
Bei einem Laminatschneider von Wolfcraft und anderen Marken wird auf eine stabile Schneidklinge geachtet.
Die Suche nach dem Testsieger der Laminatschneider richtet sich nicht nur nach dem Bekanntheitsgrad und den Qualitätsmerkmalen des Herstellers, sondern auch nach Ihren persönlichen Bedürfnissen. Wichtig ist, dass das Schneidegerät mit seiner Klingentechnik und Geometrie zu Ihrem geplanten Bodenbelag passt und Ihre Ansprüche an Effizienz und Bedienfreundlichkeit erfüllt.
Klingentechnik: Schneidklinge oder Quetschklinge
Zu den besten Laminat- und Vinylschneidern gehören die Modelle mit Schneidklinge. Diese können teilweise sogar Parkett schneiden. Durch die scharfe Schneidklinge lässt sich ein härteres Material wie Holz oder Kork sauber teilen. Die Unterkante ist zwar beim späteren Verlegen der Paneele nicht sichtbar, trotzdem sind Sie mit einem Laminat- und Parkettschneider mit präzise arbeitender Schneidklinge gut beraten. Allerdings ist zu bedenken, dass die Klinge mit der Zeit stumpf werden kann: Dann müssen Sie sie austauschen.
Als Alternative für weichere Materialien kommen Laminat- und Vinylschneider mit Quetschklinge infrage. Diese hinterlassen zwar einen unsauberen Schnitt, doch dieser ist nach dem Verlegen nicht mehr zu sehen.
Schnittbreite: Meist nicht breiter als 30 cm
Die gesamte Konstruktion mit Halterung, Führungsschiene und Schneidklinge ist auf eine maximale Schnittbreite ausgelegt, die zu Ihrem Laminat passen muss. Damit richtet sich Ihre Kaufentscheidung für ein bestimmtes Schneidegerät nach der Breite der Laminatpaneele. Klassisches Laminat ist oft nicht breiter als 30 cm, doch es gibt auch breitere Laminat- und Vinylelemente.
Stärke des Werkstücks: Häufig bis 15 mm
Mit einem einfachen Laminatcutter können Sie ein etwa 7 oder 8 mm dickes Brett schneiden. Die besten Schneidegeräte schaffen jedoch eine Stärke von bis zu 15 mm und manchmal auch mehr. Das ist sehr hilfreich, wenn Sie Laminat mit Trittschalldämmung oder mehrere Bretter gleichzeitig zuschneiden möchten. Für ein effektives Schneiden sollten Sie deshalb auf eine hohe Werkstück-Stärke achten. So ersparen Sie sich unnötig viele Schneidvorgänge, indem Sie die Bretter beim Schneiden gleich übereinanderstapeln.
Vor allem die Laminatschneider mit Schneidklinge bieten oft eine gute Leistung in Bezug auf die maximale Dicke. Damit eignen sich diese Modelle oft auch als Parkettschneider. Im Vergleich zu Laminat ist Parkett oft noch dicker, sodass Sie eine entsprechend hohe Schneidkraft benötigen. Die Klingenschärfe verringert Ihren eigenen Kraftaufwand.
Längs- und Winkelschnitte: Besonders für Endstücke wichtig
Die besten Laminatschneidegeräte ermöglichen sogar einen Längsschnitt. Mit einem solchen Werkzeug gelingt es Ihnen, das Laminat entlang der Längsseite zu schneiden. Gerade bei den abschließenden Arbeiten der letzten Laminat-Reihe sind Längsschnitte meist unvermeidbar. Wenn Sie keine Säge benutzen möchten, brauchen Sie also ein Schneidgerät mit Längsanschlag.
Auch Winkelschnitte sind bei einigen Laminatschneidern möglich. Ein Winkelanschlag ermöglicht es Ihnen, Schnitte in einem Winkelbereich bis 45 oder 90 Grad durchzuführen. So schneiden Sie Ihr Laminat oder Vinyl präzise auf die Räume zu.