Ratgeberübersicht
  1. Welche Arten von Nass-Trocken-Rasierern gibt es?
  2. Gibt es Unterschiede zwischen Nass-Trocken-Rasierern für Herren und Damen?
  3. Wie finde ich den besten Nass-Trocken-Rasierer für mich?
  4. Welche Körperstellen kann ich mit welchem Nass-Trocken-Rasierer rasieren?
  5. Welches Zubehör wird für einen Nass-Trocken-Rasierer empfohlen?
  6. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Nass-Trocken-Rasierer-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Nass-Trocken-Rasierer gelten als besonders hautschonend. Zudem ist das Risiko, sich zu schneiden, deutlich geringer.
  • Sie können mit nur einem Gerät eine Trocken- und Nassrasur schnell vor dem Spiegel oder gemütlich in der Dusche durchführen.
  • Viele Nass-Trocken-Rasierer werden mit Zubehör geliefert, damit Sie den Bart trimmen oder die Konturen perfekt nachschneiden können.

Nass-Trocken-Rasierer im Test: Ein Nass-Trocken-Rasierer mit Wassertropfen auf dem Gerät

Mit einem Nass-Trocken-Rasierer entfernen Sie Barthaar effektiv. Die elektrischen Rasierer können auch ganz ohne Rasierschaum angewendet werden. Außerdem sind sie besonders praktisch, wenn es morgens einmal schnell gehen muss oder Sie auf eine besonders hautschonende Rasur setzen möchten.

Nass-Trocken-Rasierer gibt es für Damen und Herren. Mit beiden Typen ist die Rasur am gesamten Körper möglich. Wir haben für Sie diverse Nass-Trocken-Rasierer-Tests aus dem Internet geprüft und informieren Sie hier über die verschiedenen Scherkopf-Systeme, über die benötigte Akkuleistung und über hilfreiches Zubehör.

1. Welche Arten von Nass-Trocken-Rasierern gibt es?

Um den für Sie besten Nass-Trocken-Rasierer finden zu können, müssen Sie sich vorab mit dem Rasursystem beschäftigen. Bei Nass-Trocken-Geräten kommen entweder Folienrasierer oder Rotationsrasierer zum Einsatz. Im folgenden Abschnitt erklären wir die beiden Systeme und zeigen die Eigenschaften auf.

Nass-Trocken-Rasierer-Test: weißer Aufsatz im Fokus.

Dieser Nass-Trocken-Rasierer von Philips verfügt über eine LED-Beleuchtung und lässt Sie so auch die feinsten Härchen erkennen.

1.1. Wie funktioniert ein Folienrasierer?

Bei einem Folienrasierer bewegen sich viele feine Klingen unter dem Folienschutz – daher haben die Geräte auch ihren Namen. Sie gelten als sehr hautschonend, da die Klinge zu keinem Zeitpunkt die Haut berührt. Stattdessen führen Sie die Metallfolie über das Gesicht, die mit zahlreichen kleinen Löchern ausgestattet ist. Darin verfangen sich die Barthaare und werden dann von den darunterliegenden Klingen abgeschnitten.

Dieser Scherkopf eignet sich besonders gut für kleine Körperpartien am Kinn oder der Oberlippe, kann aber auch zur Ganzkörperrasur eingesetzt werden. Dabei empfehlen Nass-Trocken-Rasierer-Tests den Einsatz bei dünnen Haaren. Dickes oder sehr dichtes Haar kann das Gerät vor Herausforderungen stellen und ein rupfendes Gefühl bei der Rasur verursachen.

Hinweis: Es gibt Folienrasierer mit linearen oder oszillierenden Klingen, was die Effizienz beeinflussen kann. Während die lineare Bewegung für präzise Schnitte sorgt, passen sich oszillierenden Klingen besser an Gesichtskonturen an.

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1.2. Welche Vorteile hat ein Rotationsrasierer?

Der Rotationsrasierer hingegen arbeitet mit mehreren kleinen Scherköpfen, die sich in unterschiedlichen Richtungen drehen. Diese Geräte sind nicht ganz so hautschonend wie ein Folienrasierer, können dafür aber auch problemlos durch dickeres, längeres und volleres Haar schneiden.

Sie eignen sich vor allem dann, wenn Sie keine tägliche Rasur durchführen möchten, sondern den Fünftagebart schneiden oder rasieren möchten. Auf größeren Körperflächen wie den Wangen, der Brust oder dem Kopf spielen diese Geräte ihre Vorteile aus. Selbst ein günstiger Nass-Trocken-Rasierer kann hier gute Ergebnisse erzielen. Bei feinen Konturen am Kinn beispielsweise ist das Rasieren aber selbst mit dem Nass-Trocken-Rasierer-Testsieger etwas umständlich.

Nass-Trocken-Rasierer im Test: Ein Mann wendet einen Nass-Trocken-Rasierer an

Bevor Sie sich mit einem Nass-Trocken-Rasierer rasieren, müssen lange Haare getrimmt werden.

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2. Gibt es Unterschiede zwischen Nass-Trocken-Rasierern für Herren und Damen?

Abgesehen von der Optik gibt es weitere Gründe, warum Frauen einen Nass-Trocken-Rasierer für Damen und Männer einen Nass-Trocken-Rasierer für Herren verwenden sollten. Die Geräte für Männer weisen oft enger stehende Scherköpfe für dickere Haare auf.

Nass-Trocken-Rasierer für Frauen sind hingegen mit rundlicheren Scherköpfen ausgestattet. Damit passen sich diese perfekt an die natürlichen Rundungen des Körpers an und auch die Rasur der Achseln und Bikinizone stellt kein Problem dar. Hier gibt es spezielle Rotationsrasierer für Frauen, die dann beispielsweise für die Achseln und/oder Bikinizone konzipiert wurden.

Tipp: Auch in den Maßen gibt es Unterschiede. Laut Nass-Trocken-Damenrasierer-Tests sind viele Modelle meist etwas schmaler und kompakter, damit Sie das Gerät bequem und ergonomisch in einer Hand halten können. Geräte für Männer können hingegen etwas breiter sein.

3. Wie finde ich den besten Nass-Trocken-Rasierer für mich?

Tests zu Nass-Trocken-Rasierern empfehlen, sich vorab noch mit Themen wie der Wasserdichte und der Akkuleistung der Geräte auseinanderzusetzen. Beide Punkte sind für eine bequeme Anwendung laut Nass-Trocken-Rasierer-Tests von großer Bedeutung.

Nass-Trocken-Rasierer getestet: Netzkabel und andere Zubehörteile des Nass-Trocken-Rasierers ersichtlich.

Mit der Reinigungsbürste können Sie Haare aus dem Scherkopf entfernen. Das empfiehlt sich aus Hygienegründen nach jeder Anwendung.

3.1. Kann ich den Nass-Trocken-Rasierer für empfindliche Haut unter der Dusche nutzen?

Ob Bart oder Körperrasur – in der Dusche lassen sich die Haare direkt abspülen. Wichtig ist, darauf zu achten, ob es sich um ein wasserdichtes Gerät handelt. Dafür müssen Elektrorasierer der Schutzklasse IPX5 oder IPX7 entsprechen. Dann kann das Gerät problemlos mit Wasser in Berührung kommen. Auch gegen kurzes Eintauchen in der Badewanne sind diese Geräte geschützt.

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3.2. Worauf ist beim Akku des Nass-Trocken-Rasierers zu achten?

Nahezu alle elektrischen Nass-Trocken-Rasierer sind mit einem Akkusystem ausgestattet. Achten Sie dabei darauf, dass es sich um einen Lithium-Ionen-Akku handelt. Diese Stromspeicher bringen eine hohe Energiedichte mit sich und machen tausende Ladezyklen ohne Leistungsbußen möglich. Viele Geräte sind zudem praktischerweise mit einer Schnellladefunktion ausgestattet. Haben Sie das Gerät einmal nicht aufgeladen, ist eine Rasur bereits nach wenigen Minuten am Ladekabel möglich.

Je nach Akkugröße dauert das vollständige Aufladen zwischen 60 und 120 Minuten, abhängig von der Akkukapazität und Ihrem Anwendungsbedarf. Ein kleiner Akkuspeicher kann eine Laufzeit von bis zu 60 Minuten ermöglichen. Dies ist ideal, wenn Sie nur die Gesichtsbehaarung entfernen möchten. Für die regelmäßige Ganzkörperrasur sollte die Akkulaufzeit laut Akku-Nass-Trocken-Rasierer-Tests aber mindestens zwei Stunden betragen. Ansonsten müssen Sie den Nass-Trocken-Rasierer nach wenigen Anwendungen bereits wieder ans Netzkabel stecken.

Tipp: Viele Nass-Trocken-Rasierer sind mit einer Akkustandanzeige ausgestattet. Meist über Balken oder Punkte wird Ihnen angezeigt, wie viel Energie noch vorhanden ist. So vermeiden Sie, dass der Rasierer mitten während der Rasur leer wird.

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4. Welche Körperstellen kann ich mit welchem Nass-Trocken-Rasierer rasieren?

Nicht jeder Nass-Trocken-Rasierer für empfindliche Haut ist für den Ganzkörpereinsatz geeignet. Das gilt vor allem für Rotationsrasierer, die hauptsächlich im Gesicht, am Hals oder am Kopf zum Einsatz kommen. Besonders praktisch erweisen sich die Geräte als Glatzenrasierer, da durch die geneigten Scherköpfe die natürliche Kopfform perfekt umfasst werden kann. Einen Folienrasierer können Sie hingegen am ganzen Körper anwenden, wobei sich vor allem feine Brust- oder Beinhaare sehr gut entfernen lassen.

Nass-Trocken-Rasierer im Test: Philips Nass-Trocken-Rasierer liegend mit Klinge nach oben schauend.

Der Scherkopf am Nass-Trocken-Rasierer von Philips und anderen Marken lässt sich horizontal und vertikal neigen.

5. Welches Zubehör wird für einen Nass-Trocken-Rasierer empfohlen?

Nass-Trocken-Rasierer für Herren und Damen sind meist mit umfassendem Zubehör ausgestattet. Während Sie mit einem Trimmer am Nass-Trocken-Rasierer die Haare in bestimmten Längen kürzen können, sorgen Schutzkappen und eine Reinigungsstation für Sicherheit und Hygiene.

Wir haben Ihnen gängiges Zubehör für Nass-Trocken-Rasierer in unserer Tabelle vorgestellt:

Zubehör Einsatzzweck
Nass-Trocken-Rasierer mit Trimmer
  • Aufsätze in verschiedenen Längen
  • zum Kürzen und/oder Stylen des Barts
  • Präzisionstrimmer für scharfe Kanten
  • vermeidet Rasurbrand und schont die Haut, da Haare nicht an der Pore geschnitten werden
Schutzkappe
  • schützt Scherkopf in einer Hülle
  • Klingen bleiben länger scharf
  • keine Verletzungsgefahr
Nass-Trocken-Rasierer mit Reinigungsstationen
  • reinigt das Gerät und entfernt zuverlässig alle Haare
  • Desinfektion möglich, um Ausschlag oder Infektionen zu vermeiden
  • vor allem bei hochpreisigen Geräten enthalten

6. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Nass-Trocken-Rasierer-Tests bzw. -Vergleichen suchen

6.1. Kann ich mit einem Nassrasierer trocken rasieren?

Die Trockenrasur mit einem Nassrasierer ist nicht nur sehr unangenehm, Sie verletzen dabei auch die Haut. Die Klingen können nicht sauber durch trockene Haare gleiten und reißen diese mehr oder weniger ab. Möchten Sie hin und wieder auf die Nassrasur verzichten, sollten Sie einen passenden Nass-Trocken-Rasierer kaufen.

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6.2. Was ist besser, nass oder trocken rasieren?

Geht es rein um das Ergebnis, ist die Nassrasur besser. Nassrasierer schneiden die Haare direkt an der Hautoberfläche ab, sodass keinerlei Stoppeln oder Bartschatten zurückbleiben. Die Trockenrasur gilt hingegen als hautschonender und wird daher vor allem an empfindlichen Körperstellen sowie bei regelmäßiger Rasur empfohlen.

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6.3. Wie viel kostet ein Rasierer?

Günstige Nass-Trocken-Rasierer sind bereits für rund 60 Euro erhältlich und damit deutlich teurer als herkömmliche Nassrasierer. Umfangreiche Geräte bekannter Marken können mit Zubehör auch schnell einmal zwischen 200 und 500 Euro kosten. Aufgrund der großen Preisspanne ist es daher besonders wichtig, dass Sie vorab den Testsieger der Nass-Trocken-Rasierer für Ihre Anforderungen küren.

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6.4. Wie viele Klingen sollte ein Rasierer haben?

Für eine sanfte und effiziente Rasur werden Rasierer mit mindestens drei Klingen empfohlen. Laut Stiftung Warentest müssen es nicht unbedingt mehr Klingen sein, denn das Ergebnis ist kaum besser. Die Anschaffungskosten sind bei fünf Klingen dafür deutlich höher. Ein elektrischer Nass-Trocken-Rasierer hingegen hat keine Klingen, sondern entweder Scherköpfe oder Scherblätter.

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6.5. Hat die Stiftung Warentest Nass-Trocken-Rasierer getestet?

Explizit hat die Stiftung Warentest Nass-Trocken-Rasierer noch nicht getestet. Es gibt aber einen Elektrorasierer-Test, in dem auch diverse Nass-Trocken-Rasierer geprüft wurden. Unabhängig davon finden Sie bei folgenden Marken qualitativ hochwertige Nass-Trocken-Rasierer für Damen und Herren in verschiedenen Preisklassen:

  • Philips
  • Braun
  • Panasonic
  • Oneblade
  • Gillette
  • Estrid
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Im Video vorgestellt: Nass-Trocken-Rasierer

In diesem informativen YouTube-Video wird der Vergleich der Braun-Rasierer-Modellreihen Series 3, 5, 7 und 9 Pro vorgestellt. Dabei werden die Unterschiede klar und übersichtlich dargestellt. Sie erfahren, welche Funktionen und Eigenschaften diese Modelle bieten.

In diesem YouTube-Clip werden die drei besten Rasierer des Jahres 2020 getestet. Sie erfahren, welches Modell sich sowohl für die Trocken- als auch für die Nassrasur eignet.