Ratgeberübersicht
  1. Warum ist das Abschminken der Haut so wichtig?
  2. Warum sollte man auch das Augen-Make-up abends entfernen?
  3. Und was ist mit Lippenstift?
  4. Was sagen Tests zu Make-up-Entfernern?
  5. Wie schminkt man sich am effektivsten ab?
  6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Make-up-Entfernern-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Make-up-Entferner sorgen dafür, dass die Haut am Abend gereinigt wird, sodass sie nachfolgende Pflegeprodukte gut aufnehmen kann.
  • Dabei gibt es heute ganz unterschiedliche Make-up-Remover, wie die Entferner auch genannt werden: Die Palette reicht dabei von Pads über Lotionen bis hin zu Reinigungsgel.
  • Bei der Wahl des Make-up-Entferners sollten Sie nach Ihrem persönlichen Hauttyp gehen.

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Foundation oder getönte Tagescreme, Lidschatten und Wimperntusche, dazu Lippenstift oder Gloss: Mehr als sieben Millionen Frauen – und auch einige Männer – schminken sich täglich. Doch das kann Stress für die Haut bedeuten, vorausgesetzt, man schminkt sich nicht ab. Make-up-Entferner sollten daher zum täglichen Beauty-Ritual gehören. In dieser aktuellen Kaufberatung 2025 auf WELT.de verraten wir Ihnen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Make-up-Entferner kaufen, wie Sie bei der Reinigung am besten vorgehen und was Tests zu Make-up-Entfernern verraten.

1. Warum ist das Abschminken der Haut so wichtig?

Make-Up-Entferner im Test: Eine Quetschflasche mit L’Oréal Make-Up-Entferner liegt auf einem Linoleumbelag.

Dieser Make-up-Entferner von L’ORÈAL ist speziell zum Abschminken von Augen und Lippen geeignet.

Das hat wahrscheinlich jeder schon mal erlebt: ein langer Club-Abend, der erst morgens um sechs endete, danach todmüde und ohne Umweg über das Bad ins Bett gefallen und später im Panda-Look aufgewacht. Das Augen-Make-up verschmiert, die Foundation genauso. Doch nicht nur aus optischen Gründen und den unschönen Make-up-Spuren auf dem Kopfkissen sollte man sich auch nach Partynächten abschminken.

Unsere Haut besitzt einen ausgeklügelten Mechanismus, um so lange wie möglich glatt, geschmeidig und gesund zu bleiben. In der Nacht startet sie dazu ein ausgeklügeltes Regenerationsprogramm. Dabei schüttet sie Wachstumshormone aus, die dabei helfen, neue Zellen und Kollagenfasern zu bilden. Zwar erneuern sich diese auch am Tag, aber nachts läuft dieser Prozess dreimal so schnell ab und erreicht gegen ein Uhr seinen Höhepunkt.

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Make-up-Entferner als Lotion sind vor allem für empfindliche Haut eine gute Option.

Damit die Haut aber ihre Reparaturmechanismen so effektiv wie möglich starten kann, muss sie atmen können – und genau deshalb sollte man sich vor dem Zubettgehen die Zeit nehmen, um sich abzuschminken. Dazu stehen heute ganz unterschiedliche Make-up-Entferner zur Verfügung. Zu den bekanntesten gehören ölfreie Make-up-Entferner und Make-up-Entferner mit Öl.

Doch die Tatsache, dass die Haut sich über Nacht nicht regenerieren kann, ist nicht der einzige Grund, der fürs regelmäßige Abschminken spricht. Auf Ihrem Gesicht sammeln sich über den Tag jede Menge Staub, Fett und vor allem Bakterien an.

2. Warum sollte man auch das Augen-Make-up abends entfernen?

Augen-Make-up-Entferner gehört ebenfalls ins Badezimmer, wenn Sie sich häufig schminken. Denn auch Lidschatten und Mascara müssen abends runter.

Geraten Farbpartikel vom Lidschatten über Nacht ins Auge, kann das die Augen reizen und im schlimmsten Fall eine Bindehautentzündung hervorrufen.

Das passiert öfter als man denkt, und zwar vor allem, wenn Sie Lidschatten mit glitzernden Partikeln verwenden. Diese sind nämlich extrem klein und lösen sich in der Nacht vom Rest der Lidschattenfarbe. Um das zu vermeiden, ist ein guter Augen-Make-up-Entferner so wichtig.

Im Sommer und nach langen Tagen ist es für die Augen besonders angenehm, wenn der Make-up-Entferner im Kühlschrank gelagert wurde und die Augenpartie beim Auftragen kühlt.

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Die Nutzung eines Make-up-Entferners sollte eine feste Routine sein.

Das gilt auch für Mascara. Wer die Wimperntusche nicht entfernt, riskiert, dass die feinen Härchen spröde werden und abbrechen.

Das allerdings ist „nur“ ein kosmetisches Problem, es kann aber auch deutlich schlimmer kommen: Vor einiger Zeit wurde im Fachmagazin der American Academy of Ophthalmology (Vereinigung der amerikanischen Augenärzte) ein Aufsehen erregender Fall veröffentlicht.

Eine Frau war zum Augenarzt gekommen, weil sie ein Fremdkörpergefühl unter beiden Augenlidern spürte. Über die Elastizität der Wimpern entscheidet aber nicht allein der Make-up-Entferner, sondern auch die Wimperntusche selbst, wie der Iconist auf WELT.de berichtet.

Als die Mediziner ihre Untersuchungen starteten, fanden sie auf dem inneren Lid zahlreiche, mikroskopisch kleine, schwarze Punkte. Sie befragten die Patientin und diese gab an, zwar großzügig Mascara zu nutzen, aber sich nur selten abzuschminken.

Im Laufe der Zeit hatten sich feine Reste der Wimperntusche auf der Hornhaut angesammelt und waren mit dieser verwachsen. Zwar gelang es den Ärzten, diese Verwachsungen zu lösen, aber die Frau behielt eine schwere Sehschwäche zurück.

Bei der Auswahl eines Make-up-Entferners ist es deswegen wichtig, auf Inhaltsstoffe zu achten, die sanft zur Haut sind und gleichzeitig effektiv Make-up entfernen können. Hier sind einige Inhaltsstoffe, auf die Sie achten sollten:

  • Öle: Natürliche Öle wie Jojobaöl, Kokosöl oder Mandelöl sind wirksame Make-up-Entferner. Sie lösen sanft hartnäckiges Make-up und Schmutz, während sie die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.
  • Glycerin: Glycerin ist ein feuchtigkeitsspendender Inhaltsstoff, der dazu beiträgt, die Haut weich und geschmeidig zu halten. Es hilft auch dabei, Feuchtigkeit in der Haut zu binden, was besonders wichtig ist, wenn Make-up entfernt wird.
  • Aloe Vera: Aloe Vera hat beruhigende und entzündungshemmende Eigenschaften, die irritierte Haut beruhigen können. Make-up-Entferner, die Aloe Vera enthalten, sind besonders gut für empfindliche Haut geeignet.
  • Kamille: Kamille ist ein weiterer beruhigender Inhaltsstoff, der dazu beiträgt, die Haut zu beruhigen und Rötungen zu reduzieren. Make-up-Entferner mit Kamille sind ideal für empfindliche oder gereizte Hauttypen.
  • Hydrophile Öle: Hydrophile Öle sind Öle, die sich in Wasser emulgieren lassen und Make-up effektiv entfernen können. Sie sind sanft zur Haut und hinterlassen oft ein angenehmes, gepflegtes Hautgefühl.
Getestet: Ein Make-Up-Entferner in der Quetschflasche von L’Oréal steht vor einem pinken Hintergrund.

Die Hautverträglichkeit von Make-up-Entfernern ist ein wichtiges Kriterium. Dieses Produkt von L’ORÈAL ist auf seine Verträglichkeit augenärztlich getestet worden.

Einige Beispiele für reizende Inhaltsstoffe, die in Make-up-Entfernern enthalten sein können und die Haut austrocknen oder irritieren können, sind:

  • Alkohol (Alcohol Denat): Alkohol kann die Haut austrocknen und reizen, insbesondere bei empfindlicher Haut.
  • Duftstoffe (Fragrance): Künstliche Duftstoffe können Hautreizungen auslösen, insbesondere bei Personen mit sensibler Haut oder Allergien.
  • Sulfate (z.B. Sodium Lauryl Sulfate): Sulfate können die Haut entfetten und austrocknen, was zu Irritationen führen kann.
  • Parabene (z.B. Methylparaben, Propylparaben): Parabene können die Haut reizen und wurden mit hormonellen Störungen in Verbindung gebracht.
  • Formaldehydabspalter (z.B. DMDM Hydantoin, Diazolidinyl Urea): Diese Chemikalien werden oft als Konservierungsmittel verwendet und können die Haut reizen und allergische Reaktionen auslösen.

Es ist wichtig, die Liste der Inhaltsstoffe zu überprüfen und nach Produkten zu suchen, die frei von diesen potenziell schädlichen Chemikalien sind, besonders wenn Sie zu Hautempfindlichkeiten neigen.

3. Und was ist mit Lippenstift?

Zwar ist kein Fall bekannt, indem die Nicht-Entfernung von Lippenstift oder Gloss zu medizinischen Komplikationen führte, fest steht aber, dass Sie trockene Lippen riskieren, wenn Sie sich abends nicht abschminken. Das gilt besonders dann, wenn Sie einen lang anhaltenden Lippenstift benutzen. Dafür freut sich die empfindliche Haut der Lippen, wenn Sie ihr nach dem Abschminken eine Extraportion Pflege mit einem Lippenpflegestift spendieren.

Ganz gleich, ob Haut, Augen oder Lippen: Es gibt also sehr gute Gründe, abends nicht auf das Abschminken zu verzichten. Dabei ist die Auswahl an Produkten groß, sodass auch Sie den besten Make-up-Entferner für Ihre Bedürfnisse finden. Die folgende Tabelle gibt einen kleinen Überblick:

Reiniger Wirkung
Mizellen-Make-up-Entferner
  • besteht aus mikroskopisch kleinen Nanopartikeln
  • arbeiten wie ein Magnet, der Schmutz und Make-up-Reste anzieht
  • ist auch als Make-up-Entferner für empfindliche Haut geeignet
  • klärt den Teint
Make-up-Entferner mit Öl
  • gibt es häufig als Make-up-Entferner-Pads oder als flüssige Lotion
  • ist besonders gut geeignet, um wasserfestes Make-up zu entfernen
  • kann bei fettiger Haut zu viel des Guten sein
  • kriecht bisweilen ins Auge
Ölfreier Make-up-Entferner
  • gibt es als Make-up-Entferner-Pads, Lotion oder Make-up-Entferner-Tücher
  • eignet sich besonders gut zum Entfernen von nicht wasserfestem Make-up
  • kommt ohne Mineralöle aus, die die Poren verstopfen können
  • ist häufig nicht komedogen, also gut für unreine Haut geeignet

Für welche Art des Entferners Sie sich entscheiden, hängt von einigen Faktoren ab. So ist ein Make-up-Entferner für empfindliche Augen dann gut geeignet, wenn Sie Kontaktlinsen tragen und Ihre Augenpartie nicht weiter reizen möchten. Wenn Sie dagegen einen Make-up-Entferner ohne Öle und Silikone suchen, sollten Sie nach einem Make-up-Entferner aus der Naturkosmetik suchen.
Ist Ihre Haut dagegen generell empfindlich, werden Sie bei Herstellern wie Eucerin oder La Roche-Posay fündig, die besonders sanfte Make-up-Entferner anbieten.
Darüber hinaus gibt es heute diese Entferner in ganz unterschiedlicher Darreichungsform. So hat die Marke Nivea beispielsweise einen festen Make-up-Entferner entwickelt, von Garnier dagegen kommt ein Make-up-Entferner in zwei Phasen, die man vor Gebrauch schütteln muss.

Neutrogena hat Make-up-Entferner-Tücher im Angebot. Diese sind auch ideal, wenn man zwischendurch einmal das Make-up entfernen und dann wieder auffrischen möchte. Allerdings haben Make-up-Entferner-Tücher nicht nur Vorteile, sondern auch einige kritische Nachteile:

    Vorteile
  • sind praktisch für unterwegs
  • gibt es sowohl mit als auch ohne Öl
  • die Gesichtsreinigung geht schnell
    Nachteile
  • verursachen viel Müll
  • enthalten oft Tenside und Emulgatoren
  • reinigen vielfach nur oberflächlich

4. Was sagen Tests zu Make-up-Entfernern?

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Make-up-Entferner sollten für Gesicht und Augen genutzt werden.

Zum Thema Make-up-Entferner gibt es zahlreiche Tests. Auch die Stiftung Warentest hat diese Beauty-Produkte bereits überprüft. Testsieger bei Make-up-Entfernern wurde unter anderem ein Produkt aus der Naturkosmetik, nämlich von Lavera. Günstige Make-up-Entferner waren ebenfalls bei den Tests dabei. Auch diese konnten im Test von Make-up-Entfernern überzeugen.
Ein Vergleich von Make-up-Entfernern zeigt überdies, dass Sie beim Kauf Ihres Favoriten auf Ihren Hauttyp achten sollten. So ist bei empfindlicher Haut ein Gesichtsreiniger ideal, der keine Duft- und Konservierungsstoffe enthält. Mizellenwasser ist für diesen Hauttyp eine gute Option. Wer dagegen eher zu öliger Haut neigt, sollte auch bei seinem Make-up-Entferner darauf achten, dass dieser nicht fettet.

5. Wie schminkt man sich am effektivsten ab?

Wenn Sie die Entscheidung getroffen haben, ob Sie einen wasserfesten Make-up-Entferner brauchen oder nicht, ob Sie lieber Make-up-Entferner-Pads oder einen Make-up-Entferner mit Schwamm mögen oder gleich mit Mizellenwasser reinigen möchten, stellt sich die Frage, wie Sie am besten abschminken. Tatsächlich haben Tests von Make-up-Entfernern gezeigt, dass sich bei der Reinigung von Gesicht, Augen und Lippen drei aufeinander aufbauende Stufen bewähren, die diese Tabelle zeigt:

Schritte Wirkung
Reinigen
  • Die Reinigung beginnen Sie am besten, indem Sie Ihr Lidschatten und Wimperntusche mit einem Make-up-Entferner abnehmen. Dafür eignen sich beispielsweise Make-up-Entferner-Pads.
  • Dabei nicht rubbeln, sondern das Pad sanft aufrücken und einige Sekunden auf dem Auge belassen, sodass sich die reinigenden Substanzen entwickeln können. Gereinigt werden die Augen von innen nach außen. Dabei berichtete ein Dermatologe auf WELT.de, dass es besonders wichtig sei, nicht zu rubbeln, denn das könne sogar zu Fältchenbildung führen.
  • Im zweiten Schritt reinigen Sie jetzt das Gesicht. Hier können Sie sich für ein Make-up-Entferner-Gel oder einen Schaum als Make-up-Entferner entscheiden. Auch eine klassische Make-up-Entferner-Creme kommt hier zum Einsatz. Wenn Sie keine Foundation getragen haben, ist auch eine einfache Reinigungsmilch eine gute Option.
  • Auch dabei: nicht rubbeln, sondern das Reinigungsprodukt sanft auftragen und aufschäumen lassen.
Klären
  • Im zweiten Schritt nehmen Sie jetzt den Make-up-Entferner. Sollten Sie sich für einen wasserfesten Make-up-Entferner entschieden haben, sollten Sie diesen Schritt mit warmem Wasser machen, ansonsten reicht lauwarm völlig aus.
  • Hier müssen Sie vor allem sehr gründlich arbeiten, damit keine Entferner-Reste auf der Haut verbleiben.
  • Im Anschluss daran benutzen Sie ein Gesichtswasser.
  • Dieses sorgt dafür, dass Chlor- und Kalkreste vom Leitungswasser entfernt werden.
Pflegen
  • Nach dem Gesichtswasser tupfen Sie die Haut sanft mit einem Frotteehandtuch ab.
  • Im Anschluss daran kommt eine Nachtcreme zum Einsatz.
  • Da die Augenpartie dünner und trockener ist als der Rest des Gesichts, bietet es sich zudem an, eine spezielle Augenpflege zu benutzen.
  • Beide Produkte werden vorsichtig in die Haut eingeklopft.

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Tuch oder Waschgel? Make-up-Entferner gibt es in unterschiedlichen Varianten.

6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Make-up-Entfernern-Tests bzw. -Vergleichen suchen

6.1. Gibt es auch permanente Make-up-Entferner?

Da beim Permanent-Make-up Farbpigmente ins Innere der Haut eingeschleust werden, können Sie keinen permanenten Make-up-Entferner als Pad oder Reinigungsschaum kaufen. Allerdings gibt es in einigen Kosmetik-Studios die Möglichkeit, verunglückte Lippenkonturen oder falsch gestrichelte Augenbrauen zu entfernen. Dazu dienen Pigment-Off-Remove-Lösungen, die Sie aber nicht im freien Handel bekommen.

Wenn Sie einen flüssigen Make-up-Entferner bevorzugen, bietet es sich an, dafür wiederverwendbare Pads zu kaufen, mit denen sich das Make-up besonders effektiv entfernen lässt.

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6.2. Ist ein wasserfester Make-up-Entferner wirklich nötig?

Im Test: Ein Make-Up-Entferner in der Quetschflasche steht vor einem grauen Hintergrund.

Sie können diesen Make-up-Entferner von L’ORÈAL bei wasserfestem Make-up, welches lange auf der Haut haften bleibt, anwenden.

Mit dieser Bezeichnung ist natürlich ein Make-up-Entferner für wasserfestes Make-up gemeint. Wer sich für diese Variante bei Mascara oder Lippenstift entscheidet, sollte tatsächlich einen wasserfesten Make-up-Entferner benutzen, weil nur dieser die Farbe auch lösen kann. Oftmals sind diese Make-up-Remover allerdings auf Ölbasis. Man bekommt solche Make-up-Entferner als Tuch, eine gute Option, falls beim zwischendurch Schminken etwas schiefgeht.

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6.3. Ist auch veganer Make-up-Entferner zu bekommen?

Es gibt mittlerweile eine Reihe Make-up-Entferner aus der Kategorie vegane Naturkosmetik. Dazu gehört ein Produkt von Greendoor ebenso wie ein Typ Make-up-Entferner von Alverde. Diese können Sie bedenkenlos verwenden, wenn Sie vegan leben, vor allem, da diese Produkte sehr häufig auch ohne Silikone hergestellt werden.

Was macht Silikone in der Hautpflege so umstritten?

Silikone sind mikroskopisch feine Polymere, die es in Gesichtscremes ebenso gibt wie in Haarshampoos. Sie haben eine glättende Wirkung, allerdings auch den Nachteil, dass sie sich wie ein Film auf die Haut legen und Pflegeprodukte dadurch nicht mehr eindringen können. Gerade bei Make-up-Entfernern ist das ein großer Nachteil.

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6.4. Gibt es einen Make-up-Entferner als Kombiprodukt für Gesicht und Augen?

Diese Kombiprodukte gibt es, unter anderem von Clinique, Babor oder Maybelline. Sie haben dabei die Wahl zwischen einem Reinigungsgel oder Reinigungsschaum. Wenn Sie allerdings besonders empfindliche Augen haben, ist es sinnvoller, ein spezielles Remover-Produkt zu kaufen, das hypoallergen ist.

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6.5. Wie oft sollte man zu einem Make-up-Entferner auch ein Peeling machen?

Ein Peeling gehört heute für die meisten Frauen zur Körperpflege dazu und sollte auch im Gesicht regelmäßig gemacht werden. Ein Make-up-Remover befreit zwar die Haut von Foundation und Co., aber ein Peeling sorgt auch dafür, dass abgestorbene Hautzellen zuverlässig entfernt werden. Ein Peeling sollten Sie also in Ihrer Hautpflege mit aufnehmen. Dabei gilt: Umso robuster Ihre Haut ist, umso häufiger können Sie das Peeling einsetzen, allerdings nicht öfter als einmal in der Woche.

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