Um einen guten Nussknacker zu finden, gibt es ein paar Kriterien, die Sie vor dem Kauf unbedingt prüfen sollten. Dazu gehört natürlich das Material, die Mechanik und die Bauform des Nussknackers. Auch sollten Sie beim Kauf eines Nussknackers auf den notwendigen Kraftaufwand achten. Orientieren Sie sich an folgenden Merkmalen:
Material: Stabil und robust sollte es sein
Die üblichen Materialien bei der Produktion von Nussknackern sind je nach Nusszange Holz und Edelstahl. Holz ist sehr stilvoll und hat stets einen schönen traditionellen Anstrich. Dafür ist Edelstahl oder vergleichbares Material oft strapazierfähiger und effizienter beim Knacken der Nüsse. Auch in Sachen Langlebigkeit können rostfreie Edelstahlvarianten überzeugen. Andere Metalle wie Zink sind etwas leichter, dafür aber auch anfälliger für Beschädigungen. Aber nicht nur das Material ist ausschlaggebend, sondern auch eine hochwertige Verarbeitung.
Im Fokus steht daneben auch, welche Nüsse Sie am liebsten essen und in erster Linie knacken wollen. Edelstahl kommt auch an das Innere der härtesten Schale ohne Probleme heran. Sind aber Walnüsse Ihre Favoriten und Sie finden Holzvarianten schicker, ist auch das kein Problem. Schalen von Walnüssen sind nicht ganz so schwer zu knacken wie die Schalen anderer Nüsse. Übrigens gibt es auch spezielle Walnussknacker oder Haselnussknacker. Erstere werden mit schnell brüchigen Schalen wunderbar fertig, zweitere kommen auch an die ganz harten Nüsse heran.
Mechanik: Eine leichte Handhabung ist essenziell
Ähnlich wie eine Knoblauchpresse funktioniert auch ein Nussknacker. Im Prinzip haben sich 2 verschiedenen Mechaniken bewährt: Das ist zum einen das Drücken und zum anderen das Drehen. Die Nussknacker zum Drücken sind die Klassiker. Sie benötigen oft einen recht hohen Kraftaufwand. Die Nussknacker zum Drehen sind dagegen etwas einfacher zu handhaben. Sie benötigen daher weniger Kraftaufwand. Die Nuss wird mithilfe eines Drehmechanismus geknackt, dabei ist kaum händischer Druck notwendig. Der Nachteil ist allerdings, dass dieses Verfahren deutlich zeitintensiver ist als die Hebel-Variante.
Übrigens gibt es inzwischen auch elektrische Nussknacker, von denen hier aber nicht weiter die Rede sein soll. Diese knacken Nüsse vollautomatisch, ein eigener Kraftaufwand ist nicht mehr nötig. Die kleinen Maschinen sind aber nicht das erste, was einem bei einem Nussknacker in den Sinn kommt. Weitere Mechaniken gibt es noch bei ausgeklügelten Design-Nussknacker, die aber nur sehr vereinzelt auftauchen. Dazu gehört beispielsweise ein Prinzip, bei dem Sie eine schwere Kugel auf die darunterliegende Nuss fallen lassen.
Design und Bauform: Ganz nach Geschmack
Ein weiteres Kaufkriterium ist das Aussehen des Nussknackers. Die Design-Vielfalt ist riesengroß. Von echten Klassikern, traditionelle Nussknacker aus dem Erzgebirge sowie Standfiguren für die Weihnachtszeit bis hin zu edlen Designer-Nussknackern ist alles dabei. Sie legen Wert auf ein schönes Design? Dann werden Sie ebenso fündig wie alle, die eher praxisorientiert sind und Effektivität in den Fokus stellen.
Das zeigt sich nicht nur in der Beschaffenheit und Bauform, sondern auch in der Größe: Klassische Zangen- oder Trichternussknacker sind vor allem handlich und oft ergonomisch geformt. Sie haben Freude an der Tradition und stehen eher auf klassische Nussknacker zur Adventszeit oder das Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge? Der kann auch zu größeren Nussknackern greifen. Große Figuren sehen auf dem Tisch toll als Deko-Element aus und erfreuen die ganze Familie.

Wie wir feststellen, steht hier der Drosselmeyer-Nussknacker Kopf, d. h. beim Verwenden wird er umgekehrt gehalten.