Ratgeberübersicht
  1. Was ist ein Clicker?
  2. Wie kann ein Clicker das Hundetraining unterstützen?
  3. Welche Arten von Clickern gibt es?
  4. Welche Vor- und Nachteile haben Clicker?
  5. Welche Kaufkriterien sind bei der Auswahl eines Clicker-Testsiegers wichtig?
  6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Clicker-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Durch das Clickern wird beim Tier eine positive Verstärkung seiner Handlungen erreicht. Dies bewirkt die Motivation, bestimmte Verhaltensweisen zu wiederholen.
  • Seit den 1960-er Jahren werden Tiger, Elefanten und andere Zootiere durch Clickern beschäftigt und lernen, medizinische Eingriffe besser zu tolerieren.
  • In Deutschland wird das Clickertraining seit den 1990-er Jahren gezielt für die Hundeausbildung genutzt.

clicker-test

Clickertraining eignet sich, um das Verhalten von Hunden, Katzen, Vögeln, Pferden und anderen Tieren zu beeinflussen. Dabei ersetzt das Clickern keine Kommandos, sondern dient der Verknüpfung von Befehl und Verhalten. Ursprünglich entstammt das Clickertraining der Arbeit mit Delfinen. Die US-amerikanische Tiertrainerin Karen Pryor nutzte den Clicker als Ersatz für die Trillerpfeife.

Zwei verpackte Clicker von Karlie liegen übereinander zum testen auf einem grauen Boden.

Clicker von Marken wie Karlie sollten möglichst kompakt sein, sodass sie Platz in jeder Tasche finden.

Wenn Sie die nötige Geduld aufbringen, den Hundeklicker regelmäßig anzuwenden, lernen die Tiere in der Regel gern und schnell. Ein positiver Nebeneffekt ist die Stärkung der Bindung zwischen dem Tier und seinem Halter. In unserer WELT.de-Kaufberatung mit Clicker-Vergleich 2025 stellen wir Clicker für Hund und Katze vor und Sie erfahren, wie ein Clicker die Hundeerziehung bereichern kann.

1. Was ist ein Clicker?

Ein Clicker für Katze und Hund passt in jede Hosentasche oder kann auch als Armband getragen werden. Damit das charakteristische „Klick-Klack“ ertönt, muss ein großer Knopf an der Oberseite der Clicker betätigt werden.

Wichtig: Damit eine wirksame Konditionierung eintritt, muss der erwünschten Handlungsweise innerhalb weniger Sekunden das Klickgeräusch folgen.

2. Wie kann ein Clicker das Hundetraining unterstützen?

hundeklicker

Clicker sind eine einfache Form des Trainings.

In einem Clicker-Test zeigt sich, dass selbst beste Clicker nur die erwünschte Wirkung versprechen, wenn nach einem bestimmten Prinzip vorgegangen wird.

Beim Clicker-Hundetraining gibt es verschiedene Ansätze:

  • Einfangen von Verhalten: Der Clicker wird eingesetzt, wenn das Tier eine natürliche Bewegung ausführt. Verknüpft mit einem verbalen Befehl, kann der Hund Aktion und Befehl miteinander verknüpfen.
  • freie Formung von Verhalten: Hierfür werden Sie Hundefutter oder Leckerlis benötigen, denn die gewünschte Aktion muss erlernt werden. So wird sich ein Hund „verbeugen“, wenn er seine Nase zum Futter am Boden führt und dabei die Hinterläufe einknickt. Genau in diesem Moment müssten Sie den Clicker betätigen.

3. Welche Arten von Clickern gibt es?

Hersteller bzw. Marken wie Starmark, Petsafe, Kerbl oder Hunter bringen unterschiedliche Arten von Clickern auf den Markt.

Clicker im Test: ein verpackter Clicker liegt quer auf einem Boden.

Anhand der Bauweise und Ausstattung werden verschiedene Clicker von Karlie und anderen Unternehmen unterschieden.

Sie können die Auswahl entsprechend dem Einsatzzweck und der Mentalität des Tieres treffen.

Clicker-Typ Erläuterung
Soft-Clicker
  • leichte und handliche Geräte
  • es wird ein leiser, für uns Menschen kaum wahrnehmbarer Ton erzeugt
  • ideal für schreckhafte Tiere
Boxen-Clicker
  • geeignet für das Training auf Distanz
  • große, eckige Clicker
  • unhandlich in der Bedienung
  • Clicker um Pferde zu trainieren
Multi-Clicker
  • geeignet für Nah- und Distanztraining
  • Lautstärke des Klickgeräusches regulierbar
Clicker mit Pfeife
  • Hundepfeife ruft das Tier zurück
  • Clicker dient als Bestätigung der Handlung
Clicker mit Target-Stick
  • Zeigestock mit Teleskop erleichtert das Erlernen von Tricks
clicker hundetraining

Hochwertige Clicker sind stoßfest, rutschfest, wasserabweisend und rostfrei.

4. Welche Vor- und Nachteile haben Clicker?

Sie sind noch am Überlegen, ob Sie sich mit Produkten dieser Kategorie anfreunden können? Wir möchten Sie auf WELT.de möglichst umfassend beraten und stellen nun die Vor- und Nachteile von Clickern gegenüber.

    Vorteile
  • Clicker eignen sich für Hunde, Katzen, Vögel oder Pferde
  • kleine und handliche Geräte
  • einfach zu erlernen
  • Belohnung für Verhalten auch auf Distanz möglich
    Nachteile
  • Clicker darf nicht vergessen werden
  • Benutzung muss erlernt werden
  • Clicker muss zeitnah gebraucht werden

Auch im Hinblick auf das Material lassen sich einige Vor- und Nachteile in Clicker-Tests herausarbeiten.

4.1. Die Vor- und Nachteile von Clickern aus Kunststoff

Für und gegen Clicker aus Kunststoff spricht:

    Vorteile
  • Clicker ist günstig im Preis
  • umfangreiche Produktpalette
  • auch als Schlüsselanhänger erhältlich
  • häufig ergonomisch in der Form
  • große Auswahl in der Farbe
    Nachteile
  • Material kann brechen
  • weniger langlebig

4.2. Die Vor- und Nachteile von Clickern aus Edelstahl

Beim Kauf von Clickern aus Edelstahl sollten Sie folgende Aspekte beachten:

    Vorteile
  • hochwertige Ausführung
  • für den täglichen Gebrauch geeignet
  • oft mit Handschlaufe kombinierbar
  • erzeugt lautere Töne
    Nachteile
  • teurer in der Anschaffung
  • liegt weniger angenehm in der Hand

5. Welche Kaufkriterien sind bei der Auswahl eines Clicker-Testsiegers wichtig?

Wie funktioniert ein Target-Stick?

Diese Sticks sind, ähnlich einer Antenne, ausziehbar und mit einem Clicker kombiniert. Dies erleichtert das Einstudieren von Kommandos und Tricks. Der Stick weist auf den Boden, hat sich das Tier hingelegt, wird der Clicker betätigt und der Hund belohnt.

Bevor Sie einen Clicker kaufen, geht es darum, sich für ein passendes Modell zu entscheiden. Dabei können Sie sich an einigen Faktoren orientieren, die auch in einem Clicker-Test berücksichtigt werden. Da sich die Stiftung Warentest bislang noch nicht mit Clickern befasst hat [Stand Jan. 2023], möchten wir Ihnen im Folgenden einige wichtige Kriterien aufführen.

  • Material: Dem Material haben wir auf WELT.de bereits einen Abschnitt gewidmet. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Clicker-Zähler von Nobby, Trixie, Pawise oder Asco zum Großteil aus Kunststoff bestehen. Ist der integrierte Knopf als Lasche gearbeitet, ist diese aus Metall gefertigt. Ist der Clicker für Hund und Katze an einem Target-Stick angebracht, besteht das Gehäuse in der Regel auch aus Kunststoff. Beim Teleskop kommt Metall zum Einsatz.
  • Abmessungen: Ist der Clicker mit Batterie regelmäßig in Gebrauch, macht es sich bezahlt, wenn es sich um kleine, handliche Geräte handelt. Die Länge variiert zwischen fünf bis sieben Zentimetern. Clicker für Katze und Hund sind etwa drei bis vier Zentimeter breit.
  • Tonhöhen: Jeder Clicker für Auto, Wohnung oder Garten gibt Töne von sich. Der Unterschied in Clicker-Tests liegt hier im Detail. Soft-Clicker erzeugen einen leisen Ton. Dies ist beispielsweise für sensible Katzen eine Option. Extra laute Geräusche erzeugt der Box-Clicker, konzipiert für das Distanz-Training im Freien. Möchten Sie den Clicker mit App für mehrere Tiere anschaffen, sind Multi-Clicker eine gute Wahl. Hier können sowohl die Lautstärke als auch die Tonlage verstellt werden. Oft sind diese Modelle 4-tonig.
  • Clicker-Kopf: Die meisten aufgeführten Produkte in Clicker-Tests besitzen einen relativ großen, herausstehenden Knopf. Es bietet sich bei diesen Modellen an, sie mit Handschlaufe zu tragen. In der Hosentasche könnten die Clicker-Zähler versehentlich betätigt werden. Ist der Knopf im Gehäuse versenkt, besteht diese Problematik nicht. Boxen-Clicker verfügen über Metall-Laschen, die lautere Töne erzeugen können.
  • Farbe: Sie haben die Wahl aus unterschiedlichen Ausführungen. Ist ein Clicker schwarz, erscheint er neutral und kann gut mit einem Target kombiniert werden. Einfache Klicker aus Kunststoff sind häufig zweifarbig. Der Knopf ist dabei vom Gehäuse farblich abgesetzt.
clicker katze

Sie können bereits im Welpenalter mit dem Clickertraining beginnen.

6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Clicker-Tests bzw. Vergleichen suchen

Sie möchten das Zusammenleben mit Ihrem Haustier bereichern? Dann kommen unsere Vorschläge für das nächste Clickertraining gerade recht. Abschließend beantworten wir Ihnen einige Fragen, die im Zusammenhang mit Hundeklickern auftauchen können.

6.1. Wie funktioniert Clickertraining?

Clickern kann als angenehme Trainingsmethode für beide Parteien angesehen werden. Zunächst müssen die Tiere auf das Klickgeräusch konditioniert werden. Anschließend kann das Training mit der Clicker-App begonnen werden. Das Klickgeräusch dient als Bestätigung des Verhaltens des Tieres. Die Belohnung in Form von Leckerlis sollte nicht lang auf sich warten lassen.

Clicker-Test: zwei Clicker in Originalverpackung stehen nebeneinander vor einem Regal.

Die Einsatzmöglichkeiten von Clickern wie von Karlie und anderen Unternehmen sind vielfältig.

Folgende Regeln sollten beim Clickern verinnerlicht werden:

  • auf jeden Click folgt eine Belohnung (Clickerfutter)
  • Clicker dienen nicht zum Rufen oder Locken des Tieres
  • auch kleinste Fortschritte beim Hundetraining werden belohnt
  • Trainingseinheiten sollten nicht länger als zehn Minuten dauern
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6.2. Welcher Clicker eignet sich für Katzen?

Das Clickertraining ist für alle Katzenrassen geeignet. Es sind keine expliziten Katzen-Clicker im Sortiment. In der Regel eignen sich kleine, einfache Clicker aus Kunststoff für Katzen recht gut. Achten Sie darauf, dass der Clicker kein zu lautes Geräusch erzeugt. Da Katzen über ein siebenmal besseres Gehör verfügen als wir Menschen, sollte auf die sensiblen Tiere Rücksicht genommen werden.

Tipp: Ist der Clicker mit Batterie zu laut, können Sie ihn in der Jacken- oder Hosentasche betätigen, um den Schall zu dämpfen.

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6.3. Für welche Tierarten eignen sich Clicker?

clicker hund

Nicht nur Hunde, auch Katzen und viele weitere Tiere können Sie mit einem Clicker trainieren.

Eigentlich stammt der Clicker aus der Arbeit mit Fischen. Dabei wird nicht mit den typischen Klickgeräuschen gearbeitet, sondern Tiertrainer setzen auf den Laserstrahl. Das Clickertraining kann die Arbeit mit verschiedenen Tieren fördern und unterstützen:

  • Hund
  • Katze
  • Pferd
  • Vogel
  • Kaninchen
  • Ratte
  • Leopard
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6.4. Wie funktioniert das Clickern mit Katzen?

Dass sich Katzen nur schwer dressieren lassen und viel lieber ihren eigenen Kopf durchsetzen, ist kein Geheimnis. Dennoch berichten viele Katzenhalter von erstaunlichen Erfolgen, wenn zum Clicker gegriffen wird.

Geduld ist allerdings gefragt. Bleiben Sie konsequent, belohnen das erwünschte Verhalten und ignorieren Fehlverhalten. Schimpfen Sie nicht, sonst werden die Tiere schnell die Lust am Clickern verlieren. Die Leckerlis sollten sofort nach dem Clickern gegeben werden.

Folgende Übersicht zeigt beliebte Übungen beim Clickern mit Katzen:

Clicker-Übung Ziel
Hütchenspiel Futter wird unter kleinen Bechern versteckt und muss gefunden werden
Apportieren Katze bringt einen Gegenstand zu Ihnen
Agility Katze wird durch einen Parcours geführt
Rollen Katze rollt über ihren Rücken auf die andere Körperseite
Nasenkuss Sie werden von Ihrer Katze mit einem „Nasenkuss“ begrüßt
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6.5. Welches Zubehör ist für Clicker praktisch?

Für ein einfaches Arbeiten mit Ihrem neuen Clicker, kann entsprechendes Zubehör erworben werden. Damit Sie den Clicker jederzeit griffbereit haben und sekundenschnell reagieren können, bietet sich ein Clicker-Armband an. Dieses schwingt elastisch am Armgelenk und der Clicker in Schwarz oder bunt kann nicht verloren gehen.

Wenn der Clicker im Auto oder beim Spaziergang im Freien verwendet werden soll, muss das Futter stets unmittelbar verfügbar sein. Hierbei können Futterbeutel hilfreich sein. Die kleinen Beutel können Sie sich umschnallen. Ein Griff genügt und die Leckerlis sind als Belohnung auf den Clicker sofort zur Hand.

Die Kombination mit einem Target-Stick bietet sich beim Hundetraining an. Das Tier kann lernen, Ihnen zu folgen. Auch bei der Bewältigung eines Parcours können Hund oder Katze mithilfe des ausziehbaren Sticks geleitet werden.

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Im Video vorgestellt: Clicker

In diesem YouTube-Video erklärt Karen Pryor das Clickertraining, um Hunden Gelassenheit beizubringen. Sie zeigt, wie das Jewel i-Click Clicker von Karen Pryor dazu verwendet werden kann, um positive Verstärkung beim Training einzusetzen. Mit diesem praktischen Helfer können Hundebesitzer lernen, ihrem Hund Ruhe und Gelassenheit beizubringen.

In diesem YouTube-Video dreht sich alles um das Clickertraining für Hunde und wie es dazu beitragen kann, stressfreie Begegnungen mit anderen Hunden zu ermöglichen. Es werden effektive Techniken und Übungen vorgestellt, die dabei helfen können, ängstliche oder aggressive Reaktionen zu vermeiden. Lernen Sie, Ihren Hund mit Hilfe des Clickers richtig zu trainieren und ihm das nötige Selbstvertrauen zu geben, um entspannt und sicher andere Hunde zu treffen.