
Halten Sie Ihren Hund beim Schneiden möglichst still, damit Sie ihn nicht verletzen. Es helfen Leckerlies zur Belohnung.
Der Aufbau einer Hundeschere ist simpel. Jede Hundeschere verfügt über zwei Augen, in die Sie Ihre Finger zum Schneiden stecken. Am unteren Ende verfügt die scharfe Hundeschere über zwei Klingen, die beim Zusammentreffen das Fell abschneiden. An den Augen für die Finger verfügen manche Hundescheren über Fingerhaken.
Die meisten Modelle verfügen über lediglich einen gebogenen Fingerhaken an einem Auge der Schere. Der Fingerhaken dient der Ablage des kleinen Fingers beim Schneiden und gewährleistet Ihnen somit mehr Stabilität und präzise Schnitte. Durch die Ablage des kleinen Fingers liegen bei dieser Schere alle Finger in einer Linie, was die Ergonomie verbessert und für eine geringere Ermüdung beim Schneiden sorgt.
Einige Modelle erhalten Sie mit zwei Fingerhaken. Diese Modelle können Sie umdrehen und Ihren kleinen Finger auf beiden Seiten der Schere ablegen. Häufig verfügen seitlich gebogene Scheren oder Modellierscheren für den Hund über zwei Fingerhaken, sodass Sie die Schere beidseitig nutzen können. Dies ermöglicht Ihnen beim Schneiden mehr Flexibilität.
Eine Modellierschere für den Hund verfügt über eine glatte und eine gezahnte Klinge. Durch diese Konstruktion schneiden Sie mit jedem Schnitt nur rund die Hälfte der Haare.
Eine weitere Option ist eine Effilierschere für den Hund mit zwei gezahnten Klingen. Bei diesen Modellen schneiden Sie hingegen nur rund ein Drittel der Haare pro Schnitt. Beide Scheren sind auch als Ausdünnscheren bekannt.
In der folgenden Tabelle haben wir von WELT.de Ihnen die wesentlichen Vor- und Nachteile von Scheren mit Fingerhaken zusammengefasst:
Vorteile- bessere Kontrolle beim Schneiden
- verbesserte Ergonomie
- mehr Stabilität
- mehr Präzision beim Schneiden
Nachteile- anfangs gewöhnungsbedürftig
- eingeschränkte Auswahl
- ohne Fingerhaken sind Hundescheren oftmals günstiger