Zu den wichtigen Kaufkriterien bei LED-Außenstrahlern gehören die Energieeffizienz, die Leuchtkraft und die Bauart. Wo Ihre Prioritäten liegen, finden Sie mithilfe der hier gesammelten Informationen heraus.
Stromverbrauch: Sehr gute Energieeffizienz
Die meisten LED-Außenstrahler aus den aktuellen Tests sind sehr effizient. Sie haben einen recht hohen Wirkungsgrad. Der Verbrauch macht sich finanziell kaum bemerkbar, dennoch sollten Sie darauf achten, einen LED-Strahler mit 80 lm/W oder mehr zu kaufen. Bei einem LED-Baustrahler ist der Stromverbrauch oft etwas höher. Im Vergleich dazu benötigen die Solar-Außenstrahler gar keinen Strom aus der Steckdose.
Helligkeit und Abstrahlwinkel: Abhängig von der Höhe
Die Beleuchtungsstärke bei den LED-Außenstrahlern geben die Hersteller in Lux an. Für den Hauseingang reichen normalerweise 60 Lux aus. Allerdings sollten Sie auch prüfen, welche Fläche der Strahler ausleuchten kann. Dies ist einerseits von der Position abhängig, andererseits vom Abstrahlwinkel. Je höher Sie den LED-Strahler montieren, desto größer wird die Fläche, dafür lässt die Helligkeit durch die größere Streuung nach. Für die Grundstückszufahrt ist ein Abstrahlwinkel von 100 Grad oder mehr empfehlenswert.
Energieverbrauchskennzeichnung: Neu seit September 2021
Die EU-Kommission hat beschlossen, dass alle Leuchtmittel ab 1. September 2021 die neuen Energieklassen erhalten (A bis G, statt A++ bis E). Die moderne Skala ist übersichtlicher und enthält außerdem einen QR-Code, wo Sie nach dem Scannen die relevantesten Informationen bekommen.
Alten Labels dürfen noch bis Februar 2023 auf den Produkten vorhanden sein, doch danach wird es für die Hersteller verbindlich, die Kennzeichnung auszutauschen.
Bewegungsmelder: Dauer und Empfindlichkeit sind regulierbar
Nicht jeder LED-Außenstrahler verfügt über einen Bewegungsmelder. Dieser sorgt dafür, dass der Strahler nur dann leuchtet, wenn Sie aufs Grundstück fahren oder aus der Haustür treten. Ein genauerer Blick auf die Produktdaten und den Bewegungsmelder gibt Aufschluss über die Reichweite des Bewegungssensors. Den Sensor können Sie bei den besten LED-Außenstrahlern in eine bestimmte Richtung drehen oder die Reichweite anpassen.
Neben der Ausrichtung lässt sich bei einigen Außenstrahlern die Leuchtdauer einstellen. Nach der Aktivierung durch den Bewegungsmelder leuchtet der LED-Strahler je nach Einstellung für 1 Minute oder deutlich länger. Bei den modernen LED-Außenstrahlern haben Sie sogar die Möglichkeit, die Empfindlichkeit zu regulieren. Damit vermeiden Sie, dass das Licht von Kleintieren aktiviert wird.
Bauform, Anschluss und Montageart
LED-Außenstrahler für die Wand gibt es in diversen Designs und Größen. Quadratisch und flach, kugelförmig oder in außergewöhnlichen Formen passen sich die Strahler an den Baustil Ihres Hauses an. Die Wandstrahler haben meistens einen Stromanschluss, doch es gibt auch Außenstrahler mit Solarmodul. Dieses müssen Sie ebenfalls montieren und zur Sonne hin ausrichten.
Für die Gartenbeleuchtung bieten sich Erdspieß-Strahler an, die Sie einfach in den Boden stecken. Außerdem gibt es Standstrahler für die Terrasse und den Balkon. Bei den Solarleuchten ist keine Verbindung mit dem Stromnetz nötig. Als weitere Variante gibt es mobile Bauleuchten für den Außenbereich. Diese LED-Scheinwerfer gibt es entweder mit Akku oder mit Stromkabel. Mit ihrer kompakten Bauform und dem geringen Gewicht eignen sich diese handlichen Leuchten auch für den Campingplatz.

Bei den mehrteiligen LED-Außenstrahlern sind die Lampen in unterschiedliche Richtungen ausgerichtet, sodass sie einen möglichst großen Bereich ausleuchten.