Wollen Sie eine Haustür kaufen, sollten Sie einige Kaufkriterien beachten. Dazu gehört unter anderem die Auswahl der richtigen Materialien, etwaige zusätzliche Sicherheitsvorrichtungen sowie das Design der Haustür. Achten Sie auch darauf, Ihre Haustür abzudichten, um eine gute Energieeffizienz zu gewährleisten. Im Folgenden beziehen wir uns vor allem auf diese Punkte:

Neben dem Aussehen Ihrer neuen Haustür spielen vor allem Einbruchschutz, Schließmechanismus und robuste Materialien eine wichtige Rolle.
- Material und Farbe
- Maße und Gewicht
- Ausführung mit Seitenteil oder ohne und Energieeffizienz
- Funktionen und weitere hilfreiche Zusätze
Es empfiehlt sich außerdem, einen Haustür-Vergleich durchzuführen, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.
3.1. Material und Farbe
Haustüren können aus verschiedenen Materialien bestehen. Besonders beliebt sind hierbei Kunststoff, Holz, Aluminium und Stahl. Um Ihnen einen besseren Überblick zu geben, haben wir für Sie auf welt.de eine Vergleichstabelle zu den verschiedenen Materialien und deren Eigenschaften vorbereitet:
| Materialien-Arten | Eigenschaften |
| Haustür aus Holz | - bringen Natur ins Haus und strahlen Wärme aus
- verschiedene Stile möglich von traditionell bis modern
- bieten gute Isolierung
- können problemlos nachgestrichen oder nachlackiert werden
- besonders beliebt ist Haustür aus Eiche, Kiefer, Mahagoni sowie Meranti
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| Haustür aus Aluminium | - robuste und langlebige Türen
- benötigen geringe Wartung
- ideal für moderne Architektur
- relativ leicht und dadurch instabiler als andere Materialien
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| Haustür aus Kunststoff | - bestehen meist aus PVC
- wartungsarm, langlebig und mit guten Isoliereigenschaften ausgestattet
- in verschiedenen Designs und Farben erhältlich
- gutes Preis-Leistungsverhältnis
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| Haustür aus Stahl | - sehr robust, sicher und widerstandsfähig gegen Einbruch
- sehr stabil
- verschiedene Oberflächenbehandlungen und Designs möglich
- ideal für Bereich mit erhöhten Sicherheitsbedarf
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Außerdem gibt es noch die Haustür aus Glas. Meist wird Glas als Einsatz genutzt oder in einer Kombination mit Holz und Aluminium verteilt. Natürlich gibt es auch vollständig verglaste Türen. Glas ist in der aktuellen Zeit sehr beliebt und steht für einen modernen Baustil sowie Eleganz. Es ermöglicht eine helle und einladende Atmosphäre. Hierbei wird Sicherheitsglas verwendet.
Laut Haustür-Tests im Internet sind vor allem Haustüren aus Aluminium sehr beliebt. Daher haben wir uns auf welt.de die Vor- und Nachteile von Haustüren aus Aluminium genauer angesehen:
Vorteile- robust und langlebig
- bieten hohe Stabilität und sind witterungsbeständig
- geringe Wartung und dank Pulverbeschichtung vielfältig im Design
Nachteile- geringere Wärmedämmung im Vergleich zu Stahl oder Holz
- eher preisintensiver in der Anschaffung
Mit dem Material geht auch die Wahl der Farbe einher. Besonders beliebt ist die Haustür in Anthrazit. Ebenso häufig sieht man die Haustür auch in Weiß. Auch ist die Haustür in Grau sehr gern gesehen. Besteht diese aus Holz, so ist die Haustür häufig aus Eiche-Massiv-Holz und damit besonders ansprechend. Achten Sie ebenso auf das Material des Haustürgriffes. Auch bei dem Türgriff für die Haustür können Sie zwischen Edelstahl, Aluminium, Messing, Kunststoff und sogar Holz wählen. Edelstahl ist dabei das beliebteste Material vom Griff, denn es ist korrosionsbeständig, wartungsarm und robust.
3.2. Maße, Gewicht und Ausrichtung

Eine Haustür mit Glaseinsätzen sorgt für eine elegante Optik und mehr natürliches Licht im Flur.
Als nächstes sollten Sie unbedingt die Maße und das Gewicht Ihrer Haustür beachten. Die gängigste Größe einer Haustür ist 100 x 200 cm. Die Breite ermöglicht einen guten Durchlass von Möbeln oder anderen sperrigen Teilen. Entscheiden Sie sich für eine Haustür mit Seitenteil, können Sie den Eingangsbereich natürlich noch mal optisch vergrößern.
Das Gewicht der Haustür orientiert sich an dem verwendeten Material. Eine Haustür aus Kunststoff oder Aluminium ist leichter als eine Haustür aus Stahl. Besteht die Haustür aus Eiche-Massiv-Holz, dann bringt diese ein ganz schönes Gewicht mit sich. Ebenso entscheidet das Gewicht über Sicherheit und Robustheit. So sind Sicherheitstüren meist schwerer als normale Haustüren. In der Regel wiegen Haustüren zwischen 30 bis hin zu 100 kg. Glaselemente erhöhen das Gewicht.
Natürlich sollten Sie ebenso auf die Ausrichtung der Haustür achten. Wie bereits oben beschreiben, gibt es Türen, die nach innen, nach außen oder in beide Seiten öffnen. Bei klassischen Türen wird meist die einseitige Ausrichtung genutzt. Daher sollten Sie die Einsatzbereiche beachten, für die Sie die Haustür benötigen. Ist sie für ein einfaches Wohnhaus, werden meist innenauswärts ausgerichtete Haustüren verbaut. Bei einer Haustür mit viel Kundenverkehr ist eine Pendeltür sinnvoll.
3.3. Ausführung mit Seitenteil oder ohne und Energieeffizienz

Viele Haustüren lassen sich nicht nur für den Hauseingang, sondern z. B. auch für Keller oder Garage nutzen.
Sie müssen sich bei Ihrer Wahl entscheiden, ob Sie Ihre Haustür mit Seitenteil oder ohne haben wollen. Eine Haustür mit Seitenteil hat meist ästhetische und architektonische Gründe. Außerdem kann ein Seitenteil einen zusätzlichen Eingang darstellen und erleichtert den Transport von sehr sperrigen und großen Gegenständen. Leider senkt ein Seitenteil aber auch die Energieeffizienz einer Haustür, denn es kann gerade im Winter durch dieses zu Wärmeverlust kommen und eine erhöhte Wärmeübertragung nach innen ermöglichen.
Die Energieeffizient einer Haustür ist von nicht zu unterschätzenden Bedeutung. Denn diese entscheidet darüber, wie viel Wärme im Winter entweicht und wie viel Wärme im Sommer hineinkommt. Eine gute Wärmedämmung ist daher unabdingbar. Meist wird eine Haustür aus Aluminium sowie eine Haustür aus Holz zusätzlich mit einer thermischen Trennung ausgestattet. Bei der Wahl des Glases sollten Sie auf Isolierglas oder spezielle Wärmeschutzglas setzen. Auch die Luftdurchlässigkeit einer Eingangstür ist wichtig. Daher sollte eine qualitativ hochwertige Haustür mit Dichtungen ausgestattet sein, die vor Zugluft, Lärm und Feuchtigkeit schützen. Eine fachgerechte Montage ist bei der Energieeffizient sehr wichtig. Die maximale Energieeffizienz einer Haustür kann nur durch eine korrekte Installation genutzt werden.
Manche Haustüren können Energieeffizienzkennzeichnungen haben. Halten Sie im Zweifelsfall nach diesen Ausschau. Grundsätzlich zahlt sich die Investition in eine energieeffiziente Haustür langfristig aus. Dies konnten auch schon Haustür-Tests im Internet nachweisen, denn dadurch lassen sich Heizkosten und Energieverbrauch senken. Es gibt auch Haustüren, die mit Montageset ausgeliefert werden. Grundsätzlich ist es jedoch zu empfehlen, die Montage einem Profi zu überlassen.
Besonders interessant ist der sogenannte Thermovorhang bei der Haustür. Dieser wird eingesetzt, um die Kälte draußen zu halten, wenn die Dichtungen nicht so gut funktionieren. Man begegnet ihm vor allem bei Hotels oder in der Gastronomie. Er findet aber auch in Privathaushalten mehr und mehr Anklang.
3.4. Funktionen und weitere hilfreiche Zusätze
Eine Haustür kann heutzutage mit einigen interessanten Funktionen ausgestattet werden. So ist zum Beispiel laut Haustür-Tests im Internet eine Haustür mit Fingerprint besonders beliebt. Diese erspart einem den Haustürschlüssel und lässt nur registrierte Nutzer ein. Ebenso beliebt ist eine Haustür mit Oberlicht. Dies wird meist durch zusätzliche Glaseinsätze ermöglicht. Mit dieser Konstruktion wird der Einfall von Tageslicht in den Eingangsbereich ermöglicht. Dabei kann das Oberlicht verschiedene Formen und Größen haben. Häufig wird die Haustür mit Überdachung eingebaut. So ein Vordach bei der Haustür schützt vor Regen und kann direkt Sonneneinstrahlung abhalten. Eine Haustür mit Oberlicht sieht ästhetisch aus, bietet teils eine zusätzliche Belüftungsmöglichkeit und ermöglicht Tageslicht im Eingang. Ebenso senkt es aber auch die Energieeffizienz und kann auch die Privatsphäre beeinträchtigen.
Hinweis: Sie sollten Ihre Haustür nicht selbst einstellen, sondern das Ganze lieber einem professionellen Dienstleister überlassen. Nur dadurch kann eine gute Energieeffizienz garantiert werden.