Ratgeberübersicht
  1. Warum empfehlen diverse Online-Tests Hundezahnpasta für Hunde?
  2. Wie findet man die beste Hundezahnpasta?
  3. Welche Hersteller bieten gute Hundezahnpasta an?
  4. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Hundezahnpasta-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Sie sollten die Zähne Ihres Hundes idealerweise täglich putzen, um Ablagerungen zu entfernen und der Entstehung von Zahnstein oder Entzündungen vorzubeugen. Ergänzend zur Zahnpasta gibt es Kausticks und andere Produkte.
  • Zahnpasta für Hunde ist speziell auf die Bedürfnisse der Verbeiner abgestimmt. Sie ist oftmals mit einem leckeren Fleischaroma versehen, das Hunden die Prozedur schmackhafter macht.
  • Hundezahnpasta sollte kein Fluorid enthalten, da dies für Hunde schädlich sein kann. Enzymatische Hundezahnpasta gilt als besonders wirksam, da spezielle Enzyme auf die Speichelbildung wirken und Bakterien zersetzen kann.

Hundezahnpasta im Test: Zahnbürste mit Zahnpasta wird Hund hingehalten.

Wie die Zähne von Menschen sind auch Hundezähne anfällig für Krankheiten und es sollte auf ausreichende Zahnhygiene geachtet werden. Indem Sie das Gebiss Ihres Vierbeiners täglich pflegen, verhindern Sie das Festsetzen von Plaque und die Entstehung von schmerzhaften Entzündungen, die Sie am Ende teuer zu stehen kommen.

Doch wie findet man die beste Hundezahnpasta aus all den Angeboten? In unserem Hundezahnpasta-Vergleich mit großer Kaufberatung 2025 von WELT.de geben wir Ihnen Antworten auf diese und weitere Fragen. Zum Beispiel erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie noch haben, die Zahngesundheit Ihres Hundes zu unterstützen und wie Sie Ihren Hund an das Zähneputzen gewöhnen können.

1. Warum empfehlen diverse Online-Tests Hundezahnpasta für Hunde?

Wissenswertes über Zahnbürsten

Bereits im alten Ägypten wurden von Menschen Holzstücke zur Reinigung der Zähne verwendet. 1780 kamen die ersten Zahnbürsten aus Kuhknochen und -borsten auf den Markt. Aus Kunstfasern wurden sie erst seit den 1930er Jahren gefertigt. Recht neu auf dem Markt sind spezielle Zahnbürsten für Hunde – mit drei Köpfen erlauben sie das unkomplizierte gleichzeitige Putzen mehrerer Zahnseiten. Inzwischen sind auch spezielle Ultraschall-Zahnbürsten für Hunde erhältlich, die mit Schwingungen arbeiten.

Erfahren Sie im ersten Kapitel unseres Ratgebers, warum Hundezahnpasta wichtig für die Zahngesundheit Ihres Hundes ist und auf welche Arten von Zahnpflege Sie noch zurückgreifen können, wenn Ihr Hund das Zähneputzen mit Hundezahncreme nicht mag.

1.1. Tägliche Pflege vermeidet Schlimmeres

Auf die Zahnhygiene Ihres Hundes sollten Sie nicht verzichten. Speichel, Futterreste & Co. bleiben als Belag auf dem Gebiss Ihres Hundes und sollten regelmäßig, am besten täglich, entfernt werden. Wenn dies nicht passiert, können Plaque, Zahnstein und nicht zuletzt auch böse Entzündungen am Zahnfleisch die Folge sein.

Bei schweren Entzündungen hilft nur noch eine professionelle Zahnreinigung. Diese muss unter Vollnarkose durchgeführt werden und ist meist ziemlich teuer. In der Regel wird pro Zahn abgerechnet, wobei Sie je nach Aufwand mit Kosten von 60 bis sogar 200 Euro rechnen können.

Tipp: Gesundes Zahnfleisch beim Hund erkennen Sie daran, dass es rosig und frisch aussieht. Verdunkelt sich die Farbe oder wird das Zahnfleisch blutig und schwarz, sollten Sie schnellstens einen Tierarzt aufsuchen. Wird eine Entzündung nicht behandelt, kann sie sich auf den Organismus ausbreiten und üble Folgen haben.

1.2. Arten der Pflege

Neben Hundezahnpasta gegen Zahnstein haben Sie noch weitere Möglichkeiten, die Maulhygiene Ihres Vierbeiners zu unterstützen. Hierauf können Sie insbesondere dann zurückgreifen, wenn Ihr Hund das Putzen mit der Hunde-Zahnbürste nicht mag.

Einige Alternativen der Hundezahnpflege sind z. B. Pulver, Spray oder spezielle Kauartikel sowie Spielzeuge. Mehr Informationen hierzu finden Sie in unserem Überblick von WELT.de:

Zahnpflege-Typ Beschreibung
Pulver
  • weicht Plaque und Ablagerungen auf
  • praktisch, da es ins Wasser oder Hundefutter gemischt werden kann
Spray
  • mit Mikroorganismen probiotischer Art, die Zahnstein und Keime auflösen
  • wird per Pumpstoß auf Zähne und Zahnfleisch gesprüht
Zahnpasta
  • mit Geschmack versehen, z. B. Hundezahnpasta mit Leberwurstgeschmack
  • weitere pflegende Inhaltsstoffe verstärken Wirkung
  • Enzyme senken die Speichelbildung und dadurch entstehende Plaque
Kauartikel
  • unterstützen natürliche Reinigung durch Kauen
  • z. B. Rinderohren oder spezielle Zahnpflege-Sticks
  • Verwendung ein- bis zweimal pro Woche empfohlen
Spielzeug
  • Bälle oder Knochen aus Naturkautschuk oder Silikon
  • massieren das Zahnfleisch und fördern die Durchblutung

1.3. Die Vor- und Nachteile von Hundezahnpasta

Die verschiedenen Zahnpflege-Produkte für Hunde haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Welches Produkt Ihr Hund am ehesten annimmt, hängt von dessen Vorlieben ab. Insgesamt ist Hundezahnpasta jedoch ein sehr hilfreiches Zahnpflege-Produkt, das die Maulhygiene Ihres Hundes zuverlässig unterstützt. Doch auch dieses Produkt zieht einige Nachteile mit sich. Was die Vor- und Nachteile von Hundezahnpasta sind, haben wir Ihnen in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

    Vorteile
  • tägliche Anwendung möglich
  • mit leckerem Geschmack angereichert
  • Enzyme und Inhaltsstoffe gegen Zahnstein
  • sorgt für frischen Maulgeruch
  • preiswert
    Nachteile
  • nicht jeder Hund mag das Putzen
  • härtet aus, wenn nicht richtig geschlossen wird

2. Wie findet man die beste Hundezahnpasta?

Sie haben sich entschieden, eine Hundezahnpasta zu kaufen, sind aber aufgrund der zahllosen Angebote, Hersteller und Marken unsicher? Wir von WELT.de haben die wichtigsten Kaufkriterien für Sie zusammengefasst. Unsere Kaufberatung hilft Ihnen bei der Entscheidung und gibt Ihnen eine Orientierung, um den persönlichen Hundezahnpasta-Testsieger für sich und Ihren Hund zu finden.

2.1. Geschmack

Hundezahnpasta im Test: Einem Hund werden die Zähne geputzt.

Nicht alle Hunde mögen es, sich die Zähne putzen zu lassen.

Viele Hundezahncremes unseres Vergleichs sind geschmacksneutral, was jedoch nicht jeder Vierbeiner gerne mag. Daher finden sich auf dem Markt auch Hundezahnpasten mit Aroma, z. B. Fleischgeschmack.

Hundezahnpasten mit Geschmack können dabei helfen, die lästige Prozedur zu erleichtern, indem Ihr Hund von dem Geschmack abgelenkt wird und sich dadurch weniger gegen die Zahnpflege wehrt. Sie können dabei ganz nach Vorlieben Ihres Hundes zwischen Hundezahnpasta mit Leberwurstgeschmack, mit Rindfleisch- oder Geflügelaroma oder weiteren Geschmacksrichtungen wählen.

2.2. Inhaltsstoffe der Hundezahnpasta

Auch die Inhaltsstoffe der Hundezahnpasta sind ein wichtiger Faktor. Beispielsweise sollte eine Hundezahnpasta kein Fluorid enthalten. Dieses ist für Menschen zwar vorteilhaft, kann für Hunde hingegen giftig sein und sollte daher unbedingt vermieden werden. Auch Parabene sollten nicht zu den Inhaltsstoffen gehören, da diese Studien zufolge eine Auswirkung auf den Hormonhaushalt des Hundes haben können.

Weiterhin können auch ätherische Öle schädlich sein, da diese bei Hunden Nebenwirkungen wie Erbrechen oder Zittern bewirken können. Auch künstliche Süßstoffe haben in Hundezahnpasta nichts verloren. Diese können zu Verdauungsproblemen führen.

Entzündungshemmend können natürliche Inhaltsstoffe wie Eukalyptus oder Kurkuma wirken. Enzymatische Hundezahnpasta wirkt außerdem der Entstehung von Plaque entgegen und nimmt Bakterien den Nährboden.

Die getestete Hundezahnpasta steht in einem leeren Regal.

Diese Hundezahnpasta von Take Care wurde von Tierärzten entwickelt.

2.3. Reinigungskwirkung

Natürlich sollte der Effekt der Hundezahnpasta überzeugen, denn die Reinigungswirkung stellt eines der wichtigsten Kaufkriterien dar. Um nicht erst einen Hundezahnpasta-Test selber durchführen zu müssen und von der Wirkung enttäuscht zu sein, empfehlen wir Ihnen einen Blick in unsere Vergleichstabelle. Hier finden Sie einige Produkte, die bereits andere Frauchen und Herrchen in ihrer Wirkung überzeugen konnten.

Lesen Sie sich auch Rezensionen zu verschiedenen Produkten durch. Diese können Ihnen helfen, authentische Eindrücke über die Hundezahnpasten zu gewinnen und die Reinigungswirkung im Vorhinein besser einschätzen zu können.

2.4. Konsistenz

Hundezahnpasten können verschiedene Konsistenzen haben. Einige sind dabei recht fest, wohingegen andere Produkte eine gelartige Konsistenz aufweisen. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass sich die Zahncreme gut verteilen lässt und an den Zähnen Ihres Hundes haften bleibt. Unter Umständen findet Ihr Hund ein Gel angenehmer als eine Creme.

Gut zu wissen: Eine Hundezahnpasta sollte nicht schäumen. Ein Schäumen könnte Ihr Hund als unangenehm empfinden. Außerdem würde ein Schäumen darauf hindeuten, dass Stoffe enthalten sind, die auch in Zahnpasta für Menschen enthalten sind, die Hunden jedoch schaden könnten.

2.5. Menge in g

Da eine Zahnpasta für Hunde bestenfalls täglich verwendet werden sollte, ist die Frage der Ergiebigkeit nicht außer Acht zu lassen. Im Schnitt beinhalten Hundezahnpasten 70 g, einige Produkte punkten sogar mit 100 g Inhalt. Eine kleine Packung ist jedoch vor allem dann sinnvoll, wenn Sie das Produkt zunächst testen möchten.

Tipp: Achten Sie insbesondere auch auf das Preis-Mengenverhältnis. Es kommt nicht selten vor, dass Hersteller mit Mogelpackungen wenig Inhalt teuer verkaufen. Überdies finden Sie im Onlinehandel oftmals Vorteilsangebote z. B. mit zwei Pasten zu einem vergünstigten Preis. Dies ist unter anderem häufig bei Petosan-Hundezahnpasta der Fall.

Hundezahnpasta im Test: Hundegebiss in Nahaufnahme.

Die regelmäßige Verwendung von Hundezahnpasta beugt Krankheiten vor und sorgt für frischen Atem.

3. Welche Hersteller bieten gute Hundezahnpasta an?

Sowohl im Onlinehandel als auch bei Fressnapf finden Sie Hundezahnpasta von zahlreichen Anbietern. Dies macht die Wahl nicht gerade leicht. Mittlerweile haben sich jedoch einige Hersteller von Hundezahnpasten bewährt und viele Kunden vertrauen auf diese. Die Bewertungen zu Produkten verschiedener Anbieter, die andere Kunden verfasst haben, kann ein Anhaltspunkt für Sie sein, um ein Produkt zu finden, das zu den Bedürfnissen Ihres Hundes passt.

Die bekanntesten Marken und ihre Merkmale haben wir von WELT.de daher in der folgenden Tabelle für Sie zusammengefasst:

Marke Merkmale
Trixie-Hundezahnpasta
  • erhältlich mit Rindfleischaroma oder Minze
  • auch im Set mit Fingerzahnbürste zu finden
  • Inhalt 100 g
Virbac-Zahnpasta für Hunde
  • mit Geflügelgeschmack
  • kann auch für Katzen verwendet werden
  • enthält polierende Elemente
  • Inhalt 70 g
Orozyme-Hundezahnpasta
  • enthält patentierten Enzymkomplex
  • zusätzliches Bürsten laut Hersteller nicht nötig
  • auch als effektives Gel oder Kaustreifen erhältlich
  • Inhalt 70 g
Petosan-Hundezahnpasta
  • mit Geflügel-Geschmack
  • Pyrophosphate gegen Zahnstein
  • Inhalt 70 g
Hundezahnpasta im Test: Hund kaut auf Hundeknochen.

Auch der Einsatz von Kauartikeln ist wichtig für die Zahnhygiene eines Hundes.

4. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Hundezahnpasta-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Unser Kauratgeber konnte noch nicht alle Fragen beantworten, die Sie zum Hundezahnpastakauf haben? Dann empfehlen wir einen Blick in unsere abschließende FAQ-Kategorie, in der wir Fragen aus verschiedenen Hundezahnpasta-Tests im Internet gesammelt und für Sie beantwortet haben.

4.1. Wie bringt man einem Hund das Zähneputzen bei?

Fangen Sie am besten schon im Welpenalter damit an, Ihren Hund an das Zähneputzen zu gewöhnen. Eine Hundezahnpasta mit einem leckeren, für Hunde entwickelten Geschmack kann Ihrem Hund dabei helfen. Geben Sie Ihrem Vierbeiner zunächst nur etwas Zahnpasta zum Abschlecken, damit er Geschmack daran finden kann.

Wenn Ihr Hund die Paste gut annimmt, können Sie beginnen, ihn an die Kontrolle der Zähne und anschließend an die Bürste zu gewöhnen. Ziehen Sie für die Zahnkontrolle die Lippen des Hundes auseinander und geben Sie etwas Zahnpasta auf das Zahnfleisch. Den nächsten Schritt können Sie mit einer Fingerzahnbürste beginnen. Beginnen Sie mit dem Putzen an den Vorderzähnen.

Die Hundezahnpasta die getestet wurde steht vor einer weißen Kiste, worin sich ein Polster befindet.

Die Verwendung von Hundezahnpasta von Take Care und anderen Marken kann dazu beitragen, das Zahnfleisch der Tiere gesund zu halten und Zahnstein zu reduzieren.

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4.2. Ist jede Hundezahnpasta für Welpen geeignet?

Unterschiede in der Altersempfehlung gibt es bei Hundezahnpasta nicht. Sie können also jede der Hundezahnpasten aus unserer Vergleichstabelle auch für Ihren Welpen nutzen.

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4.3. Kann man Hundezahnpasta auch selber machen?

Sie können Zahnpflege mit natürlichen Inhaltsstoffen selber anrühren. Oft wird eine Mischung aus Kokosöl, Minze und Natron, ggf. auch Petersilie, empfohlen. Enzymatische Hundezahnpasten können allerdings wirksamer sein.

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4.4. Wie teuer ist Hundezahnpasta?

Einige günstige Hundezahnpasten sind für etwa 4 Euro zu finden. Teurere Produkte kosten um die 12 Euro pro Packung. Sets mit Hundezahnbürsten erhalten Sie ja nach Hersteller auch bereits ab 6 Euro.

Die getestete Hundezahnpasta steht auf einer Holzfläche.

Diese Hundezahnpasta von Take Care befindet sich in einer handlichen Tube und ist einfach in der Anwendung.

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4.5. Hat die Stiftung Warentest Hundezahnpasta bereits getestet?

Nein, bis dato hat die Stiftung Warentest leider noch keinen Test zu Hundezahnpasta veröffentlicht und somit noch keine Hundezahnpasta zum Testsieger gekürt. In Online-Tests von Hundezahnpasta häufig empfohlene Marken und Hersteller haben wir von WELT.de hier für Sie aufgelistet:

  • Emmi-Pet
  • Nutri-Vet
  • Orozyme
  • Petosan
  • Trixie
  • Virbac
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