Ratgeberübersicht
  1. Laut diversen Gasgrill-Tests: Mit welchen Vorzügen überzeugt ein Gasgrill?
  2. Zwischen welchen Gasgrill-Varianten können Sie wählen?
  3. Wie viel kW muss ein guter Gasgrill haben?
  4. Welche Materialien sind bei Gasgrills die besten?
  5. Wie wirkt sich die Form des Gasgrills auf den Grillvorgang aus?
  6. Lohnt sich ein Blick auf die Extras?
  7. Wie reinigen und pflegen Sie Ihren Gasgrill korrekt?
  8. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Gasgrill-Tests und -Vergleichen suchen
  • Anstatt Holzkohle wird bei einem Outdoor-Gasgrill Gas verbrannt. Der restliche Grillvorgang bleibt prinzipiell derselbe.
  • Für die Inbetriebnahme eines Gasgrills auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten wird eine Gasflasche, die ein Gasgemisch enthält, benötigt.
  • Gasgrills können sowohl standortgebunden als auch mobil eingesetzt werden. Letzteres ist zum Beispiel sehr gut mit einem Campping-Gasgrill möglich.

Gasgrills im Test: Nahaufnahme eines aufgeklappten Gasgrills mit unterschiedlichem Grillgut auf dem Rost

In der Grillsaison bevorzugen immer mehr Grillfreunde einen Gasgrill. Das hat gute Gründe, denn ein gasbetriebenes Modell ist flexibler und schneller einsetzbar. Genaueres darüber und worauf Sie achten müssen, wenn Sie einen Gasgrill kaufen möchten, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Finden Sie außerdem heraus, zwischen welchen Typen Sie wählen und wie Sie die Lebensdauer Ihres Gasgrills mit einer sachgerechten Reinigung und Pflege verlängern können.

1. Laut diversen Gasgrill-Tests: Mit welchen Vorzügen überzeugt ein Gasgrill?

Wie funktioniert ein Gasgrill?

Wie der Name verrät, müssen Sie einen Gasgrill mit Gas betreiben. Das Flüssiggas gelangt über einen Schlauch zum Brenner und lässt sich dort per Knopfdruck entzünden.

Zu den Hauptvorteilen eines Gasgrills im Vergleich zum Holzkohlegrill gehört die schnellere Betriebsbereitschaft. Während die Kohle in Zweiterem zunächst auf die optimale Temperatur durchglühen muss, ist Ersterer in wenigen Minuten einsatzbereit. Die dadurch entstehende Zeitersparnis ist besonders für Spontangriller ein großer Pluspunkt.

Beim Grillen mit Gas fällt die Geruchs- und Rauchbelästigung zudem deutlich geringer aus. Ruß- und Aschepartikel, die sich auf Kleidung, Balkon- und Gartenmöbel legen, sind gar nicht zu erwarten.

Es besteht außerdem beim Gasgrill die Möglichkeit einer präziseren Temperaturkontrolle. Diese erlaubt ein Ventil, mit welchem sich die Gaszufuhr individuell regulieren lässt. So kann der Grad an zugeführter Hitze entsprechend den Anforderungen des Grillguts eingestellt werden.

Nicht zuletzt benötigen Sie für das Anfeuern eines Gasgrills keinen Grillanzünder. Das wiederum trägt zu einer Senkung des Verletzungsrisikos bei.

Gasgrill-Test: Mann, der draußen Fisch grillt und Meeresfrüchte grillt

Auch wenn viele Grillliebhaber sich nicht zu einem gasbetriebenen Modell überreden lassen, weil Ihnen schlicht und einfach das Holzkohlearoma fehlt: Gasgrills werden immer beliebter.

2. Zwischen welchen Gasgrill-Varianten können Sie wählen?

Wie sich aus verschiedenen Gasgrill-Tests im Internet herauslesen lässt, unterscheiden sich die Gerätetypen unter anderem hinsichtlich ihrer Bauweise und der Einsatzmöglichkeiten. Die folgende Tabelle stellt Ihnen die gängigsten Ausführungen vor:

Gasgrill-Typ Beschreibung/Einsatzgebiet
mobiler Gasgrill
  • Gasgrill in kleiner und kompakter Bauweise (häufig Mini-Gasgrills und Camping-Gasgrills)
  • dank Tragegriffen (und oftmals Tragetaschen) unkompliziert von A nach B transportierbar
Tischgasgrill
  • kann direkt auf dem Tisch platziert werden
  • typischer Gasgrill für den Balkon
Gasgrill mit Plancha
  • Grillplatte des Gasgrills ist aus Stahl und entstammt der spanischen Küche
  • Oberfläche ist glatt und geschlossen (Lebensmittel können nicht durch Rostspalten fallen)
  • Gasgrill-Plancha generiert sehr hohe Temperaturen
  • Grillgut wird außen knusprig und bleibt innen saftig
Kugelgrill
  • platzsparend aufstellbar dank kompakter Bauweise
  • klassischerweise mit aufklappbarem Deckel
  • ermöglicht indirektes Grillen
  • häufig mit Rädern für örtliche Flexibilität ausgestattet
Grillstation/-wagen
  • umfangreiche Abmessungen und Ausstattung
  • kann sowohl als klassischer Grill auch als spezieller Spareribs-Gasgrill oder Pulled-Pork-Gasgrill eingesetzt werden
  • optimal für die Bewirtung einer größeren Gästeanzahl
  • ermöglicht zahlreiche Zubereitungsmethoden (z. B. mit dem Gasgrill zu smoken)
  • in der Regel mit Unterschrank zum Verstauen von Grillzubehör für den Gasgrill
  • je nach Modell unterschiedlich viele Brenner verfügbar
Einbau-Gasgrill
  • zum festen Einbau in die Outdoor-Küche (kann daher nicht örtlich flexibel eingesetzt werden)
  • Funktionalität unterscheidet sich nicht von anderen Gasgrills

3. Wie viel kW muss ein guter Gasgrill haben?

Ein bewährter Indikator für eine hohe Performance eines Gasgrills ist die Leistungsstärke der Brenner. Letztere wird in Kilowatt (kW) angegeben und folgt der Maßgabe: Je höher sie ausfällt, desto schneller heizt der Grill auf und besser hält er die Temperatur. Gängige Gasgrill-Tests im Internet raten dazu, dass die 3-kW-Marke je Brenner nicht unterschritten werden sollte.

Wie viele Brenner sollte ein Gasgrill haben? Mit der Anzahl der Brenner steigt Ihre Flexibilität beim Grillen. Sie können zum Beispiel unterschiedliche Temperaturzonen generieren, noch mehr Grillstile ausprobieren und mehr Gäste satt bekommen. Empfehlenswert sind Grills mit 3 oder 4 Brennern.

4. Welche Materialien sind bei Gasgrills die besten?

Zahlreiche Internet-Tests zum Thema Gasgrills stellen fest, dass ein Großteil dieser aus temperaturbeständigen und robusten Werkstoffen wie Stahl oder Edelstahl besteht. Mit Blick auf die Pflege sowie auf die Beständigkeit sollte das Material unbedingt rostfrei sein. Grills mit Pulverstahlbeschichtung sind günstiger, aber im Gasgrill-Vergleich nicht sehr strapazierfähig.

Die Grillroste sind zudem häufig emailliert, wodurch sie sich einfach reinigen lassen. Roste aus Gusseisen speichern hingegen besser die Wärme, dafür sind sie aber schwieriger zu säubern und anfällig für Rost.

Gasgrill im Test: Nahaufnahme Grillgitter schräg seitlich

Porzellanemaillierten Grillroste aus Gusseisen sind sowohl einfach zu reinigen als auch sehr wärmespeicherfähig.

5. Wie wirkt sich die Form des Gasgrills auf den Grillvorgang aus?

Unabhängig davon, ob Sie sich für einen Gasgrill in kleiner oder großer Ausführung entscheiden: Die Form hat keine direkten Auswirkungen auf das Grillresultat. Vielmehr sind hier Ihre individuellen Anforderungen ausschlaggebend.

Fakt ist jedoch auch: Auf einem rechteckigen Grill hat das Grillgut etwas mehr Platz als auf einem runden Grillrost. Letzteren findet man für gewöhnlich in Verbindung mit einem Kugelgrill, der wiederum optimal für indirektes Grillen ist.

Faustregel für die Grillgröße: Möchten Sie vorwiegend Bratwurst ohne weitere Beilagen für 2-3 Personen zubereiten, reicht eine Grillfläche von etwa 30 x 15 cm. Für viel Grillgut inklusive Beilagen benötigen Sie für 2 Personen mindestens 44 x 44 cm Fläche. Für eine große Gruppe von 6-8 Personen sind rund 100 x 90 cm erforderlich.

6. Lohnt sich ein Blick auf die Extras?

Nicht nur aus Sicht der Grill-Performance, sondern auch des Nutzerkomforts lässt sich diese Frage ganz klar mit einem „Ja“ beantworten. In puncto Kochfunktion rentiert es sich zum Beispiel, zusätzlich zu einem Seitenbrenner zu greifen. Er eignet sich sowohl zum krossen Anbraten als auch zum Warmhalten von Speisen.

Ein sogenannter Backburner erweist sich dann als ideal, wenn Sie gerne und häufig Spießbraten oder Hähnchen am Spieß zubereiten. Als Steakliebhaber verzichten Sie zudem nicht auf einen Infrarot- oder Keramikbrenner, der extrem hohe Temperaturen erzeugt.

Mit Blick auf den Nutzungskomfort empfehlen sich zudem folgende Ausstattungsextras:

  • Thermometer zur Temperaturkontrolle
  • Warmhalterost
  • diverse Ablageflächen
  • Fettauffangvorrichtung
  • Pizzastein für den Gasgrill

Übrigens: Bei einem kleinen Camping-Gasgrill darf der Umfang an Grillzubehör für den Gasgrill deutlich geringer ausfallen als beispielsweise bei einer vollausgestatteten Spareribs-Gasgrill-Station.

Gasgrill im Test: Nahaufnahme Grillgitter

Die Ablage über dem Grillrost einiger Gasgrills eignen sich hervorragend zum Ruhen lassen des Grillguts.

7. Wie reinigen und pflegen Sie Ihren Gasgrill korrekt?

Um das Beste aus einem Gasgrillleben herausholen zu können, empfiehlt es sich dringend, ihn regelmäßig und sachgerecht sauber zu halten und zu pflegen. Wie Sie Ihren Gasgrill reinigen, erklären wir Ihnen mithilfe der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  • Schritt 1: Lassen Sie den Grill nach der Benutzung abkühlen und entnehmen Sie die Gasflasche!
  • Schritt 2: Befreien Sie den Rost oder die Grillplatte Ihres Gasgrills von groben Verschmutzungen! Hartnäckige, verbrannte Grillrückstände lösen sich am besten, wenn Sie den Rost vorher in warmem, spülmittelhaltigem Wasser einweichen.
  • Schritt 3: Reinigen Sie den Innenraum des Grills! Hierfür können Sie entweder einen speziellen Grillreiniger oder eine warme Essig-Wasser-Mischung sowie einen Schwamm oder ein Kunststoffspachtel verwenden.
  • Schritt 4: Säubern Sie den Gasgrill von außen! Warmes Seifenwasser und ein Lappen sind hier völlig ausreichend. Edelstahlgrills kommen zudem gut mit gängigen Edelstahlreinigungsmitteln zurecht.
  • Schritt 5: Lassen Sie sowohl den Innen- als auch den Außenraum gründlich austrocknen!
  • Schritt 6: Sprühen Sie die Roste mit einem dafür vorgesehenen Anti-Haft-Spray ein! Alternativ können Sie herkömmliches Speiseöl hierfür verwenden.
Gasgrill-Test: Gasgrill, der ungeschützt im Freien steht und mit Blättern bedeckt ist

Wichtig: Decken Sie Ihren Gasgrill bei Nichtbenutzung stets mit einer passenden Abdeckhaube ab. Sie schützt ihn effektiv vor äußeren Einflüssen.

8. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Gasgrill-Tests und -Vergleichen suchen

8.1. Wie lange hält eine 11-kg-Gasflasche bei einem Gasgrill?

Je nach Leistungsstärke und Nutzungsintensität kann eine Gasflasche mit 11 kg Gasgemisch im Inneren zwischen 18 und 30 Stunden halten.

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8.2. Wie viel kostet ein guter Gasgrill?

Die Preisspanne bei Gasgrills ist ähnlich wie bei Elektrogrills groß. Einsteigermodelle und kleine, mobile Geräte in Basisausstattung sind bereits für etwa 50 bis 100 Euro zu haben. Professionelle High-End-Geräte können hingegen mit 800 Euro bis 1.000 Euro und sogar noch mehr zu Buche schlagen. Der mittelpreisige Gasgrill pegelt sich in einer Preisspanne zwischen 150 Euro und maximal 500 Euro ein.

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8.3. Welche Marke von Gasgrills ist die beste?

Gängige Gasgrill-Tests im Internet äußern sich unter anderem lobend über Grills der folgenden namhaften Hersteller:

  • Enders
  • Weber
  • Rösle
  • Napoleon
  • Broil King
  • Tepro

Welcher Grill jedoch für Sie der beste ist, hängt von Ihren individuellen Anforderungen, Vorlieben und Erfahrungen ab.

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Im Video vorgestellt: Gasgrill

In diesem Video geht es um die Kaufberatung für Gasgrills im Jahr 2023. Verschiedene Modelle von Grillwagen und Tischgasgrills werden genauer unter die Lupe genommen.