Ratgeberübersicht
  1. Welche Matratze eignet sich für Ihre Bedürfnisse?
  2. Welche Art von Matratze ist die beste?
  3. Worauf sollten Sie beim Kauf von Matratzen achten?
  4. Welche Reinigung empfehlen Online-Tests für Matratzen?
  5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Matratzen-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Eine gute Matratze sollte nicht nur bequem sein, sondern auch zu Ihren Schlafgewohnheiten passen.
  • Achten Sie beim Matratzen-Kauf auf den passenden Härtegrad entsprechend Ihres Körpergewichtes.
  • Wenn Sie Allergiker sind, empfehlen wir Ihnen ein Material wie Latex, welches wenig anfällig für Milben ist.

Matratze-Test: Eine Matratze samt Bettzeug liegt in einem Polsterbett.

Ein bequemes Kissen, eine kuschelige Bettdecke und die optimale Matratze sollten in Ihrem Schlafzimmer nicht fehlen. Wie Sie die beste Matratze für Ihre Anforderungen finden, erfahren Sie in diesem Kaufratgeber. Dafür erfahren Sie, wie Sie den richtigen Matratzentyp passend zu Ihrer Liegeposition und Ihrem Körpergewicht finden. Dazu gehen wir unter anderem auf den Härtegrad, das Raumgewicht und auch die Liegezonen ein.

Außerdem erfahren Sie, wie groß eine Matratze idealerweise sein sollte. Für wen eignen sich 140×200-Matratzen, während andere gegebenenfalls lieber auf eine Matratze in 160 x 200 cm oder auch eine 180×200-Matratze setzen sollten. Erhalten Sie zudem praktische Reinigungstipps, damit Sie lange Freude an Ihrer Matratze haben.

1. Welche Matratze eignet sich für Ihre Bedürfnisse?

1.1. Welche Matratze passt zu Ihrer Schlafposition?

Eine gute Matratze sollte zu Ihren Schlafgewohnheiten passen, um für für einen gesunden und erholsamen Schlaf sorgen zu können. Sind Sie Bauch- oder Rückenschläfer, empfehlen viele Online-Tests tendenziell härtere Matratzen als für Seitenschläfer. Denn in Rücken- und Bauchlage lastet das Körpergewicht maßgeblich auf der Körpermitte im Bereich des Beckens.

Liegen Sie als Bauch- oder Rückenschläfer auf einer zu weichen Matratze, würde Ihre Körpermitte zu tief in die Matratze einsinken. In Bauchlage entsteht hierdurch ein Hohlkreuz, welches Sie vermeiden sollten. Liegen Sie in Rückenlage auf einer weichen Matratze, kann Ihr Rücken in eine ungewünschte Überstreckung geraten.

Als Seitenschläfer hingegen sollte Ihre Becken- und auch Ihre Schulterpartie in die Matratze einsinken. Daher raten gängige Matratzen-Tests im Internet Seitenschläfern zu einer weicheren bis mittelfesten Matratze.

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1.2. Welche Matratzengröße sollten Sie wählen?

Ob Sie allein schlafen, Ihr Bett mit Ihrem Partner oder der ganzen Familie teilen und wie viel Bewegungsfreiheit Sie nachts benötigen, entscheidet über das optimale Matratzenformat für Sie.

Hinweis: Haben Sie bereits ein Bett, gibt dessen Bettrahmen die Größe Ihrer Matratze vor. Denn das Innenmaß des Bettrahmens entspricht dem Außenmaß Ihrer Matratze, damit Sie diese in den Rahmen einlegen können.

Für Einzelbetten stehen Ihnen mehrere Matratzengrößen zur Auswahl. Besonders platzsparend sind 80×200-cm-Matratzen. Diese eignen sich für Sie, wenn Sie eine vergleichsweise schmale Matratze suchen und sich nachts wenig bewegen.

Das hingegen gängigere Standardmaß für Einzelmatratzen stellt das Format 90 x 200 cm dar. Matratzen dieser Größe eignen sich für eine Person und bieten durchschnittlich viel Bewegungsfreiheit. Gleichzeitig können Sie zwei 90×200-Matratzen nebeneinander in einem Doppelbett von 180 x 200 cm nutzen. Mit einem zusätzlichen Topper verdecken Sie hierbei die Kuhle zwischen den Einzelmatratzen.

Mehr Platz zum Drehen haben Sie wiederum auf einer 100×200-cm-Matratze bzw. 120×200-cm-Matratze. Beide Maße eignen sich gut für Einzelpersonen, die nachts gerne mehr Raum zur Verfügung haben. Auch unruhige Schläfer können von breiteren Matratzen profitieren.

Matratzen ab 140 x 200 cm eignen sich zur Nutzung von ein bis zwei Personen. Speziell in Gäste- und Jugendzimmern oder auch kleineren Wohnungen sind 140×200-Matratzen daher eine beliebte Wahl.

Suchen Sie eine Matratze, die sie täglich zu zweit nutzen möchten, raten wir Ihnen zu Matratzen ab 160 x 200 cm. Diese bieten zwei Personen mehr Freiraum.

Möchten Sie eine Matratze für ein Doppelbett kaufen, können Sie neben zwei Einzelmatratzen auch eine große 180×200-cm-Matratze bzw. eine 200×200-cm-Matratze wählen. Auf diese Weise vermeiden Sie einen unangenehmen Spalt zwischen zwei Matratzen.

Neben Matratzen der Standardlänge von 200 cm können Sie auch Matratzen in Kurz- bzw. Langgrößen kaufen. Stimmen Sie die Matratzenlänge idealerweise auf Ihre Körpergröße ab. Dabei gilt: Ihre Matratze sollte etwa 20 cm länger sein, als Sie groß sind. Auch Kindermatratzen erhalten Sie beispielsweise in kürzeren Längen.

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2. Welche Art von Matratze ist die beste?

Welche Matratzen empfehlen Orthopäden?

Viele Orthopäden raten zu Matratzen, die eine natürliche Liegeposition unterstützen.

Zu den meist genutzten Matratzen zählen Latex-, Kaltschaum- oder Gelmatratzen sowie solche mit einem Innenleben aus Viscoseschaum oder einem Federkern. Welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Materialien mit sich bringen, haben wir Ihnen im Folgenden zusammengefasst.

Sofern Sie ein höheres Körpergewicht haben und lieber auf einem festeren Untergrund schlafen, kommen Feder- oder Taschenfederkernmatratzen für Sie infrage. Diese Modelle sind auch dann geeignet, wenn Sie im Schlaf stark schwitzen. Bei vorhandenen Rückenproblemen sollten Sie diesen Matratzentyp jedoch nicht wählen, da hier eine Kuhlenbildung begünstigt wird.

Haben Sie bereits Probleme mit der Wirbelsäule, kann sowohl eine Visco-Matratze als auch eine Kaltschaum- oder Latexmatratze infrage kommen. Diese Typen passen sich besonders gut an den Körper an, verfügen über eine hohe Punktelastizität und stabilisieren so die Wirbelsäule. Visco-Matratzen sind dabei auch für Personen mit einem hohen Eigengewicht bis 130 kg erhältlich. Neigen Sie zu Allergien, sollten Sie sich für eine Kaltschaum- oder Latexmatratze entscheiden, da diese Milben abstoßen. Zusätzlich hilft ein waschbarer Bezug, Allergene abzuwenden.

2.1. Welche Vorteile können Ihnen Visco-Matratzen bieten?

Visco-Matratzen werden aus Schaumstoff gefertigt, der besonders punktelastisch ist. Eine hohe Punktelastizität des Materials ermöglicht, dass die Matratze dort nachgibt, wo Druck auf sie ausgeübt wird. Diese Eigenschaft kann Ihre Wirbelsäule entlasten und eine schonende und natürliche Haltung unterstützen.

Möchten Sie eine Memory-Foam-Matratze kaufen, lesen Sie hier die wesentlichen Merkmale:

    Vorteile
  • kann die Wirbelsäule stützen und entlasten
  • auch für Allergiker geeignet
  • ermöglicht ein Liegegefühl ohne merkliche Druckstellen
  • verfügt über eine hohe Punktelastizität
    Nachteile
  • eher ungeeignet, wenn Sie sich im Schlaf viel bewegen
  • wenig geeignet für sehr kühle Schlafzimmer
  • unpassend, wenn Sie nachts viel schwitzen
  • Personen mir hohem Körpergewicht erhalten nicht die benötigte stützende Wirkung

Neigen Sie nachts zum Frieren, können Viscomatratzen für Sie gut geeignet sein. Diese sind wärmespeichernd und eignen sich bei vielen Schlafpositionen, da sie über eine gute Körperanpassung verfügen. Besonders ruhige Schläfer können hiervon profitieren.

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2.2. Wodurch zeichnen sich Latexmatratzen aus?

Latexmatratzen bestehen aus dem namensgebenden Latex und werden aufgrund des für Milben wenig anfälligen Materials auch von vielen Allergikern bevorzugt.

Erfahren Sie im Folgenden die maßgeblichen Merkmale von Latexmatratzen:

    Vorteile
  • kann sich punktgenau an Ihren Körper anpassen
  • unterstützt die natürliche Haltung der Wirbelsäule
  • auch für Personen mit höherem Körpergewicht geeignet
    Nachteile
  • anfänglicher Geruch kann unangenehm sein
  • verhältnismäßig schwer
  • Modelle aus synthetischem Latex sind oft weniger atmungsaktiv

Ihr Gewicht liegt im mittleren Bereich, Ihre bevorzugte Schlafposition ist auf der Seite und Sie drehen sich nachts häufig? Eine Latexmatratze mit einem eher weicheren Härtegrad entsprechend Ihres Körpergewichtes könnte dann die richtige Wahl für Sie sein.

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2.3. Für wen eignen sich Federkernmatratzen vor allem?

Federkernmatratzen verfügen im Inneren über einen Kern aus Metallfedern, der außen mit Vlies beschichtet ist. Modellabhängig kommen hierbei mehrere hundert Federn zum Einsatz. Welche Vor- und Nachteile Ihnen Matratzen mit Federkern bieten können, haben wir Ihnen im Folgenden zusammengefasst:

    Vorteile
  • auch für Personen mit einem hohen Körpergewicht geeignet
  • für stark schwitzende Schläfer optimal
  • vergleichsweise lange Haltbarkeit
    Nachteile
  • anfälliger für Milben
  • vergleichsweise hohes Eigengewicht
  • bei Modellen mit wenig Federn kann es zu einer unangenehmen Kuhlenbildung kommen
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2.4. Was macht Taschenfederkernmatratzen besonders?

Zum Matratzentyp Federkernmatratzen zählen auch Taschenfederkernmatratzen. Bei diesen sind die Metallfedern in Stoffsäckchen vernäht. Dadurch wird eine höhere Punktelastizität ermöglicht, da sich die Federn getrennt voneinander bewegen können. Die wesentlichen Vor- und Nachteile von Taschenfederkernmatratzen haben wir für Sie hier zusammengestellt:

    Vorteile
  • hohe Punktelastizität
  • gute Durchlüftung
  • wenig anfällig für Schimmel und Milben
    Nachteile
  • speichern kaum Wärme
  • vergleichsweise hohes Eigengewicht
  • nicht für jeden Lattenrost geeignet
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2.5. Was ist besser – eine Taschenfederkernmatratze oder eine Kaltschaummatratze?

Kaltschaummatratzen werden aus Schaumstoff gefertigt. Von welchen Vor- und Nachteilen Sie bei Kaltschaummatratzen profitieren können, erfahren Sie im Folgenden:

    Vorteile
  • geringes Eigengewicht
  • hohe Punktelastizität
  • auch für unruhige Schläfer geeignet
  • Verfügen über eine gute Luftzirkulation
  • für viele Schlaftypen geeignet
    Nachteile
  • anfänglicher chemischer Geruch möglich
  • weniger geeignet, wenn Sie gerne kühl schlafen
  • nicht für Palletten-Betten geeignet

Im Unterschied zur Federkernmatratze können Sie als unruhiger Schläfer sich auf einer Kaltschaummatratze geräuschlos drehen und wenden. Auch Seiten- und Bauchschläfern können vielmals von der erhöhten Stabilität einer Kaltschaummatratze gegenüber Matratzen mit Federkern profitieren.

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3. Worauf sollten Sie beim Kauf von Matratzen achten?

Eine gute Matratze benötigt den für Sie richtigen Härtegrad sowie unter anderem ein pflegeleichtes, schadstoffarmes und anpassungsfähiges Material.

Matratze-Test: Eine Frau liegt seitlich gemütlich auf einer Matratze.

Ihre Wirbelsäule sollte in Seitenlage eine möglichst horizontale Linie bilden. In Rückenlage hingegen behält Ihre Wirbelsäule optimalerweise die natürliche S-Form bei.

3.1. Wie finden Sie den optimalen Härtegrad für Ihre Matratze?

Matratzen werden vielmals in fünf verschiedenen Härtegraden angeboten. Bezeichnet werden die Härtegrade dabei von H1 bis H5. Der Zusammenhang zwischen Ihrem Gewicht und dem Härtegrad dient Ihnen hierbei vorrangig als Orientierung. Denn Härtegrade sind nicht genormt.

Um den richtigen Härtegrad zu finden, dient Ihr Eigengewicht als Grundlage. Viele Online-Matratzen-Tests nehmen folgende Härtegrad-Empfehlung je nach Körpergewicht vor:

Härtegrad Liegegefühl Empfohlenes Körpergewicht
H1-Matratze sehr weich bis ca. 60 kg
H2-Matratze weich ca. 60 bis 80 kg
H3-Matratze mittel ca. 80 bis 100 kg
H4-Matratze hart ca. 100 bis 130 kg
H5-Matratze sehr hart über 130 kg
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3.2. Ist eine dicke Matratze besser als eine dünne?

Matratzen erhalten Sie in unterschiedlichen Höhen. Dabei ist eine dickere Matratze nicht zwingend besser als ein dünneres Modell. Im Folgenden sehen Sie eine Übersicht:

Höhe Merkmale
ca. 14 bis 19 cm
  • für leichtere Personen geeignet
  • für Gäste- und Jugendbetten
  • bei sehr festen Materialien
  • bei Lattenrosten mit engem Leistenabstand
ca. 20 bis 25 cm
  • oftmals höhere Stützkraft
  • optimierte Druckentlastung
  • auch für schwerere Personen geeignet
  • ermöglicht Seitenschläfern ein besseres Einsinken
über 25 cm
  • Premium-Höhe
  • besonders für Personen mit sehr hohem Körpergewicht geeignet
  • häufig bei mehrmaligen Systemen oder in Boxspringbetten zu finden
  • erfordert stabilen Matratzenkern
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3.3. Welche Ausstattungsmerkmale bieten Ihnen zusätzlichen Komfort?

Wenn Sie eine neue Matratze kaufen, achten Sie zudem darauf, dass diese Matratzen nach Oeko-Tex Standard 100 zertifiziert sind. Das Siegel garantiert Ihnen, dass Ihre Matratze keine verbotenen Schadstoffe oder gesundheitsschädigenden Chemikalien enthält sowie einen hautverträglichen pH-Wert hat.

Darüber hinaus erhalten Sie spezielle allergikerfreundliche Matratzen. Sogenannte Allergiker-Matratzen verfügen beispielsweise über eine besonders gute Atmungsaktivität, sie wurden aus Naturmaterialien gefertigt oder sie sind mit einem waschbaren Bezug ausgestattet. Auch in Kombination mit einem Encasing können Symptome durch Milbenallergien oder Neurodermitis zusätzlich reduziert werden.

Matratze-Test: Eine hohe Matratze samt Bettzeug liegt auf einem Bettrahmen aus Holz in einem freundlichen Schlafzimmer.

Besonders hohe Matratzen ermöglichen es Ihnen, sehr komfortabel aus dem Bett aufzustehen.

Zudem sind Matratzen mit und ohne Liegezonen erhältlich. Die Liegezonen können helfen, Ihr Körpergewicht gleichmäßig auf der Matratze zu verteilen und ein optimales Einsinken zu ermöglichen. Vorrangig werden 7-Zonen-Matratzen angeboten, doch auch 3-, 5- und 9-Zonen-Matratzen sind erhältliche Ausführungen. Die Zonen verteilen sich dabei auf Ihren Kopf- und Nackenbereich, die Schultern, Lendenwirbel, Hüfte, Beine, Waden und die Füße.

Tipp: Bauchschläfern raten wir zu Matratzen ohne Zonen, um ein unerwünschtes Einsinken in Bauchlage im Bereich der Hüfte zu vermeiden.

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4. Welche Reinigung empfehlen Online-Tests für Matratzen?

Mit der richtigen Pflege und bei entsprechender Qualität können Sie Ihre Matratze lange nutzen. Ein regelmäßiges Lüften und Wenden sind dabei bei vielen Matratzen essenziell. Auf diese Weise kann die Feuchtigkeit entweichen und auch die Belastung wird gleichmäßiger verteilt.

Allerdings sind nicht alle Matratzentypen beidseitig nutzbar. Damit Sie Ihre Matratze wenden können, ist essenziell, dass diese über einen gleichmäßigen Matratzenaufbau verfügt. Beispielsweise Visco-Matratzen sind in der Regel einseitig aufgebaut. Daher können Sie diese nicht wenden, häufig aber die Kopf- und Fußseite variieren.

Darüber hinaus empfehlen viele Online-Tests Matratzen präventiv und regelmäßig zu reinigen. Nutzen Sie beispielsweise einen Staubsauger, um die Oberfläche Ihrer Matratze von Staub und Schmutz zu befreien. Ist der Bezug Ihrer Matratze abnehmbar, sollten Sie diesen gemäß Herstellerangabe regelmäßig waschen.

Matratze-Test: Eine Frau zieht den Bezug einer Matratze ab.

Ist der Matratzenbezug abnehmbar, können Sie diesen einfacher sauber halten.

5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Matratzen-Tests bzw. -Vergleichen suchen

5.1. Welche ist die beste getestete Matratze?

Die unabhängige Verbraucherorganisation Stiftung Warentest testet regelmäßig unterschiedliche Matratzenarten. Darunter Kaltschaummatratzen, Federkernmatratzen und Latexmatratzen von zahlreichen Herstellern wie Breckle, Badenia, Träumegut oder Tempur.

In der Ausgabe 09/2025 wurden mehr als 118 Matratzen im Test der Stiftung Warentest in mehreren Kategorien untersucht. Beim Vergleich von Matratzen zählen die Liegeeigenschaften, die Haltbarkeit, enthaltene Inhaltsstoffe sowie eine optimale Gewichtsverteilung zu den entscheidenden Kriterien im Matratzentest.

Zu den besten Matratzen im Test mit einem guten Gesamtergebnis zählen Modelle der Anbieter F.a.n, Schlaraffia und Emma. Als best getesteten Matratzen werden hierbei unter anderem die Max Foam von F.a.n., die Mynap Tfk von Schlaraffia sowie die 25 Flip und die One von Emma genannt. Als besonders schadstoffarm bewertet der Matratzentest Modelle von F.a.n., Schlaraffia, Emma, Beco und anderen.

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5.2. Wie viel kostet eine gute Matratze?

Beim Vergleich von Matratzen zählt auch der Preis. Preisgünstige Matratzen erhalten Sie bis etwa 100 €. Diese Modelle müssen dabei nicht zwangsläufig von schlechter Qualität sein. So vergab beispielsweise Stiftung Warentest im Jahr 2018 das Testurteil „gut“ für eine Matratze zum Preis von 70 €.

Matratzen der mittleren Preisklasse bewegen sich zwischen etwa 200 € und 500 €. Hier finden Sie Matratzen, die für den täglichen Gebrauch über mehrere Jahre hinweg empfohlen werden.

Premium-Matratzen liegen preislich häufig bei über 1.000 €, wobei Sie hier häufig Matratzen mit zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen finden oder auch Modelle in Übergrößen oder aus besonders exquisiten Materialien.

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5.3. Welche Matratzen gelten als besonders haltbar?

Die Langlebigkeit und Haltbarkeit ein Matratze kann stark variieren. Sie ist unter anderem vom Material, dem Raumgewicht sowie von der jeweiligen Nutzung abhängig. Viele Matratzen halten durchschnittlich zwischen fünf und zehn Jahren.

Aufgrund ihres stabilen Aufbaus gelten beispielsweise Taschenfederkernmatratzen als besonders formstabil. Zudem kann eine hohe Atmungsaktivität die Haltbarkeit einer Matratze verbessern, da die Feuchtigkeit zuverlässiger entweichen kann. Auch Kaltschaummatratzen mit einem hohen Raumgewicht von über 50 werden in vielen Matratzen-Tests im Internet als langlebig beschrieben.

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Im Video vorgestellt: Matratzen

In diesem Video wird Ihnen die Federkernmatratze One von Emma in einem 10-tägigen Erfahrungsbericht vorgestellt. Erhalten Sie Informationen zum Aufbau, zum Material sowie zum Liegekomfort. Zudem werden die wesentlichen Vor- und Nachteile der Matratze beleuchtet.

In diesem YouTube-Video lernen Sie verschiedene Matratzen kennen. Erhalten Sie eine Kaufberatung, basierend auf den Bewertungen der Stiftung Warentest. Finden Sie heraus, welche Matratze am besten zu Ihnen und Ihren individuellen Bedürfnissen passt.