Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Katzenfutter?
  2. Was für unterschiedliche Katzenfutter gibt es?
  3. Welche Katzenfutter passt zu mir?
  4. Welche Katzenfutter sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Katzenfutter?
  6. Wie lautet das Fazit für Katzenfutter?

Katzen sind kleine Persönlichkeiten mit hohen Ansprüchen, daher sollte das Katzenfutter für Ihre Samtpfote hohen Anforderungen genügen. Wichtig ist in erster Linie eine möglichst artgerechte Ernährung Ihrer Katze, daher sollten Sie auf Katzenfutter mit einem möglichst hohen Fleischanteil und ausgewogener Nährstoffzusammensetzung achten.

Sie können Katzenfutter nass oder trocken verfüttern, in beiden Kategorien gibt es zudem spezielles Futter für unterschiedliche Anforderungen, beispielsweise Katzenfutter ohne Zucker, hypoallergenes Katzenfutter oder getreidefreies Katzenfutter. Sogar veganes Katzenfutter ist erhältlich. Achten Sie beim Kauf von Katzenfutter auf einen hohen Fleischanteil, eine transparente Deklaration der Inhaltsstoffe und stimmige Fütterungsempfehlungen.

Wie erkenne ich gute Katzenfutter?

Bis vor wenigen Jahrzehnten waren Katzen in vielen Haushalten für die Mäusejagd zuständig. In der heutigen Zeit erwarten die kleinen Karnivoren jedoch in der Regel, dass ihre 2-beinigen Mitbewohner ihnen hochwertiges Katzenfutter servieren.

Hoher Fleischanteil: Veganes Futter ist umstritten

Happy Cat Landente Katzenfutter.

Auf der Verpackung des Happy-Cat-Katzefutters mit Ente sehen wir alle wichtigen Informationen rund um die Inhaltsstoffe auf einen Blick.

Unabhängig davon, ob Sie das Katzenfutter trocken oder nass verfüttern, sollten Sie ein Katzenfutter mit hohem Fleischanteil wählen. Dazu gehören beispielsweise Sorten wie das MjAMjAM Katzenfutter mit hohem Fleischanteil oder Macs Katzenfutter. Der Anteil sollte möglichst bei mindestens 50 % liegen, es sind auch Produkte mit 80 % Fleisch oder mehr erhältlich. Von Anifit gibt es sogar ein hochwertiges Katzenfutter mit einem hohen Anteil von mehr als 90 %.

Veganes Katzenfutter liegt bei einigen Katzenhaltern im Trend, nach Ansicht mancher Experten sollten Sie diese Variante jedoch mit Vorsicht betrachten. Für Katzen ist die Versorgung mit einer bestimmten Aminosäure (Taurin) unverzichtbar und dieser Nährstoff ist in natürlicher Form ausschließlich in tierischem Gewebe enthalten. Nach § 2 des Tierschutzgesetzes müssen Sie Ihre Haustiere artgerecht ernähren. Der Tierschutzbund lehnt eine rein vegane Ernährung von Katzen ab.

Inhaltsstoffe: Wenig Zusatzstoffe sprechen für hohe Qualität

Gutes Katzenfutter sollte alle notwendigen Nährstoffe enthalten. Wenn Sie Katzenfutter online kaufen, sollten Sie genau auf eine möglichst transparente Deklaration der Inhaltsstoffe achten. Bei einer offenen Deklaration geben Hersteller alle Zutaten transparent an, diese sind in absteigender Reihenfolge angegeben. Tierische Nebenerzeugnisse sollten unbedingt aufgeschlüsselt sein.

Innereien wie Herz oder Leber zählen zwar ebenfalls zu dieser Zutatengruppe, gelten jedoch aufgrund ihrer Inhaltsstoffe als gesund und hochwertig. Erfolgte keine Aufschlüsselung, können Sie davon ausgehen, dass es sich bei den pauschal als tierische Nebenerzeugnisse deklarierten Zutaten um minderwertige Schlachtabfälle wie Schnäbel, Federn oder Haare handelt. Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt Ihnen zudem, ob es sich bei dem Produkt um getreidefreies Katzenfutter handelt. Auch Katzenfutter ohne Zucker ist erhältlich. Produkte ohne Getreide oder Zucker gibt es beispielsweise von Anifit.

Happy-Cat-Katzenfutter.

Hier haben wir uns die Informationen über die Zusammensetzung und die speziellen Eigenschaften des Happy-Cat-Katzenfutters mit Ente genauer angesehen.

Hochwertiges Katzenfutter sollte möglichst wenige Zusatzstoffe enthalten. Katzenfutter ohne Zucker, künstliche Zusatzstoffe, Farbstoffe und weitere Zusätze sollten Sie bevorzugen. Viele Zusatzstoffe stehen im Verdacht, dass sie Futterunverträglichkeiten, Allergien oder ernsthafte Erkrankungen wie Krebs auslösen können.

Stimmige Fütterungsempfehlungen: Je mehr Füllstoffe, desto größer die nötige Portion

Wenn Sie gutes Katzenfutter für Ihren 4-beinigen Liebling suchen, sollten Sie auch auf stimmige Fütterungsempfehlungen achten. Hochwertiges Katzenfutter enthält keine günstigen Füllstoffe, daher müssen Sie von diesem Produkt meist wesentlich kleinere Portionen verfüttern, um den Nährstoffbedarf Ihrer Katze zu decken.

Was für unterschiedliche Katzenfutter gibt es?

Gesundes Katzenfutter versorgt Ihre Katze mit allen wichtigen Nährstoffen. Grundsätzlich lässt sich Katzenfutter in die beiden Kategorien Trockenfutter und Nassfutter unterteilen. Der wesentliche Unterschied ist der Flüssigkeitsgehalt. Wenn Sie Katzenfutter nass verfüttern, enthält das Produkt je nach Sorte einen Wasseranteil von etwa 75 bis 84 %, bei Trockenfutter liegt der Anteil hingegen lediglich bei 10 bis 14 %.

Beide Varianten gibt es zudem als Spezialfutter, beispielsweise für Kitten, ältere Katzen oder Stubentiger mit Allergien. Bei der Auswahl eines Produktes ist zudem wichtig, dass es als Alleinfutter für Katzen ausgewiesen ist, damit Ihre Katze alle notwendigen Nährstoffe erhält.

Nassfutter

Sie finden eine große Auswahl an unterschiedlichen Sorten, beispielsweise von Herstellern wie Felix, Purina, Whiskas, MjAMjAM, Miamor, Bozita, Animonda, Macs, Premiere oder Leonardo Katzenfutter. Nicht alle Sorten sind wie Felix Katzenfutter in Dosen erhältlich, von Royal Canin, Hills und anderen Anbietern gibt es auch praktische Frischepacks.

    Vorteile
  • Große Produktauswahl
  • Lässt sich von der Katze leichter verdauen
  • Meist alle notwendigen Nährstoffe enthalten
  • Entspricht besser der natürlichen Ernährung
  • Für Katzen mit Zahnproblemen geeignet
  • Gute Flüssigkeitsversorgung
    Nachteile
  • Mehr Verpackungsmüll, da meist kleinere Portionen
  • Verdirbt relativ schnell (wenn geöffnet)
  • Für manche Menschen ist der Geruch unangenehm
  • Nicht jede Sorte ist als Alleinfutter deklariert

Trockenfutter

Wenn Sie Katzenfutter trocken füttern, sollten Sie Ihrer Katze zusätzlich ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stellen. Diese Aufgabe kann durch einen Katzenbrunnen, der direkt neben dem Napf steht, erfüllt werden. Bei zu geringer Flüssigkeitszufuhr kann es andernfalls möglicherweise zu schweren Erkrankungen wie beispielsweise Nierenschäden. Dieses Futter gibt es von unterschiedlichen Herstellern wie Orijen, Hills, Purina, Perfect Fit oder Vet Concept.

    Vorteile
  • Große Produktauswahl
  • Reinigt die Katzenzähne
  • Hygienische Fütterung
  • Kein unangenehmer Geruch
    Nachteile
  • Sehr geringer Wassergehalt
  • Katze muss zusätzlich Wasser aufnehmen
  • Ist schwerer verdaulich
  • Kann vereinzelt zu Nierenproblemen führen

Welche Katzenfutter passt zu mir?

Auf den ersten Blick mag es so aussehen, dass Sie lediglich die Wahl zwischen Trocken- und Nassfutter haben. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass beide Varianten in unterschiedlichen Ausführungen und sogar als Spezialfutter erhältlich sind. Welches Futter Sie verwenden sollten, hängt von unterschiedlichen Faktoren wie dem Alter Ihrer Katze oder dem Gesundheitszustand sowie Ihren persönlichen Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Zusammensetzung ab.

Getreidefreies Katzenfutter für artgerechte Ernährung

Happy Cat Landente Katzenfutter

Wir haben Katzenfutterverpackungen von jeder Seite betrachtet. Die ansprechend gestaltete Unterseite des Happy-Cat-Katzenfutters mit Ente trägt zur besseren Lagerungsübersicht bei.

Katzen sind Fleischfresser, daher gehört für viele Katzenhalter Getreide nicht zu einer artgerechten Ernährung. Aus diesem Grund bevorzugen sie getreidefreies Katzenfutter, beispielsweise von Carny von Animonda, Wildes Land oder Josera Katzenfutter.

Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Purina One argumentiert beispielsweise, dass eine ausgewogene Kombination tierischer und pflanzlicher Bestandteile die Grundlage für eine ausgewogene Katzennahrung ist.

Kritiker führen hingegen an, dass getreidefreies Katzenfutter von Herstellern wie beispielsweise Josera, Wildes Land oder Animonda sich besser an der natürlichen Ernährungsweise einer Katze orientiert.

Katzenfutter mit hohem Fleischanteil für kleine Karnivoren

Es sind unterschiedliche Produkte erhältlich, die mit einem sehr hohen Fleischanteil werben, beispielsweise Carny von Animonda, Josera, Leonardo oder Macs. In der Natur liefern Beutetiere wie Vögel oder Mäuse der Katze alle notwendigen Nährstoffe. Ein hoher Fleischanteil in Leonardo Katzenfutter und anderen Marken kommt einer artgerechten Ernährungsweise der Katze sehr nahe und versorgt das Tier mit wichtigen Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

Zusatzfutter für anspruchsvolle Gourmets

Von Herstellern wie Sheba oder Miamor sind kleine Gourmet-Produkte erhältlich, die jedoch nicht immer als Alleinfutter deklariert sind. Der Vermerk Ergänzungsfuttermittel weist darauf hin, dass dieses Futter die Katze möglicherweise nicht ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Als gelegentliches Schlemmermahl können Sie Ihrer Katze Sheba & Co. von Zeit zu Zeit durchaus anbieten.

Spezialfutter für sensible Katzen

Nicht jede Katze verträgt herkömmliches Katzenfutter von Felix, Vet Concept, Orijen & Co., daher bieten einige Hersteller speziell abgestimmtes Sensitiv-Futter an. Premiere Katzenfutter sensitiv ist beispielsweise für ernährungssensible Katzen konzipiert. Meist werben die Hersteller damit, dass die Produkte leicht verdaulich und gut verträglich sind. Ziel ist die Unterstützung der Darmflora für eine bessere Verdauung. Das macht sich auch spätestens in der Katzenstreu erkennen, wenn die Hinterlassenschaften eine feste Konsistenz haben.

Passendes Futter für jedes Alter

Für erwachsene Katzen existieren speziell auf den Bedarf abgestimmte Sorten wie beispielsweise Premiere Katzenfutter oder Macs Katzenfutter. Auf der anderen Seite gibt es für junge Katzen unterschiedliche Kitten-Sorten, die in der Wachstumsphase die passenden Nährstoffe liefern.

Ohne Tierversuche für Tierfreunde

Wenn Sie Ihrer Katze bewusst Produkte ohne Tierversuche füttern möchten, sind beispielsweise Leonardo oder Josera Katzenfutter eine gute Wahl. Die Hersteller wie Bozita oder Real Nature achten zudem genau auf eine nachhaltige Produktion und stellen Futter in Bio-Qualität her.

Welche Katzenfutter sind laut Tests am besten?

Stiftung Warentest hat die Qualität von Trocken- und Nassfutter in 2 separaten Tests unter die Lupe genommen. Im ersten Test aus dem Jahr 2017 widmeten sich die Tester 25 Nassfutter-Sorten, von denen insgesamt 10 die Noten gut oder sehr gut erhielten. Bei 6 Produkten lobten die Tester explizit den optimalen und schadstoffarmen Nährstoffmix.

Die Bewertung erfolgte bei allen Produkten als Alleinfuttermittel, somit sollte grundsätzlich eine ausreichende Versorgung mit allen notwendigen Nährstoffen erfolgen. Leider stellten die Tester fest, dass viele Produkte zu viel Phosphor enthielten. Dies birgt die Gefahr, dass es bei den mit diesen Produkten gefütterten Katzen zu Nierenproblemen kommt.

Bester Testkandidat war ein preisgünstiges Produkt der Edeka-Eigenmarke Gut & Günstig. Es bietet eine ausgewogene Versorgung mit allen notwendigen Nährstoffen und die Fütterungsempfehlungen waren ebenfalls stimmig. Entsprechend erhielt das Futter das Qualitätsurteil sehr gut sowie den begehrten Titel bestes Katzenfutter.

Gutes Trockenfutter muss nicht teuer sein

Auch bei den getesteten Trockenfuttersorten konnten einige preisgünstige Produkte mit guten Noten überzeugen. Unter den insgesamt 25 getesteten Produkten befanden sich neben Futter von Marken wie Royal Canin, Purina One, Whiskas oder Perfect Fit auch günstige Discounter-Produkte. Bester Kandidat war ein Knuspermix von Penny Bianca.

Ein Bio-Katzenfutter landete mit der Note mangelhaft auf dem letzten Platz, da es Mängel hinsichtlich der ernährungsphysiologischen Qualität zeigte. Auch die Angabe einer glutenfreien Rezeptur stellte sich im Labor von Stiftung Warentest als unrichtig heraus. Deutlich überzeugender waren die 4 mit sehr gut getesteten Trockenfutter, die alle eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung boten.

Als bestes Katzenfutter im Test überzeugte das Produkt von Penny Bianca, da es Katzen mit allen notwendigen Nährstoffen in ausgewogenem Verhältnis versorgt. Bekannte Markenprodukte wie beispielsweise Felix Katzenfutter konnten sich lediglich hinter den günstigen Testsiegern platzieren.

Was kosten Katzenfutter?

Wie die Testsieger von Stiftung Warentest beweisen, müssen gute Produkte nicht unbedingt teuer sein. Für eine ausgewogene Ernährung ist die Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen entscheidend.

Günstig und häufig gut: Ab 0,35 Euro

In dieser Kategorie sind die siegreichen Discounter-Produkte aus dem Praxistest von Stiftung Warentest zu finden. Sie versorgen Ihre Katze mit allen notwendigen Nährstoffen. Günstiges Trockenfutter ist bereits zu Preisen ab 0,85 Euro erhältlich, Nassfutter in Dosen finden Sie schon ab etwa 0,35 Euro. Bei Trockenfutter müssen Sie bei günstigen Produkten daher mit Kosten von etwa 0,05 Euro pro Tagesration rechnen. Meist bieten diese Produkte jedoch keinen sehr hohen Fleischanteil.

Markenprodukte: Ab 2 Euro

In dieser Kategorie sind beispielsweise das Whiskas Katzenfutter und Trocken-Produkte von Anbietern wie Premiere, Purina One oder Felix angesiedelt. Meist können Sie hier mit einem höheren Fleischanteil und umfassender Nährstoffversorgung rechnen. Auch die enthaltenen Innereien sind häufig einzeln aufgelistet.

Premium-Futter: Ab 5 Euro

Wenn Sie großen Wert auf einen besonders hohen Fleischanteil legen und zudem nach einem Produkt ohne Tierversuche oder in Bio-Qualität suchen, müssen Sie etwas mehr Geld ausgeben. Produkte wie Wildes Land oder Real Nature kosten häufig deutlich mehr als die Günstig-Produkte der Discounter. In dieser Preiskategorie finden Sie neben hochwertigem Nassfutter auch viele Trockenfutter-Packungen in größerer Ausführung.

Wie lautet das Fazit für Katzenfutter?

Dieser Kaufratgeber bietet Ihnen interessante Informationen, die Ihnen die Entscheidung etwas erleichtern können. Nachstehend finden Sie die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Günstiges Nassfutter gibt es bereits für 0,35 Euro je Dose
  • Trockenfutter ist ab etwa 0,85 Euro erhältlich und kostet als Tagesportion somit mindestens 0,05 Euro
  • Hochwertiges Premiumfutter in Bio-Qualität oder mit hohem Fleischanteil ist für 5 Euro und mehr erhältlich
  • Ein hoher Fleischanteil kommt einer artgerechten Ernährung sehr nahe
  • Wenn Sie Katzenfutter trocken bevorzugen, sollten Sie der Katze ausreichend Wasser zur Verfügung stellen

Sehen Sie sich jetzt die umfangreiche Produktvielfalt unterschiedlicher Sorten an und kaufen Sie jetzt das beste Katzenfutter für einen rundum zufriedenen Stubentiger.

Im Video vorgestellt: Katzenfutter

In diesem YouTube-Video geht es um die besten Katzenfuttersorten, die für jedes Budget geeignet sind. Dabei werden verschiedene hochwertige und erschwingliche Optionen vorgestellt, die den Bedürfnissen und Vorlieben von Katzen gerecht werden. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Katze mit gesundem und schmackhaftem Futter verwöhnen können, ohne dabei den Geldbeutel zu strapazieren.