendung von einem BBQ-Smoker ist recht simpel. Folgende WELT.de-Anleitung bezieht sich auf Modelle, die mit Holz oder Holzkohle arbeiten:

  1. Entscheiden Sie sich für Holzkohle, verwenden Sie zum Anfeuern am besten einen Anzündkamin. Dadurch kann die Holzkohle gleichmäßig durchglühen. Das dauert etwa 15 Minuten. Dann kann der Anzündkamin entfernt und die Kohle verteilt werden.
  2. Nun müssen Sie warten, bis der Smoker eine konstante Temperatur zwischen 110 und 130 Grad Celsius erreicht hat. Vermeiden Sie es unbedingt, permanent den Deckel zu öffnen.
  3. Legen Sie das Grillgut auf den vorhandenen Rost und schließen Sie den Smoker. Wie ein Räucherofen gart er die ausgesuchten Lebensmittel.

Tipp: Damit Sie beim Smoken das typisch geräucherte Aroma erzielen, brauchen Sie keineswegs spezielle Holzkohle, sondern nur ein paar Holzspäne. Diese geben Sie zur Grillkohle in den Smoker.

smoker grill

Möchten Sie viel Räuchergut zubereiten, sollte die Grillfläche Ihres Smokers entsprechend groß sein.

1.1. Der Unterschied zwischen Smoker und Grill

Bei einem Grill erreichen Sie in der Regel höhere Temperaturen als bei einem Smoker. Der Grill dient allerdings eher für die Zubereitung von Kurzgebratenem. Steak, Frikadellen und Co sollten also möglichst dünn sein. Ein Smoker erfüllt einen ganz anderen Einsatz. Hier wird mit weniger Temperatur über ein größeres Zeitfenster hinweg gearbeitet. Dadurch wird er für die saftige Zubereitung von großen Fleischstücken genutzt.

Smoker Grill
  • sorgt für rauchiges Aroma
  • arbeitet mit geringeren Temperaturen
  • Grillgut bleibt saftig
  • gut für größere Fleischstücke
  • eher für Kurzgebratenes
  • hohe Temperaturen für schnelle Zubereitung

1.2. Sicherheitsvorkehrungen: So verwenden Sie Ihren Smoker richtig

Auch wenn bei einem Smoker nicht so hohe Temperaturen herrschen wie beim Grillen, reichen sie aus, um sich zu verbrennen. Fassen Sie den Smoker während des Betriebs also immer an den Griffen an.

Regulieren Sie die Zugluft über die Regulierungsklappen, die sich meistens an der Seite befinden. Öffnen Sie nicht permanent den Deckel, denn dadurch schwankt die Temperatur im Inneren. Das Ergebnis wird beeinträchtigt. Vor der ersten Benutzung müssen Sie Ihren Smoker einbrennen.

1.3. Vor- und Nachteile im Überblick: Das spricht für einen Smoker

Ein Smoker-Test arbeitet in der Regel die Besonderheiten eines einzelnen Modells heraus. Unabhängig davon, gibt es generelle Vor- und Nachteile:

    Vorteile
  • Lebensmittel werden schonender zubereitet
  • Grillgut entwickelt ein besseres Aroma
  • ideal für große Fleischstücke
  • kein direkter Kontakt mit dem Feuer
  • Fleisch bleibt saftig und wird nicht trocken
  • sorgt für rauchige Note
    Nachteile
  • dauert deutlich länger

Hinweis: Um das Aroma zu verstärken, ist es immer sinnvoll, Holz beim Smoken zu nutzen. Dieses können Sie entweder so in den Smoker geben oder in einer Smoker-Box. Die Smoker-Box ist eine kleine Schachtel aus Metall, die dann in den Smoker gestellt wird.

pellet smoker

Auch Fisch wie Makrele, Lachs oder Forelle können Sie normalerweise in einem Smoker zubereiten.

2. Welche Smoker-Arten gibt es und wie unterscheiden sie sich voneinander?

Ähnlich wie den Holzkohlegrill gibt es Smoker in verschiedenen Varianten. Zum einen lassen sie sich anhand von Form und Größe unterscheiden, zum anderen fallen aufgrund der Wärmequellen unterschiedliche Typen auf. WELT.de zeigt Ihnen, wie sich der Gas-Smoker, der elektrisch arbeitende Smoker und der Holz-Smoker unterscheiden:

Art Hinweise
Gas-Smoker
  • Gas-Smoker sind komfortabel in der Anwendung
  • schnell einsatzbereit laut Smoker-Tests
  • Temperatur kann sehr genau eingestellt werden
  • komfortabel zu reinigen
Holz/Holzkohle-Smoker
  • in verschiedenen Varianten erhältlich, auch als Pellet-Smoker
  • Anheizen ist aufwendiger
  • keine automatische Temperatureinstellung
  • braucht längere Anlaufzeit
Elektro-Smoker
  • kann auch im Innenbereich verwendet werden
  • sehr saubere Handhabung
  • als Digital Smoker oder Mini Smoker für alle Haushaltsgrößen verfügbar
  • einfache Einstellung
  • kinderleichte Handhabung und Reinigung
Smoker im Test: Ein geöffnetes Gerät steht in einer Austellung.

Auf den vier Ebenen dieses Masterbuilt-Smokers “Dual-Fuel-2305” ist rund ein Quadratmeter Platz, was uns durchaus beeindruckt.

3. Kaufberatung: Welche Kriterien sind für die Smoker-Auswahl wichtig?

smoker bbq

Hochwertige Smoker verfügen über Extras wie ein integriertes Thermometer und eine zusätzliche Grillkammer.

Bevor Sie einen Smoker kaufen, gilt es, die verschiedenen Modelle anhand geeigneter Kriterien zu vergleichen. Wichtige Kaufkriterien sind:

  • Grillfläche: Hier spielt eine Rolle, wie oft Sie den Smoker nutzen und wie viele Lebensmittel Sie darauf zubereiten wollen. Die Grillfläche muss je größer sein, desto mehr Personen in Ihrem Haushalt leben.
  • Mobilität: Je kompakter und leichter die Bauweise, desto einfacher fällt der Transport. Viele Smoker haben zudem Räder für einen leichten Positionswechsel.
  • Empfohlener Einsatzort: Interessant ist immer auch der Einsatzort. Für den Outdoorbereich kommen Smoker mit Gas und Holzkohle infrage. Drinnen muss der Smoker elektrisch arbeiten.
  • Material: Meistens besteht der Grillrost beim Smoker aus Edelstahl. Dadurch lässt er sich leicht reinigen. Das Korpus ist dagegen aus Stahl und besonders langlebig und robust.
  • Betriebsart: Sie können einen Smoker wie einen Holzkohlegrill mit Holz und Grillkohle bedienen. Sie können sich aber auch für den Pellet-Smoker entscheiden. Modelle mit Strom und Gas sind besonders einfach zu bedienen.
  • Maße: Die Maße haben immer Einfluss auf die Grillfläche und die Mobilität. Schauen Sie also auch hier genau hin und vergleichen Sie die verfügbaren Modelle.

4. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Smoker-Tests bzw. Vergleichen suchen

Wenn Sie als angehender Smoker-Anhänger noch mehr zum Thema wissen möchten, ist die FAQ-Kategorie sicher genau das Richtige.

4.1. Was ist der Unterschied zwischen Smoker und Grill?

Der wesentliche Unterschied liegt in der Zubereitungsart. Im Smoker wird indirekt das Grillgut zubereitet. Dadurch ist die Temperatur deutlich geringer. Beim Grill wird mit einer höheren Temperatur gearbeitet.

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4.2. Wie benutzt man einen Smoker?

Ein Smoker muss zunächst angeheizt werden. Erst wenn die gewünschte Temperatur zwischen 110 und 130 Grad konstant erreicht wird, kann das Grillgut auf die Fläche gelegt werden. Wichtig ist dann, dass die Zubereitungszeit ausreichend lang gewählt wird, sodass das Fleisch tatsächlich gar ist.

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4.3. Welche Smoker-Hersteller gibt es?

smoker holzkohlegrill

Eines der beliebtesten Gerichte für Smoker ist die legendäre Bacon Bomb.

Meistens finden sich in einem Smoker-Test die unterschiedlichsten Marken. Bekannte Hersteller sind:

  • Kesser
  • Masterbuilt
  • Mayer Barbecue
  • Druline
  • Nexos
  • Rösle
  • Tepro
  • Taino
Innenaufnahme eines getesteten Smokers von schräg oben.

Laut unserer Recherche hat dieser Masterbuilt-Smoker “Dual-Fuel-2305” folgende Außenmaße: 53 x 51 x 111 cm.

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4.4. Welcher Smoker ist der Beste?

Suchen Sie einen Smoker-Testsieger, führt Sie das unweigerlich zum einen oder anderen Smoker-Test. Von diesen gibt es gerade online viele. Doch auch wenn die Testsieger im Vergleich mit anderen Modellen zunächst am besten abschneiden, muss es sich nicht um die klare Empfehlung für Sie handeln. Vergleichen Sie individuell und überlegen Sie vorab, was Ihnen wichtig ist.

Ein guter Smoker fürs Barbecue muss zu Ihrer Familiengröße und Ihren kulinarischen Vorlieben passen. Soll ein Smoker klein sein, kommen schnell ganz andere Modelle infrage als bei einer großen Ausführung. Einen Test von der Stiftung Warentest gibt es bislang übrigens noch nicht (Stand: März 2023)

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4.5. Wo finde ich den Smoker besonders günstig?

Es gibt verschiedene Anlaufstellen, bei denen Sie sich nach einem Smoker und dem passenden Smoker-Zubehör umsehen können. In Baumärkten und Supermärkten gibt es die Smoker als saisonales Angebot. Deutlich größer ist die Auswahl online. Hier finden Sie neben einem Gasgrill auch den Smoker mit Gas oder Strom.

Ebenso werden Ihnen XXL-Smoker in verschiedenen Ausstattungen angeboten. Vergleichen Sie immer individuell und achten Sie Ausstattungsdetails und Verarbeitung. So ist es durchaus praktisch, wenn der Smoker-Rost aus Edelstahl ist. Das erleichtert die Reinigung erheblich. Haben Sie ein geeignetes Modell gefunden, lohnt sich immer ein Preisvergleich.

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