Viele Hygrometer messen nicht nur die Luftfeuchtigkeit, sondern verfügen außerdem über viele weitere Extras. Auf dem Markt tummeln sich zahlreiche Hersteller mit unterschiedlichen Modellen. Wichtig ist, dass diese über einen ausreichenden Messbereich verfügen und möglichst genau sind. Worauf Sie beim Kauf eines Hygrometers achten sollten:
Messbereiche: Außenmodelle sollten auch Minusgrade messen können
Theoretisch kann die Luftfeuchtigkeit zwischen 0 und 100 % betragen. Die meisten Hygrometer decken aber nicht den ganzen Bereich ab, da sowohl sehr hohe als auch sehr niedrige Werte nur sehr selten vorkommen. Wenn aber gerade sehr trockene oder sehr feuchte Luft gemessen werden soll, sollten Sie darauf achten, dass das gewählte Modell dies unterstützt.
Die meisten Hygrometer verfügen neben einer Anzeige für die Luftfeuchtigkeit auch über eine Temperaturangabe. Wollen Sie das Gerät nur in Innenräumen einsetzen, reicht es, wenn diese nur Plusgrade unterstützt. Für den Einsatz im Außenbereich sollte das Hygrometer aber eine Temperaturskala haben, die auch Minusgrade umfasst.

Hier sehen wir ein TFA-Hygrometer, bei dem es sich um ein digitales Thermo-Hygrometer handelt, wie bei allen Geräten in unserem Vergleich.
Messgenauigkeit: Sollte so hoch wie möglich ausfallen
Ein Hygrometer zu nutzen macht nur dann Sinn, wenn Sie sich auf die angezeigten Messwerte verlassen können. Die Messgenauigkeit gibt an, um wie viel die Messungen maximal von den tatsächlichen Werten abweichen.
Bedienung: Je leichter, desto besser
Die meisten Hygrometer sind eher einfach aufgebaut und somit leicht zu bedienen. Doch auch größere Wetterstationen mit einem umfangreicheren Funktionsumfang und beispielsweise einer Aufzeichnungsfunktion für die Messwerte sollten leicht zu verstehen sein. Darüber hinaus bieten einige Modelle eine zusätzliche Anzeige, die die Luftfeuchtigkeit bewertet. Hier arbeiten manche Hersteller mit Smileys, sodass Sie auf einen Blick erkennen können, ob alles im grünen Bereich ist oder Sie eingreifen müssen.
Datenspeicherung: Bietet mehr Vergleichbarkeit
Unter den digitalen Hygrometern gibt es auch Modelle, die den Verlauf von Temperatur und Luftfeuchtigkeit durch die Speicherung von Messwerten festhalten. Das passiert entweder auf dem Gerät selbst oder durch die Übertragung der Daten auf einen PC oder eine Handy-App. Mit Hilfe der Messwerte können Sie nachvollziehen, ob die Maßnahmen zur Luftbe- oder -entfeuchtung Erfolg zeigen.
Montage: Der Aufbau sollte unkompliziert ausfallen
Während einige größere Hygrometer mit einem Standfuß ausgestattet sind, können Sie andere Modelle an der Wand aufhängen. Manche Geräte sind auch mit einem Magnetstreifen auf der Rückseite ausgestattet, sodass Sie diese einfach am Kühlschrank oder Ihrer Pinnwand befestigen und wieder abnehmen können. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das ausgewählte Hygrometer Ihre bevorzugte Montageart unterstützt.
Funktionsumfang: Outdoor-Hygrometer können noch mehr
Die größten Unterschiede bei modernen Hygrometern liegen in den Funktionen, die diese anbieten. Während die meisten analogen Hygrometer nur die Luftfeuchtigkeit, manchmal auch noch die Temperatur messen, bieten fast alle digitalen Geräte die Anzeige beider Werte als Standard. Hygrometer, die auch als Wetterstationen dienen, zeigen darüber hinaus als Barometer eine Tendenz für das kommende Wetter an.