In diesem Kapitel werden wir uns mit den gängigen Eigenschaften von RDKS befassen, darunter Montagemöglichkeiten, Auflademethoden und zusätzliche Features, die diese Systeme besonders nützlich machen.
3.1. Diese Montagemöglichkeiten stehen zur Verfügung
Sind die Sensoren an den Reifen angebracht, erfolgt in der Regel die Bildschirmmontage des Gerätes, welches Ihnen den Zustand der Reifen meldet. Je nach Endgerät können Sie eine Montage an der Windschutzscheibe oder am Armaturenbrett vornehmen.
Die Windschutzscheibe bietet Ihnen die bestmögliche Sichtbarkeit. Möchten Sie hingegen, dass Ihr Endgerät unauffällig bleibt, dann empfehlen wir eine Montage an der Armatur Ihres Fahrzeugs. Bekommen Sie Meldungen über eine App auf Ihr Smartphone, so empfehlen wir die sichere Verwendung einer Smartphone-Halterung.
3.2. So laden Sie Ihr RDKS richtig auf

Der Monitor eines RDKS zeigt den Luftdruck jedes einzelnen Reifens an und oftmals auch den Akkustand des Geräts.
Die meisten modernen RDKS sind mit wiederaufladbaren Batterien ausgestattet, die auf verschiedene Weisen geladen werden können. Die gängigsten Methoden sind dabei die USB-Aufladung, die Aufladung am Zigarettenanzünder und eine Solaraufladung.
Moderne Geräte mit Akku können ganz einfach über einen USB-Anschluss im Auto aufgeladen werden. Fahren Sie jedoch ein älteres Fahrzeug, so empfiehlt sich die Aufladung am Zigarettenanzünder. Einige Geräte können auch über Solarzellen aufgeladen werden. Achten Sie jedoch im Winter darauf, dass ausreichend Licht an das Gerät kommt.
3.3. Auf diese Features lohnt es sich zu achten
Neben den grundlegenden Funktionen bieten viele RDKS zusätzliche Features, die ihre Nützlichkeit und Zuverlässigkeit erhöhen. Es lohnt sich beispielsweise, auf die Wasserdichtigkeit, oft angegeben mit Schutzklassen, zu achten. Wasserdichte Sensoren bleiben auch unter rauen Wetterbedingungen funktionstüchtig.
Moderne Sensoren sind ebenfalls mit einer Diebstahlsicherung ausgestattet. Besteht eine Verknüpfung zum Smartphone, können Sie eine Meldung direkt auf Ihr Handy bekommen, sollte mit Ihrem Fahrzeug etwas nicht stimmen. Die Diebstahlsicherung meldet, wenn sich das Fahrzeug plötzlich entfernt.
In der folgenden Tabelle haben wir Ihnen gängige Schutzklassen zusammengestellt, sodass Sie einschätzen können, wie gut Ihre Sensoren geschützt sind.
| IP-Schutzklasse | Erklärung |
| IP65 | Staubdicht und Schutz gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel |
| IP66 | Staubdicht und Schutz gegen starkes Strahlwasser |
| IP67 | Staubdicht und Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser (bis zu 30 Minuten in 1 Meter Tiefe) |
| IP68 | Staubdicht und Schutz gegen andauerndes Untertauchen in Wasser unter Bedingungen, die vom Hersteller festgelegt sind (in der Regel tiefer oder länger als IP67) |

Bedenken Sie, dass Sie bei einem Reifendruck-Kontrollsystem fürs Motorrad nur zwei Sensoren brauchen. Für Fahrzeuge mit mehr Rädern benötigen Sie entsprechend auch mehr Sensoren.