Das Material der diversen Grillhandschuhe wirkt sich auf den Komfort und die Hitzebeständigkeit aus. Daher lassen sich die verschiedenen Auswahlkriterien nicht immer klar voneinander abgrenzen.
Material: Silikon und Gummi sind am geschmeidigsten für die Hände
Einfache Grillhandschuhe sind aus gepolstertem Stoff gefertigt. Im Vergleich dazu bieten die Schutzhandschuhe aus Leder und Aramid einen deutlich besseren Schutz. Aramid ist eine bestimmte Kunststoffart, die beispielsweise Marken wie Kevlar und Nomex verwenden. Das hitzeresistente Material ist nicht so steif wie Leder, sodass Sie damit besser hantieren können. Dafür überzeugen die Leder-Grillhandschuhe durch ihr schönes, edles Design.
Als weitere Variante gibt es Grillhandschuhe aus Silikon. In den Tests erweisen sich diese als recht komfortabel, dafür ist die Hitzebeständigkeit eingeschränkt. Gummi und Silikon haben zwar eine gute Geschmeidigkeit, doch bei zu hohen Temperaturen halten diese Materialien nicht lange.
Handschuhe aus Kevlar und Leder halten am längsten
Wenn Sie sich für einen der Testsieger entscheiden, können Sie sich über eine lange Haltbarkeit freuen. Die besten Grillhandschuhe zeigen selbst bei häufiger Nutzung keine Schwächen an den Nähten oder an den typischen Berührungspunkten. Als besonders robust erweisen sich die Modelle aus Kevlar und Leder.
Hitzeschutz: Aramid für den besten Schutz vor Hitze
Bei den Tests der Grillhandschuhe steht der Hitzeschutz im Vordergrund. Stoff schützt nur bedingt vor heißen Griffen. Im Gegensatz dazu haben Leder-Grillhandschuhe eine bessere Schutzwirkung. Sie ermöglichen es, einen ca. 250 Grad heißen Gegenstand bis zu 20 Sekunden lang zu halten. Die Testsieger der Aramid-Grillhandschuhe halten die Hitze hingegen bis ca. 40 Sekunden ab. Damit liegen die modernen Textilmischungen klar vorne.
Passform und Schaft: Mit Fingerhandschuhen können Sie besser greifen
Die einfacheren Grillhandschuhe stehen häufig nur in einer Universalgröße zur Verfügung. Bei einigen Marken erhalten Sie jedoch mehrere Größen, sodass eine Anpassung auf Ihre Hände möglich ist. Entsprechend leichter können Sie die Grillzange und andere Utensilien handhaben. Neben der Handschuhgröße ist die Länge des Schafts von Bedeutung. Die besten Grillhandschuhe reichen nicht nur bis zum Handgelenk, sondern decken auch den Unterarm ab. Bei einer guten Passform lassen sich Ihre Hände weiterhin gut bewegen.
In den Tests stehen Fausthandschuhe sowie Fingerhandschuhe auf dem Prüfstand. Wenn Sie viel mit filigranen Griffen arbeiten, bewährt sich die Passform mit Fingern. Der Grillhandschuh als Fäustling lässt nicht so viel Fingerspitzengefühl zu und eignet sich eher als Alternative zum Topflappen.
Griffigkeit: Ausgestattet mit Noppen
Damit Ihnen das Grillbesteck nicht aus der Hand rutscht, sollten die Grillhandschuhe eine gute Griffsicherheit haben. Zu diesem Zweck sind die Innenflächen häufig geriffelt oder mit kleinen Noppen ausgestattet. So behalten Sie die Fleischgabel fest im Griff und auch der Teller mit den Würstchen rutscht nicht weg.