Die Installation von Gasmeldern ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, kann sich jedoch bei einem Gasleck als wichtige Investition in Ihre Sicherheit erweisen. Welcher Gasmelder für Sie die richtige Wahl ist, hängt von unterschiedlichen Auswahlkriterien ab.
Gasart: Erdgas, Butan oder Propan
Je nach Ausführung sind Gasmelder für Erdgas, (Methan), Butan, Propan oder Kohlenmonoxid erhältlich, im Campingbedarf gibt es auch spezielle Narkosegas-Warnmelder. Meist dient ein Melder nur zum Schutz vor einer Gasart, alternativ sind auch Kombigeräte erhältlich. Bei stationären Geräten gibt es je nach Gasart zudem Unterschiede bei der Anbringung.
Sie sollten den Melder grundsätzlich in der Nähe der Gasquelle befestigen. Methan und Kohlenmonoxid sind leichter als Luft und steigen nach oben, wie bei der Rauchmelder-Befestigung ist hier daher eine Montage im oberen Bereich sinnvoll. Propan und Butan sind hingegen schwerer und sinken zu Boden. Entsprechend ist die Installation in diesem Fall unterhalb eines potenziellen Gaslecks sinnvoll.
Geräteausführung: Stationär oder transportabel
Erhältlich sind transportable und stationäre Gaswarnmelder. Stationäre Geräte dienen als dauerhafte Alarmsysteme und bieten daher langfristig Sicherheit. Transportable Exemplare sind hingegen nicht kontinuierlich im Einsatz.
Lautstärke: Warnlautstärke bis zu 85 dB
Bei den meisten Warnmeldern liegt die Lautstärke bei rund 80 bis 85 dB (Dezibel). Bei dieser Lautstärke ist das Signal meist auch in angrenzenden Räumen noch hörbar und bietet daher ausreichenden Schutz.
Grenzwert: Fällt je nach Gas anders aus
Damit Sie bei einer erhöhten Gaskonzentration schnell reagieren können, ist ein frühzeitiger Alarm wichtig. Bei Überschreitung eines bestimmten Grenzwertes ertönt ein Alarmton. Je nach Gas kann dieser Grenzwert unterschiedlich ausfallen, die Produktbeschreibung enthält hier in der Regel nähere Angaben.
Anzeige: Akkustisch oder optiisch
Einige Modelle verfügen zusätzlich zum Signalton auch über eine optische Anzeige per Lichtsignal, eventuell auch ein Display. Letzteres zeigt Ihnen gemessene Werte in Prozent oder ppm (parts per million) an und bietet Ihnen somit eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit.
Lebensdauer: Bis zu 5 Jahren
Je nach Ausführung liegt die Lebensdauer bei bis zu 5 Jahren, es gibt jedoch auch Modelle, die lediglich für 2 bis 3 Jahre ausgelegt sind.
Stromversorgung: Akku oder Netzstecker
Es gibt Melder mit Akku oder Netzstecker. Letztere bieten den Vorteil einer kontinuierlichen Stromversorgung, meist sind diese Exemplare zusätzlich mit einer Batterie ausgestattet, damit das Gerät auch bei Stromausfall zuverlässig arbeitet.