Sie haben sich entschieden, eine Hundezahnpasta zu kaufen, sind aber aufgrund der zahllosen Angebote, Hersteller und Marken unsicher? Wir von WELT.de haben die wichtigsten Kaufkriterien für Sie zusammengefasst. Unsere Kaufberatung hilft Ihnen bei der Entscheidung und gibt Ihnen eine Orientierung, um den persönlichen Hundezahnpasta-Testsieger für sich und Ihren Hund zu finden.
2.1. Geschmack

Nicht alle Hunde mögen es, sich die Zähne putzen zu lassen.
Viele Hundezahncremes unseres Vergleichs sind geschmacksneutral, was jedoch nicht jeder Vierbeiner gerne mag. Daher finden sich auf dem Markt auch Hundezahnpasten mit Aroma, z. B. Fleischgeschmack.
Hundezahnpasten mit Geschmack können dabei helfen, die lästige Prozedur zu erleichtern, indem Ihr Hund von dem Geschmack abgelenkt wird und sich dadurch weniger gegen die Zahnpflege wehrt. Sie können dabei ganz nach Vorlieben Ihres Hundes zwischen Hundezahnpasta mit Leberwurstgeschmack, mit Rindfleisch- oder Geflügelaroma oder weiteren Geschmacksrichtungen wählen.
2.2. Inhaltsstoffe der Hundezahnpasta
Auch die Inhaltsstoffe der Hundezahnpasta sind ein wichtiger Faktor. Beispielsweise sollte eine Hundezahnpasta kein Fluorid enthalten. Dieses ist für Menschen zwar vorteilhaft, kann für Hunde hingegen giftig sein und sollte daher unbedingt vermieden werden. Auch Parabene sollten nicht zu den Inhaltsstoffen gehören, da diese Studien zufolge eine Auswirkung auf den Hormonhaushalt des Hundes haben können.
Weiterhin können auch ätherische Öle schädlich sein, da diese bei Hunden Nebenwirkungen wie Erbrechen oder Zittern bewirken können. Auch künstliche Süßstoffe haben in Hundezahnpasta nichts verloren. Diese können zu Verdauungsproblemen führen.
Entzündungshemmend können natürliche Inhaltsstoffe wie Eukalyptus oder Kurkuma wirken. Enzymatische Hundezahnpasta wirkt außerdem der Entstehung von Plaque entgegen und nimmt Bakterien den Nährboden.

Diese Hundezahnpasta von Take Care wurde von Tierärzten entwickelt.
2.3. Reinigungskwirkung
Natürlich sollte der Effekt der Hundezahnpasta überzeugen, denn die Reinigungswirkung stellt eines der wichtigsten Kaufkriterien dar. Um nicht erst einen Hundezahnpasta-Test selber durchführen zu müssen und von der Wirkung enttäuscht zu sein, empfehlen wir Ihnen einen Blick in unsere Vergleichstabelle. Hier finden Sie einige Produkte, die bereits andere Frauchen und Herrchen in ihrer Wirkung überzeugen konnten.
Lesen Sie sich auch Rezensionen zu verschiedenen Produkten durch. Diese können Ihnen helfen, authentische Eindrücke über die Hundezahnpasten zu gewinnen und die Reinigungswirkung im Vorhinein besser einschätzen zu können.
2.4. Konsistenz
Hundezahnpasten können verschiedene Konsistenzen haben. Einige sind dabei recht fest, wohingegen andere Produkte eine gelartige Konsistenz aufweisen. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass sich die Zahncreme gut verteilen lässt und an den Zähnen Ihres Hundes haften bleibt. Unter Umständen findet Ihr Hund ein Gel angenehmer als eine Creme.
Gut zu wissen: Eine Hundezahnpasta sollte nicht schäumen. Ein Schäumen könnte Ihr Hund als unangenehm empfinden. Außerdem würde ein Schäumen darauf hindeuten, dass Stoffe enthalten sind, die auch in Zahnpasta für Menschen enthalten sind, die Hunden jedoch schaden könnten.
2.5. Menge in g
Da eine Zahnpasta für Hunde bestenfalls täglich verwendet werden sollte, ist die Frage der Ergiebigkeit nicht außer Acht zu lassen. Im Schnitt beinhalten Hundezahnpasten 70 g, einige Produkte punkten sogar mit 100 g Inhalt. Eine kleine Packung ist jedoch vor allem dann sinnvoll, wenn Sie das Produkt zunächst testen möchten.
Tipp: Achten Sie insbesondere auch auf das Preis-Mengenverhältnis. Es kommt nicht selten vor, dass Hersteller mit Mogelpackungen wenig Inhalt teuer verkaufen. Überdies finden Sie im Onlinehandel oftmals Vorteilsangebote z. B. mit zwei Pasten zu einem vergünstigten Preis. Dies ist unter anderem häufig bei Petosan-Hundezahnpasta der Fall.

Die regelmäßige Verwendung von Hundezahnpasta beugt Krankheiten vor und sorgt für frischen Atem.