Ratgeberübersicht
  1. Sollten Sie eine spezielle Boxspringmatratze kaufen?
  2. Welche Größe muss meine Boxspringbettmatratze haben?
  3. Aus welchem Material kann eine Boxspringbettmatratze bestehen?
  4. Boxspringmatratzen in Tests: Welche Vor- und Nachteile haben sie?
  5. Welche ist die beste Boxspringmatratze?
  6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Boxspringmatratzen-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • In der Regel ist eine Boxspringmatratze 25 cm hoch oder höher. Dies sorgt für eine erhöhte Liegefläche und erleichtert das Hinlegen und Aufstehen.
  • Besonders wichtig ist laut zahlreicher Boxspringmatratzen-Tests im Internet der Härtegrad. Sowohl eine zu harte als auch eine zu weiche Matratze können Schmerzen nach dem Aufstehen begünstigen.
  • Neben der Boxspringbettmatratze sollten Sie sich auch für einen passenden Topper entscheiden. So wird die Matratze vor Staub und Schmutz geschützt. Der Topper bietet zudem eine Druckentlastung beim Liegen.
Boxspringmatratze getestet: Boxspringmatratze auf Boxspringbett

Diese Boxspringmatratze ist mit einem passenden Topper ausgestattet. Dieser schließt mit der Matratze ab und schützt damit effektiv vor Staub und Schmutz.

Um fit und produktiv durch den Tag gehen zu können, braucht es einen erholsamen Schlaf. Daher sollten Sie bei der Wahl des Bettes und der Matratze ganz besonders auf Komfort und Qualität achten. Im letzten Jahrzehnt hat sich in Mitteleuropa ein neuer Trend hinsichtlich der Betten etabliert. Boxspringbetten sind bereits seit vielen Jahren in den USA sehr beliebt.

Sie überzeugen mit einer angenehmen Einstiegshöhe und oft auch mit besonderem Liegekomfort. Wichtig ist aber nicht nur das Bett selbst, sondern vor allem die Boxspringmatratze. In unserem Boxspringmatratzen-Vergleich auf WELT.de finden Sie 2025 alle wichtigen Informationen, von der idealen Höhe der Matratze über deren Aufbau bis hin zum Preis.

1. Sollten Sie eine spezielle Boxspringmatratze kaufen?

Die Namensherkunft des Boxspringbetts

Der Name Boxspringbett leitet sich von der speziellen Art der darin befindlichen Matratze ab. Diese ist nämlich in den meisten Fällen mit Federkerntaschen gefüllt. Übersetzt ins Englische ergibt sich daraus der Begriff Boxspring. Beim Boxspringbett gibt es keine Lattenroste. Daher ist es besonders wichtig, dass die Matratze Stabilität verleiht. Dies wird durch die speziellen Federkerntaschen beziehungsweise Federkernkästen ermöglicht.

In erster Linie werden Sie sich die Frage nach einer Boxspringbettmatratze stellen, wenn Sie sich für ein Boxspringbett entschieden haben. Prinzipiell könnten Sie zwar auch einfach eine herkömmliche Matratze auf dem Boxspringbett platzieren. Durch den fehlenden Lattenrost herrscht dann aber oft zu wenig Stabilität und Sie liegen deutlich zu weich.

Doch die Anschaffung einer Boxspringbettmatratze ist nicht nur in Kombination mit einem Boxspringbett eine Überlegung wert. Eine Bockspringmatratze ist auch dann sinnvoll, wenn

  • Sie unter Rückenschmerzen leiden.
  • Sie im Alter oder aufgrund einer körperlichen Einschränkung Probleme mit dem tiefen Einstieg bei einer herkömmlichen Matratze haben.
  • Sie auf ein Bettgestell verzichten und die Matratze einfach direkt auf dem Boden platzieren möchten.
Boxspringmatratze im Test: Auf einem Ausstellungsbett liegt ein Querschnitt der Matratze mit Blick auf das Material.

Anhand des hier abgebildeten Würfels können Sie den Aufbau von Boxspringmatratzen in einzelnen Schichten gut nachverfolgen.

Grundsätzlich können Sie auch auf eine Boxspringmatratze für das normale Bett zurückgreifen, denn Lattenrost und stützende Matratze schließen einander nicht aus. So kann beispielsweise die Einstiegshöhe angepasst werden, ohne dass Sie sich für ein neues Bett entscheiden müssen. Wenn Sie unter Knie- oder Rückenproblemen leiden, kann das Hinlegen und Aufstehen in tiefen Betten schnell einmal zur Herausforderung werden. Eine hohe Boxspringmatratze schafft Abhilfe.

Auch der Trend hin zum Minimalismus in den eigenen vier Wänden kann durch eine Boxspringmatratze unterstützt werden. Da die Matratze ganz ohne Lattenrost auskommt, können Sie zum Beispiel auf ein Bettgestell verzichten.

Die Boxspringbettmatratze wird dann einfach auf dem Boden platziert. So lässt sich übrigens auch schnell eine bequeme Schlafstätte für Übernachtungsgäste schaffen. Bedenken Sie jedoch, dass die Matratze regelmäßig gewendet werden sollte, um der Bildung von Schimmel und Feuchtigkeitsansammlungen vorzubeugen.

Boxspringmatratze im Test: Frau, die seitlich auf einer Boxspringmatratze liegt

Der Härtegrad der Boxspringmatratze sollte auf Ihr Körpergewicht abgestimmt sein, um bestmöglichen Schlafkomfort zu bieten.

2. Welche Größe muss meine Boxspringbettmatratze haben?

Wie groß Ihre Boxspringbettmatratze sein muss, hängt in erster Linie von Ihrem Bett ab. Ist die Matratze zu klein, wird die Unterkonstruktion nicht vollständig bedeckt. Ist die Matratze hingegen zu groß, steht sie an den Enden des Bettes über. So laufen Sie Gefahr, nachts aus dem Bett zu fallen. Auch die Stützfunktion wird negativ beeinträchtigt, wenn Ihre Matratze zu groß ist.

Auf WELT.de haben wir Ihnen die gängigsten Maße für Boxspringbettmatratzen tabellarisch zusammengetragen:

Art der Matratze Eigenschaften
90×200-cm-Boxspringmatratzen für Einzelbetten
140×200-cm-Boxspringmatratzen für klassische Doppelbetten
160×200-cm-Boxspringmatratzen für Queensize-Betten
180×200-cm-Boxspringmatratzen für Kingsize-Betten

Im Zweifelsfall lohnt es sich, vor dem Kauf noch einmal nachzumessen, denn nicht nur eine 180×200-cm-Boxspringmatratze kann für das Kingsize-Bett geeignet sein. Einige Modelle haben auch eine quadratische Liegefläche und verlangen nach einer 200×200-cm-Boxspringmatratze. Auch beim Einzelbett kann es Unterschiede geben. Optisch lässt sich kaum erkennen, ob Sie eine 90×200-cm-Boxspringmatratze brauchen oder ob doch die 100×200-cm-Boxspringmatratze passend ist.

Tipp: Eine Boxspringmatratze mit Topper weist meist eine höhere Lebensdauer auf, denn der Topper schützt vor Staub und Schmutz. In Kombination mit einem Matratzenschoner können zudem Kuhlen und Flecken vermieden werden.

3. Aus welchem Material kann eine Boxspringbettmatratze bestehen?

Boxspringmatratze getestet: Querschnitt einer Taschenfederkern-Matratze

Die in einzelnen Taschen befindlichen Federn sorgen für eine lange Haltbarkeit der Boxspringmatratze und für eine optimale Stabilität.

In beinahe jedem Online-Test zu Boxspringmatratzen ist das Material von entscheidender Bedeutung. Im Vergleich zu herkömmlichen Matratzen ergibt sich hierbei durchaus ein Vorteil, denn die Auswahl an Materialien ist etwas geringer. Als Standard gilt heutzutage die Tonnentaschenfederkern-Boxspringmatratze.

Diese Kategorie von Matratze ist formstabil und ersetzt in der Regel den Lattenrost. Zudem ermöglicht die robuste Bauweise eine hohe Lebensdauer. Tonnentaschenfederkern bietet jedoch keine punktuelle Druckentlastung. Diese ist nur flächig möglich.

Tonnentaschenfederkern-Boxspringbettmatratzen belüften sich zudem automatisch. Jedes Mal, wenn Sie sich in das Bett legen oder daraus aufstehen, entsteht ein Pumpeffekt. Die Federn ziehen sich durch die Belastung zusammen und dehnen sich danach schnell wieder aus. So wird Staub automatisch aus der Matratze befördert.

Wenn Sie auf eine metallfreie Boxspringmatratze zurückgreifen möchten, bietet sich Visco-Schaum als Material an. Visco-Schaum ist weicher und weist eine hohe Anpassungsfähigkeit auf. Dieses Material ist vor allem dann empfehlenswert, wenn Sie die Boxspringmatratze für ein normales Bett mit Lattenrost nutzen möchten. Beim Einsatz im Boxspringbett sollte eine Matratze aus Visco-Schaum nicht zu hoch sein. Sonst kann die Formstabilität unter der Höhe leiden.

Hinweis: Eine Comfort-Boxspringmatratze bringt oft ein besonders angenehmes Liegegefühl mit sich. Ermöglicht wird das in den meisten Fällen durch eine punktuelle Druckentlastung.

Der größte Vorteil einer solchen Matratze ist, dass sie sich perfekt an Ihren Körper und die Liegeposition anpasst. Visco-Schaum reagiert zudem auf Ihre Körpertemperatur und bietet eine besonders zielgerichtete Entlastung. Daher greifen Menschen mit Rücken- und Nackenbeschwerden gerne auf dieses Material zurück.

Wir fassen die Eigenschaften der verschiedenen Material-Typen zusammen:

Typ der Boxspringbettmatratze Eigenschaften
Boxspringmatratze mit Taschenfederkern
  • Tonnentaschenfederkern ist Standard beim Boxspringbett
  • günstige Boxspringmatratze besteht nur aus Taschenfederkern
  • bietet Flächenentlastung
  • hohe Belüftung durch Pumpeffekt
Boxspringmatratze mit Visco-Schaum
  • bei Boxspringbetten eher selten
  • Visco-Schaum bietet punktuelle Entlastung
  • temperaturempfindlich (passt sich dem Körper und der Liegeposition an)

4. Boxspringmatratzen in Tests: Welche Vor- und Nachteile haben sie?

Boxspringmatratze getestet: Matratze, die angehoben wird; darunter Bettgestell

Eine Boxspringmatratze ist so konzipiert, dass kein separater Lattenrost benötigt wird.

Einer der wichtigsten Vorteile einer 160×200-cm-Boxspringmatratze ist der hohe Liegekomfort. Die Kombination aus einer stabilen Unterlage und der eher weichen Matratze sorgt für eine angenehme Liegeposition und eine ausreichende Druckentlastung. Außerdem sind Matratzen für Boxspringbetten in der Regel sehr langlebig. Dies relativiert häufig den Nachteil der höheren Anschaffungskosten.

Als besonders angenehm empfinden viele Menschen auch die komfortable Einstiegshöhe. Eine Boxspringbettmatratze ist deutlich höher als herkömmliche Modelle. So können Sie ohne große Mühe und auch mit Rücken- oder Knieproblemen aus dem Bett aufstehen.

Die 140×200-cm-Boxspringmatratze lässt sich zudem ganz ohne Lattenrost nutzen. Dies ist vor allem dann vorteilhaft, wenn Sie selbst auf ein Bett verzichten oder Freunden und Übernachtungsgästen eine bequeme Schlafstätte zur Verfügung stellen möchten. Nachfolgend fassen wir Ihnen die Vorteile der speziellen Matratzen noch einmal zusammen:

    Vorteile
  • besonders angenehmes Liegegefühl
  • bequeme Einstiegshöhe
  • kann ohne Lattenrost und somit auch ohne Bettgestell genutzt werden
    Nachteile
  • geringe Materialauswahl
  • teurer in der Anschaffung

5. Welche ist die beste Boxspringmatratze?

Die beste Boxspringmatratze kann in der Regel nicht pauschal bestimmt werden. Abhängig von Ihren Bedürfnissen und Ansprüchen gibt es nämlich Unterschiede hinsichtlich des benötigten Härtegrades und der idealen Höhe. Zudem müssen Sie sich in Ihrem Boxspringbett-Matratzen-Test zwischen verschiedenen Materialien entscheiden. Auch hier spielen die persönlichen Präferenzen wieder eine Rolle.

Unter anderem werden Sie auf Angebote folgender Marken und Hersteller treffen, wenn Sie eine Matratze für Ihr Boxspringbett suchen:

  • Emma
  • Irisette
  • Wolkenschloss
  • Frankenstolz
  • Malie
  • BeCo

6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Boxspringmatratzen-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Wenn Sie rund um Matratzen für Boxspringbetten noch weitere Fragen haben, finden Sie in unserem FAQ-Bereich auf WELT.de alle wichtigen Informationen.

6.1. Wie lange hält eine Boxspringmatratze?

Eine Boxspringbett-Matratze ist in der Regel besonders robust und hält bei richtiger Pflege mindestens zehn Jahre. Vor allem Tonnentaschenfederkernmatratzen können Sie oft auch noch wesentlich länger nutzen. Bilden sich sichtbare Liegekuhlen in den einzelnen Zonen oder bricht eine Feder, sollte die Matratze schnellstmöglich ersetzt werden.

Boxspringmatratze getestet: Hand, die Abdruck in einer Matratze aus Visco-Schaum hinterlässt

Boxspringmatratzen aus Visco-Schaum passen sich besonders gut an Ihre Körperform an.

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6.2. Wie hoch ist eine Boxspringmatratze?

Es muss nicht nur beachtet werden, ob Sie eine 100×200-cm-Boxspringmatratze oder eine 200×200-cm-Boxspringmatratze benötigen. Auch die Höhe ist von entscheidender Bedeutung. Meist ist eine solche Matratze circa 20 cm hoch. Einige Modelle sind auch etwas weniger hoch, andere wiederum noch höher. In einigen Fällen beträgt die Höhe der Boxspringmatratze etwa 30 cm. Dadurch ergibt sich im Boxspringbett eine besonders angenehme Einstiegshöhe.

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6.3. Brauche ich eine weiche oder harte Boxspringmatratze?

Der Härtegrad Ihrer amerikanischen Boxspringmatratze sollte nicht blind gewählt werden. Für die meisten Menschen kommt eine Matratze mit Härtegrad 2 oder 3 infrage. Grundsätzlich hängt der Härtegrad von Ihrem Körpergewicht ab. Während H1 in erster Linie für Kinder geeignet ist, sollten H4-Matratzen vorrangig von Menschen mit mehr als 100 kg genutzt werden. Die Schlafposition spielt beim Härtegrad der Matratze übrigens keine Rolle.

Tipp: Den Bezug der Boxspringmatratze sollten Sie im Sommer jede Woche wechseln. In heißen Nächten muss nämlich deutlich mehr Schweiß absorbiert werden. Im Winter reicht es aus, den Bezug alle 14 Tage zu wechseln.

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6.4. Kann die Härte der Boxspringmatratze mit einem Topper angepasst werden?

Ein Topper kann die Druckentlastung fördern und den Liegekomfort verbessern. Der Härtegrad der Matratze lässt sich dadurch aber kaum anpassen. Liegen Sie zu weich, schafft ein Topper mit hohem Härtegrad also keine Abhilfe. Dies ist auf dessen geringe Höhe zurückzuführen.

Haben Sie Ihre Matratze jedoch zu hart gewählt, kann ein weicher Topper den Schlafkomfort etwas optimieren. Langfristig sollte jedoch der Härtegrad Ihrer Matratze zu Ihren körperlichen Anforderungen passen.

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6.5. Gibt es von der Stiftung Warentest einen Test zu Matratzen für das Boxspringbett?

Die Verbraucherschutzorganisation hat bereits einen Test rund um Boxspringbetten und Matratzen im Allgemeinen veröffentlicht. Ein Boxspringmatratzen-Testsieger wurde hierbei jedoch noch nicht präsentiert.

Wenn Sie hinsichtlich Ihrer Wahl noch unsicher sind, kann auch eine Kaufberatung im Fachhandel sinnvoll sein. Hier wird auf Ihre Schlafgewohnheiten und den passenden Härtegrad eingegangen und die Matratze kann individualisiert werden. Möchten Sie Zeit und Geld sparen, bietet sich außerdem ein Blick in unsere Produktvergleichstabelle an. Online-Angebote fallen oft deutlich günstiger aus und Sie können aus einer größeren Zahl an Anbietern wählen.

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6.6. Wie wird eine Boxspringbettmatratze richtig gereinigt?

Im Laufe der Zeit sammelt sich nicht nur Staub in der Matratze an. Auch Hausstaubmilben werden es sich in Ihrer Matratze gemütlich machen. Die mikroskopisch kleinen Tiere können selbst bei regelmäßiger Reinigung nie ganz verhindert werden. Beim Wechseln der Bezüge sollte die Matratze jedes Mal abgesaugt werden. Zudem bietet sich ein Matratzenschoner an. Dieser bildet eine Barriere gegen Staub und Schweiß.

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