
Scheidentrockenheit-Cremes verschaffen Abhilfe bei Beschwerden wie Jucken und Brennen.
Der häufigste Grund für eine trockene Vagina ist ein Östrogenmangel. In diesem Fall hilft in der Regel eine lokale Therapie mit Östrogenen in Form einer Vaginalcreme sehr gut. Geeignete Scheidentrockenheit-Cremes für die Wechseljahre enthalten eine Kombination verschiedener Hormone. Sie fördern den Feuchtigkeitshaushalt und wirken durchblutend.
Basierend auf Scheidentrockenheit-Creme-Tests empfehlen wir die folgenden Hormone für die Therapie von Trockenheit im Scheidenbereich aufgrund eines Östrogenmangels:
- Estradiol: Das Hormon ersetzt das natürliche weibliche Sexualhormon und wirkt sich positiv auf die Produktion der Scheidenflüssigkeit aus. Außerdem beugt es Osteoporose vor.
- Estriol: Auch Estriol gleicht einen natürlichen Östrogenmangel aus. Da es für eine bessere Durchblutung der Scheide sorgt, bewirkt es ein Verzögern des altersbedingten Abbaus der Schleimhäute in diesem Bereich.
- Promestrien: Dieses Hormon trägt zum Wiederaufbau der Scheidenhaut bei und lindert zudem die Symptome der Scheidentrockenheit.
Es gibt aber auch andere Cremes, die ohne Hormone (Östrogene) auskommen und deshalb oft auch als natürliche Scheidentrockenheit-Cremes bezeichnet werden. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Scheidentrockenheit-Cremes mit Hyalurongel oder Scheidentrockenheit-Cremes mit Milchsäure sowie verschiedenen Vitaminen.
Solche Feuchtcremes beziehungsweise Befeuchtungsgels bieten zum Beispiel Hersteller und Scheidentrockenheit-Creme-Testsieger wie SOS, KadeFungin, Vagisan, Vionell, Menoelle, Remifemin, Gynebal und Lactofem an. Sie können auch in Kombination oder im Wechsel mit hormonhaltigen Vaginalcremes angewandt werden. Durch die Anreicherung mit Milchsäure normalisieren diese Cremes den pH-Wert der Vagina und unterstützen damit die Aufrechterhaltung einer gesunden Scheidenflora.
Hinweis: Für die Pflege des Intimbereichs sind herkömmliche Bodylotions nicht geeignet. Auch normale Duschgels und Seifen haben einen zu hohen pH-Wert für den Intimbereich, was seine Anfälligkeit für Bakterien und Pilzinfektionen erhöht. Stattdessen sollten Sie auch hier eine spezielle, auf die Vaginalflora abgestimmte Vaginalcreme verwenden.
| Cremetyp | Eigenschaften |
| Scheidentrockenheit-Cremes mit Milchsäure | - wirkt stabilisierend, indem sie den natürlichen Säureschutzmantel und pH-Wert der Vagina reguliert
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| Scheidentrockenheit-Cremes mit Hyaluronsäure | - unterstützt die Befeuchtung der Vaginalschleimhaut, indem sie große Mengen Wasser bindet
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| Scheidentrockenheit-Cremes mit Hormonen (wie Estriol) | - dient der Bekämpfung von durch Östrogenmangel bedingten Beschwerden wie entzündlichen Veränderungen und dem Austrocknen der Schleimhäute in der Scheide
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Tipp: Sie wollen Ihrem Körper keine Hormone zuführen und eine Scheidentrockenheit-Creme kaufen, die ohne diese auskommt? Dann empfehlen wir von welt.de einfache Feuchtcremes ohne Hormone als Alternative. Auch diese haben pflegende und fettende Eigenschaften, wodurch die empfindliche Scheidenschleimhaut geschmeidiger wird. Darüber hinaus gibt es Feuchtgele sowie Vaginalzäpfchen und -kapseln, die die Beschwerden bei Scheidentrockenheit lindern können. Feuchtcremes und -gele sind auf den pH-Wert der vaginalen Schleimhaut abgestimmt und tragen so zur Aufrechterhaltung des natürlichen Säuregehalts im Intimbereich bei. Außerdem kann die Scheidentrockenheit-Creme als Gleitgel genutzt werden.