Ratgeberübersicht
  1. Welche Bedeutung hat kaltgepresstes Hundefutter laut Tests im Internet?
  2. Welche Arten von Hundefutter gibt es?
  3. Worauf ist zu achten, wenn Sie kaltgepresstes Hundefutter kaufen?
  4. Wie setzt sich das beste kaltgepresste Hundefutter zusammen?
  5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach kaltgepresstem Hundefutter-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Die Herstellung von kaltgepresstem Hundefutter erfolgt bei niedrigeren Temperaturen als bei normalem Trockenfutter. Das erhält mehr wichtige Nährstoffe wie insbesondere hitzeempfindliche Vitamine.
  • Kaltgepresstes Trockenfutter für Hunde mit einem hohen Fleischanteil (in %), das darüber hinaus frei von Konservierungsmitteln und Zucker ist, schneidet in diversen Tests zu kaltgepresstem Hundefutter gut ab. Wichtig ist, dass sich die Zusammensetzung daran orientiert, was der Hund braucht. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, gibt es beispielsweise auch kaltgepresstes Bio-Hundefutter, getreidefreies kaltgepresstes Hundefutter oder kaltgepresstes Hundefutter für Allergiker.
  • Hundefutter muss für die verschiedenen Altersklassen unterschiedlich zusammengesetzt sein. Der Nährstoffbedarf verändert sich im Lauf des Hundelebens. Deshalb gibt es kaltgepresstes Hundefutter für Welpen, kaltgepresstes Hundefutter für ausgewachsene Hunde und kaltgepresstes Hundefutter für Senioren.

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Wer einen Hund zu Hause hat, will natürlich, dass es dem felligen Familienmitglied gut geht. Viele Hundebesitzer wählen deshalb das Hundefutter sehr bedächtig aus, lesen viele Ratgeber und achten laut welt.de auf gute Qualität. Die Vielfalt sorgt allerdings für Verunsicherung unter den Hundebesitzern.

  • Was ist der Unterschied zwischen Futter aus anderen Herstellungsverfahren und kaltgepresstem Hundefutter?
  • Welche Hersteller bieten kaltgepresstes Hundefutter an?
  • Kommt kaltgepresstes Hundefutter ohne Zusatzstoffe aus?
  • Gibt es einen Test zu kaltgepresstem Hundefutter der Stiftung Warentest?
  • Ist kaltgepresstes Hundefutter hypoallergen?

Diese und viele weitere Fragen wollen wir Ihnen mit unserer Kaufberatung 2025 beantworten. Wir gehen beispielsweise auf die Inhaltsstoffe ein und erläutern die Vor- und Nachteile von kaltgepresstem Trockenfutter für Hunde gegenüber extrudiertem Hundetrockenfutter.

Kaltgepresstes Hundefutter ist als Alleinfuttermittel konzipiert. Wenn es Ihrem Hund gut schmeckt und er es gut verträgt, braucht er theoretisch kein anderes Futter. Das Futter enthält alle notwendigen Nährstoffe, die Ihr Hund braucht. Beim Barfen kann kaltgepresstes Hundefutter eine gute Ergänzung sein.

1. Welche Bedeutung hat kaltgepresstes Hundefutter laut Tests im Internet?

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Kaltgepresstes Hundefutter ist gesünder als extrudiertes Hundefutter. Durch die schonende Herstellung bleiben mehr Vitamine erhalten.

Die Kaltpressung ist ein schonendes Herstellungsverfahren bei Tiernahrung, bei dem viele Nährstoffe erhalten bleiben. Das Futter ist artgerecht und ausgewogen. Im Gegensatz zum Extruderverfahren, das bei herkömmlichem Trockenfutter zum Einsatz kommt, werden die Zutaten langsam und sehr schonend getrocknet und nicht gekocht. Der Verzicht auf Hitze und starken Druck hat zur Folge, das viel mehr wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben als bei extrudiertem Hundefutter.

Demzufolge schneidet kaltgepresste Futter besser ab, wenn die Frage gestellt wird, ob kaltgepresstes oder extrudiertes Hundefutter die bessere Wahl ist. Kaltgepresstes Hundefutter gilt als gesund. Das Herstellungsverfahren erreicht bei der Kaltpressung lediglich 40 bis 50 °C. Dabei erhält das Futter seine Pelletsform. Wichtige Fettsäuren sind bereits in den Zutaten enthalten und werden nicht nachträglich aufgebracht wie beim Extruderverfahren.

2. Welche Arten von Hundefutter gibt es?

In diversen Tests zu kaltgepresstem Hundefutter im Internet wird dieses meist mit extrudiertem Hundefutter verglichen. Die folgende Tabelle zeigt die spezifischen Unterschiede:

Hundefutter-Typ Eigenschaften
Extrudiertes Hundefutter

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  • sehr weit verbreitet
  • zunächst werden die Zutaten zu einem Futterbrei vermischt und dann gekocht
  • dabei entstehen Temperaturen von bis zu 180 °C
  • die hohen Temperaturen zerstören wichtige Vitamine und Nährstoffe
  • Vitamine und wichtige Fettsäuren werden dem Futter nachträglich zugesetzt, wodurch sie für den Hund schwieriger zu verwerten sind
  • enthalten Konservierungsmittel
Kaltgepresstes Hundefutter

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  • sehr beliebt
  • schonende Pressung und Trocknung der Zutaten
  • maximale Temperaturen liegen bei 40 bis 50 °C
  • wichtige Nährstoffe bleiben erhalten
  • Fettsäuren sind direkt in den Zutaten enthalten und müssen nicht nachträglich zugesetzt werden
  • enthalten keine künstlichen Konservierungsmittel

Diese Vor- und Nachteile hat kaltgepresstes Hundefutter gegenüber extrudiertem:

    Vorteile
  • Futter ist natürlich und artgerecht in der Zusammensetzung
  • viele wichtige Vitamine bleiben bei diesem Herstellungsverfahren erhalten
  • kaltgepresstes Hundefutter ist besser verdaulich
  • Pellets quellen im Verdauungstrakt nicht auf
  • hoher Anteil an Fleisch
  • intensiver Geschmack
    Nachteile
  • nicht so lange haltbar, weil Keime nicht zuverlässig abgetötet werden
  • Fettanteil eher gering

3. Worauf ist zu achten, wenn Sie kaltgepresstes Hundefutter kaufen?

Als Allererstes sollten Sie darauf achten, das kaltgepresste Trockenfutter für Hunde in der richtigen Kategorie zu wählen:

Alter Merkmale
Kaltgepresstes Hundefutter für Welpen

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  • Pellets sehr klein
  • hoher Anteil an Rohfett
  • Rohprotein-Anteil sollte mindestens 30 Prozent betragen
  • Verhältnis der verschiedenen Nährstoffe ausgewogen und an die Bedürfnisse von Welpen angepasst
  • Gehalt an Kalzium und Phosphor ebenfalls altersentsprechend
Kaltgepresstes Hundefutter für ausgewachsene Hunde

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  • Pellets größer
  • Nährstoffe in ausgewogenen Anteilen enthalten
  • Auswahl an verschiedenen Fleischsorten enthalten
  • Fütterungsempfehlung für kaltgepresstes Hundefutter für ausgewachsene Hunde: zwei Portionen am Tag
Kaltgepresstes Hundefutter für Senioren

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  • Pellets unterschiedlich groß
  • leicht verdaulich
  • Gehalt an Proteinen und Kalorien nicht so hoch
  • fettarm
  • meist getreidefreies kaltgepresstes Hundefutter

4. Wie setzt sich das beste kaltgepresste Hundefutter zusammen?

Kaltgepresstes Hundefutter enthält in der Regel keine Zusatzstoffe. Kaltgepresstes Hundefutter ist gesünder und leichter verdaulich als herkömmliches Hundefutter. Dennoch ist es sinnvoll, einen Blick auf die Zutaten zu werfen, denn nur das Herstellungsverfahren macht noch kein Premium-Hundefutter aus.

So sollte ein hochwertiges kaltgepresstes Hundefutter, das zum Testsieger taugt, zusammengesetzt sein:

  • ein gutes kaltgepresstes Hundefutter ist mit hohem Fleischanteil, sodass der Hund eine artgerechte Fütterung erhält
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    Das beste kaltgepresste Hundefutter enthält Fleisch, Fette, Kohlenhydrate, Obst und Gemüse.

    die Energie kommt nicht allein aus Fleisch. Das Futter muss auch einen entsprechenden Anteil an Kohlenhydraten haben. Dabei müssen die Kohlenhydrate nicht zwingend aus Getreide kommen. Mögliche Zutaten sind auch Kartoffeln, Reismehl, Hanfmehl, Hülsenfrüchte oder Süßkartoffeln.

  • kaltgepresstes Hundefutter enthält auch Obst und Gemüse, um die Nährstoffversorgung zu gewährleisten
  • Kräuter sind auch bei Wölfen ein wichtiger Nahrungsbestandteil und dürfen in kaltgepresstem Hundefutter nicht fehlen
  • gute Fettsäuren sind mitverantwortlich für eine gute Nährstoffaufnahme. Oft enthält kaltgepresstes Hundefutter Lachs- oder Leinöl. Sonnenblumenöl enthält nicht so viele essenzielle Fettsäuren
  • der Anteil an tierischen Nebenerzeugnissen sollte sehr gering sein, da diese nicht besonders hochwertig sind

Ein hoher Fleischanteil im kaltgepressten Hundefutter liefert viel hochwertiges Eiweiß. Das ist für Hunde besonders gut verwertbar. Achten Sie auf einen Fleischanteil von mindestens 50 Prozent, besser sind 70 Prozent. Damit ist eine ausreichende Eiweißzufuhr gewährleistet. Es spielt keine Rolle, ob es sich dabei um kaltgepresstes Hundefutter mit Ente, Rind oder kaltgepresstes Hundefutter mit Fisch handelt.

Achtung: Lebensgefahr

Große Hunde brauchen eine hohe Futtermenge. Wenn Sie alles auf einmal füttern, besteht die Gefahr, dass es zu einer Magendrehung kommt, die tödlich für Ihren Hund enden kann. Deshalb ist es bei größeren Hunderassen empfehlenswert, die Futterration auf zwei Portionen pro Tag aufzuteilen.

Kaufen Sie bevorzugt kaltgepresstes Bio-Hundefutter, das aus hochwertigen Bio-Produkten hergestellt ist. Viele Sorten von kaltgepresstem Hundefutter sind für Allergiker geeignet, weil es sich um hypoallergenes kaltgepresstes Hundefutter handelt. Laut welt.de reagieren immer mehr Hunde allergisch auf bestimmte Futterbestandteile.

Achten Sie darauf, dass das kaltgepresste Hundefutter ohne Zucker und Konservierungsmittel hergestellt ist. Eine andere Möglichkeit, hochwertiges Futter zu kaufen, ist auf kaltgepresstes Hundefutter aus Schweden zurückzugreifen. Das kaltgepresste Hundefutter schwedischer Marken unterliegt strengeren Gesetzen, was die Herstellung von Tierfutter anbelangt. Hundefutter hat dort Lebensmittelqualität.

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Kaltgepresstes Hundefutter können Sie in unterschiedlichen Formen und Pelletsgrößen kaufen. Achten Sie darauf, dass das Hundefutter altersgerecht ist. Dann kann Ihr Hund die Pellets auch gut kauen.

5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach kaltgepresstem Hundefutter-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Wenn nun noch Fragen bei Ihnen offen geblieben sind, dann bietet das folgende FAQ-Kapitel Ihnen noch weitere Informationen.

5.1. Wie klappt die Umstellung auf kaltgepresstes Hundefutter?

Auch wenn kaltgepresstes Hundefutter gut verträglich ist, sollten Sie Ihren Hund langsam an das neue Futter gewöhnen und es zunächst in kleinen Mengen unter das bisherige Futter mischen. Erhöhen Sie die Menge in ganz kleinen Schritten, bis das alte Futter nur noch einen kleinen Anteil hat. Die Umstellung sollte mindestens 7 bis 10 Tage dauern. So vermeiden Sie Sodbrennen oder Aufstoßen durch das kaltgepresste Hundefutter und es kommt seltener zu Verdauungsstörungen, wie Durchfall, durch kaltgepresstes Hundefutter.

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5.2. Was kostet kaltgepresstes Hundefutter?

Wenn Sie die Preise von kaltgepresstem Hundefutter vergleichen wollen, achten Sie immer auch die Preisangabe pro Kilogramm. Durch die vielen unterschiedlichen Packungsgrößen kann es sonst sehr unübersichtlich werden. Denn es gibt kaltgepresstes Hundefutter im großen 12- oder 15-kg-Sack und auch in kleineren 5-kg- oder 800-g-Packungen. Günstiges kaltgepresstes Hundefutter bekommen Sie schon für 0,50 bis 3,00 Euro pro Kilogramm, beispielsweise das kaltgepresste Hundefutter der Marken Müllers Naturhof oder Markus Mühle. Wenn Sie ein hochpreisiges Futter für Ihren Hund suchen, zahlen Sie bei kaltgepresstem Hundefutter 6,00 Euro oder mehr pro Kilogramm, beispielsweise kaltgepresstes Trockenfutter für Hunde von Animonda, Pedigree, Royal Canin oder Naturpfötchen.

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5.3. Gibt es unabhängige Tests zu kaltgepresstem Hundefutter?

Speziell zu kaltgepresstem Hundefutter gibt es noch keinerlei Tests. Doch die Stiftung Warentest hat bereits verschiedene Trockenfutter getestet.

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5.4. Was ist bei der Aufbewahrung von kaltgepresstem Hundefutter zu beachten?

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Kaltgepresstes Hundefutter ist nicht so lange haltbar wie extrudiertes Hundefutter. Achten Sie darauf, den Sack nicht zu oft zu öffnen. Das Futter könnte verunreinigt werden.

Aufgrund der Tatsache, dass kaltgepresstes Hundefutter keine künstlichen Konservierungsmittel enthält, ist es nicht so lange haltbar wie extrudiertes Hundefutter. Die Haltbarkeit von kaltgepresstem Hundefutter liegt bei 3 bis 8 Monaten. Lagern Sie es kühl und trocken und setzen Sie es nicht der direkten Sonneinwirkung aus.

Wenn Sie immer einen größeren Sack kaufen, sollten Sie stets die Menge für 3 Tage entnehmen und in einem gut schließenden Behälter aufbewahren. Dann müssen Sie den Sack nicht so häufig öffnen, was die Gefahr senkt, dass beispielsweise Futtermilben das kaltgepresste Hundefutter kontaminieren oder das Futter feucht wird.

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5.5. Ist es notwendig, kaltgepresstes Hundefutter einzuweichen?

Ob Sie das kaltgepresste Hundefutter einweichen sollten oder nicht, hat Vor- und auch Nachteile. Daher gilt es diese gut gegeneinander abzuwägen. Wichtig ist bei der Fütterung von kaltgepresstem Hundefutter, dass der Hund viel trinkt. Das Futter einzuweichen hat den Effekt, dass der Hund gezwungenermaßen mehr Flüssigkeit aufnimmt als gewöhnlich. Zudem wird der Hund schneller satt. Kaltgepresstes Hundefutter kann eine Diät unterstützen, wenn Sie es einweichen. Zudem kommt es seltener zu Bauchschmerzen, weil das Futter im Magen nicht noch aufquillt. Denn immer mehr Hunde leiden laut welt.de unter Übergewicht.

Allerdings verliert das kaltgepresste Trockenfutter wichtige Nebeneffekte. Die trockenen Pellets sind gut für die Zähne. Das Beißen entfernt Zahnbeläge und es kommt seltener zu Zahnproblemen. Der Futterbrei ist auch nicht mehr so geschmackvoll, sodass einige Hunde es dann nicht mehr fressen wollen. Obendrein können Sie das eingeweichte Futter nicht einfach stehen lassen, wenn der Hund es nicht auffrisst.

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