
4-Takt-Motoren mischen ÖL und Benzin selbst. Hierfür ist an diesen ein separater Öltank verbaut. Bei einem 2-Takter müssen Sie Benzin und Öl hingegen mischen.
Neben dem Vorderrad- oder Hinterradantrieb benötigt ein Rasenmäher auch einen Motor, um die Messer anzutreiben. Dieser kann auf unterschiedliche Weise mit Energie versorgt werden. Zur Auswahl stehen Ihnen Rasenmäher mit Antrieb und Elektro-Motor oder Modelle mit einem Verbrennungsmotor.
Beide Varianten können laut verschiedenen Rasenmäher-mit-Antrieb-Tests im Internet nochmals in jeweils zwei Unterarten unterteilt werden:
- Rasenmäher mit Benzin-Motor (2-Takt)
- Rasenmäher mit Benzin-Motor (4-Takt)
- Rasenmäher mit Elektro-Motor (kabelgebunden)
- Rasenmäher mit Elektro-Motor (Akku)
Ein Rasenmäher-Motor mit 4-Takt-Zyklus arbeitet effizienter als ein 2-Takt-Motor. 4-Takt-Motoren gelten zudem leiser und erzeugen weniger Emissionen. Da Sie einen geringeren Wartungsaufwand haben und weniger fehleranfällig sind, gelten 4-Takt-Motoren außerdem als besonders langlebig.
2- und 4-Takt-Motoren sind recht ähnlich hinsichtlich der Funktionsweise. Beide Rasenmäher-Motoren arbeiten mit Kompression, um den Rasenmäher anzutreiben. Der Ablauf innerhalb eines 4-Takt-Motors besteht aus vier einzelnen Schritten (Takte).
Diese sind Ansaugen, Verdichten, Verbrennen und Ausstoßen. Der 4-Takter benötigt für einen Arbeitszyklus vier Kolbenhübe. Ein 2-Takter benötigt nur einen Kolbenhub, um Leistung zu erzeugen.
Ein weiterer Unterschied besteht darin, wie der Rasenmäher das Motoröl verarbeitet. 2-Takt-Motoren benötigen eine Öl- und Kraftstoffmischung, um die Schmierung des Motors sicherzustellen. 4-Takt-Motoren hingegen verfügen über separate Öl- und Kraftstoffsysteme und benötigen kein Öl im Kraftstoff.
Während sich bei den Rasenmähern mit Benzin lediglich der Motor etwas im Aufbau unterscheidet, werden die beiden Rasenmäher mit Antrieb und Elektro-Motor auf unterschiedliche Weise mit Strom versorgt.
Welche Vor- und Nachteile die einzelnen Antriebsarten aufweisen, zeigen wir Ihnen hier auf WELT.de:
| Typ | Eigenschaften |
Rasenmäher mit Antrieb (Elektro) | leise und umweltfreundlich keine Emissionen geringer Wartungsaufwand begrenzte Bewegungsfreiheit durch Stromkabel geringere Leistung im Vergleich zu anderen Antriebsarten |
Rasenmäher mit Antrieb (Benzin) | hohe Leistung bessere Mobilität ohne Kabel geeignet für größere Flächen höhere Geräusch- und Emissionsbelastung höherer Wartungsaufwand und laufende Kosten für Benzin und Öl |
Rasenmäher mit Antrieb (Akku) | leise und umweltfreundlich keine Emissionen Mobilität ohne Kabel geringerer Wartungsaufwand als bei Benzinantrieb begrenzte Akkulaufzeit, was zu Pausen beim Mähen führen kann |
Ein 3-Rad-Rasenmäher mit Antrieb wird vor allem für größere Wiesen und Felder genutzt. Ein leistungsstarker Motor sowie eine hohe Schnittbreite ermöglichen mit diesen Profi-Rasenmähern mit Antrieb das Mähen von Flächen, an denen Sie mit einem normalen Rasenmäher scheitern würden.