Es gibt Akku-Rasenmäher mit Radantrieb und Mulchfunktion, welche den geschnittenen Rasen besonders fein häckseln und wieder auf dem Rasen ausbringen. Hierbei bleibt das Schnittgut länger im Mähgehäuse und der Grünschnitt wird durch das speziell geformte Mulchmesser mehrmals geschnitten. Während der Rasenschnitt bei klassischen Rasenmähern entweder nach hinten oder zur Seite ausgeworfen wird, wird dieser Kanal beim Rasenmäher mit Mulchfunktion blockiert.
Dadurch brauchen Sie weder einen Fangkorb noch müssen Sie den Grünschnitt im Nachgang aufsammeln. Der feingehäckselte frische Rasen ist nicht dicht genug, um bei den Rasenpflanzen für Fäulnis zu sorgen. Ganz im Gegenteil: Er versorgt die Wurzeln beim Verrotten mit wichtigen Nährstoffen wie Stickstoff.
Möchten Sie einen solchen Akku-Rasenmäher mit Radantrieb kaufen, sollten Sie auf eine deaktivierbare Mulchfunktion achten. Beim Mulchen sollte Ihr Rasen während der Hauptwachstumszeit alle vier bis sechs Tage gemäht werden, damit das Gras nicht zu hoch wird und nicht zu viel Grünschnitt liegen bleibt. Das ist im Alltag aber nicht immer praktisch. Akku-Rasenmäher mit Radantrieb und Mulchfunktion zum Deaktivieren sind dann häufig auch mit einem Fangkorb kompatibel, damit der herkömmliche Rasenschnitt nicht liegen bleibt.

Für den Profi-Einsatz in unwegsamem Gelände kommen Roboter von Herstellern wie AI-Robotic mit Akku und Radantrieb zum Einsatz.