Heutzutage findet man Körperöl in jeder Apotheke und Drogerie. Online ist das Angebot an Pflegeölen für die Haut sogar noch größer. Wann sich bei Körperöl eine Anwendung wirklich lohnt, hängt von individuellen Faktoren ab und wirft bei Kunden oft viele Fragen auf. Kann man es standardmäßig zur täglichen Körperpflege anwenden? Oder sollte man es eher situativ zur Pflege der eigenen Haut anwenden? Die Antwort hierauf lässt sich nicht mit einem Satz beantworten.

Körperöle wie von JUNGLÜCK werden meistens mit einer kleinen Pipette angeboten, sodass sie sich leicht und sparsam dosieren lassen.
1.1. Körperöl vs. Körperlotion
Ob Körperöl oder Lotion besser für die Haut sind, dazu gibt es unterschiedliche Ansichten. Fakt ist, dass Menschen mit normaler oder trockener Haut meist sehr gute Erfahrungen mit Körperöl machen. Es gibt aber auch Spezialöle für fettige Haut und Mischhaut, wobei hier vor allem trockene und hautreinigende Öle zu empfehlen sind. Rückfettende Öle würden das Hautbild in diesen Fällen nur verschlechtern.
Einige Personen mit chronischen Hauterkrankungen empfinden das flüssige Öl als unangenehm. Als Alternative zum Körperöl könnte hier Vaseline oder eine medizinische Lotion sinnvoller sein. Allerdings zeigen gerade Krankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte positive Reaktion auf Körperöle. Die Krankheiten gehen häufig mit trockenen Hautstellen einher, weshalb feuchtigkeitsspendende, rückfettende und zellregenerative Hautöle hier gute Wirkung zeigen und auch empfohlen werden.
Achtung: Wichtig ist bei der Verwendung von Körperöl bei vorliegenden Hauterkrankungen nach Angaben von Körperöl-Tests, auf ein Körperöl ohne künstliche Duftstoffe und Zusatzstoffe zu setzen.
Es gibt bei Körperöl und Körperlotion objektiv betrachtet also kein besser oder schlechter. Vielmehr eignen sich die beiden Hautpflegeprodukte für unterschiedliche Hauttypen und sind häufig auch eine Frage persönlicher Vorlieben. Dennoch hat natürlich auch Körperöl seine Vor- und Nachteile. Hier die wichtigsten auf einen Blick:
Vorteile- hervorragend für trockene und strapazierte Haut geeignet
- kann die Feuchtigkeitsversorgung der Haut verbessern
- auch die Zellregeneration der Haut profitiert von Körperöl
Nachteile- nicht für jeden Hauttyp geeignet
- lässt sich gegebenenfalls etwas schwerer auf der Haut verteilen als Lotion

Egal, ob gegen trockene Haut oder für Massagen: Körperöl können Sie vielseitig einsetzen.
1.2. Körperöl für trockene und geschädigte Haut
Der größte Vorteil von Körperöl besteht gemäß Körperöl-Tests darin, dass es ein ausgezeichneter Feuchtigkeitsspender für die Haut ist. Dabei profitiert nicht nur trockene, sondern auch strapazierte und geschädigte Haut. Hier ein Überblick zu den wichtigsten Indikationen:
| Art der Anwendung | Pflegeeffekt |
| Körperöl gegen trockene Haut | - bildet schützenden Film auf der Haut, der die Hautbarriere stärkt
- versorgt die Haut mit Feuchtigkeit
- wirksam gegen spröde, rissige und trockene Haut
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| Körperöl in der Schwangerschaft | - Körperöl ist für Schwangere besonders empfehlenswert
- hier wirkt das Körperöl gegen Dehnungsstreifen
- hautstärkende Fettsäuren und Feuchtigkeit machen die Haut elastischer
- wirksam auch bei Dehnungsstreifen im Rahmen von Übergewicht
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| Körperöl zur Wundbehandlung | - gute Feuchtigkeitsversorgung und hoher Gehalt an Hautnährstoffen von Körperöl kann Wundheilung unterstützen
- auch Narbengewebe und krankheitsbedingt wunde Hautstellen lassen sich damit behandeln
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| Körperöl gegen Hautalterung | - schützt die Haut beim Sonnenbad vor Austrocknung und vorzeitiger Hautalterung
- auch für reife Haut sinnvoll
- hier wirkt das Körperöl straffend auf die Haut
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Wie aufgezeigt, gibt es mehr als nur einen Anwendungsbereich für Körperöl, wobei die individuellen Inhaltsstoffe der Öle über die jeweilige Anwendung entscheiden.
Übrigens: Man kann Körperöl auch zur Massage verwenden. Viele Produkte enthalten ätherische Öle, die Körper wie Geist gleichermaßen beleben und im Idealfall sogar die Muskeln und Nerven entspannen.