Im nächsten Schritt sollten Sie sich näher mit den unterschiedlichen Modellen beschäftigen. Während die klassische Freilauftür rein mechanisch funktioniert, erhalten Sie bei Katzenklappen mit Magnethalsband, Mikrochip oder Infrarot-Sensor ein Modell mit Zutrittsbeschränkung. Die passende Wahl hängt sowohl von Ihren Vorlieben als auch von Ihrer Katze und von der Beschaffenheit der Nachbarschaft ab.
Klassische Freilauftüren
Ganz klassische und weit verbreitete Katzenklappen sind als Freilauftüren bekannt. Sie funktionieren wie eine Schwingtür, lassen sich ohne Probleme einbauen und haben einen niedrigen Preis. Für Katzen sind sie sehr leicht zu verstehen.
Bedenken Sie jedoch, dass Sie bei dieser Variante keine Extras wie eine Zutrittskontrolle erhalten. Das bedeutet, dass theoretisch auch fremde Katzen eindringen könnten. Indem Sie eine Variante mit 4-Wege-Verschluss auswählen, können Sie unterschiedliche Öffnungsfunktionen einstellen.
Vorteile- Günstig
- 2- und 4-Wege-Verschlüsse erhältlich
- Dichtung und Magnet gegen Zugluft
Nachteile- Keine Zutrittskontrolle
- Andere Katzen und Tiere können eindringen

Werfen Sie bei der Auswahl der Katzenklappen von PetSafe und anderen Herstellern immer einen Blick auf die Maße.
Katzenklappe mit Magnethalsband
Eine günstige Katzenklappe mit Zutrittskontrolle nutzt Magnethalsbänder für Ihre Katzen. Hier ist keine Programmierung nötig. Sie brauchen jedoch einen magnetischen Chip, der im Lieferumfang enthalten sein sollte. Diesen legen Sie in das Katzenhalsband. Manchmal enthält diese Art der Klappe auch ein ganzes magnetisches Halsband, an das Sie Ihre Katze zunächst gewöhnen müssen.
Ein codiertes Modell mit Magnethalsband ist zu empfehlen. Es ist zwar etwas teurer, verhindert aber, dass andere Katzen mit magnetischem Halsband eindringen können. Bedenken Sie, dass die Katze die Klappe berühren muss, um sie mit dem Magnet zu öffnen, was etwas Übung erfordert.
Vorteile- Zutrittskontrolle
- 2- und 4-Wege-Verschlüsse erhältlich
- Magnetische Dichtung der Klappe gegen Zugluft
Nachteile- Auch andere Katzen mit Magnethalsband können eintreten
- Die Katze benötigt ein Halsband
- Zur Öffnung muss die Katze die Klappe berühren (Training nötig)
Katzenklappe mit Mikrochip
Besonders beliebt sind die Haustierklappen mit Mikrochip. Diese lassen sich ganz einfach von Ihnen programmieren. Sie können bis zu 30 Katzen mit einem Mikrochip ausstatten. Den Chip lassen Sie beim Tierarzt einsetzen, was den zusätzlichen Vorteil hat, dass Ihre Katze nun alle wichtigen Hinweise zu Ihrer Adresse mit sich trägt. Alternativ bringen Sie den Chip in einem Halsband-Anhänger an.
Bei dieser Variante enthält die Katzenklappe einen intelligenten Sensor, der den gespeicherten Chip Ihrer Katze erkennt. Die Klappe entriegelt sich also nur dann, wenn es wirklich Ihr eigener Stubentiger ist, der hereinmöchte. Sobald die Batterien leer sind, funktioniert die Katzenklappe mechanisch.
Vorteile- Optimale Zutrittskontrolle
- Bei Mikrochip auch ohne Halsband denkbar
- 2- oder 4-Wege-Verschlüsse erhältlich
- Unkomplizierte Anwendung
Nachteile- Zutrittskontrolle funktioniert nur mit Strom
- Sie benötigen Batterien
- Teurere Anschaffung
Katzenklappe mit Infrarot-Sensor
Die Infrarot-Klappen funktionieren ähnlich wie die Varianten mit Mikrochip. Jedoch benötigt die Katze bei einer Infrarot-Klappe ein Halsband mit codiertem Schlüssel. Sobald Ihr Haustier sich der Klappe nähert, sendet der Schlüssel einen Impuls an den Infrarot-Empfänger, um den Zutritt zu gewähren.
Sie erhalten also auch hier die volle Zutrittskontrolle. Jedoch ist diese Variante nur für Katzen, die ohne Probleme ein Halsband tragen, geeignet. Manche Stubentiger empfinden das Halsband sowie den recht großen Anhänger als störend. Einen verlorenen Schlüssel können Sie übrigens beim Hersteller nachbestellen.
Vorteile- Zutrittskontrolle
- 2- und 4-Wege-Verschlüsse vorhanden
- Schlüssel lässt sich bei Verlust nachbestellen
Nachteile- Stromversorgung nötig
- Die Katze braucht ein Halsband
- Die Codeschlüssel können groß ausfallen und störend sein
Neben den unterschiedlichen Attributen der Katzenklappe sollten Sie sich vor dem Kauf auch über die persönlichen Präferenzen Gedanken machen, die sowohl Sie als auch die Katze selbst haben. Immer mehr Kunden entscheiden sich für eine Zutrittskontrolle, aber in manchen Fällen ist diese nicht nötig. In der folgenden Typberatung erfahren Sie, anhand welcher Kriterien Sie die passende Haustierklappe finden.
Die beste Katzenklappe für Nachbarschaften mit vielen Katzen
Wenn sich in Ihrer Nachbarschaft viele Katzen tummeln, sollten Sie auf jeden Fall eine Klappe mit Zutrittsbeschränkung wählen. So vermeiden Sie, dass fremde Streuner in Ihre Wohnung eindringen, was oft viel Stress für Ihre Katze bedeutet.
Die beliebteste Variante ist die Klappe mit Chip. Der Chip bietet viele weitere Optionen wie einen GPS-Tracker und die Speicherung Ihrer Kontaktdaten, ist aber entsprechend teurer. Wenn Ihre Katze bereits ein Halsband trägt, können Sie auch eine codierte magnetische Klappe oder ein Infrarot-Modell in Betracht ziehen.
Die beste Katzenklappe für maximale Freiheit
Um Ihrer Katze möglichst viel Freiheit zu geben, sollten Sie sich statt der klassischen 2-Wege-Tür für eine 4-Wege-Tür entscheiden. So können Sie auch bei Abwesenheit die Katze hineinlassen und zugleich dafür sorgen, dass diese zum Beispiel über Nacht im Haus bleibt.
Alternativ können Sie der Katze erlauben, aus dem Haus zu gehen, während der Abwesenheit aber die Klappe sperren. Die 4-Wege-Türen lassen sich auf Wunsch natürlich auch als einfache 2-Wege-Tür nutzen. Achten Sie beim Kauf auf eine gute Wärmedämmung.
Immer wieder fragen Kunden, ob es auch Türen mit Beute- oder Mauserkennung gibt. Zwar arbeiten Erfinder an dieser praktischen Idee, aber aktuell können Sie noch keine Katzenklappe mit Mauserkennung auf dem Markt finden. Mit dem gelegentlichen „Geschenk“ müssen Sie sich also weiterhin abfinden.
Die beste Katzenklappe für Mietwohnungen
Wenn Sie in einer Mietimmobilie wohnen, dürfen Sie die Katzenklappe nicht ohne Weiteres anbringen. Denn Sie nehmen damit eine bauliche Veränderung vor, die der Vermieter genehmigen muss. Holen Sie am besten eine schriftliche Genehmigung für den Umbau ein, um gerichtliche Konsequenzen zu vermeiden.
Eventuell verpflichtet der Vermieter Sie dazu, die Mietimmobilie im ursprünglichen Zustand zurückzugeben. Dies kann bedeuten, dass Sie trotz Genehmigung beim Auszug in eine neue Tür investieren müssen. Dennoch lohnt sich die Klappe für die Sicherheit und Flexibilität Ihrer Katze in den meisten Fällen.