Ratgeberübersicht
  1. Sollte ich auf Rauchmelder mit Funk oder ohne zurückgreifen?
  2. Wie unterscheiden sich Funk-Rauchmelder in ihrer Funktionsweise?
  3. Worauf ist laut Funk-Rauchmelder-Tests vor dem Kauf zu achten?
  4. Worauf ist zu achten, wenn Funk-Rauchmelder vernetzt werden?
  5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Funk-Rauchmelder-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Bei einem Funk-Rauchmelder lassen sich mehrere Geräte miteinander vernetzen. Schlägt ein Rauchmelder an, geben alle Geräte einen Alarmton ab.
  • Vor allem in größeren oder mehrstöckigen Gebäuden sind Funk-Rauchmelder praktisch. Achten Sie jedoch auf die maximale Funkreichweite.
  • Während einige Funk-Rauchmelder Foto-optisch funktionieren, arbeiten andere Modelle Thermo-optisch. So wird vor Rauch und/oder Hitze gewarnt.

Funk-Rauchmelder im Test: Ein Rauchmelder hängt an der Zimmerdecke, darunter ist Rauch zu sehen.

Rauchmelder sind in deutschen Privathaushalten bereits seit einigen Jahren in bestimmten Räumen verpflichtend. Die unscheinbaren Geräte alarmieren Sie im Brandfall und können so unter Umständen Leben retten. Abseits von klassischen Rauchmeldern können Sie spezielle Funk-Rauchmelder miteinander vernetzen. Das erweist sich vor allem in größeren oder mehrstöckigen Gebäuden als praktisch. Brennt es in einem Raum, lösen bei diesen Modellen alle Geräte gleichzeitig einen Alarm aus. Wir haben für Sie diverse Funk-Rauchmelder-Tests aus dem Internet geprüft und informieren Sie hier über die Vor- und Nachteile, die Unterschiede in der Funktionsweise und technische Eigenschaften wie die Batterielebensdauer.

1. Sollte ich auf Rauchmelder mit Funk oder ohne zurückgreifen?

Ein Funk-Rauchmelder ist teurer in der Anschaffung und kann im Vergleich zu klassischen Geräten schnell einmal das Drei- oder Vierfache kosten. Ob ein Rauchmelder mit Funk oder ohne besser geeignet ist, hängt unter anderem von der Aufteilung des Hauses ab. In mehrstöckigen Gebäuden ist ein Funk-Rauchmelder sehr praktisch, damit Sie den Alarmton auch dann wahrnehmen, wenn es im Keller brennt und Sie sich im zweiten Stock aufhalten. Auch bei baulich abgetrennten Garagen erweisen sich Rauchwarnmelder mit Funk als hilfreich, damit Sie den Piepton frühzeitig wahrnehmen.

Achtung: Das Funksignal kann gestört oder vollständig unterbrochen werden. Dann können die Geräte untereinander nicht kommunizieren und im Notfall auch nicht gleichzeitig einen Alarm auslösen.

Funk-Rauchmelder im Test: Ein Rauchmelder hängt an der Decke, es leuchtet ein rotes Signallicht.

Beim Q-Label handelt es sich um ein europaweit gültiges Qualitätsmerkmal für Rauchmelder. Zusätzlich übererfüllen Geräte mit VdS-Siegel die Anforderungen der Norm DIN EN 14604.

2. Wie unterscheiden sich Funk-Rauchmelder in ihrer Funktionsweise?

Während klassische Funk-Rauchmelder schnell auf die Lufttrübung durch Partikel anschlagen, verringert ein kombinierter Rauchmelder und Hitzemelder mit Funk das Risiko für einen Fehlalarm. Beide Geräte haben ihre Vor- und Nachteile, wobei sich je nach Raum oft unterschiedliche Modelle besser eignen.

In unserer Tabelle haben wir Ihnen das Funktionsprinzip sowie die Eigenschaften von Geräten mit Thermo-Optik und Foto-Optik gegenübergestellt.

Funktionsweise Eigenschaften
Thermo-optischer Rauchmelder
  • erkennt Rauchpartikel über ein optisches Streulichtverfahren
  • misst schnellen Temperaturanstieg über einen integrierten Wärmesensor
  • für Räume mit Dampfentwicklung wie Küchen oder Badezimmer geeignet
  • schützt bei Staubentwicklung vor Fehlmeldungen
  • reagiert oft etwas später auf Schwelbrände
Foto-optischer Rauchmelder
  • arbeitet ausschließlich nach dem Streulichtprinzip
  • sehr empfindlich bei Schwel- und Rauchbränden
  • schnelle Alarmierung
  • anfälliger für Täuschungsalarme durch Dampf oder Staub

3. Worauf ist laut Funk-Rauchmelder-Tests vor dem Kauf zu achten?

Möchten Sie einen Funk-Rauchmelder kaufen, sollten Sie vorab laut Tests auf die Batterielaufzeit und die Lautstärke des Alarmtons achten. Wollen Sie die Geräte in das Smart Home integrieren, müssen Sie zudem Ihren Testsieger zum Funk-Rauchmelder mit Zentrale küren. Im folgenden Abschnitt erklären wir Ihnen die wichtigsten technischen Eigenschaften.

Funk-Rauchmelder im Test: Ein Rauchmelder hängt an einer Decke.

Funk-Rauchmelder werden entweder per Bohrhalterung oder über Klebepads befestigt.

3.1. Wie lange hält die Batterie im Funk-Rauchmelder?

Bei einem Funk-Rauchmelder mit 10-Jahres-Batterie fällt ein geringerer Wartungsaufwand an. Die fest verbaute Batterie hat eine ungefähre Laufzeit von 10 Jahren. Warnt der Funk-Rauchmelder dann per Signal über einen geringen Akkustand, wird das gesamte Gerät getauscht. Nach dieser Zeit ist meist auch bereits der Sensor am Funk-Rauchmelder mit 10-Jahres-Batterie „blind“ und kann nicht mehr zuverlässig vor Rauchentwicklung warnen. Anders sieht es hingegen bei Geräten ohne feste Batterie aus. Wird das Gerät über AA- oder AAA-Batterien mit Strom versorgt, müssen Sie diese regelmäßig tauschen. Auch hier warnt das Gerät aber per Signalton, wenn sich die Batterielaufzeit dem Ende zuneigt.

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3.2. Wie einfach kann ich den Funk-Rauchmelder ausschalten und testen?

Da Funk-Rauchmelder mittig an der Zimmerdecke montiert werden sollten, ist eine große Funktionstest-Taste von entscheidendem Vorteil. So müssen Sie zur Prüfung des Geräts nicht erst auf eine Leiter steigen, sondern können sich einfach einen Besenstiel zur Hand nehmen und die Funktionstaste betätigen. Auch der Aus-Knopf nach einem Fehlalarm sollte entsprechend groß und an der Unterseite des Geräts angebracht sein. Da die meisten Geräte eine unangenehme Lautstärke zwischen 85 und 100 dB erreichen, wollen Sie den lästigen Piepton am Funk-Rauchmelder schnell deaktivieren.

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3.3. Lässt sich ein Funk-Rauchmelder ins Smart Home integrieren?

Wollen Sie die Geräte nicht nur untereinander vernetzen, sondern direkt ins bestehende Smart Home integrieren, braucht es einen Testsieger zum Funk-Rauchmelder mit Zentrale. Während gewöhnliche Funk-Rauchmelder direkt von Gerät zu Gerät kommunizieren, läuft der Funkverkehr beim Smart-Home-Rauchmelder über einen sogenannten Hub. Dieser kann dann wiederum auch per Bluetooth oder WLAN mit dem Smartphone gekoppelt werden. So erhalten Sie einen Alarm, wenn Sie gerade unterwegs oder im Urlaub sind. Zudem können Sie sich über die Funk-Rauchmelder-App per Push-Benachrichtigung über Fehlermeldungen informieren lassen.

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3.4. Wie laut piept der Funk-Rauchmelder?

Die Lautstärke von Funk-Rauchmeldern ist in der DIN EN 14604 standardisiert. Darin ist festgelegt, dass das Gerät auf einer Entfernung von 3 Metern eine Lautstärke von mindestens 85 Dezibel erreichen muss. Einige Geräte sind mit 90 bis 95 dB noch eine Spur lauter. Das ist ungefähr mit einer Motorsäge vergleichbar und wird durch den hohen Piepton auch über Räume hinweg wahrgenommen.

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3.5. Kann ich das Blinklicht am Funk-Rauchmelder ausschalten?

Die LED-Leuchte am Funk-Rauchmelder blinkt in der Regel alle 30 bis 60 Sekunden und signalisiert so die Funktionsfähigkeit des Geräts. Vor allem im abgedunkelten Schlafzimmer kann das Licht aber als störend wahrgenommen werden. Daher gibt es auf dem Markt Funk-Rauchmelder ohne Dauer-Blinklicht. Zwar verfügen auch diese Modelle über eine LED-Signalleuchte. Diese blinkt aber nur dann, wenn beispielsweise das Funksignal unterbrochen wurde oder sich die Batterie dem Ende zuneigt.

Funk-Rauchmelder getestet: Rauch steigt zu einem Funk-Rauchmelder auf, dessen Licht rot leuchtet.

Die LED-Leuchte am Funk-Rauchmelder darf nicht überklebt werden. So können Sie keine Fehlermeldungen wahrnehmen und riskieren, dass das Gerät im Ernstfall keinen Alarm auslöst.

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4. Worauf ist zu achten, wenn Funk-Rauchmelder vernetzt werden?

Die Anzahl der maximal vernetzbaren Geräte ist so konzipiert, dass Sie das Funk-Rauchmelder-Set ohne Einschränkungen in den eigenen vier Wänden nutzen können. Bei einfachen Sets können sechs bis 12 Geräte integriert werden. Bei einem umfangreichen Funk-Rauchmelder-Set lassen sich zum Teil 30 bis 50 Geräte gleichschalten. Das ist vor allem in großen Gewerbegebäuden oder in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen von Vorteil.

Tipp: Wenn viele Geräte zusammengeschlossen werden sollen, achten Sie unbedingt auf ein vormontiertes Funkmodul. Ansonsten müssen Sie dieses bei jedem Gerät installieren, bevor es mit anderen Funk-Rauchmeldern kommunizieren kann.

Sollen mehrere Funk-Rauchmelder vernetzt werden, müssen Sie die maximale Übertragungsreichweite berücksichtigen. Laut Funk-Rauchmelder-Tests gibt es hier zwischen den einzelnen Herstellern und Modellen teils große Unterschiede. Bei manchen Geräten wird das Funksignal bereits nach etwa 30 Metern unterbrochen, andere Rauchmelder hingegen können auf eine Entfernung von bis zu 500 Metern vernetzt werden. Da eine bessere Funkübertragung häufig auch mit einem höheren Preis einhergeht, sollten Sie hier individuell anhand der vorhandenen Raumaufteilung entscheiden.

Hinweis: Dicke Wände können das Funksignal stören und die maximale Reichweite stark eingrenzen. Die Frequenz der Funk-Rauchmelder liegt zudem häufig bei 433 MHz. Auch andere Geräte wie das Babyfon arbeiten häufig auf dieser Frequenz und können das Signal stören.

5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Funk-Rauchmelder-Tests bzw. -Vergleichen suchen

5.1. Sind Funk-Rauchmelder gesundheitsschädlich?

Funk-Rauchmelder senden nur eine minimale Strahlenbelastung aus. Es gibt keine wissenschaftlichen Anhaltspunkte dafür, dass die Geräte die Gesundheit negativ beeinflussen würden. Daher können Sie den Funk-Rauchmelder auch bedenkenlos im Schlaf- oder Kinderzimmer montieren.

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5.2. Was kostet ein Funk-Rauchmelder?

Der Preis für einen Funk-Rauchmelder hängt maßgeblich vom Umfang des Sets ab. Ein einzelnes Gerät ist bereits für unter 50 Euro erhältlich, bei mehreren Geräten im Set können die Kosten aber auch mehrere Hundert Euro betragen.

Bei den folgenden bekannten Marken finden Sie qualitativ hochwertige Funk-Rauchmelder in unterschiedlichen Set-Größen:

  • Hekatron
  • Abus
  • Brennenstuhl
  • Jablotron
  • Somfy
  • X-Sense
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5.3. Können Rauchmelder über Funk gewartet werden?

Da seit 2019 die DIN 14676 angepasst wurde, ist seither auch die Fernwartung von Rauchmeldern zulässig. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass dies beim Rauchmelder auch möglich ist.

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5.4. Sind Funk-Rauchmelder Pflicht?

Rauchmelder sind in Deutschland in allen privaten Wohngebäuden verpflichtend, eine spezielle Funk-Rauchmelder Pflicht gibt es jedoch nicht. Sie können frei zwischen herkömmlichen Geräten und vernetzten Modellen entscheiden. Dabei müssen Sie Rauchmelder in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren installieren, wenn diese als Fluchtweg dienen sollen. Eine Ausnahme von der Rauchmelder-Pflicht gibt es übrigens auch für Bestandsgebäude nicht.

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5.5. Gibt es einen Funk-Rauchmelder-Testsieger von der Stiftung Warentest?

Es gibt keinen direkten Funk-Rauchmelder-Testsieger von der Stiftung Warentest. Das Portal hat die vernetzten Geräte aber mit herkömmlichen Rauchmeldern verglichen und kam zu dem Schluss, dass die Alarmierung durch alle Geräte gleichzeitig ein wichtiger Sicherheitsvorteil ist.

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Im Video vorgestellt: Funk-Rauchmelder

Das Youtube-Video präsentiert das VisorTech RWM-460.f ZX2542-944, ein praktisches Sicherheitssystem für Zuhause. Das Video zeigt in detaillierten Aufnahmen die Installation und Konfiguration des Produkts sowie seine verschiedenen Funktionen. Es bietet dem Zuschauer einen umfassenden Überblick über das VisorTech RWM-460.f ZX2542-944 und zeigt auf, wie es dazu beiträgt, das Zuhause sicherer zu machen.

In dem Youtube-Video wird ein Experte gezeigt, der verschiedene Funk-Rauchmelder vorstellt und ihre Funktionen erklärt. Er demonstriert die einfache Installation und zeigt, wie sie miteinander vernetzt werden können, um im Fall eines Alarms alle Geräte im Haus zu aktivieren. Abschließend gibt er praktische Tipps zur Wartung und regelmäßigen Überprüfung der Rauchmelder.