Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Alarmanlagen?
  2. Was für unterschiedliche Alarmanlagen gibt es?
  3. Welche Alarmanlage passt zu mir?
  4. Welche Alarmanlagen sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Alarmanlagen?
  6. Wie lautet das Fazit für Alarmanlagen?

Sie möchten den Diebstahl von Fahrrad, Auto oder Wohnmobil verhindern? Ihr Haus und Ihre Familie sollen vor Einbrechern geschützt sein? Viele Menschen fühlen sich mit einem Alarmsystem sicherer. Es kann mechanisch gesicherte Fenster und Türen ergänzen.

Eine gute Alarmanlage muss Gefahren zuverlässig erkennen. Außerdem muss es sie sofort melden. Erhältlich sind Systeme mit Kabel oder Funk. Auch Hybrid-Anlagen gibt es. Achten Sie auf den vorgesehenen Einsatzzweck. Zusammenpassende Bestandteile und das Warnsignal sind wichtig. Interessant sind Smart-Home-Anbindung und Übertragung von Bild und Ton. Stromversorgung und Schutz vor Sabotage spielen auch eine Rolle.

Wie erkenne ich gute Alarmanlagen?

Täglich stehlen Diebe viele Autos. Auch Einbrüche in Wohnungen gibt es häufig. Alarmsysteme sollen dies verhindern. Sie finden Alarmanlagen von Herstellern wie Abus, Telenot oder Viper. Sie möchten eine Anlage kaufen? Achten Sie auf diese Punkte:

Vorgesehener Einsatzzweck: Haus, Kfz & Co.

Was möchten Sie schützen? Sie haben ein teures Motorrad oder Fahrrad? Sie möchten Ihr ganzes Grundstück schützen? Dann können Sie ein Alarmsystem kaufen. Es kommt jedoch ganz auf das Objekt an. Für Motorrad, Auto oder Wohnmobil empfiehlt es sich, spezielle Kfz-Systeme zu kaufen. Bei Alarm kann der Dieb dank solch einer Vorrichtung oft den Motor nicht anlassen. Einige Systeme unterbrechen auch die Kraftstoffzufuhr. Zum Schutz einer Wohnung oder eines Hauses eignen sich andere Anlagen.

Passende Komponenten: Set oder Einzelkauf

Sicherheitszentrale, Sensoren, Bewegungsmelder und Überwachungskamera können Sie einzeln kaufen. Viele Hersteller wie Olympia, Ajax oder Telenot bieten Sets an. Häufig lassen sich die einzelnen Bestandteile von verschiedenen Herstellern nicht miteinander kombinieren.

Ein Set lässt sich meist problemlos erweitern. Achten Sie darauf, dass die Teile vernetzbar sind. Die Art der Sensoren ist wichtig. Es gibt Bewegungsmelder, Öffnungssensoren und mehr. Neben der Alarmanalge sollten Sie dennoch auf zusätzliche Sicherungsmechanismen wie eine Fenstersicherung achten.

Warnsignal: Laute Warnung oder stiller Alarm

Die Sensoren stellen eine Gefahr fest. Bei vielen Anlagen ertönt dann ein lautes Warnsignal. Achten Sie unbedingt auf die Lautstärke in Dezibel (dB). Erhältlich sind Alarmanlagen mit etwa 100 bis 130 dB. Auch zusätzliche Lichtsignale sind möglich.

Häufig gibt es außerdem einen stillen Alarm. Bei Gefahr sendet das System automatisch eine Nachricht an Ihr Smartphone. Sie sind also schnell informiert, auch wenn Sie nicht zu Hause sind.

Smart-Home-Anbindung: Sicherheit und Komfort

Sie nutzen bereits eine Smart-Home-Anlage mit Video-Türsprechanlage? Dann können Sie zusätzlich ein Alarmsystem nutzen. Es lässt sich mit anderen Geräten verbinden. Dazu zählen beispielsweise Lichtanlage oder vernetzte Rauchmelder. Dies gilt ebenso für Überwachungskamera, Video-Türsprechanlage und Funk-Klingel. Smarte Systeme gibt es beispielsweise von Ring, Bosch, Olympia, Lupus und Abus.

Bild und Ton übertragen

Sie möchten Wohnung oder Haus mit Kamera überwachen? Nicht alle Systeme übertragen die aufgenommenen Bilder. Manche Anlagen legen die Daten in der Cloud ab. Andere Systeme speichern sie auf einer SD-Karte.

Stromversorgung über Netz, Batterien oder Akkus

Die Stromversorgung erfolgt je nach Alarmanlage über das Stromnetz oder mit Akkus oder Batterien. Manche Anlagen warnen bei schwacher Batterie und senden ein Warnsignal aus.

Sabotageschutz: Erschütterungssensoren & Co.

Diebe sollen die Anlage möglichst nicht so leicht sabotieren können. Zur Sicherung dienen beispielsweise ein spezielles Gehäuse oder Sensoren für Erschütterungen.

Was für unterschiedliche Alarmanlagen gibt es?

Marken wie Viper, Bosch, Blaupunkt oder Homematic bieten moderne Systeme. Die vielseitigen Anlagen übertragen mit Kabel, Funk oder WLAN. Alle Arten haben Vor- und Nachteile.

Kabel-Systeme

Alle Bestandteile sind per Kabel miteinander verbunden. Der Abstand zwischen den Sensoren (an Tür, Fenster etc.) hängt von der Länge des Kabels ab.

    Vorteile
  • Verbraucht wenig Strom
  • Kein Wechsel von Batterien oder Akkus notwendig
  • Fällt nicht so schnell aus
  • Sehr sicher
    Nachteile
  • Hoher Aufwand, denn die Kabel müssen verlegt werden
  • Einbau ist komplizierter. Meist wird eine Fachfirma benötigt
  • Teurer als andere Systeme

Funk-Systeme

Diese Funkanlagen gibt es beispielsweise von Daitem oder Honeywell. Funkanlagen lassen sich leichter einbauen. Hier erfolgt die Stromversorgung per Batterie oder Akkus. Auch Alarmanlagen mit WLAN oder GSM-Anbindung sind vorhanden. Eine GSM-Anlage nutzt eine SIM-Karte (Mobilfunknetz).

    Vorteile
  • Günstiger als Kabel-Systeme
  • Lassen sich einfacher einbauen
  • Meist auch über App steuerbar
  • Mitteilungen auf das Smartphone
  • Problemlos erweiterbar
    Nachteile
  • Störanfälliger
  • Probleme beim Datenschutz möglich
  • Anfällig für Sicherheitslücken (Internet)

Hybrid-Anlagen

Diese Systeme nutzen die wichtigsten Eigenschaften von Kabel- und Funk-Anlagen. Die einzelnen Teile lassen sich per Funk oder Kabel verbinden.

    Vorteile
  • Flexibler als reine Kabel-Systeme
  • Problemlos erweiterbar
  • Häufig auch über App steuerbar
  • Benachrichtigung per Smartphone möglich
    Nachteile
  • Meist nicht als komplettes Set erhältlich
  • Datenschutzprobleme möglich
  • Anfällig für Sicherheitslücken (Internet)

Welche Alarmanlage passt zu mir?

Hier lesen Sie ein paar Beispiele. So finden Sie leichter ein geeignetes System für Ihre Zwecke.

Attrappe für Sparfüchse

Sie möchten sich sicher fühlen? Gleichzeitig möchten Sie nicht viel Geld ausgeben? Eine Attrappe soll Einbrecher abschrecken. Manche Produkte sehen täuschend echt aus. Einige Alarmanlagen besitzen sogar einen Schwenkmotor und Bewegungsmelder. Alarmsignale gibt es jedoch nicht. Sie möchten eine Attrappe einer Kamera nutzen? Dann müssen Sie auch ein Warnschild aufhängen.

Kabel-Anlage bei Neubau und Renovierung

Sie möchten ein Haus bauen oder renovieren? Denken Sie auch an Ihre Sicherheit. Die Kabel können Sie im Rahmen der Baumaßnahmen unter Putz verlegen lassen. So sind sie nicht zu sehen. Der Einbau ist etwas schwieriger, weshalb Sie ihn besser Fachleuten überlassen sollten.

Funk-Anlage für versierte Heimwerker

Diese Alarmanlage lässt sich deutlich einfacher einbauen. Sie schützen damit Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Dazu müssen Sie keine Kabel verlegen. Meist sind praktische Sets von Somfy oder Abus erhältlich. Diese können Sie beispielsweise mit Bewegungsmeldern und anderen zusätzlichen Geräten erweitern.

Hybrid-Anlage für Flexible

Sie möchten Ihre bestehende Anlage erweitern? In naher Zukunft ist ein Anbau geplant? Dann ist vielleicht eine Hybrid-Anlage sinnvoll. Sie stellen Ihre Alarmanlage nach Bedarf zusammen. Das System besteht aus Kabel- und Funkkomponenten. Einige Bereiche sind verkabelt. Ist dies nicht überall möglich? Dann kommen Funkmelder zum Einsatz.

Kfz-Anlage für Auto oder Wohnmobil

Von Herstellern wie Ajax oder Pandora sind hochwertige Alarmanlagen auf dem Markt. Sie sollen Auto oder Wohnmobil gegen Diebstahl schützen. Meist läuft die Steuerung über die Zentralverriegelung. Im Motorraum ist eine Sirene eingebaut. Bei Gefahr ertönt ein Alarm.

GSM-System für die Garage

Ein kompaktes GSM-Alarmsystem eignet sich für Garagen. Meist können Sie praktische Sets kaufen. Die Anlage soll die Schätze in Ihrer Garage vor Dieben schützen. Bei Gefahr sendet Ihnen das System eine Nachricht.

Smartes System für Technik-Fans

Viele Menschen nutzen bereits Smart-Home-Systeme. Sie verwenden beispielsweise Produkte von Ring. Ergänzend dazu gibt es Überwachungskamera und Funk-Klingel. Auch Alexa und Co. lassen sich einbinden. Vernetzen Sie Ihr ganzes Zuhause. Das System ist mit Ihrem Smartphone steuerbar.

Welche Alarmanlagen sind laut Tests am besten?

Sie sind unsicher, ob das Alarmsystem Ihrer Wahl zuverlässig ist? Die Experten von Stiftung Warentest testen regelmäßig unterschiedliche Produkte. Die Testergebnisse des Alarmanlagen Tests zeigen Ihnen, was Sie beachten sollten. Für viele Menschen sind die Alarmanlagen Tests hilfreich. Funktion und Produktqualität lassen sich damit besser einschätzen.

Alarmanlagen Test 2017: Alarmanlagen zum Selbsteinbau

Alle 4 getesteten Anlagen ließen sich problemlos einbauen. Allerdings arbeitete nicht jedes System zuverlässig. Ein weiteres Problem war die Sicherheit. Manche Systeme waren angreifbar. Die Tester bewerteten 2 Produkte im Alarmanlagen Test mit der Note mangelhaft. Hier können Angriffe durch Hacker oder Sabotage drohen. Auch erkannten 2 Alarmanlagen offene Fenster nicht.

Der Testsieger von Abus erhielt die Note befriedigend. Das System lässt sich nach Ansicht der Tester gut bedienen. Die Anlage ist robust und sicher gegen Hackerangriffe. In diesem Bereich erhielt das Produkt die Note sehr gut. Das Datensendeverhalten der App sahen die Experten jedoch kritisch. Die Zentrale ist nicht ausreichend geschützt – hier droht Sabotage. Daher werteten die Tester die Gesamtnote ab.

Test 2018: Smarte Systeme können schützen

Im Jahr 2018 testete Stiftung Warentest 4 Smart-Home-Systeme. Leider waren sie angreifbar. Der Einbau war bei allen Modellen problemlos. Allerdings ließen sich nicht alle Produkte leicht bedienen. Auch in diesem Test überzeugte der Testsieger nur teilweise. Er erhielt lediglich die Note befriedigend.

Das beste Smart-Home-System im Test war Homematic IP von eQ-3. Die Tester beurteilten es als robust und gut verarbeitet. Auch das Datensendeverhalten der Apps sahen sie kritisch. Die Zentrale ist nicht gegen Sabotage gesichert. Die Gesamtnote fiel daher auch hier etwas schlechter aus.

COMPUTER BILD: Smarte Alarmanlage von Netatmo

Die Anlage von Netatmo ist mit Sensoren, Kamera und schriller Sirene ausgestattet. Die Tester von COMPUTER BILD haben sie getestet. Die Innenkamera erkannte zum Beispiel Gesichter. Im Test arbeitete sie recht zuverlässig. Bei unbekannten Gesichtern schickte sie Nachrichten. Die Aufnahmen waren gut erkennbar, und auch nachts lieferte die Kamera gute Bilder. Die Sirene war sehr laut. Allerdings könnte die Verbindung der Geräte untereinander besser sein. Dies kritisierten die Tester.

Was kosten Alarmanlagen?

Sie interessieren sich für eine Alarmanlage von Honeywell, Lupus oder Daitem? Manche Systeme arbeiten mit Infraschall. Nicht jede Alarmanlage eignet sich für alle Einsätze. Achten Sie auf die richtige Ausstattung. Sichern Sie auch die Tür und alle Fenster. Ein Set können Sie bei Bedarf durch einzelne Teile erweitern. Sie sind unsicher, wie viel Sie für eine Alarmanlage ausgeben müssen? Dies hängt von der Ausführung ab. Auch der genaue Zweck ist entscheidend. Der Einbau durch eine Fachfirma ist meist teuer.

Preisgünstige Alarmanlagen: 50 bis 500 Euro

Attrappen gibt es bereits ab 10 Euro. Diese Produkte haben jedoch keine Alarmfunktion. Eine einfache GSM-Anlage finden Sie ab rund 50 Euro. Viele Basis-Sets für Alarmanlagen kosten etwa 200 Euro. Dabei handelt es sich um Funk-Systeme mit wenigen Bestandteilen. Diese können Sie selbst einbauen. Sie lassen sich erweitern. Viele Einzelteile sind ab rund 50 Euro erhältlich. Auch einfache Kfz-Anlagen und Smart-Home-Systeme sind erhältlich. Hier sind beispielsweise Produkte von Ajax oder Somfy angesiedelt.

Alarmanlagen im mittleren Preisbereich: 500 bis 1.200 Euro

Sie suchen ein System mit besserer Ausstattung? Hier finden Sie umfangreich ausgestattete Funksets für Ihr Haus. Zur weiteren Ausstattung können Überwachungskamera, Funk-Klingel und hochwertige Sensoren gehören. Die Ausstattung kann variieren. Für zusätzliches Zubehör fallen weitere Kosten an. Auch hochwertige Kfz-Anlagen von Pandora liegen in diesem Preisbereich. Aufnahmen von Videos sind ebenfalls möglich.

Premium-Alarmanlagen: Ab 2.000 Euro

Hybrid- und Kabel-Alarmanlagen sind deutlich teurer. Sie lassen sich genau auf Ihre Bedürfnisse abstimmen. Der Einbau ist nicht einfach, weshalb Sie eine Fachfirma beauftragen sollten. Für eine Wohnung müssen Sie mit Preisen ab 2.000 Euro rechnen. Für Häuser und größere Grundstücke sind höhere Kosten möglich. Je nach Ausstattung kann eine Anlage schnell 6.000 bis 8.000 Euro kosten. Auch höhere Preise können vorkommen. Der Arbeitsaufwand spielt hier ebenfalls eine Rolle.

Wie lautet das Fazit für Alarmanlagen?

Ein Alarmsystem soll Sie, Ihre Familie und Ihren Besitz schützen. Viele Faktoren bestimmen die Auswahl. Eine Kabelanlage eignet sich für einen Neubau. Hybrid-Alarmanlagen sind flexibler. Funksysteme können Sie selbst einbauen. Übernimmt ein Unternehmen den Einbau? Dann kostet es mehr Geld. Auch in Ihr Auto lässt sich ein Alarmsystem einbauen. Sie möchten eine bestimmte Anlage kaufen? Achten Sie auf die folgenden Punkte.

  • Alarmanlagen im Einsteigerbereich kosten etwa 100 bis 500 Euro. Alarmanlagen der Mittelklasse gibt es für rund 500 bis 1.200 Euro
  • Im Premiumbereich liegen die Preise bei 2.000 Euro und mehr
  • Viele Basissets lassen sich erweitern und mit Smart-Home-Systemen kombinieren
  • Eine Kabel-Anlage sollten Sie von Fachleuten einbauen lassen

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Im Video vorgestellt: Alarmanlagen

In diesem YouTube-Video wird das Produkt Ring Alarm Security Kit von Ring vorgestellt und ausführlich über die Sinnhaftigkeit einer Alarmanlage in den Jahren 2021 und 2022 diskutiert. Der Review gibt einen detaillierten Einblick in die verschiedenen Funktionen und Möglichkeiten des Kits und zeigt deren Wirksamkeit auf. Abschließend wird eine umfangreiche Bewertung und Empfehlung für das Ring Alarm Security Kit abgegeben.

In diesem spannenden YouTube-Video dreht sich alles um smarte Alarmanlagen und ihr beeindruckendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das SAT.1 Frühstücksfernsehen testet verschiedene Modelle und vergleicht ihre Funktionen, Benutzerfreundlichkeit und Effektivität. Tauche ein in die Welt der Sicherheitstechnik und erfahre, welche smarte Alarmanlage am besten zu dir und deinem Budget passt.