Ratgeberübersicht
  1. Wie unterscheiden sich die Hundefutter-Arten?
  2. Was gehört in ein hochwertiges, gesundes Hundefutter?
  3. Nach welchen Kaufkriterien sollten Sie das Hundefutter laut Tests im Internet auswählen?
  4. Wie viel und wie oft sollte ein Hund gefüttert werden?
  5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Hundefutter-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Die Auswahl des passenden Hundefutters ist entscheidend für die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude Ihres Hundes.
  • Ob Sie auf Trockenfutter, Nassfutter, BARF oder spezielle Diätformen setzen, hängt von Größe, Alter, Aktivität und individuellen Bedürfnissen ab.
  • Achten Sie auf hochwertige Zutaten, transparente Herkunft und eine Zusammensetzung, die zu Ihrem Hund passt.
Eine Dose des getesteten Hundefutters auf Zeitschriften vor einer hellen Wand stehend.

Auf der Dose dieses Hundefutters von STRAYZ lässt sich erkennen, dass es sich um ein getreidefreies Bio-Produkt handelt.

In zahlreichen Haushalten gehört ein Hund als fester Bestandteil zur Familie. Für ihn wollen wir nur das Beste. Da Liebe bekanntlich durch den Magen geht, beschäftigt viele Hundehalter besonders das Thema Fütterung. Dabei stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.

Die Suche nach einem Hundefutter entpuppt sich zumeist als eine Wissenschaft für sich: Trockenfutter, Nassfutter und das sogenannte BARFen. Dabei mischen unzählige Hersteller auf dem Markt mit, die unterschiedliche Ernährungsweisen ermöglichen: Rohe Fütterung, getreidefrei oder am liebsten Bio?

Grundlegend kann gesagt werden, dass ein Hundefutter in erster Linie zu den individuellen Bedürfnissen des Hundes passen muss. Zieht ein Welpe ins Haus ein, müssen Sie anderes Futter wählen, als wenn Sie einen adulten Hund oder einen Senior haben. Außerdem gibt es noch Punkte wie Bewegungsgrad, Rassemerkmale oder mögliche Unverträglichkeiten zu beachten. In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf es bei hochwertigem Hundefutter bzw. Sorten und Nährstoffen wirklich ankommt.

1. Wie unterscheiden sich die Hundefutter-Arten?

Hundefutter gibt es in verschiedenen Konsistenzen und Zusammensetzungen, die jeweils ihre eigenen Vorteile mitbringen.

1.1. Was macht Nass- und Trockenfutter aus?

Viele Halter nutzen heute eine Kombination aus Nass-Hundefutter, Hundefutter als Trockenfutter und Snacks, um den Fütterungsalltag abwechslungsreich zu gestalten. Während Hundetrockenfutter besonders praktisch und gut lagerfähig ist, überzeugt Nassfutter durch einen hohen Feuchtegehalt und intensiven Geschmack.

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1.2. Wie setzt sich BARF-Hundefutter zusammen?

Wer eine besonders naturbelassene Ernährung bevorzugt, greift zu BARF-Hundefutter, das rohes Fleisch, Knochen, Gemüse und Öle kombiniert und sich stark an der ursprünglichen Ernährungsform von Wölfen orientiert.

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1.3. Wie zeichnet sich halbfeuchtes Futter aus?

Eine weitere Kategorie sind halbfeuchte Futtersorten, die weichere Kroketten enthalten und für viele Hunde sehr schmackhaft sind. Dazu kommt Spezialfutter, das für Allergiker, Senioren, Sporthunde oder Tiere mit Unverträglichkeiten entwickelt wurde. Auch veganes Hundefutter ist inzwischen verfügbar und wird gezielt eingesetzt, wenn Hunde tierische Proteine nicht vertragen.

Hinweis: Welche Art die richtige ist, hängt vom Alter, Aktivitätsniveau und der gesundheitlichen Situation Ihres Tieres ab. Ein Punkt, der Ihnen auch jeder Hundefutter Test im Internet bestätigt.

Hundefutter im Test: Eine Auswhl an Trockenfutter, Nassfutter und Snacks.

Hochwertiges Hundefutter liefert alle wichtigen Nährstoffe und unterstützt Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden Ihres Hundes.

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2. Was gehört in ein hochwertiges, gesundes Hundefutter?

Ein erstklassiges Hundefutter basiert auf hochwertigen tierischen Proteinen. Doch welches Hundefutter ist das gesündeste für den Hund? Fleischsorten wie Rind, Ente oder Hundefutter aus Pferd bieten Ihrem Hund essentielle Aminosäuren, die er für den Muskelaufbau, die Zellreparatur und eine funktionierende Immunabwehr benötigt.

Fett ist ebenfalls wichtig, da es Energie liefert und Omega-Fettsäuren enthält, die Haut und Fell unterstützen. Kohlenhydrate dürfen enthalten sein, sollten aber leicht verdaulich sein und aus hochwertigen Quellen stammen. Viele Halter bevorzugen heute getreidefreies Hundefutter, das auf Kartoffeln, Gemüse oder Amaranth setzt.

Ebenso entscheidend sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die das erstklassige Hundefutter vollwertig machen. Marken wie Platinum, Reico, Josera, Wolfsblut, Anifit oder Fresco legen Wert auf natürliche Inhaltsstoffe und kurze Deklarationen, bei denen klar erkennbar ist, was im Napf landet. Denn nicht nur der Geschmack, etwa bei Hundefutter aus Pferd oder Ente, spielt eine Rolle.

Wenn Sie Futter selbst zubereiten möchten, ist das Selbstkochen von Hundefutter eine Alternative, allerdings sollte die Ration ausgewogen sein und alle Nährstoffe enthalten. Auch in diesem Bereich zeigen Hundefutter-Tests im Internet, wie stark die qualitativen Unterschiede zwischen Marken und Rezepturen sein können.

Im Test: Zwei Dosen Hundefutter gestapelt vor einer grauen Fläche.

Hundefutter wird in verschiedenen Packungsgrößen verkauft. Dieses Feuchtfutter von STRAYZ eignet sich gut zum Bevorraten und für Haushalte mit mehreren Hunden.

3. Nach welchen Kaufkriterien sollten Sie das Hundefutter laut Tests im Internet auswählen?

Die wichtigste Grundlage bei der Wahl eines geeigneten Futters ist das Alter des Hundes. Welpen benötigen eine andere Zusammensetzung als Adult-Hunde oder Senioren. Ein junger Hund ist im Wachstum und braucht mehr Proteine, Energie und Mineralstoffe, während ältere Tiere häufig leichter verdauliche Rezepturen benötigen. Dazu spielt die Größe eine große Rolle: Ein Chihuahua hat ganz andere Ansprüche als ein Bernhardiner. Besonders große Hunde profitieren von kaltgepresstem Hundefutter, da es oft magenfreundlicher ist.

Auch Aktivität und Lebensstil des Hundes sind entscheidend. Sportliche Hunde benötigen mehr Energie und hochwertigere Proteine, während weniger aktive Tiere ein Futter mit moderatem Fettgehalt benötigen, um Übergewicht zu vermeiden. Für Allergiker oder empfindliche Tiere kann hypoallergenes Hundefutter sinnvoll sein, das nur eine Proteinquelle enthält.

Für Hunde mit speziellen Unverträglichkeiten sind Futtersorten wie veganes Hundefutter, kaltgepresstes Hundefutter oder Rezepturen mit alternativen Proteinquellen eine Option. Vergleichen Sie verschiedene Hundefutter-Tests im Internet, um ein Produkt zu finden, das optimal zu Ihrem Tier passt.

Ein gutes Futter erkennt man nicht nur an den Inhaltsstoffen, sondern auch an Herkunft, Verarbeitung und Zertifikaten. Wenn die Marke transparent angibt, woher Fleisch und Zutaten stammen, bietet das zusätzliche Sicherheit. Auch Hundefutter-Marken unterscheiden sich stark in ihrer Qualität. Einige arbeiten mit regionalen Rohstoffen, andere fügen viele künstliche Zusätze hinzu.

Ein Bio-Siegel kann hilfreich sein, wenn Sie Wert auf kontrollierte Landwirtschaft legen, denn Bio-Hundefutter verzichtet auf synthetische Pestizide und Massentierhaltung. Achten Sie außerdem darauf, wie schonend das Futter verarbeitet wurde. Für viele Halter ist außerdem wichtig, wie das Futter verpackt ist: Umweltfreundliche Verpackungen oder wiederverschließbare Beutel erleichtern den Alltag. Ob Sie nun im Laden oder online Hundefutter kaufen, wichtig ist, dass Sie ein Produkt wählen, das zu Bedürfnissen, Gesundheitszustand und Geschmack Ihres Hundes passt.

4. Wie viel und wie oft sollte ein Hund gefüttert werden?

Wie viel und wie oft ein Hund gefüttert werden sollte, hängt von mehreren Faktoren ab, darunter Alter, Größe, Gewicht, Aktivitätslevel und Gesundheitszustand. Erwachsene Hunde kommen in der Regel mit ein bis zwei Mahlzeiten täglich gut zurecht, während ältere Hunde häufig kleinere, gut verdauliche Portionen erhalten sollten. Die empfohlene Futtermenge richtet sich nach den Angaben des Herstellers und sollte individuell an den Energieverbrauch des Hundes angepasst werden.

Unabhängig vom Alter gilt, dass regelmäßige Fütterungszeiten und gleichbleibende Portionsgrößen die Verdauung unterstützen und Übergewicht vorbeugen. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein. Beobachten Sie das Gewicht und die Kondition Ihres Hundes regelmäßig, um die Futtermenge bei Bedarf anzupassen. Im Zweifel oder bei besonderen Anforderungen, etwa bei Krankheiten oder Trächtigkeit, ist eine tierärztliche Beratung sinnvoll, um eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung sicherzustellen.

5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Hundefutter-Tests bzw. Vergleichen suchen

5.1. Was ist laut Stiftung Warentest das beste Hundefutter?

Zuletzt untersuchte Stiftung Warentest Mitte des Jahres 2016, welche Sorten unter den trockenen und nassen Hundefuttern gut abschneiden. Dabei wurden Nass- und Trockenfutter gleichermaßen im Hundefutter-Testbericht beachtet. Es stellte sich heraus, dass nicht einmal die Hälfte die Note „Sehr gut“ ergattern konnte – 2 Produkte wurden mit mangelhaft bewertet. Insbesondere fiel der Blick auf die Nährstoffe, aber auch auf den Preis und die allgemeine Qualität achteten die Experten.

Im direkten Vergleich wurde klar, dass Trockenfutter nicht unbedingt schlechter ist, wenngleich im Preis kostengünstiger, und entpuppte sich daher als Testsieger. Stiftung Warentest fand in der Untersuchung heraus, dass Trockenfutter in den meisten Fällen alle wichtigen Nährstoffe ausreichend enthält, die der Hund für Fell, Haut, Knochen und Muskeln braucht.

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5.2. Ist Hundefutter ohne Getreide besser für Hunde?

Nicht zwingend. Viele Hunde vertragen Getreide problemlos und profitieren sogar von den enthaltenen Kohlenhydraten als Energiequelle. Getreidefreies Hundefutter kann jedoch sinnvoll sein, wenn Allergien, Unverträglichkeiten oder Verdauungsprobleme auftreten. Entscheidend ist weniger der Verzicht auf Getreide als vielmehr die Qualität und Verträglichkeit der gesamten Rezeptur.

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5.3. Wie sinnvoll ist veganes Hundefutter?

Veganes Hundefutter kann für Hunde mit starken Allergien oder Unverträglichkeiten gegenüber tierischem Eiweiß sinnvoll sein, sofern es ausgewogen zusammengesetzt ist und alle essenziellen Nährstoffe enthält. Wichtig ist eine sorgfältige Auswahl der Zutaten sowie eine Ergänzung kritischer Nährstoffe. Eine regelmäßige tierärztliche Kontrolle wird dringend empfohlen, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.

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5.4. Was kostet Hundefutter?

Die Kosten für Hundefutter variieren stark je nach Qualität, Futterart und Marke. Günstiges Standardfutter kann bereits bei 1 bis 3 € pro Kilo liegen, während hochwertiges Hundefutter mit guten Zutaten oft 4 bis 8 € pro Kilo kostet. Premium- oder spezielle Diät-Sorten wie getreidefreies, hypoallergenes oder BARF-Futter können auch 10 bis 15 € pro Kilo oder mehr kosten. Im Alltag bedeutet das, dass Sie für einen mittelgroßen Hund mit normalem Bedarf meist 30 bis 80 € pro Monat für Futter einplanen sollten, abhängig von Aktivität, Alter und Futterwahl. Premium-Marken oder Spezialfutter können den Betrag entsprechend erhöhen.

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5.5. Wie ist Hundefutter verpackt?

Hundefutter wird je nach Futterart unterschiedlich verpackt. Trockenfutter befindet sich meist in wiederverschließbaren Säcken aus Papier oder Kunststoffverbund, die vor Feuchtigkeit schützen. Nassfutter wird überwiegend in Dosen, Schalen oder Beuteln abgefüllt, während BARF-Futter tiefgekühlt in Kunststoffverpackungen angeboten wird. Egal, für welches Hundefutter Sie sich entscheiden, achten Sie darauf, es nach dem Öffnen kühl, trocken und luftdicht zu lagern.

Hundefutter getestet: Zwei Dosen auf einem Fließenboden, eine stehend, eine liegend.

Diese Hundefutterdose von STRAYZ besitzt eine praktische Öffnung. Sie müssen lediglich an der Lasche ziehen.

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Im Video vorgestellt: Hundefutter

In diesem Video dreht sich alles um das Hundefutter von Eukanuba. Der Video-Ersteller das Futter genauestens getestet und möchten Ihnen seine Erfahrungen mitteilen. Erfahren Sie in diesem Video alles über die Zusammensetzung, die Qualität und die Verträglichkeit des Eukanuba Hundefutters.

In diesem Video werden Ihnen die wichtigsten Informationen rund um die Hunde-Ernährung vorgestellt. Tauchen Sie mit dem Video-Creator ein in die Welt des Hundefutters und lassen Sie sich von Testergebnissen für Welpenfutter und Hunde-Nassfutter überraschen. Erfahren Sie, welche Produkte im Jahr 2022 besonders empfehlenswert waren und wie Sie Ihren geliebten Vierbeiner optimal ernähren können.