Mäuse sind in Haushalten meist nicht erwünscht. Welche Falle die richtige Wahl ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Ein wesentlicher Punkt ist beispielsweise, ob Sie die Maus töten oder lebend fangen möchten. Nicht jede Falle eignet sich somit gleichermaßen gut für alle Anwender. Nachstehend finden Sie einige Anwendungsbeispiele, die Ihnen bei der Auswahl helfen können.
Kunststoff-Falle für Sparsame
Holzfallen entsorgen viele Menschen nach einmaligem Gebrauch mitsamt der gefangenen Maus. Deutlich nachhaltiger ist die Verwendung von wiederverwendbaren Kunststoff-Fallen. Diese sind einfach zu reinigen und somit mehrfach einsetzbar. Je nach Variante können Sie spezielle Köderplatten einlegen oder eigene Lockmittel wie Erdnussbutter oder Nuss-Nougat-Creme verwenden.
Verdeckte Falle für Sensible

Bei dieser Rubin-Mausefalle von Rossmann handelt es sich um eine Schlagfalle, die aufgespannt wird, wie wir feststellen.
Beim Anblick der getöteten Maus in der Falle regt sich Mitleid mit dem Tier oder Ekel? Vielleicht ist dann eine verdeckte Falle die bessere Wahl. Die Maus läuft in die röhrenförmige Konstruktion hinein. Anhand der Position des Spannhebels sehen Sie, ob Ihre Jagd erfolgreich war, das getötete Tier ist jedoch nicht zu sehen.
Mausefalle mit Alarmsystem: Ideal für Vergessliche
Mausefallen sollten Sie regelmäßig kontrollieren, damit es nicht zu unschönen Überraschungen kommt. Wenn Sie dies häufiger vergessen, kann eine Alarmfalle sinnvoll sein. Löst sie aus, aktiviert die Erschütterung ein akustisches Alarmsignal. Erhältlich sind diese Alarm-Schlagfallen beispielsweise von Gardigo.
Multi-Elektrofalle bei Mäuseplage
Wenn Sie unter einer Mäuseplage leiden, kann eine Multi-Falle geeignet sein, mit der Sie nacheinander mehrere Mäuse fangen können. Ebenso wie andere Fallen arbeitet auch dieses Produkt mit Lockstoffen. Nach jedem Jagderfolg aktiviert sich die Falle selbstständig. Den Sammelbehälter sollten Sie regelmäßig leeren. Bei manchen Exemplaren können Sie laut Herstellerangabe mit einer Batterieladung sogar bis zu 150 Tiere fangen.
Lebendfalle für Tierfreunde
Ihre neuen Mitbewohner sind zwar lästig, Sie möchten die kleinen Plagegeister jedoch nicht töten? Mit einer Maus-Lebendfalle finden Sie einen Ausweg aus diesem Zwiespalt. Sie locken die Tiere an, fangen Sie ein und setzen sie anschließend in freier Wildbahn wieder aus. Sie sollten jedoch darauf achten, dass Sie den Mäusen in mindestens 100 m Entfernung die Freiheit schenken. Besser sind sogar 500 m oder mehr. Andernfalls finden die Tiere möglicherweise wieder einen Weg in Ihr Zuhause.
Mausefalle selber bauen: Für Heimwerker
Wenn Ihnen die industriell gefertigten Fallen nicht zusagen, können Sie alternativ auch eine Falle selber bauen. Im Internet finden Sie zu diesem Thema zahlreiche Anleitungen. Für eine effektive Lebendfalle benötigen Sie nur wenige Materialien wie Eimer, Holzlatten und Köder.