Wie oft sollte man Feuchtigkeitscreme auftragen?
Es wird empfohlen, Feuchtigkeitscreme zweimal täglich aufzutragen, am besten nach der Gesichtsreinigung und einmal am Abend. Bei Bedarf kann die Anwendung jedoch auch öfter erfolgen, insbesondere wenn die Haut trocken oder strapaziert ist. Es ist auch wichtig, die Feuchtigkeitscreme in ausreichender Menge aufzutragen und sanft in die Haut einzumassieren, um sicherzustellen, dass sie vollständig einzieht.
Möchten Sie eine Feuchtigkeitscreme kaufen, ist es sehr wichtig, dass Sie ein Produkt auswählen, dass für Ihren Hauttyp geeignet ist. Zudem sollte Ihr persönlicher Feuchtigkeitscreme-Testsieger in weiteren Kategorien überzeugen können. WELT.de stellt Ihnen die wichtigsten Eigenschaften vor, die Sie vor dem Kauf berücksichtigen sollten.
3.1. Art
Es sind Feuchtigkeitscremes aus verschiedenen Kategorien erhältlich. Beispielsweise wird unterschieden, ob die Creme für den Tag oder für die Nacht geeignet ist. Eine Nachtcreme ist im Vergleich zu einer Tagescreme in der Regel fettiger. Eine Tagescreme ist meist leicht, sodass sie Ihre Haut nicht beschwert. Zudem sind Feuchtigkeitscremes für Männer und Frauen erhältlich, die sowohl tags- als auch nachtsüber genutzt werden können.
Eine Feuchtigkeitscreme ist auch für unreine Haut geeignet. Beliebt sind zudem getönte Feuchtigkeitscremes, die Ihre Haut nicht nur mit Feuchtigkeit versorgen, sondern auch Rötungen oder Unreinheiten leicht abdecken.

Wer gerne Rötungen, Pigmentflecken oder kleine Unreinheiten verdecken möchte, kann sich für eine getönte Feuchtigkeitscreme entscheiden.
3.2. Lichtschutzfaktor
Ein Lichtschutzfaktor (LSF) ist ein wichtiger Bestandteil vieler Feuchtigkeitscremes, da er dazu beiträgt, die Haut vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Ein LSF in Feuchtigkeitscremes schützt die Haut vor den schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlung, wie beispielsweise Sonnenbrand, Pigmentierung, Falten und Hautkrebs. Da Feuchtigkeitscremes bereits in die tägliche Hautpflege-Routine integriert sind, ist die Anwendung eines LSF in der Creme eine einfache Möglichkeit, um einen ausreichenden Sonnenschutz zu gewährleisten, ohne zusätzliche Schritte durchführen zu müssen.
Wichtig zu beachten ist jedoch, dass der Schutzfaktor meist relativ gering ausfällt. Einige Feuchtigkeitscremes mit UV-Schutz bieten einen niedrigeren Schutzfaktor als eigenständige Sonnenschutzprodukte, was bedeutet, dass sie möglicherweise nicht ausreichend sind, um die Haut bei längerer Sonneneinstrahlung zu schützen.
Die Stiftung Warentest hat Feuchtigkeitscremes mit LSF von verschiedenen Herstellern getestet. Darunter waren Produkte vertreten, die für verschiedene Hauttypen geeignet sind. Beispielsweise wurden Feuchtigkeitscremes für fettige Haut oder Feuchtigkeitscremes für Mischhaut getestet. Unter anderem beinhaltete der Test Produkte der Marken CeraVe oder Nivea.
3.3. Inhaltsstoffe
Die Inhaltsstoffe von Feuchtigkeitscremes können je nach Marke, Produkt und Zweck variieren, aber im Allgemeinen enthalten sie eine Kombination von feuchtigkeitsspendenden und pflegenden Inhaltsstoffen. Hier sind einige häufige Merkmale der Inhaltsstoffe von Feuchtigkeitscremes:
| Inhaltsstoff | Beispiele und Merkmale |
| feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe | - z. B. Hyaluronsäure, Glycerin, Aloe vera, Harnstoff oder Sorbitol
- schließen Feuchtigkeit in der Haut ein
- helfen dabei, trockene, raue und schuppige Haut zu hydratisieren und zu glätten
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| Emollients | - z. B. Lanolin, Squalan, Jojobaöl oder Sheabutter
- helfen dabei, die Haut zu erweichen und zu glätten, indem sie einen Schutzfilm auf der Haut bilden, der den Feuchtigkeitsverlust reduziert
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| Vitamine und Antioxidantien | - viele Cremes enthalten Vitamin E und C und Antioxidantien wie Grüntee-Extrakt
- tragen dazu bei, die Haut vor Schäden durch freie Radikale zu schützen
- stärken die natürliche Barriere der Haut
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| beruhigende Inhaltsstoffe | - Inhaltsstoffe wie Kamille, Allantion oder Bisabolol können gereizte Haut beruhigen und pflegen
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| Duftstoffe und Farbstoffe | - einige Feuchtigkeitscremes enthalten Duft- und Farbstoffe
- lösen bei einigen Menschen allergische Reaktionen aus
- Feuchtigkeitscremes ohne Parfum sind besonders für Personen mit empfindlicher Haut empfehlenswert
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Zudem werden auch einige natürliche Feuchtigkeitscremes angeboten. Naturkosmetik-Feuchtigkeitscremes haben einige Vorteile. Beispielsweise können sie sanfter und schonender für die Haut sein, was besonders für Menschen mit empfindlicher Haut von Vorteil sein kann. Natürliche Feuchtigkeitscremes enthalten keine schädlichen Chemikalien wie Parabene, Silikone, synthetische Duftstoffe oder Farbstoffe, die für manche Menschen schädlich sein oder Allergien auslösen können.
Eine Feuchtigkeitscreme auf Wasserbasis hat den Vorteil, dass sie leicht und erfrischend ist, schnell einzieht und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt, ohne einen fettigen oder klebrigen Rückstand zu hinterlassen. Sie ist besonders gut für ölige Hauttypen geeignet, da sie die Poren nicht verstopft und die Haut nicht zusätzlich belastet.
3.4. Verpackung

Eine Feuchtigkeitscreme in der Tube kann besonders leicht dosiert werden.
Auch die Verpackung spielt eine wichtige Rolle bei der Wahl einer Feuchtigkeitscreme. In unserem Feuchtigkeitscreme-Vergleich finden Sie Cremes, die in Tiegeln, Tuben oder Pumpspendern verpackt sind. Tiegel sind typischerweise runde oder ovale Behälter aus Glas oder Kunststoff, die in der Regel mit einem Schraubverschluss oder einem Deckel verschlossen werden. Sie eignen sich gut für Feuchtigkeitscremes, da sie dicht verschlossen sind und somit eine längere Haltbarkeit gewährleisten. Allerdings ist es wichtig, den Tiegel jedes Mal nach Gebrauch gründlich zu reinigen, um eine Verunreinigung der Creme zu vermeiden.
Tuben sind meist aus Kunststoff gefertigt und haben eine längliche Form mit einer schmalen Öffnung an einem Ende. Die Tube wird durch Zusammendrücken entleert und lässt sich leicht dosieren, was ideal für Feuchtigkeitscremes ist, die in kleinen Mengen aufgetragen werden sollten. Tuben sind auch hygienischer als Tiegel, da sie eine Verunreinigung der Creme durch Bakterien oder Schmutz minimieren.
Pumpspender sind ebenfalls aus Kunststoff oder Glas gefertigt und haben eine spezielle Pumpe, die die Creme durch eine kleine Öffnung dosiert. Pumpspender sind besonders praktisch, da sie eine saubere Dosierung ermöglichen und eine Kontamination der Creme minimieren. Allerdings können Pumpspender manchmal schwierig zu reinigen sein, insbesondere wenn sie mehrere Monate lang nicht verwendet wurden.