Nicht alle Inhaltsstoffe, die Hersteller für Feuchtigkeitsshampoos verwenden, sind empfehlenswert. Teilweise wirken sich diese nicht nur negativ auf die Pflegewirkung aus, sondern sind zudem schädlich für Mensch und Umwelt. Besonders kritisch betrachtet werden in Feuchtigkeitsshampoo-Tests im Internet die folgenden Inhaltsstoffe:
- Silikon
- PEG-Verbindungen
- synthetische Duftstoffe
3.1. Silikone: Mehr Schein als Sein

In hochwertigem Feuchtigkeitsshampoo sollten keine Silikone, Sulfate oder Parabene enthalten sein.
Bei einem Blick auf die Inhaltsstoffe zeigt sich, dass viele feuchtigkeitsspendende Shampoos neben den Pflegewirkstoffen auch Silikon enthalten. Gerade bei Feuchtigkeitsshampoos gegen Frizz sind diese oftmals enthalte, da sie sich am Haar anlagern und die Haarstruktur optisch glätten. Dadurch wirkt das Haar gesünder und weist einen schönen Glanz auf.
Allerdings ist die Pflegewirkung von silikonhaltigen Feuchtigkeitsshampoos nur oberflächlich. Da das Silikon sich auf dem Haar ablagert, verhindert es, dass die pflegenden Stoffe in das Haarinnere eindringen können. So erscheint das Haar zwar geschmeidig und gepflegt, doch wird das Haar nicht mit der notwendigen Feuchtigkeit versorgt, die es benötigt, um die Austrocknung auszugleichen.
Auf Dauer kommt es zum einem Build-Up-Effekt. Das bedeutet, dass sich die Silikone um das Haar legen und es dadurch an Sprungkraft und Volumen fehlt. Zusätzlich gelangen die Silikone über das Abwasser in die Natur und belasten die Umwelt. Feuchtigkeitsshampoos ohne Silikone stellen daher aus mehreren Gründen die bessere Wahl dar.
Achtung: Die enthaltenen Silikone sind meist nicht als diese auf der Liste der Inhaltsstoffe erkennbar. Silikonverbindungen, wie zum Beispiel Dimethicone, erkennen Sie an der Endung -one oder -xan.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, greifen Sie zu einem Bio-Feuchtigkeitsshampoo beziehungsweise einem Feuchtigkeitsshampoo ohne Silikone und Sulfate aus dem Naturkosmetik-Regal.
3.2. PEG-Verbindungen: Waschaktive Substanzen, die nicht ungefährlich sind
PEG-Verbindungen kommen in Shampoos als waschaktive Substanz zum Einsatz, die dazu dient das Haar von Fett, Schmutz und Stylingrückständen zu befreien. Erkennbar sind sie am Namensbestandteil PEG. Zwar erfüllen sie ihren Einsatzzweck, doch machen sie die Haut durchlässig für Schadstoffe und schaden somit der Gesundheit. Umgehen können Sie das, wenn Sie ein Shampoo ohne Sulfate verwenden.
3.3. Synthetische Duftstoffe: Stehen im Verdacht, Allergien auszulösen
Im Bereich Körperpflege spielt der Geruch der Produkte eine wichtige Rolle. Ob Cremes, Lotionen, Shampoo oder Spülung, die Kunden bevorzugen einen angenehmen Duft und greifen gerne zu Produkten, die angenehm riechen. Viele Hersteller verwenden jedoch synthetische Duftstoffe, die zu Hautreizungen führen können und im Verdacht stehen, Allergien auszulösen.
Gerade bei empfindlicher Kopfhaut sollten Sie zu einem Shampoo ohne künstliche Duftstoffe greifen, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen. Wenn Sie nicht auf Duft verzichten möchten, können Sie nach dem Föhnen Ihr bevorzugtes Parfüm in die Luft sprühen und hindurchgehen. So legen sich die Duftmoleküle sanft auf dem Haar ab, ohne dass der enthaltene Alkohol das Haar austrocknet.