Wann ist ein Hunde-Maulkorb unverzichtbar?
Wenn Ihr Hund alles frisst, was er findet, dann sollten Sie ihm vor dem Spaziergang immer einen Maulkorb anlegen. Er dient seiner Sicherheit, damit er keine Giftköder fressen kann. Sie schützen damit Ihren Hund und bewahren ihn vor dem Tod. Aber auch, wenn Ihr Hund beispielsweise nervös auf kleine Kinder oder andere Tiere reagiert, sollten Sie unbedingt einen Hunde-Maulkorb kaufen. Dies schützt sein Umfeld, aber letztlich auch ihn selbst.
Jedes Bundesland regelt diese anders, weshalb Sie sich erkundigen sollten, was für Ihren Wohnort zutrifft. In der Regel müssen alle Hunderassen, die zu den Listenhunden zählen, im Freien einen Maulkorb tragen, außer sie wurden einer Verhaltensprüfung unterzogen und diese ist positiv verlaufen.
In Situationen, die für den Hund Stress bedeuten, sollte der Maulkorb immer getragen werden. So zum Beispiel beim Tierarzt oder dort, wo viele Menschen oder andere Hunde aufeinandertreffen. Es hängt jedoch von Ihrem Hund ab. Manche Hunde scheinen keinen Stress zu kennen. Somit müssen Sie die Situation selbst einschätzen können.
Grundsätzlich gibt es aber kein Gesetz, das besagt, dass alle Hunde einen Maulkorb tragen müssen. Als Hundehalter ist es aber ratsam, wenn Sie diesen immer dabei haben, damit Sie zur Not auf ihn zurückgreifen können. Deshalb sollten Sie auch schon mit dem Welpen das Anlegen und Tragen des Maulkorbs üben. Der Hund gewöhnt sich dann daran und der Maulkorb bereitet so auch keinen Stress für ihn. Im Grunde dient er sogar seinem eigenen Schutz, damit er zum Beispiel keine Giftköder aufnehmen kann, die manche Menschen einfach in den Wiesen auslegen.

Hunde-Maulkörbe aus Nylon bergen je nach Schnitt das Risiko, zu locker oder zu eng zu sitzen. Durch letzteres kann Ihr Vierbeiner möglicherweise nicht mehr richtig hecheln.