Wenn Sie sich ein Set mit Rauchmeldern zulegen möchten, sollten Sie zuerst entscheiden, welche Art Sie benötigen. Dabei geht es vor allem um die Frage, was erkannt werden soll und wie vernetzt die Rauchmelder sein sollten. Auch das Zubehör und die Funktionen spielen eine Rolle bei der Entscheidung.
3.1. Art und Stromversorgung

Achten Sie nicht nur im Ernstfall, sondern auch allgemein auf die Vorschriften und Anleitungen von Rauchmelder-Sets.
In einem Rauchmelder-Set-Test spielen viele Faktoren eine Rolle. Zum einen sollten Sie die Anzahl der im Set enthaltenen Rauchmelder passend zur Größe Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses wählen. Rauchmelder im 3er-Set oder Rauchmelder im 4er-Set sind eher für kleinere Wohnungen gedacht. Rauchmelder im 5er-Set können Sie für mittelgroße Wohnungen einsetzen und Rauchmelder im 10er-Set sind eher für Häuser konzipiert.
Es gibt zudem verschiedene Arten von Rauchmeldern. Ionisationsrauchmelder reagieren schnell auf offene Flammen, sind aber nicht für Küchen gedacht. Fotoelektrische Rauchmelder sind auch als optische Rauchmelder bekannt und reagieren auch gut auf dichten Rauch und Schwelbrände. Bei einem Dual-Sensor-Rauchmelder werden beide Technologien miteinander kombiniert. Unterschieden wird zudem in der Stromversorgung zwischen Batterien, aufladbaren Akkus und festem Akku.
3.2. Vernetzungsmöglichkeit
In einem Rauchmelder-Set-Test unterscheidet man vor allem unabhängig funktionierende Rauchmelder und vernetzte Sets. Die Funktion ist grundlegend identisch, aber vernetzte Rauchmelder kommunizieren miteinander. Schlägt ein Rauchmelder in einem Raum Alarm, dann aktivieren sich automatisch auch die anderen Rauchmelder. Vor allem in größeren Häusern erhöht das die Sicherheit massiv.
3.3. Zusätzliche Sensoren
Abgesehen vom klassischen Rauchmelder, der auch Feuermelder genannt wird, gibt es noch weitere Varianten:
- Kohlenmonoxid-Melder: Dieser hat einen Sensor, der zusätzlich vor Kohlenmonoxid (CO) warnen kann. Das ist vor allem für Heizräume empfehlenswert.
- Hitzemelder: Diese Rauchmelder-Variante ist gut für Küchen und Garagen geeignet, wo klassische Rauchmelder oft Fehlalarme durch die Rauchentwicklung auslösen würden.
- Gasmelder: Erkennt brennbare Gase wie Methan oder Propan zusätzlich zum Rauch.

Die Integration verschiedener Rauchmelder funktioniert je nach Set per App, Funk, WLAN, Bluetooth oder sogar Kabel.
3.4. Montage und Befestigung
Es gibt genau zwei Möglichkeiten, einen Rauchmelder an der Wand oder Decke zu befestigen. Sie können ihn ganz klassisch anschrauben, jedoch benötigt das etwas Werkzeug und beschädigt die Wände. Die Rauchmelder sind dafür meist günstiger – gerade im Set.
Die Alternative dazu sind Rauchmelder-Sets mit Magnetbefestigung. Hierfür müssen Sie keine Löcher bohren und benötigen auch kein Werkzeug. Sie erhalten eine Montageplatte, die mit einem starken Klebeband (als Zubehör mitgeliefert) an die Decke oder Wand geklebt wird. Der Rauchmelder haftet dann magnetisch an der Montageplatte. Dieser Rauchmelder lässt sich daher auch leicht woanders platzieren.
3.5. Zubehör, Größe und Funktionen
Praktisch an einem Rauchmelder ist eine Testtaste. Dadurch können Sie regelmäßig die Funktionsfähigkeit überprüfen. Durch eine Stummschaltfunktion wird der laute Alarm kurzzeitig stumm geschaltet, zum Beispiel, wenn Sie in der Küche kochen und wissen, dass es gleich eine stärkere Rauchentwicklung geben wird.
Wissenswert: Unterschieden wird bei Rauchmeldern auch die Alarm-Art an sich. Es gibt standardmäßig den lauten Alarmton, aber auch optische Signale wie blinkende LEDs. Wenn es sich um einen Smart-Home-Rauchmelder handelt, erhalten Sie auch Push-Nachrichten auf Ihr Handy oder können den Rauchmelder mit Sprachassistenten verbinden, die Sie wiederum akustisch warnen.