Kochen macht Spaß, anschließend die Küche aufzuräumen ist dagegen weniger erfreulich. Da ist es gut zu wissen, dass die meisten Zwilling-Töpfe in der Spülmaschine gereinigt werden können. Allerdings funktioniert das nicht immer, denn bisweilen brennt auch bei großer Umsicht etwas im Topf an. Wie Sie die Zwilling-Töpfe dann reinigen, kommt entscheidend auf das Material an.
Weil die meisten Zwilling-Töpfe aus der Kategorie Edelstahl sind, bleiben wir bei diesem Material: Vor dem ersten Gebrauch sollten Ihre Zwilling-Töpfe mit heißem Wasser und einem Schuss Spülmittel gesäubert werden. Grundsätzlich sollte das Kochgeschirr nie ohne Inhalt auf dem heißen Herd stehen, weil eine Überhitzung von Edelstahl zu unschönen Verfärbungen führen kann.
Ist doch einmal etwas angebrannt, kommt es entscheidend darauf an, ob der jeweilige Zwilling-Topf beschichtet ist oder nicht. Beschichtete Töpfe dürfen niemals mit der harten Seite eines Putzschwamms bearbeitet werden.Auch ein Messer hat auf einem beschichteten Topfboden nichts verloren.
Ein praktischer Tipp für das Reinigen angebrannter, beschichteter Topfböden: Füllen Sie den Boden des Topfes mit heißen Wasser und geben Sie einen Geschirrspültab dazu. Nun lassen Sie den Topf über Nacht einweichen. Am nächsten Morgen haben sich die angebrannten Krusten gelöst.
Bei einem unbeschichteten Zwilling-Topf haben Sie mehrere Möglichkeiten, um stark Angebranntes zu entfernen. Sie können aus Natron und Wasser eine Paste herstellen, diese in den Topf geben und einige Minuten kochen. Alternativ füllen Sie den Zwilling-Topf aus Edelstahl mit einer Mischung aus Wasser und Essig im Verhältnis 3:1. Diese Mischung erhitzen Sie dann und lassen Sie einige Minuten lang köcheln. Auch so werden Verkrustungen sanft und effektiv gelöst.
Zwar sind Zwilling-Töpfe für die Spülmaschine grundsätzlich geeignet, der Hersteller empfiehlt jedoch die Reinigung mit der Hand. Tatsächlich gibt es gute Pro- und Contra-Argumente für diese Reinigungsmethode. Diese haben wir von welt.de für Sie zusammengefasst:
Vorteile- Reinigung per Hand ist schonender
- sie erhalten die sogenannte Gebrauchsschicht, die sich auf jedem Topf bildet
- das verlängert die Lebensdauer der Zwilling-Töpfe
Nachteile- der Wasserverbrauch ist höher
- sie benötigen Spülmittel
- der Arbeitsaufwand ist größer
Eine Frage, die im Kontext zu Kochgeschirr zudem häufig auftaucht: Sind Zwilling-Töpfe für den Backofen geeignet? Das kommt entscheidend auf die Art des Topfes und die Höhe der Backofentemperatur an. Edelstahl, aber auch Aluminium oder Gusseisen vertragen hohe Temperaturen gut. Ein wenig anders verhält es sich mit den Griffen: Solche aus Kunststoff lassen sich bis 150 °C erhitzen, Silikongriffe dagegen bis 180 °C. Ob die jeweiligen Zwilling-Töpfe für den Backofen geeignet sind, kommt also auch auf die Griffe an. Generell aber sind viele Zwilling-Töpfe ofenfest.