Wenn Sie sich mit Haarkuren noch nicht auskennen, gilt es, zunächst die verschiedenen Eigenschaften dieser Pflegeprodukte zu verstehen, um eine gute Haarkur, die Ihrem Haartyp entspricht, zu finden. Im Zweifelsfall ist es sinnvoll, bei Ihrem Friseur nachzufragen, welche Maßnahmen für Ihr Haar am wichtigsten sind: Manche Haartypen brauchen vor allem Feuchtigkeit, während andere eine glättende oder eine aufbauende Haarkur bevorzugen.

Bei dieser Schwarzkopf Glisskur handelt es sich um eine Langhaar-Schutz-2-in-1 Kur, wie wir feststellen.
1.1. Haarstruktur: Lange, gefärbte oder krause Haare
Bevor Sie eine Haarkur kaufen, sollten Sie sich also damit beschäftigen, welche Art von Haarstruktur bei Ihnen vorliegt. Denn nur, wenn Sie das passende Produkt für die jeweilige Struktur kaufen, kann die Haarkur ihre Wirkung entfalten.
Es gibt zum Beispiel Pflegeprodukte speziell für lange Haare, für colorierte Haare, für krauses Haar und sogar Haarkuren mit Farbpigmenten für verschiedene Haarfarben. Beispielsweise lassen sich Haarkuren für blondiertes Haar erwerben, die einem Gelbstich entgegenwirken und diesem dadurch mehr Glanz verleihen.
Überlegen Sie außerdem, was Sie sich von der Haarkur wünschen. Wenn Sie Ihr Haar leichter kämmen können möchten, brauchen Sie eine glättende Kur, die ähnlich wirkt wie ein Conditioner oder einem Haaröl. Splissige Haare benötigen eine Kur, die dem Haar viel Feuchtigkeit und Nährstoffe spendet.
1.2. Haartyp: Dünn und brüchig oder lockig
Keratin
Keratin ist ein natürliches Protein, welches in Haaren, Fingernägeln und der Haut enthalten ist. Es sorgt dafür, dass die Haare, Haut und Nägel ausreichend mit Elastizität versorgt sind und schützt auf diese Weise vor dem Brechen. Stylen Sie Ihre Haare häufig mit Hitze, ist es jedoch möglich, dass die Keratinschicht zerstört wird und Ihre Haare somit abbrechen. Mit einer Keratin-Haarkur können Sie dem entgegenwirken.
Abgesehen von der Struktur ist es auch möglich, den Haartyp zu bestimmen. Dünnes und brüchiges Haar kann sowohl glatt als auch lockig oder kraus sein. Es braucht eine spezielle Intensivkur, in der zum Beispiel Öle enthalten sein sollten. Unterstützen Sie die Wirkung der Kur außerdem mit Pflegeprodukten der gleichen Linie oder Marke.
Für Locken bieten sich Haarkuren an, die diese wieder definieren und vor dem Krauswerden schützen. Hierbei eignen sich vor allem Keratin-Haarkuren beziehungsweise Protein-Haarkuren, die splissige und trockene Locken reparieren und Ihre Haare wieder geschmeidig und gesund machen.
Allerdings sollte beachtet werden, dass Keratin-Haarkuren den Haaren möglicherweise das Volumen entzieht, weshalb von einer zu häufigen Anwendung abgesehen werden sollte.
Achtung: Vorsicht ist bei Haaren geboten, die schnell fettig werden. Denn hier kann eine Haarkur mit Öl dazu führen, dass Ihre Haare noch strähniger aussehen und Sie die Haare öfter waschen müssen. In diesem Fall sollten Sie lieber zu einer Kur speziell für fettige Haare greifen.
1.3. Inhaltsstoffe
Aus Umweltschutz- und aus gesundheitlichen Gründen ist es wichtig, auf bestimmte Inhaltsstoffe zu verzichten. Zum Beispiel sind Silikone schädlich für das Haar und beinhalten viel Mikroplastik, das letztendlich in den Ozeanen landet. Achten Sie daher darauf, dass Ihre gewählte Haarkur ohne Silikone hergestellt wurde, wie es auch die Stiftung Warentest empfiehlt .
Versuchen Sie außerdem, auf Parabene und künstliche Parfümstoffe in der Haarkur zu verzichten, denn diese chemischen Zusätze können Allergien auslösen, die Kopfhaut austrocknen, jucken und viele weitere unerwünschte Nebenwirkungen haben. Auch Haarkuren ohne chemische Inhaltsstoffe können neben ihrer pflegenden Wirkung mit einem angenehmen Duft überzeugen.
In den meisten Fällen ist es besser, sich für eine Haarkur ganz ohne chemische Stoffe zu entscheiden. Diese sind als „Naturkosmetik“ ausgezeichnet. Zwar sind Bio-Produkte teurer, aber Sie dürfen sich auch darauf verlassen, dass Ihre neue Kur auf künstlich hergestellte Inhaltsstoffe verzichtet. Damit ist sie nicht nur für Ihre Gesundheit, sondern auch für die Umwelt deutlich besser.
Für Allergiker und Allergikerinnen gilt ebenfalls, dass eine natürliche Haarkur die richtige Wahl ist. Denn so beugen Sie unerwünschten Reaktionen vor.
Die Herstellung von Haarkuren kann ganz unterschiedlich aussehen: So gibt es unter anderem Basilikum-Haarkuren, Olivenöl-Haarkuren, Kokosöl-Haarkuren und Arganöl-Haarkuren, die sich jeweils durch unterschiedliche Vorteile auszeichnen.
Einige Haarkuren sorgen für Feuchtigkeit und Glanz, wohingegen andere Haarkuren gegen Haarausfall eingesetzt werden. Ziehen Sie folgende Tabelle zu Rate, die Ihnen zeigt, welche Haarkuren bei den verschiedenen Typen von Haaren angewandt werden sollten:
| Typ | Beschreibung |
| Basilikum-Haarkur | - pflegt und stärkt dünnes, trockenes und brüchiges Haar
- wirkt Haarausfall entgegen und
- versorgt das Haar mit Nähr- und Mineralstoffen
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| Olivenöl-Haarkur | - hilft gegen sprödes Haar, kaputte Spitzen und Spliss
- verleiht neuen Glanz
- Achtung: wird das Olivenöl mit anderen Pflegeprodukten, die Silikone enthalten, kombiniert, wird die Wirkung des Olivenöls eingeschränkt, da Silikone die Haaroberfläche umschließen, sodass das Öl nicht ins Haar-Innere eindringen kann.
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| Kokosöl-Haarkur | - hilft bei trockenem, strapaziertem Haar
- besonders bei dicken Haaren wirkt Kokosöl sehr pflegend, bei dünnem Haar jedoch kann dies schnell zu einem fettigen Aussehen führen
- für Haare, die generell schnell fetten, ist Kokosöl weniger gut geeignet
- versorgt das Haar mit Vitaminen
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| Arganöl-Haarkur | - pflegt trockenes, brüchiges Haar, indem es einen Film darum legt
- kann als Haarkur ohne ausspülen angewandt werden
- spendet Feuchtigkeit
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Auch Pferdemark kommt bei der Herstellung von Haarkuren häufig zum Einsatz, da es Haare, die besonders brüchig und trocken sind, intensiv pflegt. Bei Pferdemark-Haarkuren handelt es sich jedoch um Produkte, die, wie der Name bereits verrät, aus dem Rückenmark von Pferden hergestellt werden.
Wer also grundsätzlich vegan lebt und auch auf tierische Inhaltsstoffe in der Haarkur verzichten möchte, sollte auf eine Haarkur mit natürlichen Inhaltsstoffen zurückgreifen.
Tipp: Kokosöl ist eine beliebte Zutat, die sowohl pflegt als auch Feuchtigkeit spendet. Sie können die Haarkur auch selber machen, die aus Kokosöl besteht.
1.4. Packungsgröße: Meist 100 ml Verpackungen
Zu guter Letzt gilt es, beim Haarkur-Test auf die Volumenangabe zu achten. Wichtig ist der Preis pro 100 ml. Reisegrößen sind nicht zu empfehlen. Besser für Umwelt und Geldbeutel ist es, sich für eine große Packung zu entscheiden. Für unterwegs können Sie die Haarmaske dann in eine kleinere Verpackung abfüllen, die Sie immer wieder nutzen können.

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