Ratgeberübersicht
  1. Worauf muss man beim Kauf eines Navigationsgerät achten?
  2. Welche Features sollte ein Navigationsgerät beinhalten?
  3. Wie wird das Garmin-Navi richtig befestigt?
  4. Garmin-Navis in Tests: Ist Sprachsteuerung oder Touch-Eingabe besser?
  5. Was tun, wenn auch das beste Garmin-Navi Sie nicht überzeugt?
  6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Garmin-Navi-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Ein Garmin-GPS-Gerät können Sie ganz einfach in jedem Fahrzeug nachrüsten. Dabei kann es sich um jegliche Kategorie von Fahrzeugen handeln, da die Installation auch im Camper oder LKW möglich ist.
  • Je nach Smartphone benötigen Sie die Garmin-Navigationsapp für Android oder die Garmin-Navigationsapp für das iPhone. Hierin können Sie Einstellungen treffen und Kartenaktualisierungen vornehmen.
  • Die Displaygröße in Zoll sollte eine wesentliche Rolle für Ihren persönlichen Garmin-Navi-Test spielen. Ist das Display zu klein, haben Sie Schwierigkeiten beim Ablesen. Ist es zu groß, kann es Teile des Sichtbereichs verdecken sodass die Übersichtlichkeit verloren geht oder auch über das Radio im Fahrzeug hinausragen.

garmin-navi-test

Ein Garmin-Navi mit Sim-Karte erlaubt Ihnen die einfache Navigation auf den Straßen, ohne dass Sie dabei auf ein Smartphone zurückgreifen müssen. Durch die Nutzung eines Navigationssystems wird nicht nur die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht, Sie kommen auch noch stressfrei und ohne große Vorbereitung an Ihr Ziel. Wenn sich in Ihrem Fahrzeug noch kein GPS-System befindet, lässt sich ein Navigationssystem von Garmin ganz einfach nachrüsten. Denn unabhängig vom Typ Ihres Fahrzeuges sind die Geräte mit jedem Modell und jeder Marke kompatibel. Damit Sie sich für Ihren persönlichen Garmin-Navi-Testsieger entscheiden können, haben wir auf welt.de die wichtigsten Themen in unserem Garmin-Navi-Vergleich 2025 aufgegriffen.

1. Worauf muss man beim Kauf eines Navigationsgerät achten?

Achtung vor Folgekosten: Ist der Nachkauf von Karten nötig?

Wenn Sie sich eine Übersicht über die Garmin-Navi-Modelle verschafft haben und vielleicht vor allem hinsichtlich des Preises auf ein günstiges Garmin-Navi zurückgreifen, ist oft ein genaueres Hinsehen notwendig. Der Hersteller stattet nämlich nicht alle Geräte mit Karten aus. Wenn Sie nun das GPS bei Garmin aktivieren, kann es sein, dass kein aktueller Standort angezeigt wird beziehungsweise keine Routen erstellt werden können. Grund dafür ist dann häufig ein fehlendes Kartenpaket. Je nach Bedarf müssen dann zwischen 50 und 200 Euro extra eingeplant werden.

Wenn Sie heutzutage ein Navigationsgerät kaufen möchten, haben Sie eine Vielzahl an Optionen zur Auswahl. Kein Wunder also, dass es da nicht leichtfällt, sich für ein Gerät zu entscheiden. Bei der Auswahl ist es in erster Linie wichtig, dass das Gerät die Anforderung an individuelle Zwecke erfüllt. Sprich, ist es für den täglichen Gebrauch im Auto oder für An- und Abreise zum Urlaub gedacht? Wird das Navigationsgerät möglicherweise auch außerhalb des Autos benutzt? Während viele Käufer zum Beispiel darauf achten, mit welchem Satellitensignal das Navigationsgerät arbeitet, steht für andere vor allem eine einfache Eingabe- und Bedienfunktion im Vordergrund.

Dennoch gibt es so manche Kriterien, die immer beim Kauf berücksichtigt werden sollten. Die Größe des Displays, die Akkulaufzeit und die Kartenabdeckung sind entscheidende Faktoren beim Kauf eines Garmin-Navigationsgeräts. Es ist wichtig, ein Gerät zu wählen, das einfach zu bedienen ist und eine präzise Navigation bietet. Außerdem sollte das Gerät automatisch regelmäßige Updates durchführen, sodass Sie bei Ihrem Garmin-Navi die Karte ändern können.

Garmin Navi getestet: ein eingeschaltetes Gerät liegt samt Zubehör wie Kabel und Halterung auf einem Holzboden.

Hier sehen wir das Garmin DriveSmart 50 LMT-D, das ein 5-Zoll-Display aufweist, wie wir feststellen.

Sprachsteuerung und Co.: Auf einfache Bedienbarkeit achten

Ein Garmin-GPS-Gerät sollte leicht zu bedienen sein. Dies ist nicht nur während der Fahrt von Vorteil, sondern stellt sich oft auch bei der Eingabe von Zielen als hilfreich heraus. Damit Sie von einem einfach zu bedienenden Gerät profitieren, sollten Sie auf folgende Produkteigenschaften beim Kauf achten:

  • Garmin-GPS mit Bluetooth: erlaubt Verbindung mit Smartphone oder dem Fahrzeug
  • Garmin-Navi mit Sprachsteuerung: erlaubt Einstellungen, ohne dass Sie den Blick von der Straße wenden müssen
  • Garmin-Navi mit Touchscreen: wesentlich einfachere Steuerung als über herkömmliche Tasten und Knöpfe

Ein Garmin-GPS für das Fahrrad ist kleiner als herkömmliche Geräte und wird anders montiert. Zudem reicht oft eine eingeschränkte Karte der näheren Umgebung aus. Vor der Fahrt sollte stets überprüft werden, ob Sie den Garmin-Navi-Akku wechseln müssen. Eine Irrfahrt mit dem Fahrrad ist nicht nur zeitintensiv, sondern auch kräftezehrend.

auto faehrt auf strasse in den bergen

Sorgen Sie mit einem Garmin-Navi für eine stressfreie Fahrt mit optimaler Reiseroute.

2. Welche Features sollte ein Navigationsgerät beinhalten?

Selbst wenn Sie sich in Ihrem eigenen Test zu Navigationssystemen von Garmin für ein aktuelles Modell des Garmini-Navis entscheiden, muss dieses nicht automatisch alle wichtigen Features enthalten, die bei einem Navigationsgerät von Bedeutung sein können. Die wichtigsten Funktionen und deren Vorteile haben wir Ihnen auf welt.de tabellarisch dargestellt:

Art des Features Eigenschaften
Garmin-Navi mit Rückfahrkamera
  • hilft beim Einparken
  • Befestigung mittels spezieller Sensoren an Stoßstangen
  • verhindert teure Parkschäden
  • unbedingt auf korrektes Anbringen achten, ansonsten wird Blickwinkel verzerrt
  • auch spezielles Garmin-Navi mit Rückfahrkamera für Camper erhältlich
Verkehrsinformationen
  • zeigt erlaubte Höchstgeschwindigkeit an
  • weist auf gebührenpflichtige Straßen hin
  • warnt vor Fahrverboten
Garmin-Navi mit Dashcam
  • zeichnet Verkehrsgeschehen auf
  • kann im Zweifelsfall Beweise bei Unfällen liefern
  • Vorsicht vor Rechtslage in Deutschland, Aufzeichnung kann zur Strafe führen
Verkehrsupdates
  • weist auf Staus hin
  • Zeitberechnung unter Berücksichtigung der Verkehrslage
  • zeigt bei dichtem Verkehr oder Staus neue Routen auf

Damit ein Garmin-Navi mit Sim-Karte Ihnen zeitlich aktuelle Angaben machen kann, sollte es Verkehrsupdates berücksichtigen. Dabei werden im aktuellen Modell des Garmin-Navis Staus und Verzögerungen berücksichtigt, um Sie immer schnellstmöglich ans Ziel zu bringen.

Garmin Navi getestet: eingeschaltetes Gerät mit Menüansicht liegt auf einem Holzboden.

Die Navigationssymbole des Garmin DriveSmart 50 LMT-D sind unseres Erachtens selbsterklärend.

Möglich ist dies über die Daten von anderen Nutzern. Erkennen deren GPS-Systeme einen Stau beziehungsweise wird ein Stau über das Navigationssystem gemeldet, kann die Route entsprechend umgangen werden. Auch Verkehrsinformationen sind auf unbekanntem Terrain hilfreich. Wenn Sie sich ohnehin schon intensiver auf die Strecke konzentrieren müssen, können Verkehrsschilder leicht einmal übersehen werden. Durch das regelmäßige Update für das Garmin-Navi können Sie neueste Daten einspielen und so sicherstellen, dass alle wichtigen Verkehrsinformationen angezeigt werden.

frau bedient navi

Garmin-Navis bieten eine Vielzahl von Funktionen, darunter Touchscreen, Sprachnavigation, Verkehrsinformationen sowie Echtzeit-Updates.

Abgesehen von der Navigationsfunktion kann ein Garmin-Navi mit Rückfahrkamera ein echter Segen sein. Während einige PKWs bereits über Parkassistenten in Form von grafischen Darstellungen und Warnsignalen verfügen, ist eine Rückfahrkamera oft noch nicht im Standard-Paket von Neuwagen inkludiert. Dabei ist diese besonders hilfreich. Denn viele kleine Sachschäden im Straßenverkehr entstehen beim Ein- und Ausparken. Wenn sich Stoßstrangen berühren oder die Felge am Bordstein schleift, kann es schnell teuer werden.

Nicht zu verwechseln ist die Rückfahrkamera-Funktion übrigens mit einem Garmin-Navi mit Dashcam. Dashcams zeichnen Videoaufnahmen auf und speichern diese. Was in anderen Ländern Gang und Gäbe ist, kann in Deutschland zu einer Anzeige und Strafe führen. Filmen Sie ohne Einverständnis beispielsweise fremde Gesichter im Straßenverkehr und speichern diese Aufnahmen ab, ist dies kritisch in Zusammenhang mit dem Datenschutz zu sehen. Die Rückfahrkamera hingegen ist stets nur so ausgerichtet, dass in der Regel keine Personen gefilmt werden. Zudem werden Aufnahmen nur live wiedergegeben und nicht abgespeichert.

3. Wie wird das Garmin-Navi richtig befestigt?

Bei der Fixierung eines Navigationsgeräts im Auto gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten. Zunächst einmal ist es wichtig, dass Sie die passende Garmin-Navi-Halterung für das Armaturenbrett haben.

Garmin Navi getestet: Hand hält ein Gerät mit der Rückseite nach oben, mit Ansicht Lautsprecher, Anschluss für Ladekabel, Halterung.

Für den Garmin DriveSmart 50 LMT-D gibt es laut unserer Recherche zwei unterschiedliche Halterungen – eine Art Saugnapf für die Scheibe und eine Halterung, die auf dem Cockpit steht.

In weiterer Folge sollten Sie auch die Garmin-Navi-Bedienungsanleitung lesen. So kann sichergestellt werden, dass das Garmin-GPS-Zubehör in Form von einer Halterung richtig montiert wird. Bevor das Navi im Auto befestigt werden kann, muss im ersten Schritt stets die Halterung angebracht werden. Nicht jede Halterung ist gleich. Während einige an der Windschutzscheibe befestigt werden, müssen andere auf dem Armaturenbrett angebracht werden. Halten Sie sich hier also am besten an die Vorgaben des Herstellers. Bevor das Navigationsgerät in der Halterung fixiert werden kann, sollten Sie sicherstellen, dass die Halterung stabil und sicher ist, sodass das Navi während der Fahrt nicht verrutscht, herunterfällt oder gar beschädigt wird.

personen auf autobahn nutzen navi

Wichtige Kaufkriterien bei Garmin-Navis sind z. B. Displaygröße, verfügbare Karten sowie ggf. Sprachsteuerung.

4. Garmin-Navis in Tests: Ist Sprachsteuerung oder Touch-Eingabe besser?

Egal, ob Sie beim Garmin-Navi die Einstellungen ändern oder beim Garmin-Navi die Stimme ändern möchten: Selbst wenn einfach nur eine Route ausgewählt werden soll, müssen klassische Touchscreens per Hand bedient werden. Dies kann sich laut Gamin-Navi-Tests im Internet bei der ersten Nutzung durchaus schon als schwierige Aufgabe erweisen. Nicht immer ist das Gerät von Beginn an auf Deutsch eingestellt. Im Zweifelsfall müssen Sie sich also erst einmal „blind“ durch das Menü arbeiten und die Sprache des Garmin-Navis ändern. Per Sprachsteuerung kann dies besonders einfach erfolgen, da Sie nicht selbst Hand anlegen müssen. Alle Befehle lassen sich so auch mittels Sprachfunktion ausführen. Die Vorteile von Sprachsteuerung haben wir Ihnen auf welt.de den potenziellen Nachteilen gegenübergestellt:

    Vorteile
  • auch während der Fahrt zu bedienen
  • stets die volle Kontrolle auf der Straße
  • besonders einfach, auch für ungeübte Nutzer
  • Steuerung möglich, wenn das Gerät von Garmin nicht greifbar ist
    Nachteile
  • potenziell etwas ungenauer

Hinweis: Die App für das Garmin-Navi sollten Sie sich unbedingt aus dem jeweiligen Appstore herunterladen. Hierin finden sich nützliche Informationen, digitale Handbücher und auch die Möglichkeit, das Garmin-GPS mit Bluetooth über das Smartphone zu verbinden. Zudem können Sie ein Update durchführen und eine Internetverbindung herstellen.

5. Was tun, wenn auch das beste Garmin-Navi Sie nicht überzeugt?

Sollten Sie aus irgendeinem Grund kein Garmin-Navi kaufen wollen, haben wir auf welt.de Ihnen auch noch weitere Anbieter aufgelistet, welche zum Teil auch bereits von der Stiftung Warentest überprüft wurden:

mann mit navi in auto

Beim Kauf eines Garmin-Navis sind lebenslange Kartenupdates meist im Kaufpreis enthalten.

  • TomTom
  • Becker
  • Aonerex
  • Blaupunkt
  • Xtrons
  • Alpine

Aufgrund der hohen Produktvielfalt, die vom Garmin-GPS für das Fahrrad bis hin zum Garmin-Navi mit Rückfahrkamera für den Camper reicht, ist es aber wahrscheinlich, dass Sie einen Garmin-Navi-Testsieger küren können. Ob letzten Endes ein Camper-Navi von TomTom oder Garmin besser ist, hängt oft auch von den individuellen Vorlieben ab. Im Zweifelsfall können Sie hier auf eine Kaufberatung im Fachhandel zurückgreifen.

6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Garmin-Navi-Tests bzw. Vergleichen suchen

6.1. Was kann man tun, wenn der Akku des Garmin-Navis nicht lädt?

Sollte der Akku des Garmin-Navis nicht laden, hängt dies oft mit dem Netzteil zusammen. Falls vorhanden, können Sie ein alternatives Netzteil nutzen, um eine Stromversorgung herzustellen. Funktioniert auch ein Ersatzkabel nicht, kann der Akku selbst defekt sein. Dies kann vor allem dann passieren, wenn der Akku im Fahrzeug besonders heißen oder kalten Temperaturen ausgesetzt ist.

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6.2. Wie funktioniert ein Garmin-Navi mit Rückfahrkamera für den Camper?

Hierfür werden Sensoren an der Stoßstange befestigt. Wo diese platziert werden müssen, zeigt meist eine beiliegende Anleitung. Meist wird dann per Kabel eine Verbindung zwischen den Sensoren und dem Garmin-Navi hergestellt. So kann beim Zurücksetzen eine von Beginn an verbaute Rückfahrkamera ersetzt werden.

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6.3. Wozu dient ein Coordinaten-Umrechner für das Garmin-GPS?

Koordinaten können auf verschiedene Art und Weise angegeben werden. Neben UTM und UTMRF/MGRS kommt zum Teil auch CH1903, GK, oder W3W zum Einsatz. Um die richtigen Koordinaten in Ihr Gerät eingeben zu können, braucht es manches Mal einen Umrechner. Diesen können Sie kostenlos im Internet nutzen.

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6.4. Gibt es ein Garmin-GPS für das Boot?

Mit Garmin-Marine hat der Anbieter eine spezielle Produktlinie für die Bootsfahrt entwickelt. Darunter finden sich auch GPS-Geräte für das Boot.

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6.5. Woher kommt die Marke Garmin?

Garmin ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz. Gefertigt werden die Navigationssysteme aber ausschließlich in Taiwan.

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