Navigationsgeräte unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Sie sollten daher auf einige Merkmale achten und wichtige Kaufkriterien im Blick behalten. Ob ein Fahrrad-Navi, für das Wohnmobil, den Lkw oder Fußgänger – mittlerweile gibt es für sämtliche Formen der Mobilität spezifische Geräte. Selbst Motorradfahrer benötigen gesonderte Motorrad-Navis. Ein Vergleich für Motorrad und Co. ist noch einmal ein Thema für sich – hier erfahren Sie, was Geräte für Ihren Pkw vorweisen können müssen:
Display: 5 bis 7 Zoll
Das Display ist ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines Navigationsgerätes. Dabei stehen vor allem 2 Merkmale im Mittelpunkt. Zum einen spielt die Bildschirmgröße eine tragende Rolle. Diese sollte ausreichend sein, um die Darstellungen gut zu erkennen und bei Touch-Funktion eine einfache Bedienbarkeit gewährleisten zu können.
In der Regel beträgt die Display-Diagonale 5 bis 7 Zoll. Sie sollten jedoch daran denken, dass bei größeren Geräten, die an der Windschutzscheibe befestigt werden, die Sicht durch das Gerät eingeschränkt sein kann. Zum anderen ist die Bildqualität entscheidend. Generell gilt: Je höher die Auflösung, desto besser lassen sich Inhalte ablesen.
Kartenmaterial: Updates sorgen für Aktualität
Das Kartenmaterial wird meist von den Herstellern mitgeliefert. Da der Preis des Navigationsgerätes oftmals vom Umfang des Kartenmaterials abhängt, macht es Sinn, sich im Vorfeld darüber im Klaren zu sein, welche Karten für Sie wirklich relevant sind. Beantworten Sie folgende Fragen für sich:
- Fahren Sie hauptsächlich in Deutschland?
- Gibt es Regionen, die Sie im Urlaub öfter ansteuern?
- Haben Sie vor, neue Regionen zu entdecken?
Zudem lohnt es sich, zu vergleichen, in welchem Intervall der Anbieter Karten-Updates anbietet. Viele stellen kostenlos lebenslange Updates zur Verfügung. Allerdings sollten Sie prüfen, wie genau „lebenslang“ definiert wurde.
Bedienbarkeit und Assistenten: Kapazitiv oder resistiv?
Bei mobilen Navigationsgeräten sollte eine intuitive Menüführung über das Touchscreen gewährleistet sein, sodass Sie diese einfach bedienen können. Bevorzugen Sie die Bedienung mit dem Finger (kapazitiv) oder mit einem Gegenstand auf Druck (resistiv)? Das sollten Sie vor dem Kauf abwägen. Einige Geräte bieten zudem eine Sprachsteuerung an. So lässt sich das Gerät selbst während der Fahrt bedienen und beide Hände bleiben am Lenkrad.
Viele Navigationsgeräte sind darüber hinaus mit unterschiedlichen Assistenten (zum Beispiel zur Spurführung) und Features ausgestattet, deren Sinnhaftigkeit von Ihrem Nutzerverhalten abhängt. Jedoch sollten diese nicht die Bedienbarkeit einschränken.
» Mehr Informationen Montage: Komfortable Anbringung
Bei der Montage gilt: Je einfacher, desto besser. Idealerweise sollten Sie das Gerät ohne zusätzliche Hilfsmittel anbringen können. In der Regel lässt sich ein mobiles Navigationsgerät an der Windschutzscheibe, an der Mittelkonsole oder am Lüftungsgitter befestigen.