Ratgeberübersicht
  1. Ist ein Slow Juicer besser als ein Entsafter?
  2. Welche Unterschiede gibt es zwischen horizontalen und vertikalen Slow Juicern?
  3. Welche Eigenschaften machen einen Slow Juicer laut Tests im Internet besonders empfehlenswert?
  4. Welche Lebensmittel eignen sich für einen Slow Juicer?
  5. Wie viel kostet ein guter Slow Juicer?
  6. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Slow-Juicer-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Für eine leichte Reinigung bestehen die besten Slow Juicer aus Edelstahl.
  • Ein Vorteil von Slow Juicern ist, dass sie keine Hitze erzeugen, wodurch im Saft besonders viele Nährstoffe erhalten bleiben.
  • Die meisten Slow Juicer werden mit Rezeptbuch geliefert.

Slow-Juicer-Test: Auf einer Küchenfront steht ein Entsafter, in dem frischer grüner Saft zubereitet wird. Daneben liegen mehrere Äpfel und grünes Gemüse.

Die meisten Menschen stellen ihre Säfte daheim mit einer Küchenmaschine oder im Ausnahmefall auch mit dem Pürierstab her. Gesünder, schonender und energiesparender ist jedoch ein Slow Juicer. Dieser hat viele Vorteile und produziert köstliche Säfte.

Mit einem Slow Juicer können Sie Früchte und Gemüse auf besonders schonende Art zu einem köstlichen Saft oder Smoothie verarbeiten. Zwar dauert dieser Vorgang deutlich länger als bei einem normalen Entsafter, jedoch ist die Saftausbeute in der Regel deutlich höher. Die Entsaftungsart sorgt dafür, dass wichtige Vitamine und Enzyme im Saft bleiben. Außerdem ist die Saftpresse angenehm leise.

Hier erfahren Sie, worauf es beim Kauf des neuen Slow Juicers zu achten gilt. Wir stellen Ihnen die Unterschiede zwischen dem horizontalen und dem vertikalen Modell vor, geben Ihnen Hinweise zur idealen Umdrehungsanzahl, zum Material sowie zur Leistung und präsentieren die Meinung von Experten. Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass sich der Slow Juicer leicht reinigen lässt.

1. Ist ein Slow Juicer besser als ein Entsafter?

Slow-Juicer-Test: Frisch gepresster Saft wird aus einem modernen, automatischen Entsafter in eine Glasflasche abgefüllt.

In einem Slow Juicer können Sie sogar Rote Beete entsaften. Diese schmeckt besonders gut in Kombination mit Zitronensaft.

Ein Slow Juicer hat viele Vorteile. Ob dieser aber besser ist als ein klassischer Entsafter, hängt vor allem von der verwendeten Entsaftungstechnik ab. Slow Juicer – auch Kaltentsafter genannt – arbeiten mit einer Pressschnecke, die Obst und Gemüse langsam zerdrückt und auspresst. Da kaum Wärme und nur wenig Sauerstoff entsteht, bleiben Vitamine, Enzyme und Aromen besser erhalten. Der Saft ist feiner, oxidiert langsamer und hat in der Regel eine höhere Ausbeute. Besonders bei faserreichen Zutaten wie Sellerie, Spinat oder Kräutern liefert diese Methode sehr gute Ergebnisse.

Ein klassischer Entsafter nutzt dagegen eine Zentrifugaltechnik. Das Pressgut wird schnell zerkleinert und durch Schleuderkraft vom Saft getrennt. Dadurch gelangt mehr Sauerstoff in den Saft, was zu stärkerer Schaumbildung, schnellerer Trennung und etwas geringerer Saftqualität führt.

2. Welche Unterschiede gibt es zwischen horizontalen und vertikalen Slow Juicern?

2.1. Wie funktioniert ein vertikaler Slow Juicer?

Die vertikalen Slow Juicer sind verbreiteter als die horizontalen Varianten. Die Pressschnecke ist hier senkrecht eingebaut, wodurch der Entsafter deutlich weniger Platz zum Aufstellen und Aufbewahren braucht. Für kleine Küchen ist dies die ideale Wahl. Bekannte Hersteller wie Hurom, Kuvings, Thermomix oder Kenwood haben vertikale Modelle im Angebot.

Obwohl die vertikalen Slow Juicer schonend vorgehen, arbeiten sie schneller als die horizontalen Slow-Juicer-Entsafter. In einen vertikalen Juicer können Sie Obst und Gemüse dank der großen Öffnung ganz einfach einfüllen. Sie erhalten einen Saft, der eher dickflüssig ist und noch Fruchtfleisch enthält. Für besonders faserhaltige Lebensmittel oder für Blattgemüse ist der Juicer nicht so gut geeignet. Jedoch können Sie eine Variante mit zwei Pressschrauben wählen, um höhere Leistungen zu erzielen.

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2.2. Wie funktioniert ein horizontaler Slow Juicer?

Wenn Sie mehr Platz in Ihrer Küche haben und besonders gern grüne Smoothies mit vielen faserigen Zutaten genießen, sollten Sie sich für einen Slow Juicer mit einer horizontalen Schnecke entscheiden. Dieser braucht mehr Platz zum Stehen und hat eine kleinere Einfüllöffnung, zerkleinert dafür aber selbst Zutaten wie Weizengras, grünes Blattgemüse und Kräuter ohne Probleme.

Denken Sie daran, dass mit einem horizontalen Slow Juicer ein höherer Zeitaufwand einher geht, da er das Produkt sehr langsam presst. Aber auch hier können Sie durch eine zweite Pressschraube ein wenig Zeit sparen.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Reinigung des Slow-Juicer-Entsafters. Aufgrund des Aufbaus ist diese beim horizontalen Modell eher kompliziert. Da die meisten Juicer nicht spülmaschinenfest sind, sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass sich das Gerät leicht auseinandernehmen und reinigen lässt.

Folgend haben wir Ihnen nochmal die Vor- und Nachteile von horizontalen im Vergleich zu vertikalen Modellen zusammengefasst:

    Vorteile
  • besonders hoher Druck und damit schonende Zubereitung
  • ideal für faserige Zutaten
  • auch für Eis, Sorbet oder Nussmilch einsetzbar
  • kein Fruchtfleisch und keine Rückstände
    Nachteile
  • Entsaften dauert länger
  • schwerer zu reinigen
  • schwerer zu befüllen
  • weniger platzsparend
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3. Welche Eigenschaften machen einen Slow Juicer laut Tests im Internet besonders empfehlenswert?

3.1. Wie viel Watt sollte ein guter Slow Juicer laut Online-Tests haben?

Beim Kauf eines Slow Juicers sind Motorleistung und Drehzahl zentrale Kriterien. Wichtig ist weniger eine extrem hohe Wattzahl als vielmehr eine stabile Drehkraft (Torque). Laut Experten genügt ein Motor mit etwa 150 bis 350 Watt, um auch harte Zutaten wie Karotten oder Sellerie zuverlässig auszupressen.

Hinweis: Ein übermäßig starker Motor mit sehr hoher Leistung bringt bei einem Slow Juicer nicht zwangsläufig bessere Ergebnisse. Entscheidend bleibt, dass der Motor gleichmäßig und kraftvoll arbeitet.

Gleichzeitig sollte die Drehzahl des Geräts möglichst niedrig sein. Viele gute Modelle arbeiten mit ca. 40–100 Umdrehungen pro Minute, was eine schonende Verarbeitung ohne übermäßige Hitze und Oxidation ermöglicht.

Slow-Juicer-Test: Eine Frau bereitet grünen Saft in einem Slow Juicer zu.

Eine niedrigere Geschwindigkeit sorgt dafür, dass mehr Vitamine und Enzyme erhalten bleiben und die Saftausbeute höher sein kann.

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3.2. Welches Fassungsvermögen sollte ein Slow Juicer haben?

Beim Kauf eines Slow Juicers ist das Fassungsvermögen von Saft‑ und Tresterbehältern ein wichtiger Faktor. Je größer beide Behälter sind, desto seltener müssen Sie sie während des Entsaftens leeren, was den Komfort steigert. Laut Slow-Juicer-Online-Tests reicht das typische Volumen meist von 0,7 bis 1,8 Litern, je nach Modell.

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3.3. Entsaftungstechnik: Wie viele Pressschnecken sind sinnvoll?

Das komplizierteste Thema bei Slow Juicern ist die Entsaftungstechnik. In diesem Vergleich unterscheiden wir zwischen Modellen mit ein und zwei Pressschnecken.

Wenn Sie ein Modell mit einer Pressschnecke wählen, ist es deutlich günstiger, bringt aber nicht ganz so viel Leistung. Dagegen machen zwei Pressschrauben Ihre Säfte feiner und zerkleinern auch hartnäckiges oder faseriges Fruchtfleisch. Vertikale Juicer sind platzsparend und schnell, während horizontale Maschinen ideal für grüne Smoothies sind, da sie jegliche Rückstände von Obst und Gemüse zerkleinern.

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3.4. Welches Zubehör ist im Lieferumfang enthalten?

Hochwertiges Zubehör sorgt dafür, dass Sie den Saft effizient trennen und das Gerät vielseitig einsetzen können. Achten Sie darauf, dass alle Teile langlebig und leicht zu reinigen sind. Typische Zubehörteile sind:

  • Saft- und Tresterbehälter
  • Verschiedene Siebe (Fein- und Grobsieb)
  • Pressschnecken (Ersatz oder unterschiedliche für verschiedene Zutaten)
  • Stopfer zum sicheren Einführen des Pressguts
  • Reinigungsbürsten für Schnecke und Sieb
  • Ersatzdichtungen aus Silikon
  • Multiaufsätze für Sorbets oder Pasta
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4. Welche Lebensmittel eignen sich für einen Slow Juicer?

Laut Online-Tests eignen sich Slow Juicer für eine breite Palette von Obst und Gemüse. Sie können mit der Küchenmaschine harte Sorten wie Karotten, Rote Bete oder Äpfel entsaften. Aber auch für weiche Früchte wie Beeren, Orangen oder Trauben sind die Cold-Press-Juicer ideal. Grünes Blattgemüse wie Spinat oder Grünkohl lässt sich ebenfalls problemlos entsaften, ebenso wie Kräuter und Ingwer.

Mit einem Slow-Entsafter lassen sich gesunde Säfte herstellen, und Sie können damit sogar Nüsse zu pflanzlichen Milchalternativen verarbeiten. Dafür werden Mandeln, Cashews oder andere Nüsse einfach entsaftet und anschließend mit Wasser gemischt, sodass eine cremige Nussmilch entsteht. Manche Geräte eignen sich sogar für gefrorene Früchte oder zur Herstellung von Sorbets, sodass sie weit mehr herstellen können als klassische Obst- und Gemüsesäfte.

Slow-Juicer-Test: In einem Slow Juicer wird Weizengras entsaftet.

In einem Kaltpress-Entsafter können Sie nicht nur Obst und Gemüse entsaften. Viele Slow Juicer sind auch für Weizengras oder ähnliche Gräser geeignet.

5. Wie viel kostet ein guter Slow Juicer?

Durchschnittlich liegt der Preis für einen guten Slow Juicer bei etwa 200 €. Je nachdem, ob Sie sich noch praktische Extras wünschen und ob Sie den vertikalen oder den horizontalen Juicer bevorzugen, können die Preise deutlich weiter steigen oder ein wenig sinken.

5.1. Was kosten Einsteigermodelle?

Einen guten Slow Juicer für Einsteiger, der meist vertikal aufgebaut ist, erhalten Sie ab etwa 100 €. Diese Modelle bestehen meist aus Kunststoff, der sich leicht reinigen lässt. Jedoch haben spülmaschinenfeste Teile ihren Preis. Wir empfehlen Ihnen, in eine spezielle Reinigungsbürste zu investieren.

Mit einem günstigen Slow Juicer können Sie gut unkomplizierte Fruchtsäfte herstellen. Achten Sie auf eine große Einfüllöffnung, eine leichte Bedienung und einen unkomplizierten Aufbau, um so schnell wie möglich die ersten Smoothies zu genießen.

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5.2. Für welchen Preis erhält man solide, langlebige Slow Juicer?

Die meisten Saftpressen kosten zwischen 150 und 200 €. In dieser Preisklasse dürfen Sie einen hochwertigen Slow Juicer horizontal oder vertikal erwarten, der langsam, leise und gründlich presst. Wenn Sie eine zweite Pressschraube wünschen, geht der Prozess schneller, aber der Preis steigt auch in die Höhe. Profi-Entsafter kommen schnell auf einen Preis von 300 € oder mehr.

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5.3. Welche Extra-Ausstattung erhält man ab 250 €?

Zur Extra-Ausstattung, die den Slow Juicer aus Edelstahl noch etwas teurer macht, können zum Beispiel Stopfstößel oder eine Rücklauffunktion gehören, die bei Verstopfung die Obststücke einfach wieder aus dem Gerät befördert. Außerdem dürfen Sie für einen Preis ab 250 € zumindest einige Bestandteile am Slow Juicer erwarten, die sich in der Spülmaschine reinigen lassen.

Höherpreisige Slow Juicer aus dieser Kategorie sind meistens besonders schick. Achten Sie auf das Gewicht, wenn Sie ein Modell aus Glas kaufen. Weitere Accessoires wie Bürsten, Gläser oder ein Tropf-Stopper gehören oft bereits dazu. Auch Slow-Juicer-Rezepte sowie eine Garantie für mehrere Jahre dürfen Sie erwarten.

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6. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Slow-Juicer-Tests bzw. -Vergleichen suchen

6.1. Wie wird ein Slow Juicer gereinigt?

Die Reinigung eines Slow Juicers erfordert etwas Zeit nach jedem Gebrauch. Zunächst sollten Sie das Gerät ausschalten und alle abnehmbaren Teile vorsichtig zerlegen. Anschließend lassen sich Sieb, Schnecke und Auffangbehälter unter fließendem Wasser abspülen. Die meisten Cold-Press-Juicer werden mit einer speziellen Reinigungsbürste geliefert, mit der sich insbesondere das feine Sieb gründlich von Fruchtresten befreien lässt. Zum Schluss sollten alle Teile vollständig trocknen, bevor Sie den Juicer wieder zusammenbauen oder verstauen.

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6.2. Was heißt Slow Juicer auf Deutsch?

Slow Juicer bedeutet auf Deutsch wörtlich übersetzt Langsamentsafter oder Kaltpress-Entsafter. In Deutschland wird jedoch häufig weiterhin der englische Begriff Slow Juicer verwendet, auch auf Produktverpackungen und in Shops.

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6.3. Aus welchem Material besteht der beste Slow Juicer?

Beim Kauf eines Slow Juicers spielt laut Tests im Internet das Material eine wichtige Rolle für Haltbarkeit, Gewicht und Pflegeaufwand. Slow Juicer aus Edelstahl sind besonders robust und sind pflegeleicht, allerdings etwas schwerer. Geräte aus Acrylglas oder transparentem Kunststoff sind optisch ansprechend und ermöglichen einen guten Blick auf den Entsaftungsvorgang, können jedoch etwas empfindlicher sein. Reine Kunststoff-Entsafter sind oft leicht, einfach zu reinigen und preislich attraktiv, was sie für viele Saftliebhaber besonders praktisch macht.

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Im Video vorgestellt: Slow-Juicer

In diesem Video wird der AMZCHEF-ZM1501-Slow-Juicer vorgestellt. Das Gerät ist ein kompakter Entsafter, der Obst und Gemüse effizient verarbeitet und dabei auf eine nährstoffschonende Saftgewinnung ausgelegt ist. Der Slow Juicer lässt sich einfach bedienen und reinigen, sodass die Zubereitung frischer Säfte im Alltag wenig Aufwand erfordert.

In dem Youtube-Video wird ein Slow Juicer vorgestellt, der für eine schonende Saftgewinnung bekannt ist. Der Moderator erklärt die Funktionsweise des Geräts und zeigt verschiedene Obst- und Gemüsesorten, die damit verarbeitet werden können. Zudem werden die gesundheitlichen Vorteile des Entsaftens mit einem Slow Juicer hervorgehoben.