Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Nasensauger?
  2. Welche Nasensauger passt zu mir?
  3. Welche Nasensauger sind laut Tests am besten?
  4. Was kosten Nasensauger?

Erkältungen und Schnupfen kommen bei Säuglingen und Babys noch viel häufiger vor als bei Erwachsenen – und das ist für die Kleinen oft sehr unangenehm, denn sie atmen noch vorwiegend durch die Nase. Auch das Schnäuzen mit einem Taschentuch funktioniert im Säuglingsalter noch nicht. Wie also dem Nachwuchs Erleichterung verschaffen? Nasensauger sind extra dafür konzipiert und saugen Nasensekret effektiv und schonend ab.

Wie erkenne ich gute Nasensauger?

Nasensauger, auch Nasensekretsauger genannt, sind eine optimale Erfindung, um die Näschen der ganz Kleinen von Verstopfungen zu befreien. Nasensauger sind vor allem für Säuglinge und Babys gedacht. Wo Erwachsene bei Schnupfen auf ein Nasenspray oder eine Nasendusche zurückgreifen können, ist das für die Kleinen noch nicht das Richtige. Nasensauger dagegen sind für Babys nicht gefährlich und speziell für die Bedürfnisse der kleinen Näschen konzipiert. Worauf Sie beim Kauf eines Nasensaugers achten sollten:

  • Art des Nasensaugers: Es gibt elektrische Nasensauger für Babys, dann gibt es manuelle Pumpmodelle und Nasensauger, die mit dem Staubsauger angetrieben werden
  • Aufsatz: Viele Nasensauger werden in die Nase der Kleinen eingeführt – darum sollten diese Modelle unbedingt eine weiche Spitze ohne Ecken und Kanten haben. Am besten eignen sich Aufsätze aus Silikon
  • Handhabung: Achten Sie darauf, dass sich der Nasensauger leicht reinigen lässt. Das ist am einfachsten, wenn er aus wenigen Teilen besteht oder sich leicht in seine Einzelteile zerlegen lässt

Welche Nasensauger passt zu mir?

Nasensauger im Test: ein Nasensauger in Verpackung der Marke Babylove liegt auf einem marmoriertem Boden.

Auf diesem Bild sehen wir einen dm-babylove-Nasensauger, mit dem die Eltern das Nasensekret ihres Babys absaugen können.

Ob Pumpball, Nasensauger mit Strohalmprinzip, Staubsauger-Nasensauger oder elektrischer Nasensauger – Hier erfahren Sie, welcher Nasensauger sich am besten für Ihr Baby eignet.

Pumpball für Puristen

Pumpbälle wie die von NUK oder Nûby sind besonders einfach gebaut und leicht zu handhaben. Sie sind sehr günstig und bringen darum ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit. Der Ball erzeugt in der Nase einen Unterdruck, so wird Sekret herausgezogen.

    Vorteile
  • Besonders günstig
  • Leichte Nutzung
  • Funktioniert bei flüssigem Nasensekret einwandfrei
    Nachteile
  • Ein Nasenloch muss immer zugehalten werden
  • Bei zähem Schleim versagt die Saugleistung
  • Oft ist der Aufsatz zu groß

Nasensauger mit Strohalmprinzip für Eltern, die gern die Kontrolle behalten

Das Strohalmprinzip ist mit einem Nasenstück, einem Schlauch und einem Mundstück ausgestattet: Hier regulieren Sie den Sog und damit die Stärke der Saugkraft selbst. Oft haben diese Modelle noch einen Filter integriert, teils sammelt sich der Schnodder aber in einem extra Auffangbereich. Es gibt Strohalm-Nasensauger beispielsweise von Herstellern wie Nosiboo, die oft gute Bewertungen verzeichnen.

    Vorteile
  • Klein und kompakt – damit praktisch für unterwegs
  • Einfach zu handhaben
  • Funktioniert optimal
  • Sog wird durch die Eltern gesteuert
    Nachteile
  • Teilweise sind extra Filter dabei, die regelmäßig ausgetauscht werden müssen
  • Ansteckungsgefahr der Eltern möglich
  • Nasenloch muss hier ebenfalls bei der Nutzung zugehalten werden

Staubsauger-Nasensauger für Pragmatiker

Wer eine optimale Wirkung in kürzester Zeit haben will, greift am besten zu den Nasensaugern, die sich an einen Staubsauger anschließen lassen. In dem Bereich finden Sie viele Modelle von Anbietern wie Angel Vac, Medinaris oder den Nasenputzer von Klugzeug. Die Saugleistung entspricht nicht der des Staubsaugers, denn diese wird durch einen integrierten Windfang reguliert. Diese Modelle passen in der Regel auf alle gängigen Staubsauger.

    Vorteile
  • Befördert auch hartnäckigen Rotz aus der Nase
  • Sehr effizient
  • Schnelle Entfernung von Nasenverstopfungen
    Nachteile
  • Staubsauger und Steckdose müssen in der Nähe sein
  • Saugleistung ist je nach Staubsauger-Modell unterschiedlich groß
  • Nutzung geht immer mit Lärm des Staubsaugers einher

Elektrische Nasensauger für qualitätsbewusste Eltern

Elektrische Nasensauger wie beispielsweise die von Olaf werden häufig mit Batterien betrieben und sind einfacher zu handhaben als manuelle Modelle. Per Knopfdruck können Sie hier die Saugstärke regulieren und das Gerät an- und ausschalten. Oft sind verschieden große Silikon-Aufsätze enthalten, die sich einfach reinigen lassen. Der Schnodder sammelt sich in einem Auffangbehälter, der ebenfalls leicht zu säubern ist.

    Vorteile
  • Effektiver als manuelle betriebene Nasensauger
  • Nutzung per Knopfdruck
  • Leicht zu säubern
  • Schicke Designs
    Nachteile
  • Oft etwas schwache Saugleistung
  • Recht hochpreisig
  • Durch Batterien entstehen Folgekosten
  • Häufig laut im Betrieb
  • Verletzungsgefahr bei falscher Anwendung höher

Welche Nasensauger sind laut Tests am besten?

Nasensauger getestet: Nasensauger in wiederverschließbaren Verpackung liegt auf einem Boden.

Wie wir feststellen, ist dieser dm-babylove-Nasensauger aus weichem Silikon hergestellt.

Einen Nasensauger Test haben bisher weder Stiftung Warentest noch ÖKO-TEST geleistet. Um den Nasensauger im Test zu veranschaulichen, macht es daher Sinn, sich Kundenrezensionen bei Amazon anzusehen.

Kundenrezensionen: Nasensauger im Test von Käufern

Einwandfreie Bewertungen erhält beispielsweise der Baby-Nasensauger von Angel-Vac für Staubsauger. Die Handhabung wird als einfach beschrieben und der Sauger ist mit jedem gängigen Staubsauger kompatibel. Ein Pluspunkt laut Käufermeinung ist, dass dem Säugling bei der Anwendung nicht das eine Nasenloch zugehalten werden muss. Negativ angeprangert wird allerdings, dass die Saugspitze zu hart ist – Sie sollten den Sauger also wirklich nur vor dem Nasenloch anwenden.

Als elektrischer Baby-Nasensauger überzeugte das Modell von Braun im Nasensauger Test. Pluspunkte gab es hier für die hochwertige Qualität sowie für die Einstellmöglichkeit auf zwei Saugstufen. Weiterhin gefiel den Käufern die Kompaktheit des Geräts und die einfache Handhabung. Bemängelt wurde allerdings die Saugleistung der batteriebetriebenen Sauggeräte, die laut Kundenmeinung nur mäßig ist.

Ein Klassiker mit ebenfalls guten Bewertungen und einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis ist der NUK Nasensauger. Dieser Nasensauger arbeitet manuell mit einem Ballon, das verspricht eine einfache Handhabung. Dank der breiten und weichen Saugspitze dringt diese nicht zu tief in die Nasen der Kleinen ein. Bemängelt wird der Aufsatz allerdings ebenfalls, da er für viele Säuglingsnasen einfach zu groß ist und damit auch die Saugleistung nicht gegeben ist.

Noch ein paar Tipps zur Anwendung eines Baby-Nasensaugers:

  • Die Funktionsweise eines Nasensauger ist immer gleich: Die Saugspitze wird entweder in die Nase eingeführt oder davorgehalten, durch die Saugkraft wird das Nasensekret sanft aus der empfindlichen Nase der Kleinen gesaugt
  • Einen Nasensauger können Sie so oft wie nötig nutzen, etwa 3 bis 4 Mal am Tag sind allerdings meistens schon ausreichend
  • Um den Nasensauger zu reinigen, zerlegen Sie ihn in seine einzelnen Teile und spülen Sie ihn unter fließendem, warmem Wasser ab. Eine optimale Hygiene erreichen Sie, wenn Sie ihn anschließend noch in den Sterilisator geben

Was kosten Nasensauger?

Nasensauger gibt es in verschiedenen Preiskategorien von günstig bis teuer. Beim Preis spielt vor allem die Art des Saugers eine Rolle, auch die Hochwertigkeit der einzelnen Komponenten ist ausschlaggebend.

Günstige Nasensauger: 1 bis 10 €

Günstige Nasensauger gibt es schon ab 1 € zu haben und bestehen oft aus wenigen Komponenten und einem simplen Saugprinzip zum Beispiel mit Ballon. Diese Sauger gibt es in jeder Drogerie zu kaufen und sie sind einfach in der Handhabung. Oft bringen sie aber auch Nachteile mit, so sind sie wenig individuell an das Baby anpassbar und oft ist der Aufsatz zu groß.

Nasensauger im mittleren Preissegment: 10 bis 50 €

Nasensauger für 10 bis 50 € bringen in der Regel schon alles mit, was ein gutes Gerät braucht. Sie sind hochwertig verarbeitet und lassen sich oft auch in der Saugleistung regulieren. Zudem lassen sie sich einfach reinigen und passen in jede Handtasche.

Premium-Nasensauger: Ab 50 €

Es gibt natürlich auch besonders hochpreisige Modelle ab 50 €, die gern auch mal bis zu 150 € kosten können. In diesem Preissegment finden Sie häufig elektrisch betriebene Modelle der beliebten Marken wie Nosiboo. Die Geräte sind nicht nur funktional, sondern sehen auch schick aus. Per Knopfdruck lässt sich zudem die Saugkraft regulieren. Diese Baby-Nasensauger bekommen Sie in der Apotheke oder online.

Gerade in Zeiten, in denen viele Viren unterwegs sind und sich die Kleinsten schnell erkälten, helfen nicht nur Desinfektionsmittel zur Vorbeugung, sondern auch Nasensauger, um die Nase schnell vom Schnodder zu befreien. Ab jetzt gilt: Nase frei.

Im Video vorgestellt: Nasensauger

In diesem Video dreht sich alles um Nasensauger für Babys und Kleinkinder. Sie erfahren, wie sie funktionieren und wie sie helfen können, die verstopfte Nase Ihres Kindes zu befreien. Lassen Sie sich von Experten beraten und entdecken Sie die besten Optionen für Ihren kleinen Schatz!