
Trocken angewendet, entfernt ein feines Mikrofasertuch Fingerabdrücke vom Display, ohne die Beschichtung anzugreifen.
Schlieren auf Edelstahl entstehen häufig durch Fettreste, Reinigungsmittelrückstände oder ein zu grobes Tuchgewebe. Spezielle Edelstahltücher haben zwei Seiten: Eine strukturierte Seite löst hartnäckigen Schmutz, eine glatte, saugstarke Seite nimmt die Feuchtigkeit ohne Nachwischen auf.
Bei Leder ist Vorsicht geboten: Ein Großteil handelsüblicher Mikrofasertücher erzeugt feine Mikrorisse in der Lederoberfläche, die Schmutz binden und die Lebensdauer verkürzen. Besser eignen sich weiche Baumwolltücher oder extra sanfte Mikrofaser-Poliertücher.
Auch bei geöltem oder gewachstem Holz raut ein Mikrofasertuch die Schutzschicht auf und trägt das Öl ab – die Oberfläche wird dadurch anfälliger für Feuchtigkeit.
Ein Mikrofasertuch für Brillengläser, Bildschirme und Kameraobjektive sollte besonders fein und leicht sein, mit rund 200 g/m². Es wirkt antistatisch: Die Fasern laden sich beim Wischen kaum auf und ziehen weniger neuen Staub an. Wichtig: Das Tuch sollte sauber und leicht angefeuchtet sein, denn trockenes Wischen auf entspiegeltem Glas kann feine Kratzer in der Beschichtung hinterlassen.
Die folgende Übersicht fasst zusammen, welches Tuch zu welcher Oberfläche passt:
| Oberfläche | Passendes Tuch | Risiko bei falscher Wahl |
| Küche, Bad, Möbel | - Allzwecktuch, 250–350 g/m²
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| Fenster, Spiegel | | - Streifenbildung bei grobem Gewebe
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| Auto, Autolack | - Trockentuch ab 400 g/m², Poliertuch
| - feine Kratzer bei verschmutztem Tuch
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| Brille, Display | - feines Tuch, rund 200 g/m²
| - Kratzer in der Beschichtung bei trockener Anwendung
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| Edelstahl | | - Schlieren bei normalem Allzwecktuch
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| Leder, geöltes Holz | - Baumwolltuch oder Spezial-Mikrofaser
| - Mikrorisse, Abtragen der Schutzschicht
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Hinweis: Testen Sie ein neues Mikrofasertuch bei empfindlichen Materialien wie Leder, Klavierlack oder Naturstein zunächst an einer unauffälligen Stelle, bevor Sie die gesamte Fläche bearbeiten.