Ratgeberübersicht
  1. Wie funktioniert ein Hauswasserautomat?
  2. Was ist bei der Bedienung von Hauswasserautomaten zu beachten?
  3. Welche gesetzlichen Bestimmungen für Hauswasserautomaten gibt es?
  4. Welche Arten von Hauswasserautomaten gibt es?
  5. Welche Vor- und Nachteile hat ein Hauswasserautomat?
  6. Welche wichtigen Kaufkriterien sollte der beste Hauswasserautomat erfüllen?
  7. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Hauswasserautomat-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Bei der Anschaffung eines Hauswasserautomaten kommt es darauf an, welche Art Wasser befördert werden soll. Brunnen- oder Grundwasser kommen ohne Vorfilter aus. Für Regenwasser wird der Filter dagegen notwendig.
  • Der Wasserdruck entscheidet über die Funktionalität des Hauswasserwerks. Wenn Sie mehrere Verbraucher bedienen wollen, sollte der Druck fünf bar nicht unterschreiten.
  • Damit ein Hauswasserautomat effizient arbeitet, ist die Förderhöhe ein wichtiges Kriterium. Förderhöhen zwischen 40 und 50 Metern sind für die Gartenbewässerung empfohlen.

hauswasserautomat-test

Während der Gartensaison wirft die Bewässerung Fragen auf. Verfügen Sie über eine Zisterne oder haben sogar einen eigenen Brunnen auf Ihrem Grundstück, lohnt sich ein Hauswasserautomat für die Gartenbewässerung. Entscheiden Sie sich für ein Hauswasserwerk mit ausreichend Druck und einem entsprechenden Filter, können Sie ohne Probleme mehrere Sprinkler einsetzen und Ihren kompletten Garten bewässern.

Mit einem Hauswasserautomaten für Brunnen und Zisternen können Sie sich unabhängig von der öffentlichen Wasserversorgung machen, nachhaltig wirtschaften und Geld einsparen. In unserer WELT.de-Kaufberatung mit Hauswasserautomat-Vergleich 2025 klären wir über die verschiedenen Typen auf und geben Hinweise über wichtige Kaufkriterien.

Im Test: Ein Hauswasserautomat von schräg unten auf einem Regal.

Vor dem Betrieb von Hauswasserautomaten von GARDENA und weiteren Herstellern müssen Sie am Gerät den gewünschten Druck einstellen.

1. Wie funktioniert ein Hauswasserautomat?

Dabei fällt der Blick in Hauswasserautomat-Tests zunächst auf die einzelnen Bestandteile der Geräte:

  • Pumpe
  • Manometer
  • Sicherheitsventil
  • Druckbehälter

Bei den Pumpen handelt es sich meist um Kreiselpumpen mit verschiedenen Stufen. Kaufen Sie einen Hauswasserautomat günstig, können auch Tauch- oder Unterflurpumpen zum Einsatz kommen.

Tipp: Unterflurpumpen verlangen nach einem höheren Wartungsaufwand und verfügen lediglich über eine Ansaugtiefe von maximal sechs Metern.

Im Druckbehälter sind Luft oder Stickstoff eingeschlossen. Das Gas wird vom einströmenden Wasser komprimiert. Den Wert stellen Sie vorab am Hauswasserautomat mit Druckschalter ein. Ist der gewünschte Druck erreicht, schaltet die Pumpe ab. Wenn Sie Wasser entnehmen, dehnt sich das Gas aus, bis ein bestimmter Druckpunkt erreicht ist. Anschließend springt die Pumpe wieder an und befördert das Wasser durch die Leitung.

hauswasserautomat mit trockenlaufschutz

Hauswasserautomaten sind ideal für die Bewässerung Ihres Gartens.

2. Was ist bei der Bedienung von Hauswasserautomaten zu beachten?

Ist der Hauswasserautomat nicht selbstansaugend, müssen Sie das Gerät vor Inbetriebnahme komplett mit Wasser füllen. Von Vorteil ist ein Hauswasserautomat mit Trockenlaufschutz. Weiterhin benötigen Sie im Ansaugschlauch ein Rückschlagventil. Dadurch wird das Wasser in Schlauch und Pumpe gehalten und muss nicht nach jeder Unterbrechung des Betriebsvorgangs neu eingefüllt werden.

Nach Starten der Pumpe kann es einige Sekunden dauern, bis sich der Wasserdruck aufbaut. Hat der Hauswasserautomat den nötigen Einschaltdruck erreicht, können Sie den Wasserablass öffnen und das Wasser abzapfen.

Hauswasserautomat getestet: Nahaufnahme der Bedienelemente.

Übersichtliche Schaltelemente, wie bei diesem Hauswasserautomaten von GARDENA vorhanden, erleichtern Ihnen die Bedienung der Geräte.

3. Welche gesetzlichen Bestimmungen für Hauswasserautomaten gibt es?

Die gesetzlichen Bestimmungen können von der Nutzungsabsicht abhängig gemacht werden. Dabei gilt es, zwischen einem Hauswasserautomat für die Gartenbewässerung und einem Hauswasserautomat mit Trinkwassernachspeisung zu unterscheiden.

Sollen die Geräte für die Trinkwasserversorgung genutzt werden, sind die Auflagen höher, als wenn mit dem Hauswasserwerk Brauchwasser befördert wird. Verpflichtend sind beispielsweise die Verwendung eines baumustergeprüften Druckbehälters oder die Verwendung von Frostschutz.

hauswasserautomat leise

Mit einem Hauswasserautomaten können Sie auch Wasser für Ihren Pool oder Gartenteich fördern.

4. Welche Arten von Hauswasserautomaten gibt es?

In Hauswasserautomat-Tests wird die Unterscheidung der einzelnen Modelle dieser Kategorie anhand der Pumpen vorgenommen. Die verwendeten Pumpen unterscheiden sich im Hinblick auf Herstellung, Aufbau und Funktionalität. Wir haben Ihnen auf WELT.de eine Übersicht mit den genutzten Pumpen zusammengestellt.

Art Besonderheiten des Hauswasserautomats
Hauswasserautomat mit Zentrifugalpumpe
  • Erzeugung von Unterdruck
  • hohe Umdrehungsgeschwindigkeit
  • kostengünstig in der Anschaffung
Hauswasserautomat mit Jetpumpe
  • arbeitet ähnlich einer Zentrifugalpumpe
  • Laufrad wird durch Wasserstrahl angetrieben
  • langlebig und wartungsarm
Hauswasserautomat mit Saugpumpe
  • erreichen nur geringe Fördermengen
  • Wasser wird durch dünne Leitung angesaugt
  • geringe Betriebslautstärke

5. Welche Vor- und Nachteile hat ein Hauswasserautomat?

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, einen Hauswasserautomat zu kaufen, werden Sie sich auch für die Vor- und Nachteile der Marke interessieren. Diese betreffen Modelle von Einhell, Gardena, Scheppach oder WALTER gleichermaßen und werden in einem Hauswasserautomat-Test deutlich gemacht.

    Vorteile
  • Hauswasserautomat geeignet für Brunnen und Zisternen
  • unabhängige Versorgung mit Nutz- und Brauchwasser laut Hauswasserautomat-Tests möglich
  • Hauswasserautomat läuft relativ leise
  • effizient und umweltfreundlich durch die Nutzung von Brunnen- oder Regenwasser
  • Hauswasserautomat kann für Toilettenspülung oder Gartenbewässerung genutzt werden
    Nachteile
  • eigene Wasserquelle muss vorhanden sein
  • Fördermenge unterscheidet sich
  • Hauswasserautomat nicht immer leise im Betrieb
  • Wartung der Geräte darf nicht versäumt werden
Ein getesteter Hauswasserautomat neben anderen auf einem Regal.

Ein Hauswasserautomat von GARDENA und anderen Marken wird mit dem Stromnetz verbunden und sollte daher in der Nähe einer Steckdose aufgestellt werden.

6. Welche wichtigen Kaufkriterien sollte der beste Hauswasserautomat erfüllen?

hauswasserautomat mit druckschalter

Als Wasserquelle für Ihren Hauswasserautomaten kann beispielsweise eine Zisterne dienen.

Nun bekommen Sie auf WELT.de einen Einblick in relevante Kauffaktoren. Hersteller wie T.I.P., Agora-Tec, Metabo oder Kärcher bieten Modelle für unterschiedliche Einsatzzwecke an. Vergleichsergebnisse der Stiftung Warentest können wir in unsere Betrachtungen nicht einfließen lassen, da sich das Portal noch nicht mit dieser Produktgruppe befasst hat. [Stand: 02/2023].

Daher sollten Sie bei einem eigenen Hauswasserautomat-Vergleich auf folgende Aspekte achten:

  • Einsatzzweck: Vorab sollten Sie sich überlegen, wo Sie einen Hauswasserautomat anschließen möchten. Davon hängt die Hauswasserautomat-Funktion maßgeblich ab. So kann ein Hauswasserwerk mit Filter für die Befüllung von Teichen oder Swimmingpools eingesetzt werden oder Sie nutzen das Wasser für diverse Reinigungsarbeiten. Schließen Sie das Hauswasserwerk mit Druckschalter an die häusliche Wasserleitung an, können Toilettenspülung, Waschmaschine oder Geschirrspüler damit versorgt werden.
  • Förderdruck: Der Förderdruck richtet sich nach der Anzahl der Abnehmer. Möchten Sie lediglich den Rasen bewässern, ist ein Hauswasserautomat mit 5 bar vollkommen ausreichend. Möchten Sie mehrere Sprenger einbinden, ist es von Vorteil, wenn der Hauswasserautomat 6 bar mitbringt.
  • Förderhöhe: Die Förderhöhe richtet sich nach der Beschaffenheit Ihres Grundstücks. Wird der Hauswasserautomat mit Trockenlaufschutz im Keller aufgestellt und das Gelände weist einige Erhebungen auf, sollte eine Förderhöhe von 50 Metern ausreichen. Ist das Gelände eben, können auch Modelle mit 40 Metern Förderhöhe in einem Hauswasserautomat-Test überzeugen.
  • Ansaughöhe: Die Ansaughöhe wiederum ist von der Größe der Wasserquelle abhängig. Bei einfachen Regenwasserspeichern reicht eine Ansaughöhe von sieben Metern aus. Soll der Hauswasserautomat mit Trinkwassernachspeisung Grundwasser ansaugen, machen sich Ansaughöhen von acht bis neun Metern bezahlt. Für außergewöhnlich hohe Fördertiefen kann ein Hauswasserautomat mit 12 m Ansaughöhe gewählt werden.
  • Leistung: Möchten Sie nur einen Verbraucher bedienen, kann Ihr Hauswasserautomat-Testsieger mit 500 Watt auskommen. Mit der Zahl der Abnehmer sollte sich auch die Leistung in W erhöhen. Bei drei Abnehmern sollte der Hauswasserautomat 1100 Watt mitbringen. Für mehr als drei Verbraucher sind Geräte mit einer Leistung von 1300 Watt zu empfehlen.
  • Material: Beim Gehäusematerial haben Sie die Wahl aus einem Hauswasserautomat aus Edelstahl oder Modellen aus Kunststoff. Edelstahl erweist sich als langlebig und hochwertig. Ist der Hauswasserautomat selbstansaugend und besteht aus Kunststoff, kann das Gerät in seiner Leistung ebenfalls überzeugen und bringt ein geringeres Gewicht in kg mit. Allerdings sind die Geräte in der Regel als weniger hochwertig einzustufen.

7. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Hauswasserautomat-Tests bzw. Vergleichen suchen

Sie möchten einen Hauswasserautomat 4000/5e anschaffen oder haben sich für einen Hauswasserautomat 5000/5e LCD aus dem Hause Gardena entschieden? Auch wenn Sie noch keine konkreten Vorstellungen besitzen, können Ihnen unsere abschließenden FAQs weitere nützliche Hinweise rund um ein Hauswasserwerk im eigenen Garten liefern.

7.1. Was ist der Unterschied zwischen einer Gartenpumpe und einem Hauswasserautomaten?

Welche Wasserquellen können für einen Hauswasserautomat genutzt werden?

Mit Ausnahme von Trink- und Kochwasser spielt die Wasserqualität für die meisten Einsatzzwecke primär keine Rolle. Soll der Hauswasserautomat für Toilettenspülung oder Pflanzenbewässerung genutzt werden, lässt sich das Wasser aus der Regentonne ohne Probleme nutzen. Weitere mögliche Wasserquellen für einen Hauswasserautomat mit Druckschalter sind Brunnen, Zisternen, Teiche, Seen, Flüsse oder Bäche.

Eine Gartenpumpe lässt sich verwenden, wenn Sie einen Teich oder Pool mit Wasser aus einem Brunnen oder einer Zisterne speisen möchten. Für die Wasserversorgung von Gebäuden bietet sich ein Hauswasserautomat mit 6000 l/h Fördermenge an.

Der Unterschied zur Gartenpumpe besteht in der Funktionsweise. Ein Hauswasserautomat springt ständig an, in Abhängigkeit zum Wasserdruck. Gartenpumpen können mit hohem Druck arbeiten, sind für die Versorgung von Toilettenspülung oder Waschmaschine aber nicht geeignet.

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7.2. Welcher ist der beste Hauswasserautomat?

Dies kann leider nicht pauschal beantwortet werden. Wie Sie bereits erfahren haben, spielt eine ganze Reihe von Faktoren eine Rolle, ob sich ein Hauswasserautomat mit 6000 l/h Fördermenge für Ihre Belange eignet oder Sie beim Hauswasserautomat eine Ansaughöhe von 9 m benötigen.

Der beste Hauswasserautomat ist im Hinblick auf folgende Kriterien auf Ihre individuellen Bedürfnisse abzustimmen:

  • Ansaughöhe
  • Fördermenge
  • Leistung
  • Förderhöhe
  • Druck
hauswasserautomat selbstansaugend

Möchten Sie einen Brunnen als Wasserquelle nutzen, sollten der Hauswasserautomat über eine entsprechende Förderhöhe verfügen.

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7.3. Was ist passiert, wenn der Hauswasserautomat nicht genug Druck aufbaut?

Nehmen Sie Ihren Hauswasserautomat in Betrieb und es wird zu wenig Druck aufgebaut, kann dies verschiedene Ursachen haben. Sie können am Hauswasserautomat den Druck einstellen. Funktioniert der Hauswasserautomat mit 5.000 l/h Fördermenge nicht wie gewünscht, können folgende Fehlerquellen in Betracht kommen:

  • Pumpenrad ist locker oder falsch montiert
  • Pumpe saugt Luft an
  • Rückschlagventil ist defekt
  • Dichtungen müssen erneuert werden
  • Druckkörper der Membran ist defekt
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7.4. Welchen Zweck erfüllt der Druckbehälter bei einem Hauswasserautomat?

Mit einem Druckbehälter kann verhindert werden, dass die Geräte bei jeder Wasserentnahme anspringen. Der Speicher des Kessels besitzt etwa zehn Liter Wasser. Die Förderleistung der Pumpe setzt erst nach der Entnahme ein. Pumpen mit Druckbehälter eignen sich für die Haus-Versorgung, wenn kein Wasseranschluss vorhanden ist.

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7.5. Was ist bei der Wartung von Hauswasserautomaten zu beachten?

Sie sollten regelmäßig den Luftdruck Ihres Hauswasserautomaten überprüfen. Dies ist bei allen Anlagen mit einem Membrankessel notwendig. Die Überprüfung sollte unmittelbar nach dem Kauf und anschließend im Abstand von drei Monaten stattfinden.

Wie Sie dabei vorgehen, verrät Ihnen folgende Übersicht

Tätigkeit Erläuterung
Stecker ziehen
  • bevor die Überprüfung durchgeführt werden kann, muss das Gerät vom Strom getrennt werden
Öffnen der Auslaufventile
  • Wasserleitung und Kessel müssen komplett entleert werden
Druckprüfer anschließen
  • Druckprüfer wird mit dem Belüftungsventil des Kessels verbunden
  • Druck zwischen 1,5 und 1,8 bar optimal
Luft aufpumpen
  • bei zu niedrigem Druck pumpen Sie mittels Kompressor oder Luftpumpe Luft über das Belüftungsventil nach

Nach der Wartung kann die Anlage wieder in Betrieb gehen.

Tipp: Der Wasserhahn sollte während der Prüfung des Luftdrucks geöffnet bleiben. Erst nach der Entlüftung und wenn das Wasser wieder kontinuierlich fließt, kann die Entnahmestelle geschlossen werden.

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Im Video vorgestellt: Hauswasserautomat

In diesem YouTube-Video erfahren Sie alles über die Comfort Gartenpumpe 4000/5 von Gardena. Erfahren Sie, warum diese Pumpe die perfekte Wahl für die Bewässerung in Ihrem Garten ist und wie sie Ihnen dabei helfen kann, Wasser effizienter zu nutzen. Tauchen Sie ein in die Welt der Gartenbewässerung und entdecken Sie die Vorteile dieser hochwertigen Pumpe.