Ratgeberübersicht
  1. Was ist ein Retinol-Serum genau?
  2. Welche Wirkung hat ein Retinol-Serum bei Akne?
  3. Wie wirkt Retinol gegen Hautalterung?
  4. Worauf sollten Sie bei einem Retinol-Serum achten?
  5. Mit welchen Wirkstoffen wird ein Retinol-Serum kombiniert?
  6. Was sagen Tests zu Retinol-Serum?
  7. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Retinol-Serum-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Ein Retinol-Serum kann bei unterschiedlichen Hautproblemen helfen.
  • Vitamin A im Retinol-Serum wirkt gegen Unreinheiten.
  • Darüber hinaus ist das Vitamin A im Retinol-Serum ideal, um die Haut zu straffen.

Retinol-Serum-Test

Zart, straff und prall: So wünschen sich sowohl Frauen als auch Männer ihre Haut. Allerdings sieht die Realität oftmals anders aus: Rötungen, Fältchen, Pickel oder Mitesser stören das ebenmäßige Bild des Teints – und sorgen dafür, dass wir uns buchstäblich nicht wohl in unserer Haut fühlen. Das hat auch eine Umfrage der Sanity Group gezeigt. Laut dieser würden 65 Prozent der befragten Frauen für eine perfekte Gesichtshaut sogar die Hälfte ihrer Ersparnisse ausgeben. Doch das muss gar nicht sein. Denn mit effektiven Wirkstoffen in der Hautpflege können Sie Ihren Teint verbessern, ohne dafür ein Vermögen ausgeben zu müssen. Zu den effektiven Beauty-Boostern gehört auch ein Retinol-Serum. In unserer aktuellen Kaufberatung 2025 gehen wir von WELT.de der Wirksamkeit eines Retinol-Serums nach, werfen einen Blick auf Tests-von Retinol-Seren und erklären Ihnen, worauf Sie bei diesem Wirkstoff achten sollten. So können Sie das beste Retinol-Serum für Ihre Haut finden. Denn ein Retinol-Serum kann bei ganz verschiedenen Problemen helfen.

1. Was ist ein Retinol-Serum genau?

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Retinol-Serien, die in einer Flasche mit Pumpstoß angeboten werden, lassen sich besonders leicht dosieren – wie zum Beispiel das Produkt von CeraVe.

Retinol gilt als wahre Wunderwaffe in der Schönheitspflege und wird in einem Retinol-Serum in höherer Konzentration eingesetzt als beispielsweise in einer Hautcreme. Dabei wird Retinol oftmals mit Vitamin A gleichgesetzt, das allerdings ist nicht ganz richtig. Retinol ist ein Derivat dieses Vitamins und zählt damit zur Vitamin-A-Gruppe. Die Wirkung von Retinol auf die Haut, aber auch auf das Haar ist mittlerweile in etlichen Studien erforscht worden. Deshalb findet man Retinol heute auch in ganz verschiedenen Schönheitsprodukten:

Pflege Wirkung
Gesichtscreme
  • Retinol ist sowohl in Tages- als auch in Nachtcremes enthalten
  • für die Versorgung mit Feuchtigkeit liegt die Konzentration bei etwa 5 Prozent
  • optimal ist es, wenn beide Cremes aus der gleichen Serie stammen
  • dann ergänzt sich ihre Wirkung
Körperlotion
  • in einer Bodylotion sorgt Retinol für straffe Haut
  • gleichzeitig hilft der Wirkstoff dabei, Pigmentflecken zu mindern
  • trockene Körperhaut wird mit einer Retinol-Körperlotion geschmeidiger
  • es gibt sie mit unterschiedlichen Retinol-Konzentrationen
Shampoo
  • Retinol im Shampoo beruhigt irritierte Kopfhaut
  • gleichzeitig reguliert es die Talgproduktion
  • zudem kann Retinol das Haarwachstum fördern
  • dafür stimuliert es die Haarfollikel

Die beste Retinol-Wirkung für den Teint erzielen Sie dabei, wenn Sie neben Ihrer normalen Tages- und Nachtpflege regelmäßig ein Retinol-Serum benutzen.

2. Welche Wirkung hat ein Retinol-Serum bei Akne?

Das Spannende an dem Wirkstoff Retinol ist die Tatsache, dass er ganz unterschiedliche Wirkungen hat und somit auch bei verschiedenen Hautproblemen helfen kann. So wird ein Retinol-Serum bei Akne häufig angewendet, weil das Vitamin-Derivat antiflammatorische Eigenschaften hat: Ein Retinol-Serum gegen Akne wirkt also gegen die Entzündungen der Haut. Zudem dringt Retinol tief in die Haut ein und reguliert dort die Talgproduktion.

Retinol-Serum-empfindliche-Haut

Retinol ist so wirksam, dass man ein Retinol-Serum sehr sparsam dosieren kann.

Bei Akne eignet sich ein Serum, das etwa 1 Prozent Retinol enthält. Zwar klingt 1 Prozent Retinol sehr wenig, aber das täuscht, das ist vielmehr ein relativ hochdosiertes Retinol-Serum. Grundsätzlich bietet es sich auch an, zunächst mit einer niedrigeren Konzentration zu beginnen, und diese nach und nach zu steigern. Das gilt vor allem, wenn Sie ein Retinol-Serum bei empfindlicher Haut benutzen. Dann beginnen Sie mit etwa 0,3 Prozent Retinol und steigern das langsam, bis Sie ein hoch dosiertes Retinol-Serum nutzen können, ohne dass Ihre Haut darauf mit Irritationen reagiert.Dieses kann dann bis zu drei Prozent Retinol enthalten.

Wenn Sie unter schwerer Akne leiden, kann Ihr Dermatologe eine Behandlung mit Retinsäure durchführen. Diese hoch konzentrierte Retinol ist allerdings verschreibungspflichtig. Nach dieser Therapie können Sie mit einem Retinol-Serum fortfahren.

3. Wie wirkt Retinol gegen Hautalterung?

Die menschliche Haut ist ein wahres Kunstwerk: Neben der äußeren Hautschicht besteht sie aus darunter liegenden Ebenen aus Kollagen und Elastinfasern, die dafür sorgen, dass die Haut straff und glatt aussieht. Im Laufe der Jahre allerdings verlangsamt sich die körpereigene Produktion dieser beiden Stoffe, mit der Folge, dass sich erste Fältchen bilden. Ein Serum mit Retinol wirkt gegen diese sichtbaren Zeichen der Hautalterung gleich mehrfach. Zunächst stabilisiert der Retinol-Booster die äußere Hautschicht, in dem er die Bildung neuer Korneozyten fördert, wie diese Zellen genannt werden.
Darüber hinaus wirkt ein Retinol-Serum in den tieferen Hautschichten. Dort regt es die Bildung neuer Kollagenfasern an. Darüber hinaus ist ein Retinol-Serum jedoch auch eine effektive Waffe gegen freie Radikale, die als einer der Hauptverursacher vorzeitiger Hautalterung gelten.

Was sind freie Radikale?

Unter diesem Begriff versteht man aggressive Sauerstoffmoleküle, die unvollständig sind. Deshalb suchen sie eine Möglichkeit, sich an andere Moleküle anzudocken. Dabei greifen freie Radikale die Hautzellen an. Diesen Vorgang nennt man oxidativen Stress.

Freie Radikale, die die Zellen der Haut angreifen, sind unter anderem am Abbau von Elastin und Kollagen maßgeblich beteiligt. Hier hilft ein Retinol-Serum dabei, diese freien Radikale abzuwehren.

4. Worauf sollten Sie bei einem Retinol-Serum achten?

retinol-serum-die-anwendungsbeschreibung

Nach Anbruch der Flasche sind Retinol-Serien (wie von CeraVe beispielsweise) mehrere Monate haltbar.

Vor allem dann, wenn Sie ein Retinol-Serum nutzen möchten, Ihre Haut aber den Typ sensibel hat, ist es wichtig, die Retinol-Konzentration langsam zu steigern, wie oben beschrieben. Denn dadurch, dass Retinol hochwirksam ist, kann es auch zu Hautreaktionen kommen. Dazu zählen Rötungen, Spannungsgefühle oder schuppige Stellen. Einige Hersteller wie Daytox, Neutrogena oder Paula’s Choice bieten jedoch milde Rezepturen an. Ein solches Retinol-Serum ist für empfindliche Haut gut verträglich.

Auch ein verkapseltes Retinol-Serum kann in solchen Fällen eine sinnvolle Option sein. Bei Produkten mit einem verkapselten Retinol-Serum ist der Wirkstoff in mikroskopisch kleine Kügelchen eingearbeitet. Das wiederum sorgt dafür, dass das Retinol beim Eindringen in die Haut weniger Irritationen verursacht, wie Erfahrungen mit diesem Retinol-Serum zeigen.
Auch bei trockener Haut sollte man die Dosis an Retinol im Serum langsam steigern. Gerade bei diesem Hauttyp nämlich erneuert sich die oberste Hautschicht durch Retinol besonders schnell und ist dann leider auch oft sehr trocken.

Ein absolutes Muss bei einem Retinol-Serum ist Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Die durch das Retinol erneuerte Hautschicht nämlich konnte noch keine hauteigene Schutzbarriere aufbauen und ist daher besonders anfällig für Sonnenbrand.

Normale Haut dagegen kann man bedenkenlos mit einem Retinol-Serum in einer Konzentration um die 1 Prozent behandeln. Diese reicht übrigens auch aus, wenn man nicht gerade sehr faltige oder unreine Haut hat.
Da ein Retinol-Serum unterm Strich einen hocheffektiven Wirkstoff enthält, gibt es neben vielen Vorteilen eines Retinol-Serums auch einige Nachteile, die wir von WELT.de für Sie hier aufgelistet haben:

    Vorteile
  • wirkt effektiv gegen Hautalterung
  • gute Wirkung gegen unreine Haut und Pickel
  • stärkt die Hautbarriere
    Nachteile
  • muss in der Dosierung langsam gesteigert werden
  • kann zu Hautirritationen führen
  • bei sehr empfindlicher Haut nicht unbedingt geeignet
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Ein Retinol-Serum hilft gegen eine Vielzahl von Hautproblemen.

5. Mit welchen Wirkstoffen wird ein Retinol-Serum kombiniert?

Wenn Sie einen Blick auf den Beipackzettel Ihres Retinol-Serums werfen, werden Sie feststellen, dass viele Hersteller wie etwa Biotherm, Jungglück, L’Oréal oder The Ordinary Retinol-Seren anbieten, bei denen das Vitamin-A-Derivat mit anderen Vitaminen kombiniert wird, um noch bessere Ergebnisse zu erhalten. Dabei handelt es sich sowohl um Vitamine selbst als auch um Vorstufen, sogenannte Provitamine oder Derivate. Diesen Vitaminen kommt jeweils eine andere Funktion zu. Die wichtigsten dieser Inhaltsstoffe haben wir von WELT.de für Sie hier zusammengefasst:

Vitamin Eigenschaften
Vitamin B
  • In der Hautpflege findet man verschiedene B-Vitamine und deren Derivate
  • dazu gehört auch das Vitamin-B-3-Derivat Niacinamide
  • es reduziert die Talgproduktion und verfeinert die Poren
  • das Provitamin B5, auch als Panthenol bekannt, findet man häufig in Bodylotions
  • es stimuliert die Bildung von Hautfetten und macht die Haut geschmeidig
  • zudem wirkt es wundheilend
Vitamin C
  • Vitamin C in der Hautpflege festigt die Haut
  • besonders effektiv ist dabei das Derivat Vitamin-C-Palmitat
  • beim Auftragen auf die Haut wandelt es sich in Vitamin C um
  • das Derivat gilt als besonders hautschonend
  • Vitamin C ist oft mit Retinol in Anti-Aing-Cremes zu finden
  • dabei verstärken beide Wirkstoffe sich gegenseitig
Vitamin E
  • bei vielen Marken wird Vitamin E zur Stärkung der Hautbarriere eingesetzt
  • gleichzeitig ist Vitamin E ein guter Radikalenfänger
  • Vitamin E wird auch Tocopherol genannt
  • es hilft bei der Neubildung von Zellen mit
  • so reduziert es die Zeichen der Hautalterung
  • außerdem verlängert Vitamin E die Haltbarkeit anderer Wirkstoffe wie Retinol

Besonders häufig finden Sie in der Kategorie Anti-Aging die Kombination von zwei Wirkstoffen: Dabei wird bei einem Retinol-Serum Vitamin C zum Pflege-Partner. Das liegt daran, dass Vitamin C im Retinol-Serum die Wirkung des Retinols deutlich verstärkt. Zudem hat sich diese Kombination als besonders wirkungsvoll beim Kampf gegen freie Radikale erwiesen.

6. Was sagen Tests zu Retinol-Serum?

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Auf der Verpackung geben immer mehr Hersteller wie CeraVe Hinweise auf das richtige Recycling der Flaschen von Retinol-Seren.

Zwar hat Stiftung Warentest diese Seren noch nicht unter die Lupe genommen, weshalb wir Ihnen auch keinen Testsieger bei Retinol-Serum präsentieren können. Allerdings hat die Stiftung die Wirksamkeit einzelner Inhaltsstoffe in der Hautpflege beschrieben und kommt dabei zu dem gleichen Schluss wie etliche andere Tests von Retinol-Seren: Vitamin A kurbelt die Zellteilung an und sorgt so für ein feineres, glatteres Hautbild.
Viele Tests von Retinol-Seren finden Sie überdies in Beauty-Blogs. Auch unsere Tabelle bietet Ihnen einen Vergleich von Retinol-Seren an. So können Sie das geeignete Retinol-Serum kaufen, was am besten zu Ihrer Haut passt. Den besten Test eines Retinol-Serums macht dann ohnehin Ihre Haut. Denn auch wenn die Arten von Hauttypen ähnlich sind, reagiert kein Teint genauso wie der andere auf kosmetische Wirkstoffe.

7. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Retinol-Serum-Tests bzw. -Vergleichen suchen

7.1. Kann man ein Retinol-Serum selber machen?

Theoretisch geht das mithilfe von Mandelöl, Panthenol und Vitamin- A- Palmitat-Öl durchaus. Da aber Vitamin A zu den ausgesprochen flüchtigen Stoffen gehört, ist ein solches selbst gemachtes Retinol-Serum nicht sonderlich haltbar. Wenn Sie Wert darauf legen, möglichst wenige Inhaltsstoffe für Ihr Gesicht zu benutzen, sollten Sie stattdessen auf ein Bio-Retinol-Serum ausweichen. Ein Bio-Retinol-Serum gibt es unter anderem von SatinNaturel und ist unter anderem frei von Duftstoffen.

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7.2. Gibt es Retinol-Seren für die Augenpartie?

Sie können mittlerweile von etlichen Herstellern auch spezielle Retinol-Seren für die Augenpartie bekommen. Solange Sie jedoch für Ihr Gesicht kein hochdosiertes Retinol-Serum benutzen, spricht nichts dagegen, die Gesichtscreme auch auf der Augenpartie anzuwenden.

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7.3. Darf man ein Retinol-Serum in der Schwangerschaft benutzen?

Generell raten Gynäkologen in der Schwangerschaft von Vitamin A ab, weil es im schlimmsten Fall zu Fehlbildungen des Ungeborenen führen kann. Das gilt auch für Retinol-Seren.

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7.4. Wo bekommt man ein Retinol-Serum?

Retinol-Serum-Akne

Oftmals wird Retinol in einem Serum mit anderen Vitaminen gemischt.

Retinol-Seren gibt es unter anderem im Drogeriemarkt oder in der Apotheke. Auch in der Parfümerie bekommen Sie diese Pflege. Dabei unterscheiden sich die Retinol-Seren nicht nur in ihrer Konzentration, sondern auch im Preis. Ein günstiges Retinol-Serum bekommen Sie bereits für rund zwei Euro pro 10 ml.

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7.5. Wie wendet man ein Retinol-Serum am besten an?

Die Anwendung eines Retinol-Serums ist denkbar einfach: Zunächst reinigen Sie Ihr Gesicht von Make-up und feinen Schmutzpartikeln. Nach dem Abtrocknen tragen Sie das Retinol-Serum auf und klopfen es leicht in Ihre Haut ein. Generell sollten Sie dabei auf eine sparsame Dosierung achten.

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7.6. Wie oft kann man ein Retinol-Serum benutzen?

Wenn Sie die Inhaltsstoffe des Retinol-Serums gut vertragen und die passende Konzentration für Ihre Haut gefunden haben, spricht nichts dagegen, das Serum täglich zu benutzen. Am effektivsten ist dabei die Anwendung abends.

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Im Video vorgestellt: Retinol-Serum

In dem Youtube-Video wird ein Retinol-Serum vorgestellt und ausführlich über dessen Vorteile und Anwendungsweise berichtet. Die Moderatorin erklärt, wie das Serum dazu beiträgt, Falten und feine Linien zu reduzieren sowie die Hautstruktur zu verbessern. Zudem werden verschiedene Produkte verglichen, um den Zuschauern bei der Auswahl des passenden Retinol-Serums zu helfen.