
Wie wir bei unseren Recherchen erfahren, sollte einmal geöffnetes Motoröl innerhalb eines halben Jahres verbraucht werden.
Um die Anschaffung des Schmiermittels sollten Sie sich nicht erst kümmern, wenn die Motoröl-Leuchte blinkt. Steht der Motoröl-Kauf an, gilt es, auf einige Faktoren zu achten. Wir können Ihnen keinen Verweis zur Stiftung Warentest anbieten, da das Portal bisher noch keine Motoröle miteinander verglichen hat. [Stand: 02/2023] Anhand folgender Kriterien werden Sie die Marke besser unterscheiden lernen und können eine zufriedenstellende Kaufentscheidung treffen.
5.1. Art der Herstellung des Motoröls

Wir raten dazu, die genaue Bezeichnung zu beachten, um die Eignung dieses Castrol-Motoröls “Edge” herauszufinden – also 5W-30 C3.
Die Herstellung von Motoröl kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Es stellt sich die Frage: mineralisches oder synthetisches Öl? Mineralöl kann gewonnen werden, in dem Erdöl destilliert wird. Diese Öle sind nur als Einbereichsöle im Handel. Motoröl kann gemischt werden und ist auch als teilsynthetisches Öl vorrätig. Dabei werden mineralische mit synthetischen Ölen in Verbindung gebracht. Synthetisches Motoröl ist additiv. Die beigemischten Additive erhöhen die Produktqualität. Allerdings ist dieses Motoröl nicht günstig in der Anschaffung.
Die Vor- und Nachteile von mineralischen und synthetischen Ölen finden Sie nun nochmals im Überblick:
| mineralisches Motoröl | synthetisches Motoröl |
| wird aus raffiniertem und entsprechend aufbereitetem Erdöl hergestellt einfache und recht preiswerte Herstellung günstig in der Anschaffung hält laut Motoröl-Tests länger als synthetisches Öl nur als Einbereichsöl verwendbar macht einen saisonalen Ölwechsel notwendig | wird aus Erdöl hergestellt Additive als Motoröl-Zusatz höherer Reinheitsgrad bessere Schmiereigenschaften kann zu allen Jahreszeiten gefahren werden geringere Haltbarkeit durch Abbau der enthaltenen Additive höherer Preis durch aufwendige Herstellung bedingt |

Synthetisches Motoröl können Sie ganzjährig verwenden – allerdings ist es teurer in der Anschaffung.
5.2. Die Unterscheidung nach SAE-Klasse
Was passiert, wenn das falsche Motoröl eingefüllt wird?
Der Motor kann nur reibungslos funktionieren, wenn der passende Schmierstoff zur Verfügung steht. Wenn Sie die Motoröl-Spezifikation nicht beachten und das Öl zu dickflüssig ist, beginnen die Motorteile aneinander zu reiben und es kann zu schwerwiegenden Motorschäden führen.
Wie wir bereits erwähnt haben, lassen sich Motoröle in Sommeröle und Winteröle unterteilen. Wenn kein Mehrbereichsöl verwendet wird, müssen Sie sich auf einen mit dem Reifenwechsel abgestimmten saisonalen Motorölwechsel einstellen. Anhand der SAE-Klasse erkennen Sie, ob es sich um Sommeröle, Winteröle oder Mehrbereichsöle handelt:
- Sommeröle: SAE 20 bis SAE 60
- Winteröle: 0W bis 25 W
- Mehrbereichsöle: Motoröl 5W-30 (Zahl vor dem „W“ gibt Aufschluss über die Konsistenz) Motoröl 10W-40 ist dickflüssiger als Motoröl 5W-40.
5.3. Die Leichtlaufeigenschaften von Motoröl

Das Castrol-Motoröl “Edge”, das uns hier präsentiert wird, ist sehr spezifisch. Wir empfehlen die Herstellerempfehlung zu beachten.
In Motoröl-Tests finden sich auch Produkte, die den Motor Ihres Wagens besonders leicht laufen lassen. Dies kann Ihnen dabei helfen, langfristig Kraftstoff einzusparen. Leichtlauföle tragen Bezeichnungen wie Motoröl 0W-30.
Tipp: Diese Zugabe ist nur bei synthetischen und teilsynthetischen Motorölen gegeben. Die Öle dürfen nur verwendet werden, wenn der Fahrzeughersteller eine Freigabe dazu erteilt hat.
5.4. Longlife-Motoröl ist besonders praktisch
Longlife-Motoröl verhält sich ähnlich wie Öl mit Leichtlaufeigenschaften. Das Öl kann verwendet werden, wenn Ihr Fahrzeug einen Longlife-Service besitzt. Das Steuergerät des Wagens berechnet in diesem Fall selbstständig, wann der nächste Ölwechsel fällig ist. Dies funktioniert aber lediglich mit dem Öl des Fahrzeugherstellers. Wenn Sie ein anderes Motoröl kaufen, muss das Fahrzeug auf eine feste Inspektion umprogrammiert werden.