Jeder Nutzer stellt andere Anforderungen an eine Heizdecke. In welchen Fällen Sie mit welchem Modell die richtige Wahl treffen, können Sie hier nachlesen. Als kleine Alternative zu Heizdecken sind auch Heizkissen einsetzbar.
Heizdecke für gemütliche Stunden auf der Couch: die Wärmezudecke
Vor allem abends auf der Couch, wenn der Stress des Tages allmählich nachlässt, neigen viele Menschen zum Frieren. Eine Wärmezudecke sorgt schnell für Abhilfe, denn sie hilft beim Entspannen und reduziert durch die wohlige Wärme das Risiko für Verspannungen. Wer hohe Temperaturen mag, greift zu einer Heizdecke mit hoher Wattzahl. Beachten Sie jedoch, dass hohe Leistungen nicht für den Dauerbetrieb geeignet sind. Wenn Sie die Decke über mehrere Stunden verwenden, nutzen Sie eine niedrige Wärmestufe, um einen Wärmestau zu vermeiden und den Stromverbrauch zu reduzieren.

Heizdecken von beurer und weiteren Herstellern werden in verschiedenen Farben angeboten und lassen sich damit dem Ambiente anpassen.
Außerdem gilt: Je höher die Anzahl der Wärmestufen ist, umso individueller können Sie die Temperatur anpassen. Ansonsten kann es passieren, dass die eine Stufe Ihnen zu kalt ist, die nächsthöhere aber bereits zu warm. Auch der Stromverbrauch lässt sich durch die Möglichkeit einer präzisen Einstellung verringern. Wie bereits erwähnt, werden Wärmezudecken meist über einen Netzstecker mit Strom versorgt. Im Handel finden Sie jedoch auch Ausführungen, die speziell für das Auto konzipiert wurden und mit einem 12V-Anschluss kompatibel sind.
Abends in ein vorgewärmtes Bett schlüpfen: Das Wärmeunterbett
Für alle, denen beim Entspannen auf der Couch eine normale Wolldecke genügt, die aber abends in ein vorgewärmtes Bett schlüpfen möchten, empfiehlt sich ein Wärmeunterbett. Auch Nutzer, die abends im Bett lesen und dabei von einer wohligen Wärme profitieren möchten, treffen mit einem Wärmeunterbett die richtige Wahl. Je nach Modell kann die Decke die ganze Nacht hindurch laufen. Wenn Sie dies wünschen, entscheiden Sie sich für ein Wärmeunterbett mit einer Abschaltautomatik, die nicht bereits nach wenigen Stunden greift. Am besten eignet sich ein Modell mit Zeitschaltuhr.
Da Akkus und Batterien nur auf einen Betrieb von wenigen Stunden ausgelegt sind, werden Wärmeunterbetten normalerweise über ein Stromkabel betrieben. Achten Sie darauf, dass dieses für Ihre Zwecke ausreichend lang ist. Das Bedienelement eines Wärmeunterbetts sollte auch im Dunkeln gut lesbar sein, falls Sie mitten in der Nacht die Temperatur anpassen oder das Gerät ausschalten möchten, ohne das Licht anzumachen.
Wärmespender für einen entspannten Rücken: Das Wärme-Cape
Bei einem Wärme-Cape handelt es sich um eine Heizdecke in abgewandelter Form. Es ist so geschnitten, dass Sie es über die Schultern legen können. Häufig befindet sich im vorderen Bereich ein Knopf, einige Modelle werden hingegen einfach über den Kopf gestülpt. Das Wärme-Cape eignet sich daher vorrangig zum Wärmen des Oberkörpers.