Bei Nagelfolie muss man zwischen zwei Kategorien unterscheiden, die darüber entscheiden, wie man sie verwenden muss. Sehr beliebt ist vor allem die Nagelfolie zum Aufkleben. Dabei handelt es sich um selbstklebende Folien, die bereits grob in Nagelform vorgeschnitten sind und sich ohne zusätzlichen Kleber anbringen lassen. Nach dem Aufkleben muss man sie also nur noch auf die eigene Nagellänge einkürzen.
Alternativ dazu gibt es sogenannte Gel-Nagelfolie, die in mehreren Einzelschritten auf den Nägeln angebracht wird. Auch als Transfer-Nagelfolie oder UV-Nagelfolie bekannt, trägt man hier zunächst ein Grundiergel bzw. Gelkleber auf. Die Gelschicht wird im Anschluss unter einer UV-Lampe ausgehärtet, bevor man die eigentliche Nagelfolie aufträgt.
Übrigens: Zur sauberen Formgebung sowie zum Nachbearbeiten empfiehlt WELT.de bei Gel-Nagelfolie Hilfsmittel wie einen Spatel oder Silikonpinsel. Damit lassen sich die Muster besser von der Transferfolie lösen und auf den Nagel übertragen.
Neben flächendeckenden Nagelmustern kann man mit Nagelfolie auch filigrane Verläufe auf den Nagel zaubern. Das funktioniert am besten mit der Transfer-Nagelfolie, kann man hier doch dank Grundiergel leicht selbst sehr feine Linien und komplexe Strukturen auf dem Nagel vorzeichnen.

Dank der großen Designauswahl sind Ihrer Fantasie bei der Nagelgestaltung mit Nagelfolien keine Grenzen gesetzt.