Frühlingshafte Pastelltöne oder kräftige Sommerfarben: Nagellacke gibt es in unzähligen Farbnuancen. Neben dem gewünschten Farbton spielen beim Kauf weitere Faktoren eine Rolle. Nagellacke sind längst nicht mehr nur den Frauen vorbehalten, entsprechende Produkte gibt es inzwischen auch für Männer und Kinder. Beachten Sie beim Kauf die folgenden Auswahlkriterien.

Wir haben uns den Manhattan Nagellack Last & Shine in drei verschiedenen Farben genauer angesehen. Dieser Nagellack ist in einer Vielzahl weiterer Farben erhältlich, wodurch für jede Gelegenheit die passende Nuance gewählt werden kann.
Einsatzbereich: Pflegend oder passend zum Outfit
Bei klassischen Nagellacken gibt es eine große Farbpalette, daher finden Sie zu nahezu jedem Anlass die passende Nagellackfarbe. Inzwischen sind explizit für Männer produzierte Nagellacke erhältlich.
Neben den Kosmetik-Klassikern gibt es auch pflegende Nagellacke, beispielsweise bei weichen und brüchigen Nägeln. Spezielle Nagelhärter sollen eine Schutzschicht für den empfindlichen Naturnagel bilden. Da viele Kinder und auch Erwachsene an ihren Nägeln kauen, sind im Handel unangenehm schmeckende Speziallacke erhältlich. Zudem gibt es spezielle Lacke, die gegen Nagelpilz wirken sollen.
Auftrag & Konsistenz: Flüssig oder zum Abziehen
Klassische Nagellacke sind flüssig und lassen sich per Pinsel auftragen. Spezielle Entferner lösen den Lack wieder von den Nägeln, allerdings befürchten viele Menschen allergische Reaktionen auf die Inhaltsstoffe des Entferners. Eine gute Alternative sind Nagellacke zum Abziehen (peel off).
Wenn Sie den Auftrag per Pinsel nicht mögen, ist vielleicht der neuartige Nagellack-Stift eine gute Wahl. Dieses Produkt ist in unterschiedlichen Farben sowie in den Varianten matt und glänzend erhältlich. Mit einer speziellen Folie können Sie ohne großen Aufwand unterschiedliche Designs auf Ihre Nägel zaubern.
Haltbarkeit: Für einen langen Glanz
Viele Hersteller versprechen, dass ihre Nagellacke besonders widerstandsfähig sind und somit lange halten. Wie der Test von Stiftung Warentest zeigt, treten bei vielen Produkten jedoch meist bereits nach kurzer Zeit Lackschäden auf. Wenn Sie einen besonders widerstandsfähigen Nagellack suchen, kommt beispielsweise UV-Nagellack in Betracht.
Trocknungszeit: Möglichst kurz
Der Lack sollte möglichst schnell trocknen, um eine lange Wartezeit zu vermeiden. Ungeduldige greifen daher gerne zu Produkten, die laut Herstellerangabe innerhalb von Sekunden oder Minuten trocken sein sollen.
So trocknet der Lack schneller
Damit der Nagellack möglichst schnell trocknet, können Sie die Nägel nach mindestens einer Minute Trocknen für einen Moment in eiskaltes Wasser halten. Die Kälte verkürzt die Trockenzeit. Für eine sanfte Trocknung halten Sie die Finger unter den Föhn, den Sie mit Kaltluft laufen lassen. Bei einem Lack mit Polymeren hilft auch eine UV-Lampe. Oder Sie greifen zu einem Schnelltrockner-Überlack.
Inhaltsstoffe: Kann unter Umständen bedenklich sein
Viele Frauen meiden in der Schwangerschaft Produkte mit bedenklichen Inhaltsstoffen. In der Regel enthalten Nagellacke ein in einem Lösungsmittel (Ethylacetat, Butylacetat etc.) gelöstes Polymer (meist Nitrocellulose). In farbigen Lacken sind zusätzlich Farbpigmente vorhanden, zudem können Weichmacher, Harze, UV-Filter oder Glanzmittel enthalten sein.
Nicht nur in der Schwangerschaft suchen viele Käufer nach einem unbedenklichen Lack, auch vegan lebende Verbraucher achten bewusst auf die Inhaltsstoffe eines Produktes. In der Naturkosmetik finden Sie viele Nagellacke, die ohne schädliche Inhaltsstoffe auskommen und meist auch als vegan deklariert sind.

Der Nagellack ist mit einem Pinsel ausgestattet, der ein einfaches Auftragen ermöglicht. Die Konsistenz sollte idealerweise nicht zu dickflüssig sein, da dies das Auftragen erschweren könnte. Nach der Verwendung ist es wichtig, den Nagellack ordnungsgemäß zu verschließen.