
Wir sehen hier einen Kärcher-Dampfreiniger in kompakten Abmessungen. Das Handgerät ist leicht und benutzerfreundlich.
Ehe wir Ihnen auf WELT.de die Unterschiede vom Kärcher-Dampfsauger, dem Kärcher-Dampfreiniger KST2 oder dem Dampfbesen von Kärcher erläutern, wollen wir einmal auf die allgemeine Funktion und Bedienung jedes Kärcher-Dampfreinigers aus Tests im Internet eingehen.
Manchmal gehen bei Geräten der Marke Kärcher die Begriffe ein bisschen durcheinander. Ein Kärcher-Dampfsauger ist ein Nass-Staubsauger, der auch eine Dampffunktion besitzt und manchmal auch als Kärcher-Dampfbesen bezeichnet wird. Handgeräte wie die gute alte Dampfente heißen ganz genau eigentlich Handdampfreiniger, während Stielgeräte korrekt als Dampfbesen bezeichnet werden dürfen. Manche Geräte von Kärcher mit Heißdampf lassen sich mit dem richtigen Zubehör und passenden Aufsätzen oft variantenreich für alle Bereiche nutzen.
Reinigung mit heißem Wasserdampf hat ganz ohne Chemikalien eine kraftvolle Wirkung. Viele Geräte lassen sich obendrein auch noch als Kärcher-Dampfreiniger mit Bügeleisen verbinden, womit noch eine ganz andere Haushaltstätigkeit erleichtert wird.
Vorsicht bei temperaturempfindlichen Oberflächen
Wie auch beim Hochdruckreiniger ist die clevere, kraftvolle Technik nicht nur Segen, sondern auch ein Fluch für manche Materialien. Was Fliesen, Scheiben oder Keramik nichts ausmacht, kann für poröse Oberflächen, Holz oder Tapeten durch eine Behandlung mit dem Dampfreiniger eher Schaden bedeuten.
Viele Hausbesitzer, Gärtner und Reinigungskräfte kennen die kraftvolle Wirkung einer Kärcher-Dampfpistole samt zentraler Einheit, mit der man sogar Schmutz aus Steinen entfernen kann. Wer einmal in Rage geraten ist und praktisch alle Flächen, Wege und Dächer rund um Haus und Garten mit dem Hochdruckreiniger gesäubert hat, der kennt aber auch die Schattenseiten: Entfernte Fugen, Risse und andere Beschädigungen sowie eine nach der Reinigung noch deutlich schlimmere Vermoosung. Darüber hinaus landet der draußen entfernte Schmutz dann irgendwo anders, sodass man nach der kraftvollen Säuberung noch einige Stunden mit der Nachreinigung verbringen muss.
Diese Art der Säuberung lässt sich also nicht ohne Weiteres in den Innenbereich übernehmen. Es sei denn, man ersetzt sehr hohen Wasserdruck durch heißes Wasser, das punktuell oder mit diversen Aufsätzen auch flächig langsam, kraftvoll und ohne die Verschmutzung der Umgebung seine reinigende Wirkung entfalten kann.
Die Funktionsweise lässt sich folgendermaßen zusammenfassen:

Reinigen Sie Böden, Wände, Fenster und Co. mithilfe eines Dampfreinigers besonders gründlich.
- Strom: Mit einem Akku oder einem Kabel wird der Motor des Gerätes betrieben. Der Motor sorgt einerseits für Erhitzung des Wassers im Tank, was dadurch zu heißem Dampf wird. Andererseits sorgt der Motor dafür, dass ein Kärcher-Dampfreiniger, -Staubsauger, -Dampfbesen oder -Strahl für die Reinigung ausgegeben wird.
- Wasser: Wasser in einem Tank oder im Doppeltank ist die Alternative zu Reinigungsmitteln, denn Wasser kann in hohen Temperaturen auch ganz ohne Chemie Flächen, Ecken und knifflige Stellen reinigen.
- Aufsätze: Mit dem jeweils passenden Kärcher-Dampfreiniger-Aufsatz können Sie aus dem Gerät einen Kärcher-Boden-Dampfreiniger, einen Flächenreiniger oder einen sehr punktuell einsetzbaren Reiniger machen.
Nach kurzer Aufheizzeit, wie auch beim Dampfbügeleisen, steht das Reinigungsgerät Ihnen zur Verfügung. Sie müssen während der Aufheizzeit lediglich die passenden Aufsätze, Düsen oder Überzüge wählen. Die Bedienung ist dann sehr intuitiv und Sie müssen lediglich darauf achten, ob die zu säubernde Fläche für die Reinigung mit einem Kärcher-Akku-Dampfreiniger geeignet ist.